Ich brauche dringend positive Gedanken.......

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  • Hey Ihr Lieben....


    ich befinde mich gerade in einem tiefen Loch.


    Ich bin jetzt seit knapp 10 Monaten alleine.....und mir ist durchaus klar, dass ich weder bereit für eine neue Beziehung weil die Wunden noch zu tief sitzen und die Angst wieder verletzt zu werden zu groß ist. Noch dazu kommt, dass ich Mama von 5 Kindern bin und daher schon ziemlich realistisch, dass es schwer wird jemanden zu finden....


    Aber das spielt auch keine Rolle, mein Problem ist, dass ich momentan einfach nichts positives an meinem Leben sehen kann.


    Ich steh um 05:00 Uhr auf, mach die Kinder fertig für Schule und Kita, bring sie weg, düse zur Arbeit - danach düse ich zurück (unter Zeitdruck) um die Kinder abzuholen, Haushalt, Hausaufgaben, Bett bringen......erledigt.....


    Während mein Ex sich ein schönes Leben mit seiner Neuen macht, habe ich kaum Zeit mal nachzudenken.....


    Mein Jüngster ist jetzt 4, dass heißt es wird noch lange dauern bis es besser wird....und ich habe Angst dann so kaputt zu sein, dass ich zusammenbreche


    Es fällt mir einfach immer schwerer positive Gedanken zu haben, da ich auch wenig Möglichkeit zum Austausch habe und meinen Freunden mit meinem Gejammer nicht auf den Keks gehen will.....


    Daher bitte ich Euch, sagt mir was ihr an eurem Leben als alleinerziehende Mama oder Papa liebt. Was ihr schön findet, was ihr genießt, was ihr nicht mehr missen möchtet (abgesehen von den Kindern)


    Vielleicht brauch ich ja nur eine paar neue positive Blickwinkel....


    LG Grit

  • Hallo Grit,
    ich bin seit 6 Jahren alleinerziehend, habe aber nur ein Kind.


    Denke die Kernaussage passt aber egal wieviele Kinder da sind.


    Dein Ex macht sich ein schönes Leben? Löse dich von dem Gedanken, DU hast das glücklichere Leben von euch beiden!
    Warum? Eure Kinder leben bei dir und bereichern dein Leben jeden Tag auf's neue mit Herausforderungen, Höhen und Tiefen!
    Du hast Kinderlachen um dich, er nicht!


    Also wer von euch ist der glücklichere Teil? ;)


    Dieses Loch muss aber sein und man muss sich auch mal kurz drin suhlen :D


    Ich drück dich mal!

    Und unsere Ewigkeit ist nur ein Wimpernschlag, uns bleibt nicht ewig Zeit...

  • ich kenne das gefühl, das man manchmal einach nur koffer packen will und raus..........


    aber besser wirds dann auch nicht :nanana . mein alltag ist auch ziemlich getacktet und ich habe noch kleine kinder (zwar nur zwei ^^ ).
    mein tag beginnt immer um 5 uhr und endet oft gegen 23 uhr.
    manchmal komme ich mir vor wie in einem hamsterrad. auch kommt es vor das ich mich einfach zurückziehe und heule, wenn es mal wieder besonders anstrengend und nervenaufreiben war.
    der alltag hat es eben on sich und mit job, kindern haushalt ist das natürlich kein honigschlecken.
    natürlich kommt dann noch das ganze aussenrum dazu, nicht nur das organisatorische, eben auch alle sorgen, probleme und schwierigkeiten, whatever......


    ich berappel mich dann immer und denke mir, ok genug geplärrt nun aufstehen, krönchen zurecht rücken und weiter laufen.


    mir gehts seit der trennung um so vieles besser. bin ich doch endlich ich doch endlich ich selbst.
    ich weiß, das ich alles schaffe, auch wenns oft hart ist, aber ich versuche das leben so zu nehmen wie es kommt.
    und mir hilft es die probleme im alltag als herausforderung zu sehen und freue mich jedes mal wie ein honigpferd wenns mal klappt.
    und wenn nicht, so what. neuer tag, neues glück.


