Krankenkasse will Krankengeld für Betreuung des kranken Kindes nicht zahlen

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  • Hallo,


    habe folgendes Problem.
    Da Kind krank war, war ich zwei Tage zu Hause.
    Die Krankenkasse müsste mir also 2/3 des Nettolohnausfalls für die Zeit zahlen.
    Jetzt schreibt sie aber, dass sie das nicht macht, da mein Sohn privat Versichert ist.


    Darf die das???
    Es ist ja eine Leistung für mich, da ich ja nicht zur Arbeit konnte.

  • Ja. Ist so. Die Kinder sind krank - deshalb muss nicht Deine Kasse bezahlen sondern die der Kinder.
    Und die von Dir genannte Regelung gibts in der PKV nicht.
    Genausowenig wie z.B. Mutter-Kind-Kur.....


    PS: Aber nicht dass die Kinder dann einen Krankentagegeldtarif noch haben.....
    Und je nach Alter der Kinder können Zahnleistungen gestrichen werden.Oder müssen ergänzt werden.

    Einmal editiert, zuletzt von kuewmt ()

  • ... PKV ist echt Murks.....


    die Einen sagen so....die Anderen sagen so....
    kann man generell nicht so sagen.


    Wichtig ist, die in jungen Jahren bei der PKV wirklich gesparten Beiträge sicher anzulegen (z.B. "Betongeld").
    Allerdings sollte man dann auch die auftretenden Nachteile (siehe Dein Fall) schon wissen.

  • Ja, mein Ex war ja selbständig und ich habe wie ein Löwe immer darum gekämpft, dass die Kleine bei mir GKV versichert bleibt. Zum Glück habe ich immer mehr als mein Ex verdient und somit durfte Tochterkind bei mir versichert bleiben.


    Auch bei Vorstrecken von Geld-Leistungen kann es bei PVK ganz schön "eng" werden. Es sollte tariflich vereinbart werden, welche Leistungen vom Versicherten bei der PVK vorgestreckt werden müssen (z. B. OP etc.).

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Mein Sohn ist mit einem sog. Tierfellnaevus mitten auf der Stirn auf dei Welt gekommen.
    Dank PKV konnte recht problemlos eine (erfolgreiche) OP vor Beginn der Schulzeit erfolgen.
    Mit GKV wäre das nicht passiert.....(geh ich mal davon aus).


    Das mit dem Vorstrecken habe ich nie so schlimm erlebt. Die Krankenhausrechnungen sind eh direkt
    abgerechnet worden.


    Nunja....seit diesen Monat bin ich zurück in der GKV.....ich werde also am eigenen Leib mal die
    Unterschiede erfahren können...(bis jetzt sinds nur positive Unterschiede für mich)

    Einmal editiert, zuletzt von kuewmt ()

  • Die private Krankenversicherung kann schon vom System her nur funktionieren, wenn die Leistungen der gesetzlichen Kassen irgendwo abgeknappst werden. Mehr für die Leistungen ausgeben, gleichzeitig weniger Geld kassieren, das ist die mathematische Quadratur des Kreises.



    Es gibt natürlich Lohnersatzleistungen für Kinderkrankheitstage bei den Privaten. Dazu muss man nur in einen höheren Tarif gehen ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Hallo,

    Zitat

    Wichtig ist, die in jungen Jahren bei der PKV wirklich gesparten Beiträge sicher anzulegen (z.B. "Betongeld").


    Mir ist noch nicht klar, was ich bei der PKV spare... mit Kind schon gleich gar nicht! Und was an "Betongeld" sicher ist, ist mir auch noch schleierhaft, oT.


    LG Lotta in GKV und mit sehr wenig Zuzahlung bisher alle Leistungen erhalten, die ich gebraucht habe

    edit: Rechtschreibfehler gefunden und korrigiert


    Nur wer einen Schatten hat, steht auf der Sonnenseite des Lebens!

  • Beiträge für Kinder in der Privaten Krankenkasse heißt immer: deutlich höherer Beitrag als in der gesetzlichen Krankenkasse, die ja die Kinder mit einschließt. PKK "rechnet" sich nur für den kinderlosen Single, der nicht krank wird und es dadurch schafft, weniger Beiträge zu zahlen als in die gesetzliche Krankenkasse. Und der hofft, im Alter so viel Geld zu haben, dass er Krankheitskosten aus der Portokasse zahlen kann.


