Wie lange arbeitet ihr?

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  • Hallo zusammen,


    ich bin gerade dabei meine Arbeitszeit zu erhöhen. Ich höre immer wieder, dass AE einen Vollzeitjob mit 40 Stunden haben. Und nun frage ich mich, wie das funktionieren kann ?-(
    Ich rechne hin und her und kann mir irgendwie nur 33 Stunden pro Woche aus dem Arm schütteln und das wäre dann jeden Tag arbeiten ohne Pausen und dann sofort Kind abholen.
    Mein Sohn ist 6 und kommt dieses Jahr in die Schule. Unterstützende Großeltern oder so gibt es leider nicht.
    Wenn ich "Glück" habe wird dieses Jahr die Scheidung durch gehen, Trennungsunterhalt ist dann futsch. Und irgendwie muss ich ja mit meinem Zwerg vernünftig über die Runden kommen. Ich möchte aber auch noch Zeit mit ihm verbringen können und ihn nicht immer zu Freund xy abschieben.


    Wie viele Stunden arbeitet ihr so und wie schafft ihr es gleichzeitig eurem Kind gerecht zu werden?


    Würde mich mal so interessiern, vielleicht stehe ich auf dem Schlauch und mir fehlt der ultimative Gedanke.


    Viele Grüße
    Andrea

  • ich arbeite in der klinik immer montags-donnerstags von 8.00-14.15 uhr (ohne pause). Teilzeit 50%.
    da ich auch keine unterstüzung habe, muss ich mit den betreuungszeiten, der schule und des kindergartens zurecht kommen.
    mein soziales netzwerk hier unterstützt mich aber schon, falls ich es mal nicht rechtzeitig aus der klinik schaffe. allerdings kann das kein dauerzustand sein.


    es ist ein ganz schöne hetzerei, da ich einen fahrtweg von ca 30-45 min habe (je nach verkehr).
    allerdings kann ich auf diese arbeitszeiten nicht verzichten und als krankenschwester zu solchen bedingungen zu arbeiten, ist ein großes glück.


    bisher hatte ich immer den freitag frei, aber nun bin ich am überlegen ob es sich wirklich lohnt den noch hinzuzunehmen. das geld ist schon verdammt knapp.
    aber wenn ich mehr arbeite, habe ich auch entsprechend höhere betreuungskosten, das rechnet sich dann nicht.
    an einnahmen habe ich nur mein gehalt, kindergeld und unterhalt für die kinder. das muss reichen.


    und außerdem ist die zeit eh schon begrenzt genug, da verzichte ich doch eher auf so manche ausgabe (urlaub, freizeit) und verbringe die zeit die ich habe mit den kindern.
    die stecken im alltag sowieso genug zurück.

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink

  • viel zu viel, aber ich muss... :kopf Ex ist ja in Involvenz und zahlt kaum Unterhalt. Ich arbeite 40 Stunden die Woche und habe Glück, dass mein Tochterkind (10 Jahre alt) morgens schon allein bleibt, bis sie in die Schule geht. Ansonsten würde ich es betreuungstechnisch mit Hort nicht hinbekommen. Ich bin froh, dass sie schon ein Alter hat, wo es geht... :rolleyes3:

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Ich arbeite 40h die Woche von 07:30-16:00 und habe noch einen Nebenjob mit 30h/Monat. Da gehe ich immer noch 3x die Woche nach der Arbeit jeweils 2,5 h hin. Es ist stressig, aber ich habe auch Unterstützung durch meine Mutter und meine Jungs sind ja schon groß :-)

  • das erhoffe ich mir auch, das es einfacher wird, wenn sie älter sind :bet . meine kids sind jetzt 6 und 4 jahre alt.

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink

  • Hey Dev :)


    Denke in deinem Fall vielleicht an eine Splittung sinnvoll, dass du vllt 5-6 Präsenz Zeit vor Ort machst und den Rest im Home Office?


    Ist die Frage ob das was für dich wäre und dein Chef da mitspielt. Würde zumindest gucken und fragen. Was da machbar ist, nicht nur die Generation Y ist anspruchvoll und unbequem für alte Strukturen :-D


    Derzeit komme ich im Schnitt auf 50 Std. die Woche. Davon sind bei mir dann 30-40 h im Büro vor Ort, der Rest dann Abends bzw. Wochenende von zu Hause aus.
    Habe aber auch extra vor der Einschulung eine Wohnung in der Nähe der Schule / Arbeit gesucht, damit die Fahrtwege wirklich so kurz wie möglich sind.
    Damit nicht noch mehr Zeit verloren geht. Ebenso ist unser Freizeitprogramm in der gemeinsamen Zeit ausgelegt das wir beide Spaß haben und nen Ausgleich.
    Sprich viel draußen und Sport zusammen. Und es gibt ne klare Trennung, Zwergenzeit ist Zwergenzeit, Arbeit ist Arbeit und meine Zeit ist meine Zeit.