    "ich bin nicht 1000 Mal gescheitert.
    ich habe erfolgreich 1000 wege gefunden,
    die nicht funktionieren
    THINK POSITIV !!!"


    mir helfen oft ganz eindeutig die momente im alltag, die ganz bewusst zu leben. verdränge böse gedanken und denke positiv.
    ich genieße morgens meine stunde für mich alleine (da bin ich ganz für mich). ich genieße es mal in der sonne zu sitzen, in die natur zu gehen. ich genieße es mit meinen kinder effektive zeit zu verbringen, ich genieße es eigenbestimmt zu sein.


    und der rest findet sich, da bin ich mir sicher (ok, die ungeduld sitzt mir auch oft im nacken :-D )


    manchmal denke ich mir auch, wenn die kinder mal groß sind ist meine blüte des lebens vertrocknet :D .


    ach was kopf hoch, denke positiv und ich bin mir sicher du wirst ganz viele kleine positive dinge in deinem leben finden. und die geben dir kraft und energie den alltag zu bestreiten. und nach und nach je mehr du dich zufriedener fühlst, fällt dir "das leben" auch nicht mehr schwer.

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink

  • Genau das ist der entscheidende Punkt.


    Du hast die Kinder, du bist nicht alleine. Er hat nur noch ein oberflächiges "Pille-Palle-Leben".


    Er wird irgendwann die Quittung dafür bekommen, dass er sich jetzt ein "schönes" Leben macht.


    Seine Kinder werden größer und wissen ganz genau, wer für sie da war und wer nicht.


    Innerlich wird für ihn nur Leere bleiben, darauf wird er schon noch kommen.


    Den Alltag mit 5 Kindern alleine stemmen, Du hast meinen größten :respekt

  • Hallo du Königin des Alltages,


    du versorgst 5! Kinder und hast einen Job :respekt:anbet ! Da wird man ja wohl auch mal Jammern dürfen und Freunde sind dazu da so etwas auszuhalten. Ich weiß gar nicht, wie viel Zeit dir effektiv für Freundschaften bleibt... ich hoffe, dass du dir da ein bisschen Raum freischaufeln kannst, das ist wirklich wichtig. Ansonsten ist es vielleicht ganz sinnvoll, sich zu treffen ein kurzes "Jammerupdate" zu machen, und sich dann gemeinsam anderen Dingen jenseits von Familie und Stress zu widmen, so eine Art Kurzurlaub...


    Langfristig solltest du dich aber von dem Gedanken verabschieden, dass dein Ex das bessere Leben hat. Ich glaube, das stimmt nicht, denn du hast die Kinder und neben der ganze Verantwortung auch die Freude daran täglich an ihrem Leben teilhaben zu dürfen...


    Ich drück dich :blume !

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

    Einmal editiert, zuletzt von campusmami ()

  • Hallo Grit1980,


    du hast 4 (5?) Kinder, bist alleinerziehend und bist berufstätig?


    Entschuldige meine doch schon sehr weitgehende Einschätzung, aber Du benötigst nicht positive Gedanken, sondern zuerst eine Auszeit und dann ein neues Lebenskonzept.


    Wie viele Stunden arbeitest Du in der Woche?


    Einfach mal so:
    Ich kenne etliche Elternteile (absichtlich geschlechtsneutral formuliert), die sich auch dann nicht in der Lage sehen, berufstätig zu sein, wenn das Einzelkind bereits in der weiterführenden Schule und der Elternteil noch nicht einmal alleinerziehend ist.
    Die Umwelt nimmt diese Elternteile als fürsorglich und aufopfernd wahr.


