Erneutes Umgangsverfahren

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  • das die beiden wissen was sie da sollen.
    Mensch leute meint ihr nicht ihr übertreibt langsam?


    Hallo Agrippa,


    das was sie da sollen, muss nicht das warum beinhalten.
    Und das wie erkläre ich den Kindern ohne den bestehenden Konflikt zu verschärfen, war doch Thema.
    Musicafides hat doch..

    Da sie eben diese Krankheitseinsicht nicht hat, kann sie die Kinder nicht aufklären. Wer aber sonst?


    gefragt. :blume


    Und mindestens 4 Menschen haben sich doch sogar Gedanken gemacht.


    lg von overtherainbow :rainbow:

  • Diese Diplomarbeit hab ich angelesen, gefiel mir ganz gut: http://www.netz-und-boden.de/f…er_nancy_diplomarbeit.pdf


    Es kann nicht darum gehen in einem Konflikt die väterliche Deutungshoheit zu erlangen, wenn es um irgendwas geht, dann darum die Kinder aus ihrer selbst gewählten Verantwortung zu entlassen. Ich glaube nicht, dass »musicafides« dazu in der Lage ist, dazu ist er viel zu gefangen (Deutungshoheit) und viel zu weit weg von einer Elternebene in Bezug auf die Ex.


    Ich glaube es täte gut das Thema einfach eine Weile zu beschweigen, auch hier im Forum oder für jede Äußerung dazu 2 Euro ins Sparschwein der Kinder zu packen. Der Konflikt ist von einer Konfliktpartei aus vermutlich nur durch einen Mord zu entscheiden. Kümmer dich um die Kinder, ignoriere die Mutter dürfte die beste Lösung sein.


    Zum Thema Deutungshoheit. Ich hab etwas länger her, dieses Doppelinterview mit zwei in Syrien von einer Miliz gefangenen Journalisten gelesen (auch ohne den Fred hier lesenswert!). Thema ist wie zwei gemeinsam einsitzende Menschen, die also die gleiche traumatische Situation erlebt haben, diese unterschiedlich bewerten, besonders das eigene und das fremde Handeln. Nun ich möchte eine traumatische Partnerschaft nicht mit einer lebensbedrohlichen Geiselhaft vergleichen, aber es fällt schwer hier sich zwischen zwei subjektiven Sichten auf das gleiche Geschehen zu entscheiden. Und ich denke es ist nicht fair sich über ich bin gesund, daher habe ich die Deutungshoheit eine Legitimation zu verschaffen. http://www.zeit.de/2015/35/gei…ft-syrien-aleppo-al-nusra

  • Es ist aber ein Unterschied, ob ein ehemals gesunder Mensch dann erkrankt, oder ob die Krankheitsphasen immer wieder kommen wegen fehlender Einsichtigkeit und Bereitschaft, mit der Krankheit zu leben.


    Ich glaube, hier hast du einen Denkfehler. Wenn man eine chronische Krankheit hat, mit der man leben muss, kann man noch so einsichtig sein, die Krankheit verschwindet dann nicht. Es gibt dann halt gute und schlechte Phasen, aber vollkommen gesunden geht einfach nicht.
    Kinder unterschätzt man gern in ihrer Toleranz und ihrer Stärke. Auch ein Vierjähriger kann verstehen, dass Mama eine solche Krankheit hat. Kinder von Diabetikern oder MS-Kranken usw. können das ja auch. Man muss da nicht ins Detail gehen, aber mit den guten und nicht so guten Tagen finde ich es ausreichend erklärt. Detailwissen holen Kinder sich häppchenweise.


    Außerdem würde ich dir gern empfehlen, dich komplett von dem Thema Kindesmutter abzuwenden. Gerichtspost abheften - fertig. Sollen die sich doch darum kümmern. Alles andere macht nur graue Haare und Falten und Magengeschwüre und Herzinfarkte...brauchst du alles nicht. Vielleicht hast du ja jemanden, dem du absolut vertraust, der all diese blöde Post öffnen und durchsehen könnte und dir nur ggf. Termine, die du wahrnehmen musst, mitteilt. Dann liest du das alles auch nicht mehr und kannst wieder unbefangener leben. Denn aktuell lebst du nicht, du machst dich mit all dem Zeug kaputt - und die Kinder mit.


    Such dir für dich allein und/oder auch mit den Kids zusammen etwas, was euch vor allem in problematischen Phasen ablenkt und runterbringt. Gemeinsam sporteln oder Musik machen, an abgesagten Umgangswochenenden spontan verreisen - tu es einfach. Grab dich nicht zu Hause ein und zerdenke das alles so.
    Ich glaube, Luftveränderung z.B. eine Vater-Kind-Kur würde euch auch gut tun. Da könnt ihr euch wieder auf euch besinnen.


    Die Gefahr, dass eintritt, wovor Volleybap dich warnt, wächst sonst mit jedem Tag.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • musicafides, so als Vorschlag von Mann mit psychotischer zu Mann mit psychotischer Ex


    Wie wäre es, wenn du versuchsweise mal eine Woche die Mutter in Mutterhausen und den Umgang in Umgangsweiler lassen würdest und stattdessen hier mal schreibst was du nettes/erbauliches/tolles oder doofes/bemerkenswertes/ärgerliches mit den Kindern erlebt hast. Wenn Mutter, Umgang oder Psycho vorkommt, fängst du noch mal von vorne an. Eine Woche müsste doch locker zu schaffen sein.

  • Nun, der Alltag mit beiden Kindern jährt sich ja nun schon demnächst, so neu ist das alles nicht mehr. Nicht nur mich berührt, dass die Kinder sehr viel miteinander spielen und sich auch (zuweilen streitend) miteinander auseinandersetzen. Ich bitte um Verständnis, wenn ich hier eher allgemein schreibe und die Details nicht im virtuellen Raum teile, zumal ich das hier nicht als mein persönliches Tagebuch meiner Kleinfamilie sehe.


    Wenn man eine chronische Krankheit hat, mit der man leben muss, kann man noch so einsichtig sein, die Krankheit verschwindet dann nicht. Es gibt dann halt gute und schlechte Phasen, aber vollkommen gesunden geht einfach nicht.


    Das ist schon klar. Wenn man aber eine Erkrankung als Teil seines Lebens annehmen kann, dann hat das wesentliche Auswirkungen auf die eigene Lebensqualität. Darüber muss man aber nicht viel schreiben, denn dieser Schritt ist wohl nicht zu erwarten, und ich bin auch nicht für die Lebensqualität der KM zuständig. Ich sehe da keinen Denkfehler.


    Denn aktuell lebst du nicht, du machst dich mit all dem Zeug kaputt - und die Kinder mit.


    So sehe ich das zum Glück (noch) nicht. Es sind manchmal auf den ersten Blick ganz unwesentliche Dinge, welche zu meiner Lebensfreude beitragen. Und die positiven Entwicklungen, welche ich bei (beiden) Kindern sehe. Manchmal sind es nur winzige Verschnaufpausen, aber die sind wesentlich.


    Ich glaube, Luftveränderung z.B. eine Vater-Kind-Kur würde euch auch gut tun. Da könnt ihr euch wieder auf euch besinnen.


    Für mich war es z. B. schon das letzte Wochenende bei meinen Eltern. Das sind solche Inseln der Ruhe, bevor der Alltag getaktet weitergeht. Oder auch (erst im Herbst) eine Freizeit mit andere Menschen, die ich schätze. Oder aber den anstehenden Sommerurlaub. Da finde ich schon immer wieder das Richtige für meine Kinder und mich.

  • Zitat von »Kaj«
    Ich glaube, Luftveränderung z.B. eine Vater-Kind-Kur würde euch auch gut tun. Da könnt ihr euch wieder auf euch besinnen.



    Für mich war es z. B. schon das letzte Wochenende bei meinen Eltern. Das sind solche Inseln der Ruhe, bevor der Alltag getaktet weitergeht. Oder auch (erst im Herbst) eine Freizeit mit andere Menschen, die ich schätze. Oder aber den anstehenden Sommerurlaub. Da finde ich schon immer wieder das Richtige für meine Kinder und mich.


    Hier gibt Dir ein User einen ganz fundierten Vorschlag und ich finde, Du könntest wenigstens einmal darüber nachdenken...

  • Hier gibt Dir ein User einen ganz fundierten Vorschlag und ich finde, Du könntest wenigstens einmal darüber nachdenken...


    Und ich finde, dass ich selbst am besten beurteilen kann, über was ich nachdenken kann / soll / werde / sollte. Übrigens hatte ich solche Überlegungen selbst auch schon. Worüber ich nachdenke und was davon ich hier teile, muss übrigens nicht deckungsgleich sein.

  • Ich finde du stehst dir im Weg. Macht nix, sich selbst im Weg stehen gehört zu dem was Erwachsene dürfen, sie haben ja das Recht sich zu schaden. Irgendwann greifen dann die Behörden ein und schützen die Kinder vor Schaden, der sich auf sie ausweitet. Schon wenn man nur querließt was und in welcher Menge du hier schreibst wird sehr schnell klar, dass du emotional (wenn auch negativ) du dich sehr viel mehr mit deiner Ex beschäftigst, als du emotionale Nähe zu deinen Kindern zeigst. Ich finde das nicht gesund.


    Gesund fände ich, wenn du auf die Idee mit der Woche mal eingehst, die kostet dich genau null. Du verschenkst nix, du verpasst keine Fristen bei Gericht oder sonstwo. Du kannst dabei nur gewinnen. Das sag ich dir als jemand der auch eine Psychoex hat, und dem es auch schwer gefallen ist Ex, Ex sein zu lassen. Nebenbei (!) hatte ich aber immer einen Focus auf Sohn. Ich hätte jeden Tag schreiben können, was Sohn und ich getrieben haben, was daran nett oder weniger nett war. So schwer kann das doch nicht sein oder.


    Natürlich bestimmst du was du hier wie lesen, verstehen und annehmen möchtest. Du kannst aber davon ausgehen das die erfahrenen und alteingesessenen User hier durchaus beurteilen können, wie du im Vergleich mit anderen oder Teilen ihrer eigenen Geschichte rüberkommst bzw. deine Rolle als treu sorgender Vater konstruierst. Und bei der Konstruktion fällt auf: nahezu alle Beiträge gehen über Ex. Dazu gibt es ein starkes Vermeidungsverhalten und eine massive Tendenz des Unvermögen einen wirklich guten Rat anzunehmen. Wie gesagt das Recht dazu hast du, schlau ist das so wenig wie gut für die Kinder.

  • Musica,


    denkst du nicht, dass ein Wochenende und eine mehrwöchige Kur sich nicht erheblich unterscheiden?


    Um wirklich runterzukommen und Alltag hinter mir zu lassen, benötige ich z.B. mehrere Tage, meist eine ganze Woche. Dann erst läuft wirklich der Urlaubsmodus.


    Eine Kur wäre für euch als Familie eine wunderbare Chance, vor allem für die Kinder, den Alltag hinter euch zu lassen und wieder ihr selbst zu werden. Ihr seid doch zu Hause gar nicht mehr frei bei all den Zwängen, die du (unbewusst) aufgebaut hast. Und nicht zuletzt hättet ihr andere, neue Kontakte und professionelle Betreuung. Versuch mal nicht zu denken "ich brauche das nicht, ich bin nicht kaputt" sondern "meinen Kindern wird das sehr gut tun, das mache ich möglich".


    Wenn du weiter so negativ auf deine Ex fixiert bleibst, wirst du in ihrem Nachbarzimmer landen.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Zitat von »Mein_Jahr_2015«
    Hier gibt Dir ein User einen ganz fundierten Vorschlag und ich finde, Du könntest wenigstens einmal darüber nachdenken...



    Und ich finde, dass ich selbst am besten beurteilen kann, über was ich nachdenken kann / soll / werde / sollte. Übrigens hatte ich solche Überlegungen selbst auch schon. Worüber ich nachdenke und was davon ich hier teile, muss übrigens nicht deckungsgleich sein.


    Für mich ist es an dieser Stelle vorbei. So ein selbstgerechter Mensch wie Du - Du zerstörst nicht nur Dich, sondern auch Deine Kinder. Jetzt werde ich hier wieder angezählt, aufgrund meiner Äußerung - mir egal, ich bin raus. Wie kann man sehenden Auges in sein Unglück rennen und andere mitziehen? Du weißt nicht alles, akzeptiere das doch endlich.