    Leben ist das was passiert und was ich daraus mache. :daumen

  • Ich höre immer wieder, dass AE einen Vollzeitjob mit 40 Stunden haben. Und nun frage ich mich, wie das funktionieren kann ?-(


    früher
    7:15 Uhr Uhr Kita
    7:30-8:00 Uhr Arbeitsweg 30 km
    8:00 Uhr Büro - 12:30 Uhr = 4,5 Stunden
    12:30-13:00 Uhr Mittagspause - schnell in den Rossmann, Lidl
    13:00-16:15 Uhr = 3,25 Stunden
    16:15-16:45 Uhr zurück zum Kiga
    17:00 Uhr Schließzeit


    an den Umgangswochenende habe ich Freitags länger gemacht, an den Montagen um 7 Uhr angefangen - ein paar Stunden gut gemacht
    außerdem hatte ich ein Agreement mit meiner Nachbarin - einen Abend in der Woche hat einer die Kids der anderen mitgenommen 17:00-19 Uhr und von 19:00-20:00 Uhr gan
    es dann gemeinsames Abendessen - so konnte jeder mal 2 Stunden Zeit gut machen


    Großeltern & Unterhalt sowei regelmäßigen Umgang leider Fehlanzeige.
    Jetzt habe ich den Job gewechselt, die Stunden reduziert - also auch die Arbeitsstunden - die Fahrerei kostet viel Geld & Nerven

  • In der ersten und zweiten Klasse ist mein Sohn morgen mit mir aus dem Haus gegangen. Er zu Fuß zur Schule und ich zur Arbeit. Zum Glück biete seine Schule Betreuung von 7.00 bis 17.00 an, außer Freitrags da nur bis 15.00 Uhr. Meine Arbeitszeit ist von 7 bis ca. 15.30 eigentlich ja schon um 14.30 Uhr. Aber alle bleiben immer so lange, da bekomme ich zwischen durch auch ein ungutes Gefühl. Somit habe ich in 2 Monaten schon wieder über 30 Überstunden angesammelt. Wenn es nach dem Arbeitspensum gehen würde, dann könnte ich locker 2 - 3 Std. täglich länger machen. Und der Nachmittag gehört dann ganz meinem Sohn so war es zumindestens in der 1 und 2 Klasse. Ab der 3. kam noch Sport nachmittags dazu und er mag nicht mehr so viel mit Mama spielen. Im Schnitt arbeite ich locker 40 Std. / Woche, obwohl in meinem Vertrag 35 steht. Aber alles klappt gut. Und ich verdiene genug Geld. (Muß ich ja auch, da sein Papa keinen Unterhalt zahlt und auch keiner zu erwarten ist)

    :hae: Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedanken loses Denken :hae:


    :lgh :lgh :lgh

  • Ich arbeite 30 Stunden und empfinde es als Luxus, vor allem, wenn ich höre, was hier so einige leisten müssen.
    Fange um halb acht an, heißt, wir verlassen 6:30 das Haus. Erst fahre ich den Kurzen zum Kiga und dann düse ich zur Arbeit..Fahrtzeit 30-45 Minuten.
    Dienst geht bis halb zwei aber oft hänge ich noch eine halbe Stunde fest.
    Dann schnell nach Hause, einkaufen, Haushalt machen, Mo und Mi sind feste Sporttage und dann hole ich den Kurzen. Wobei ich sagen muss, dass er sich beschwert, wenn ich ihn vor halb vier abhole. :schiel


    Wird sich ab Sommer ändern, weil Shorty dann in die Schule kommt. Momentan habe ich noch keinen Plan und mag auch nicht daran denken. :ohnmacht:


    Ich bin sehr dankbar, dass ich nur 30 Stunden arbeiten muss.

  • Meine eigentliche Arbeitszeit ist Mo-Fr von 8:00 bis 12:00 Uhr. Ich bin aber eigentlich immer schon um 7:25 in der Praxis und bereite meine Sachen vor, Feierabend mache ich in der Regel gegen 12:30. Junior wird im September eingeschult und wird dort in die Mittagsbetreuung gehen, nachmittags möchte ich dann bei ihm daheim sein. Für meine freie Zeit such ich schon länger einen Minijob in meinem erlernten Beruf, der lässt sich von zuhause aus machen (das ist mein großes Glück), dann wären wir aus dem ergänzenden H4-Bezug draußen.