    Nicht nur Du, auch Deine Kinder dürften wohl unter dieser Situation leiden. Eine Mutter, die zwischen Berufstätigkeit, Chauffeurdiensten (für 4 Kinder!!) Hausaufgaben (für 4 Kinder!!!), Wäsche, putzen, kochen (für 4 Kinder!!!) gefangen ist - wie ist das für die Kinder?
    Und weitergehend: Du steuerst direkt in den Burnout, wie würde das für die Kinder sein?


    In meinem Dafürhalten hast Du alles Recht der Welt, einige Jahre lang Deine Berufstätigkeit auf das absolut notwendige Minimum (Joberhalt) zu reduzieren und Hilfe der öffentlichen Hand (dafür ist sie da!) oder eben Hilfe des Kindsvaters (Betreuungsunterhalt) einzufordern.


    Wann hattest Du das letzte Mal eine Mutter-Kind-Kur?
    In meinen Augen ist das der nächste Schritt, den Du gehen solltest: Raus aus dem Hamsterrad, nachdenken und sortieren und dann rein in ein neues Lebenskonzept.


    Take care!
    FrauRausteiger

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    •» Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime. :rauchen «•
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    Einmal editiert, zuletzt von FrauRausteiger ()






  • Ich arbeite 30 Stunden und habe 5 Kinder im Alter von 15, 12, 8, 7 und 4 und es ist in Ordnung auch für meine Kinder. Ich bin nicht weniger führsorglich und aufopferungsvoll als Mütter die zu Hause sind. Wir nutzen die gemeinsame Zeit sehr intensiv. Ich kenne viele Mütter die daheim sind und nicht in der Lage sich sinnvoll mit ihren Kindern zu beschäftigen. Lieber 2 - 4 Stunden intensiv als einen ganzen Tag nur halb und dann selbst unzufrieden mit sich.


    Ich arbeite gern, dass ist mein Ausgleich, dort wo ich Anerkennung und Wertschätzung erfahre. Außerdem bin ich stolz selbst für meine Kinder sorgen zu können. Mein Ex hat Hartz 4 der kann und wird mich nie unterstützen. Ich bin jetzt 34 wenn ich noch 5 Jahre raus bin, dann bin ich fast 40. Wer soll mich dann noch anstellen? Ich habe auch noch Träume und Wünsche im Leben und möchte mir auch mal was Leisten und nicht auf den Staat angewiesen sein.


    Außerdem möchte ich meinen Kindern auch zeigen, dass man im Leben arbeiten muss um sich was leisten zu können. Dass man sich durchs Leben schnorren kann, hat Ihnen ihr Vater schon genug gezeigt. Ich will dass sie Ziele und Träume haben und diese auch anpacken.


    Meine 5 Kinder sind gut betreut und genießen die Zeit mit Ihren Freunden. Die Großen sind relativ selbstständig und können auch schon mal etwas Verantwortung übernehmen.


    Klar ist es ein Hamsterrad in den man gefangen ist, aber dass ist man als Mutter immer nur dass man sich mit einem Partner (wenn er den mitspielt) sich mal ne Auszeit nehmen kann und sich arbeit teilt. Mit meinem Ex war das nie so......


    Die letzte Kur habe ich Dezember 2013 gemacht......danach bin ich endgültig zusammengebrochen, weil ich mit Erwartungen und Hoffnungen aus der Kur kam, und der Alltag mir zeigte, nichts ist umsetzbar.....

  • Ich arbeite 30 Stunden und habe 5 Kinder im Alter von 15, 12, 8, 7 und 4 und es ist in Ordnung auch für meine Kinder. Ich bin nicht weniger führsorglich und aufopferungsvoll als Mütter die zu Hause sind. Wir nutzen die gemeinsame Zeit sehr intensiv. Ich kenne viele Mütter die daheim sind und nicht in der Lage sich sinnvoll mit ihren Kindern zu beschäftigen. Lieber 2 - 4 Stunden intensiv als einen ganzen Tag nur halb und dann selbst unzufrieden mit sich..


    Hallo Grit1980,


    es lag nie in meiner Absicht, dies zu unterstellen. Entschuldige falls das so angekommen sein sollte, dann habe ich nicht präzise formuliert.


    Die Kinder brauchen natürlich kein Opfer, das Deine berufliche Existenz betrifft. Absolut notwendig ist selbstverständlich der Joberhalt - das steht oben auch so geschrieben. Auch Du wirst ja ein Leben nach den Kindern haben.


    Deine Kinder brauchen eine starke und autarke Mutter - und Du willst ihnen dieses vorleben. Hier darf aber nicht nur das negative Vorbild es Vaters handlungsleitend sein oder die materielle Sorge für die Kinder, auch nicht der absolut korrekte Wunsch, Vorbild zu sein. Ebenfalls im Mittelpunkt des Geschehens musst Du selbst sein und Deine Gesundheit.


    Je nach Betrieb ist es möglich, den Umfang der Stunden befristet zu reduzieren. Wäre das eine Option?


    Beste Grüße
    FrauRausteiger


    (Berufstätigkeit nie unterbrochen, auch nicht mit Baby)

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  • deine einstellung gleicht der meinen doch sehr. als ich vor neun jahren anfing war meine jüngste grade mal 2-1/2 und ich habe das hamsterrad auch ganz schön abgenutzt.
    ich kann dir aber aus heutiger sicht sagen das es irgendwann besser wird. nicht gleich toll aber besser.


    eine frau beim lotto sagte mal zu mir:"eines tages werden die kinder es ihnen noch danken!"


    da hab' ich dann gesagt:"klar, dann hör' ich irgenwann: schieb' den opa mal in sein zimmer. der nervt schon wieder!"


    na wenn das kein lohnendes ziel im leben ist! immerhin wäre ich dann noch bei meiner familie während andere sich die fotos von der aida-reise anschauen.


    unser leben ist schon toll. hart aber toll! gell? :daumen

  • Hi Grit,


    erstmal Respekt :thumbup:


    Für mich ist es ein Irrglaube, das Kids eine Rundum-Betreuung brauchen, und wie du selbst sagst ist die Qualität und nicht die Quantität einer Betreuung
    wichtig.
    Einer guten Bekannten geht es ähnlich, und sie kommt hervorragend zurecht, allerdings ist sie durchorganisert bis zum geht nicht mehr ;-)
    Ich bewundere sie dafür, und sie arbeitet gerne in ihrem Job, und das sogar mehr als sie sollte. Sie ist -mittlerweile- selbstständig.

    Meine 5 Kinder sind gut betreut und genießen die Zeit mit Ihren Freunden. Die Großen sind relativ selbstständig und können auch schon mal etwas Verantwortung übernehmen.

    Genau. Ich bin sogar der Meinung, manchmal hat es Vorteile mehrere Kids zu haben :)


    Dir macht der Job Spaß, und das ist schon mal was, was nicht jeder sagen kann. Deshalb ist es -für mich- auch kein Ding das du irgendwie
    in ein Burnout steuerst.
    Du fällst, nach meinem Dafürhalten, in ein Loch da du denkst der EX "feiert" nur, und geniest. Das ist aber was, das in in deinem Kopfkino abgeht,
    und garantiert nicht der Realität entspricht. ;-)


    Du solltest vlt. dir Gedanken drüber machen, wie du dein Leben besser geniesen kannst und (um-)organiseren kannst.
    Vielleicht auch mal alltagsmäßiges, das keine Prio hat, hängen lassen etc.
    Lernen sich auch mal über kleine Dinge zu freuen.


    Zu guter Letzt, die Kids werden ja auch älter, und können mehr im Haushalt übernehmen.



    Grüße
    babbedeckel

    Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben,
    die wissen, wie man ohne sie auskommt. (Charles Baudelaire)


    Jedes Kind bringt die Botschaft,
    dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat.


  • Habe das jetzt auch nicht als Angriff oder so gesehen, es ist halt keine Option für mich. Und da ich im öffentlichen Dienst bin hangle ich mich von einem befristeten Job zum nächsten und wenn du da nicht auf punkt bist wirste schnell ersetzt. Nein ich bin froh, dass mein Job so flexibel ist, dass ich mal später kommen kann oder mal eher gehen....da bin ich sehr froh und das funktioniert auch ziemlich gut alles.