    Bei Beamten mit dem Beihilfesystem differenziert sich das etwas.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • ... PKK "rechnet" sich nur für den kinderlosen Single, der nicht krank wird und es dadurch schafft, weniger Beiträge zu zahlen als in die gesetzliche Krankenkasse....


    Oder für denjenigen, der schon einkommensbedingt mit 22 Jahren einsteigen konnte......diese niedrigen Beiträgen ziehen sich fort bis zu den "best Agern" (sofern er kinderlos bleibt). Auch krank darf man dabei werden....
    und sogar eine Brille gibts für bis zu 1.000 €......von Zahnersatz ganz zu schweigen....
    Und wer nie krank wird, kriegt jedes Jahr bis zu 80% der gezahlten Beiträge (einschl. AG-Anteil) zurück.....
    Da kann man wirklich sparen im Vergleich zur GKV, die den Höchstsatz verlangt hat und noch Brillenanteil und noch Zahnersatzanteil etc....


    Mit Betongeld meinte ich, dass man dann recht schnell seine erste kleine Eigentumswohnung abbezahlt hat. Und das ist ein guter Grundstock für schlechte Zeiten.

  • Hallo,


    ich bin vom Fach und muss solche Fälle leider einige Male im Monat ablehnen.


    Wenn Kind PKV versichert ist, besteht laut Gesetz kein Anspruch auf Zahlung von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes.


    Leider klären viele PKV Kundenberater ihre Kunden oft nicht richtig auf weil sie nur das Geld sehen, wie überall halt.

    Der Verstand funktioniert nur in Grenzen...


    ...aber deine Vorstellung kennt keine Grenzen.

  • Kuewmt, das Problem (mit den Kosten der) Privaten Krankenkassen sind nicht die nicht oder selten krank werdenden jungen oder mittelalten Kunden. Hier ein Tausender für eine Brille, dort ein Tausender für eine quasi Schönheits-OP sind keine Kosten.


    Kommen aber Kids und Ehepartner hinzu, heißt es zahlen. Und zwar jenseits der gesetzlichen Kosten. Und wird man alt in seiner privaten Krankenkasse und mit einem all die anderen, die zu einer Bewertungsgruppe zusammen gefasst sind, explodieren die Kosten oft genug. Wie sehr da viele in die Tonne gegriffen haben, werden sie erst im Alter merken. Alternativ heißt es halt, früh sterben ... makaber gesagt ... Dann mag sich das rechnen.



    Ausnahme sind wiederum die Beamten und das Beihilfesystem. Da rechnet es sich ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Volleybap: Da wiedersprechen wir uns nicht.....deshalb war ja mein Spruch "Spare in der Zeit, dann haste in der Not"


    Was z.B. in der PKV auch nicht "beworben" wird ist der Bezug von Krankentagegeld und die Auswirkungen. Also wenn man (in der Regel) > 6 Wochen AU-geschrieben ist, bezieht man Krankentagegeld in der vertraglich vereinbarten Höhe. Was aber keiner sagt: Die Kosten der PKV (und zwar einschließlich Arbeitgeberanteil) müssen nun vom Kranken gezahlt werden. Genausowenig werden Beiträge an Rente und Arbeitslosenversicherung bezahlt.....


    Mich betriffts nun nicht mehr....als 50%iger SBH und mit 51 Jahren hab ich gottseidank eine GKV gefunden, die mein Sonderrückkehrrecht akzeptiert hat.
    Und die Kids haben hier in D 48 € Pflichteinkommen aus der Halbwaisenrente....sie sind also plötzlich pflichtversichert und nicht mehr von mir zu versichern.....
    Das sind aber auch die einzigsten besseren Momente des Lebens gewesen in den letzten 15 Monaten.....




    PS: Der Betrag der Halbwaisenrente stimmt :crazy ...es kommt aber noch ein weiterer Betrag aus der Rentenkasse eines anderen Staates hinzu.

  • Sind die PKV darin alle gleich oder gibt es Unterschiede?

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


    Reinhold Niebuhr




    "Je suis Charlie"