  • Versuch mal nicht zu denken "ich brauche das nicht, ich bin nicht kaputt" sondern "meinen Kindern wird das sehr gut tun, das mache ich möglich".


    Danke für Deine Vorschläge. Ich gehe sogar noch weiter: im Alltag und in aller Regelmäßigkeit Möglichkeiten zu suchen und zu finden, welche ihnen guttun. Und da gibt es viel. Das trägt dazu bei, dass es meinen Kindern so gut wie möglich geht.


    Du weißt nicht alles, akzeptiere das doch endlich.


    Weder denke ich das, noch habe ich das jemals behauptet. Für den Blick von außen habe ich genügend Menschen meines Vertrauens. Das sind übrigens nicht primär solche, die mir nach dem Mund reden, sondern die - so wie ich - das Wohl der Kinder im Blick haben.


    Aber ich muss wohl damit leben, dass es hier bisweilen Usus ist, sich eher an den Personen hier abzuarbeiten, als an der Sache zu diskutieren. Das vergiftet aber leider ziemlich die Atmosphäre. Und solange das von den Administratoren hier als "grenzwertig, aber akzeptabel" geduldet wird, geht das wohl auch so weiter. Schade.


  • Danke für Deine Vorschläge. Ich gehe sogar noch weiter: im Alltag und in aller Regelmäßigkeit Möglichkeiten zu suchen und zu finden, welche ihnen guttun. Und da gibt es viel. Das trägt dazu bei, dass es meinen Kindern so gut wie möglich geht.


    Willst du nicht mal ganz raus aus dem Alltag? So ganz richtig komplett raus und anderen das Denken überlassen. Das brächte euch die Kur. Danach kannst du neu sortiert im Alltag durchstarten.


    Glaub mir, das bringt euch ganz viel.

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    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ich hätte jeden Tag schreiben können, was Sohn und ich getrieben haben, was daran nett oder weniger nett war. So schwer kann das doch nicht sein oder.


    Ich könnte das auch, wenn ich das wollte, aber ich sagte schon mal, dass ich das nicht möchte. So schwer kann es doch nicht sein, das zu respektieren? Und man kann doch nicht aus dem, was geschrieben wird, folgen, was jemand den lieben langen Tag so tut.


    Du kannst aber davon ausgehen das die erfahrenen und alteingesessenen User hier durchaus beurteilen können, wie du im Vergleich mit anderen oder Teilen ihrer eigenen Geschichte rüberkommst bzw. deine Rolle als treu sorgender Vater konstruierst.


    Ich habe hier durchaus nicht die Intention, eine gewisse Rolle zu konstruieren, schon gar nicht die des treusorgenden Vaters. Wer mich gut kennt - und dazu gehört fast niemand hier -, insbesondere in der Interaktion mit meinen Kindern, der kann sich ein Bild machen, das wohl vollständiger ist als das, was man sich hier so machen kann. Und je mehr Kenntnis man von den Lebensumständen des anderen hat, desto eher kann man auch beurteilen als jemand, der diese Lebensumstände eben nicht kennt und da eher von sich selbst ausgeht bzw. ausgehen muss. Ist aber eigentlich egal, denn natürlich macht sich jeder hier ein Bild vom anderen. Es ist aber, wie schon vielfach angemerkt, zielführender, wenn man an der Sache diskutiert und nicht an der Person. Wie oft sollen die Moderatoren das noch betonen müssen?


    Nun aber noch eine andere Frage, die sich direkt auf das Thema bezieht: gestern kam die Ladung zur Verhandlung beim OLG. Darin steht, dass ich auch die Kinder mitbringen soll. Das geht dann (weil vormittags) auf Kosten von Kindergarten und Schule und gefällt mir gar nicht. Warum ist es beim OLG wichtig, dass die Kinder gehört werden? Was soll dabei anderes herauskommen als bereits durch die verschiedenen dokumentierten Aussagen der Kinder beim Familiengericht (über Verfahrensbeiständin, Richterin usw.) sowie den Empfehlungen aus dem Gutachten? Ich bin mir nicht sicher, ob das die Kinder nicht noch zusätzlich belastet.