    Ich glaube, dass was mich eher frustriert ist nicht so der Alltag (den hatte ich so schon mit Partner nur da musste ich noch eine weitere Person glücklich machen ;) )


    Was mich frustriert sind Ängste! Angst davor meine besten Jahre zu opfern, niemals Liebe zu spüren, irgendwann ganz alleine da zu stehen.....Die Kinder werden groß und gehen ihrer Wege und dann? Wofür mach ich das alles - klar für die Kinder - aber was ist mit mir? Ich bleibe auf der Strecke....ich habe Angst in 10Jahren so ausgepowert und kaputt zu sein dass sich dann auch niemand mehr für mich interessiert....

  • Was mich frustriert sind Ängste! Angst davor meine besten Jahre zu opfern, niemals Liebe zu spüren, irgendwann ganz alleine da zu stehen.....Die Kinder werden groß und gehen ihrer Wege und dann? Wofür mach ich das alles - klar für die Kinder - aber was ist mit mir? Ich bleibe auf der Strecke....ich habe Angst in 10Jahren so ausgepowert und kaputt zu sein dass sich dann auch niemand mehr für mich interessiert....


    :knuddel Vielleicht hilft es dir ein wenig, dass du damit nicht alleine bist. Ich habe diese Horrorvision von allein und furstiert auf einer Parkbank zu sitzen und verbotenerweise die Enten zu füttern auch immer mal wieder, traditionell, wenn der Winter mal wieder zu lang ist, oder diese fiese Rentenberechnungs ins Haus flattert :flenn.


    :idee Wir sind übrigens ein ähnlicher Jahrgang, arbeiten beide im ÖD, deine Chance dass sich eins deiner Kinder um dich kümmert, ist allein auf Grund der Anzahl viel höher ;-)... vielleicht tauschen wir mal unsere Daten aus, dann könnten wir immer noch ne verschrullte AltenWG aufmachen und uns die kosten für Pflegedienst und Putzfrau teilen :D .

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Was mich frustriert sind Ängste! Angst davor meine besten Jahre zu opfern, niemals Liebe zu spüren, irgendwann ganz alleine da zu stehen.....Die Kinder werden groß und gehen ihrer Wege und dann? Wofür mach ich das alles - klar für die Kinder - aber was ist mit mir? Ich bleibe auf der Strecke....ich habe Angst in 10Jahren so ausgepowert und kaputt zu sein dass sich dann auch niemand mehr für mich interessiert....



    Also erstmal ganz Klugschnackerlike weiß keine/r was in 10 Jahren ist ;-)


    Dann finde ich es ja immer rmal gut den Blick auf das zu richten was man hat und nicht immer auf das zu gucken, was andere haben, oder man nicht hat.
    Was ich für meine Kinder mache, mache ich auch für mich.Ich muss dafür vielleicht auf Dinge verzichten , aber bekomme doch soviel dafür wieder.




    Sonst bin ich da wohl eine schlechte Ratgeberin, weil ich meine Lebensqualität nicht davon abhängig mache ob mich ein Mann will oder nicht.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Hi Grit,


    ich bin seit 4 Jahren AE. Habe ein Kind (4) und bin berufstätig.


    Du hast dir ja gewünscht, hier positives über das AE- Leben zu hören. Ich bin mir nicht sicher, was du als positiv empfindest. Ich bin jetzt 40 Jahre und alles andere als ausgepowert. Mit gehts sehr gut. Und das sieht man mir auch an. Aber Männer habe ich seit 4 Jahren trotzdem nicht gesehen.


    Ich muss zugeben, dass mein Leben ohne Mann sehr viel besser funktioniert als mit. Die erlebte Erkenntnis ist nicht wirklich schön und auch nicht kompatibel mit dem was man sich als Frau wünscht oder erwartet wenn man jung ist. Ich blicke auf 20 Jahre Beziehungen zurück und 4 Jahre Single mit Kind und was soll ich sagen: Endlich ist mein Leben in ruhigen Fahrwasser. Mein Kind wird ruhig groß, es gibt keine Vorwürfe, kein vor sich hinstarren oder beleidigt sein, kein Nörgeln selbst an den schönen Momenten, naja, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und endet irgendwann mit seiner Bügelwäsche, Erwartungen an ein Mittagessen wie Mama es gekocht hat und Besuchen bei Schwiegereltern, denen man nicht gut genug ist.


    Schön an meinem AE Sein ist, dass ich hier alles allein bestimme: Meine Arbeitszeit, meine Freizeit, meinen Lebensstil, alles. Wann ich aufstehe, ob ich kündige oder noch 10 Jahre in meinem Job bleibe, ich muss nichts absprechen. Ich kann einen Nebenjob annehmen oder wieder wegfallen lassen, keiner zerrt an mir, kommentiert es, will was von mir.


    Ich kaufe meine Möbel nach meinem Geschmack, alles darf so aussehen wie ich es will. Rosa, lila pink mit Glitzer oder braun und schwarz. Alles meine Wünsche.


    Ich suche meine Urlaubsziele allein aus, ich ziehe an was mir gefällt. Kein Blick fällt auf mich. Kein Lob, keine Kritik. Ich bin frei.


    Ich gestalte den Alltag mit meinem Kind so, wie wir es wollen. Ich bestimme, mein Kind bestimmt mit. Keiner redet mir rein.


    Ansonsten habe ich mir Freiräume für Hobbies geschaffen,nähen, Sport, alles was mir Spaß macht. Dafür habe ich mir Platz im Alltag geschaffen und die Stunden so reduziert, dass es zum Leben reicht. Ich habe nicht so hohe finanzielle Anforderungen. Ich möchte mein Leben und mein Kind genießen, so lange es geht.


    Für Liebe ist natürlich niemand da. Also habe ich beschlossen, mir Liebe zu geben. Gut für mich sorgen und es mir so schön wie möglich zu machen. Bei der Arbeit, zu Hause, mit meinem Kind. Meist klappt das sehr gut, manchmal nicht.


    Alles Gute für dich :blume
    B.

  • Hi,

    Sonst bin ich da nicht schlechte Ratgeberin, weil ich meine Lebensqualität nicht davon abhängig mache ob mich ein Mann will oder nicht.

    :daumen


    Ich glaube, wenn du diese Einstellung beherzigst, dann ist der Rest kein Problem.


    Ich bin 10 Jahre alleine, Tochter ausgezogen(21), bin Anfang 50, und fühle mich prima.
    Was zählt sind soziale Kontakte !


    Gruß
    babbedeckel

    Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben,
    die wissen, wie man ohne sie auskommt. (Charles Baudelaire)


    Jedes Kind bringt die Botschaft,
    dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat.

  • Also ich finde bei 5 (!) Kindern sollte man nicht arbeiten. Schon gar nicht als Alleinerziehende. Wie schaffst du das überhaupt? Wenn du bereits zu Hause 5 Vollzeitjobs hast??? :wow Ich sage ganz ehrlich, mir wäre das zuviel, ich würde zusammenbrechen. Und ich hätte nur Verständnis wenn jemand mit 5 Kindern auf staatliche Unterstützung zurückgreift. Wenn die Kinder groß sind, kannst du ja immer noch arbeiten. Also alle Achtung! :respekt
    Du brauchst dringend Auszeit und Zeit für dich.
    Und ich bezweifle sehr dass dein Ex ein schönes Leben mit seiner Neuen führen kann. Wo er doch 5 Kinder zu versorgen hat. Da bleibt für ein schönes Leben gar nicht viel übrig.