  • 30h, Sohn 12 Jahre, Großeltern vorhanden, aber dank der Arbeitszeit, des Alters mittlerweile nur noch wenig "genutzt". 40 bzw. 39h wäre zu Kitazeiten garnicht gegangen, weil die hatten nur bis 16.30Uhr auf.
    Wir kommen ohne KU ganz gut hin. Es ist auch eine Frage des Stundenlohns. Ich hab mit niedrigerer Entgeltgruppe auf 20h angefangen, 30h hätten sich da nicht gelohnt.
    Sag ich ganz offen: Das wäre in etwa soviel Mehr gewesen wie das ergänzende ALG2 :mussweg. Und sich dafür abhetzen und bei einem jüngeren, nicht ganz pflegeleichten Kind ohne Hortplatz?
    Es tut mir ja auch leid das Stkl. 2 in Kombo mit den Abzügen netto s owenig rausbekommt, ich schätze da bin ich nicht die einzige :frag. Mir wäre es andersrum auch lieber.

  • so lange eine von meinen noch in den kindergarten ging (gebracht werden musste) habe ich dank gleitzeitkonto immer nur so zwischen 5 min. plus oder minus am tag gemacht. das habe ich dann wieder ausgeglichen indem ich jeweils eine hälfte der schulferien überstunden geschoben habe während die mädels den teil der ferien bei meinen eltern bzw. meiner schwester und meinem schwager waren.


    die jüngste aus dem kiga raus war'n riesenfeiertag :tanz

  • Ich arbeite 80% das sind um die 31 Stunden... tendenziell eher mehr, dafür habe ich dann in den Ferienzeiten viel Spielraum 8) . Ich glaube es gab noch keine Woche, in der ich diese Arbeitszeit exakt eingehalten habe. Ich Nutze auch die Umgangszeiten, um lange zu arbeiten und lasse dafür Freitags spätestens um 12.45 alles stehen und liegen... Gleitzeit ist schon was feines :-) .

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ich habe zuletzt 35 Stunden/ Woche gearbeitet, mehr ist nicht zu schaffen. Die Kita hat von 7 bis 16 Uhr auf, mehr Fremdbetreuung ist nicht möglich, also müssen meine Eltern ran.
    Die Zeiten halten erstmal für die kommenden 4 Jahre ^^, danach sieht es wohl anders, schlechter aus.

  • Ich arbeite in einer Kita Vollzeit (39 Std.) und meine Arbeitszeiten liegen innerhalb der Öffnungszeiten, also zwischen 6.30 Uhr und 17.30 Uhr. Da mein Sohn fast 13 ist, habe ich da keine Probleme. Er geht allein zur Schule wenn ich Frühdienst habe und ist auch mal am Nachmittag allein wenn ich Spätdienst habe. Habe nur die Sorgen das er morgens wieder einschläft wenn ich schon weg bin. Aber er ruft mich immer an und dann weiß ich das alles klappt. Da mein Arbeitsort nur 10 Minuten von zuhause entfernt ist, kann er auch mal schnell vorbeikommen. Macht er gerne, denn er will ja Erzieher werden. :D

    Der größte Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.

  • Hallo,
    als Sohni 18 Monate war bin ich mit 20 Stunden wieder eingestiegen. Ab KiGa auf 24 später dann auf 28h erhöht. Ab Schule 30h und nun werde ich für 32 h bezahlt. Da ich sehr oft mehr arbeite, habe ich entsprechend viele zusätzliche freie Tage. Krankes Kind geht dann auf Überstunden ( da seltenst krank auch kein Thema).


    Ich verdiene zum Glück so viel, dass ich es mir leisten kann nicht mehr Vollzeit zu arbeiten. Habe aber auch keine großen Verpflichtungen und konsumiere nicht übermäßig. Uns geht es gut, es reicht und ich finde Zeit wichtiger als Geld.
    LG Lotta

    edit: Rechtschreibfehler gefunden und korrigiert


    Nur wer einen Schatten hat, steht auf der Sonnenseite des Lebens!