  • Musica,


    diskutier das nicht, nimm die Kinder einfach mit. Ich würde lediglich abklären, ob die Kinder während der Verhandlung gut und abgeschottet betreut werden. Das sollte aber Voraussetzung sein.


    Alles weitere wegatmen. Ein...aus...ein...aus...

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


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  • Nun aber noch eine andere Frage, die sich direkt auf das Thema bezieht: gestern kam die Ladung zur Verhandlung beim OLG. Darin steht, dass ich auch die Kinder mitbringen soll. Das geht dann (weil vormittags) auf Kosten von Kindergarten und Schule und gefällt mir gar nicht. Warum ist es beim OLG wichtig, dass die Kinder gehört werden? Was soll dabei anderes herauskommen als bereits durch die verschiedenen dokumentierten Aussagen der Kinder beim Familiengericht (über Verfahrensbeiständin, Richterin usw.) sowie den Empfehlungen aus dem Gutachten? Ich bin mir nicht sicher, ob das die Kinder nicht noch zusätzlich belastet.


    Ich denke, sie wollen sich selbst ein Bild von den Kindern machen, eben gerade ohne auf vorhergehende Institutionen zu hören.


    Ich halte das auf jeden Fall für eine gute Sache, denn das Augenmerk wird auf die Personen gelenkt, die das Ganze nämlich primär betrifft....die Kinder.

  • Also meine Tochter wurde innerhalb des letzten Jahres sechs mal vor Gericht geladen. Jetzt wird sie auch noch von Gutachtern gehört, auch ständig zur Schulzeit. Blöd , aber das nutzt doch nichts. Natürlich kommt da immer wieder das gleiche bei rum. Aber was soll man machen? Irgendwann wird das wohl auch mal vorbei sein....

  • Ich würde lediglich abklären, ob die Kinder während der Verhandlung gut und abgeschottet betreut werden. Das sollte aber Voraussetzung sein.


    Das kenne ich ja auch schon aus der Vergangenheit (beim FamG), dort gibt es ein Spielzimmer, wo dann (während der Verhandlung) VB und Richterin hingehen und mit den Kindern sprechen, mit evtl. kurzer Rückmeldung für die anderen Beteiligten. Damit ist auch sichergestellt, dass die Kinder nicht durch die übrigen Verfahrensbeteiligten (besonders die Eltern natürlich) einseitig beeinflusst werden. Ich halte dieses Vorgehen auch für grundsätzlich gut.


    Danke für die Rückmeldung. Es war auch nicht meine Absicht, da herumzudiskutieren, schon gleich gar nicht mit bzw. über die zuständige Richterin, denn das würde das Bild, was die Richterin von mir hat, eher nicht positiv beeinflussen.


  • Ich könnte das auch, wenn ich das wollte, aber ich sagte schon mal, dass ich das nicht möchte. So schwer kann es doch nicht sein, das zu respektieren? Und man kann doch nicht aus dem, was geschrieben wird, folgen, was jemand den lieben langen Tag so tut.


    Du möchtest nicht. Sei dir unbenommen du bist erwachsen. Allerdings kann man aus der Menge, den Themen und der darin enthalten Informationen eine Menge über eine Person entnehmen. Etwa die Art wie du deine Vaterrolle konstruierst ist da recht deutlich. Es gibt Methoden solche Sinnzusammenhänge und Sinnstiftungen zu erschließen die mit weit weniger "Material" auskommen. Und selbst aus dem Verweis etwas nicht tun zu wollen kann man zutreffende und bedeutungsgeladene Schlüsse ziehen. Hätte ich dazu Lust, würde ich das tun.


    Meiner Meinung nach hast du die Wahl ob du ein brauchbarer Vater werden möchtest, der bei seinen Kindern möglichst wenig Schaden hinterlässt oder dem weiteren kultivieren der Obsession auf die Mutter. Das sind in dem Rahmen den Dir der Jugendschutz zugesteht deine Möglichkeiten. Es ist deine Wahl und mir ist das wurscht. DAs Theater hier scheint mir eine Entscheidung gegen die Kinder zu sein. Und die Entscheidung solltest du im Bewusstsein ihrer Konsequenz treffen. Ich gehe davon aus, dass du erwachsen genug bist diese Entscheidung bei klarem Verstand zu treffen. Mich trifft weder die eine noch die andere Richtung.