  • Also ich finde bei 5 (!) Kindern sollte man nicht arbeiten. Schon gar nicht als Alleinerziehende. Wie schaffst du das überhaupt? Wenn du bereits zu Hause 5 Vollzeitjobs hast??? :wow Ich sage ganz ehrlich, mir wäre das zuviel, ich würde zusammenbrechen. Und ich hätte nur Verständnis wenn jemand mit 5 Kindern auf staatliche Unterstützung zurückgreift. Wenn die Kinder groß sind, kannst du ja immer noch arbeiten. Also alle Achtung! :respekt
    Du brauchst dringend Auszeit und Zeit für dich.
    Und ich bezweifle sehr dass dein Ex ein schönes Leben mit seiner Neuen führen kann. Wo er doch 5 Kinder zu versorgen hat. Da bleibt für ein schönes Leben gar nicht viel übrig.



    Wie gesagt, nicht arbeiten kommt für mich nicht in Frage, da es mich irre machen würde nur zu Hause zu sitzen. Ich brauche auch etwas für meinen Kopf. Und mein Job ist toll...ich liebe ihn und wie schon gesagt, später noch Arbeiten????? Dann kann ich Hilfsarbeiten machen, weil ich zu lange raus bin. Das will ich nicht.


    Außerdem kann es vielleicht keiner nachvollziehen, aber mit 5 Kindern ist vieles einfacher als mit 1 oder 2 ...da immer jemand da ist und sie sich untereinander viel geben.


    Und mein Ex....der zahlt nicht...wird er nie.....er hat mittlerweile 10 Kinder und musste noch nie zahlen. Notfalls läuft alles über die Neue und schon hat er offiziell nichts.....und UVG ist ein Witz.

  • Überlege dir mal ganz ehrlich, ob im Moment ein neuer Partner überhaupt Platz hätte in deinem Leben. Ob du einer neuen Partnerschaft überhaupt gerecht werden könntest. Ein neuer Mann hat dann auch Bedürfnisse und Ansprüche.


    Ich für mich habe festgestellt, dass ich grad erst mal die Bedürfnisse meiner Kinder und meine wenigen eigenen erfüllen kann. Für noch jemand reicht die Kraft gar nicht.


    Deshalb habe ich für mich entschieden, mein Alleinsein zu genießen. Ich kann machen was ich will und das konnte ich ja 22 Jahre gar nicht mehr. Auch muss ich erstmal wieder für mich herausfinden was ich eigentlich noch will vom Leben.


    In meiner Beziehung hat sich alles nur um meinen Ex gedreht. Ich habe nur noch seine Bedürfnisse erfüllt und die der Kinder.


    Meine Bedürfnisse hat keiner beachtet.


    So lange ich nicht weiß was ich mir noch vom Leben wünsche, bleibe ich alleine.


    Aber ich bin nicht wirklich alleine, ich habe einen tollen Freundeskreis und meine Kinder.


    Irgendwann kommt schon noch einer, aber ich kann warten und ich bin jetzt schon 45 Jahre, aber das stört mich nicht.
    Ich habe vor mindestens 90 Jahr alt zu werden. :D Also noch genug Zeit für einen Neuanfang.

  • Ich meine, es macht ja auch finanziell keinen Sinn, zu sechst von ALG 2 zu leben. Das gesamte KG und der UHV für die jüngsten drei wird angerechnet. Da kommt man bei einer Tätigkeit im ÖD bei 30 Stunden bestimmt auf mehr Geld. Zu Hause bliebe einem ja doch nur der ewige Haushalt. Vielleicht reicht es ja mal für eine Putzfee, ich glaube, das würde ich mir leisten.


    Und mit der gesparten Zeit zur Kosmetikerin zum Friseur, oder reiten, oder Bogenschießen, whatever...


    Ich sage, Männer machen grundsätzlich erstmal nicht glücklich. Wenn man sehr, sehr viel Glück hat, bereichert ein lieber Partner ein zufriedenes Leben. Ich würde nicht zu sehr auf den Faktor "Mann" bauen. ;)