  • Ich arbeite vertraglich 130h im Monat. Können aber auch mal 150 oder 170 werden, dann bekomme ich, wenn Luft ist, Überstundenfrei. Ich wohne im Haus meines Vaters. Jeden Morgen kommt die Oma hoch, weil ich um sechs beim ersten Patienten steh. Mittags bin ich immer spätestens mit den Kindern zurück. Ich finde es wichtig die Mittagszeit und Hausaufgaben mit ihnen verbringen zu können. Dafür muss ich aber auch ca zwei mal pro Woche Spätdienst machen und habe nur jedes zweite Wochenende frei. Zum Abendbrot gehen die Mädels dann runter zu den Großeltern.
    Ohne die könnte ich nicht so viele Stunden arbeiten, da die Schichten außerhalb der normalen Bertreuungszeiten liegen. Ich bin den Großeltern sehr dankbar dafür und es war der Hauptgrund dafür wieder hier her zu ziehen.

  • Ich hab einen Vertrag über 24 Stunden, 20 davon vor Ort im Büro und der Rest daheim oder wenn mal wieder ein unumgänglicher Nachmittagstermin ist.


    Ich muss Junior um 15 h aus dem Kindergarten holen und hab 50 km Weg zur Arbeit. Von daher fällt zwangsweise um 14 h der Hammer. Freitags habe ich frei... morgens gehe ich mit Junior zum Therapieschwimmen, danach geht er in den Kindergarten und ich hab ein paar Stunden für mich. Meistens mache ich dann Sport oder gehe einkaufen.


    Mein größtes Glück ist das Homeoffice, das rettet mich an Krankheitstagen von Junior. Dann arbeite ich so viel es geht von zuhause. Mein Chef ist da zum Glück sehr entgegenkommend.

  • Ja, es ist ja manchmal fast nicht machbar, 40 Stunden pro Woche zu arbeiten. Mein Kind ist 5 Jahre alt und ich tue es nun trotzdem wieder seit Oktober 2011 .... geht aber auch nur mit flexiblen Zeiten und einem home office Anteil.
    5.30 Uhr Aufstehen
    Laptop an
    waehrend selbiges hochfaehrt, macht Frau sich fertig
    eMails checken und gegebenenfalls antworten
    ca. 6.30 - 7 Uhr steht Kind auf
    7.30 Uhr hat Kind gefruehstueckt und macht sich fertig ....
    ca. 8 Uhr wird losgefahren
    12 km weg vom Arbeitsort in die KiTa die entsprechend Zeiten anbietet (ist hier alles sehr laendlich mit ganz ohne Alleinerziehenden oder eben erst, wenn die Kinder ueber 10 sind ...)
    Kind abgeben
    12 km wieder zurueck zum Job --> ca. 9 Uhr
    nicht auf dem Flur plaudern, sondern arbeiten
    16 Uhr Griffel fallen lassen
    12 km in ebendiese Kita fahren und Kind abholen --> Zeit mit Kind geniessen und nebenbei noch alles andere regeln oder ankurbeln
    19.30 Uhr Kind im Bett,
    Laptop wieder an, alles Liegengebliebene nacharbeiten
    Dienstags holt die Oma das Kinde und die Mutter kann bis 18 -19 Uhr arbeiten und dann schlaeft das Kind noch dort und die Mutter kann am Mittwoch um 6 Uhr vor Ort beginnen und somit Stunden bunkern, damit sie nicht zwingend jeden Abend nach 19.30 Uhr arbeiten muss ...
    Ja, so schaut das aus. Kindsvater kommt ca. 4 x im Jahr und bezahlt auch nur das Minimum. Es geht uns nicht schlecht, aber wenn ich jetzt runterschraube krieg ich nie wieder einen vollen Vetrag und man weiss nicht, was noch kommt ....
    Aber mir wuerden auch 80 % reichen.
    Dem Himmel sei Dank, dass ich einen sehr toleranten Chef habe und auch mal heim kann, wenn Kind erkrankt ....
    Wie lange das machbar ist, wird sich zeigen :)
    Aber ich denke, so ist das bei uns allen mehr oder weniger.


    Solidarische Gruesse

  • Ich habe einen Vollzeitjob mit 38,5Std die Woche, habe direkt als die Kleine 2 war, wieder so angefangen. Kita ungefähr 7.30 Uhr, Arbeit 7.45-16.30, ausser Freitags bis 13.45. meistens jedoch länger. Von Mo-Do wird die Maus( 6 Jahre ) meistens schon gegen 14 Uhr abgeholt von den Großeltern beider Seiten und verbringt dort den Nachmittag mit Sport, spielen, shoppen etc. Freitags wird immer der Wochenplan für die kommende Woche gemacht! Ist alles nur halb so schlimm.

    Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt