Wie schafft ihr das - Haushalt, Arbeit, Kinder ???

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  • Hallo in die Runde,


    mal ganz im allgemeinen die Frage, wie bekommt ihr die alltäglichen Anforderungen unter einen Hut? Ich habe so oft das Gefühl mir wächst alles über den Kopf und vielleicht habt ihr ja Tipps oder Verbesserungsvorschläge für mich. Mal kurz zu meinem Alltag: ich stehe 5:20 Uhr auf, Frühstück machen, Brote für Kiga, mich selbst frisch machen. 6 Uhr Kinder (2 Mädels, 6 Jahre und die Kleine 21 Monate) wecken, essen, anziehen. 6:45 Uhr Abfahrt zu Hause, zwei Kitas anfahren, 7:30 Uhr auf Arbeit sein. 16 Uhr Feierabend, Kinder holen, einkaufen, montags Fußballtraining, Heim, das nötigste im Haushalt (Geschirrspülmaschine, Abwasch), spielen, Abendbrot machen, essen. 18:30 Uhr die Kleine schlafen legen. Bis 19:30 Uhr intensiv mit der Großen beschäftigen (sie ist hochbegabt und braucht extra Input) und sie dann ins Bett bringen. Und danach ist bei mir meist die Luft raus. Oftmals muss ich moch lernen (mache gerade 2. Ausbildung) und einen Partner habe ich auch für den ich ab 20:30 noch 1-2 Stündchen Zeit haben möchte. Das geht so von Montag bis Freitag. Am We ist die große aller 2 Wochen nicht da, die kleine jeden Sonntag beim Papa. Wenn ich dann mal sturmfrei habe bin ich meist zu ko um mich noch für den Haushalt zu motivieren. Aktuell macht die Kleine jeden Samstag bei Oma Mittagschlaf so dass ich wenigstens putzen kann. Mir fehlt jedoch sehr oft die Zeit, der Nerv, die Motivation für die Wäsche, Papierkram, Behörden usw. Wir leben oft aus der Wäschekiste, denn zum Sachen zusammen legen und wegräumen fehlt mir die Zeit und der Nerv (und ich fühl mich furchtbar deswegen). Nebenbei will ja auch noch die Freizeit- und Freunde-Aktivität der Großen geplant werden und Arzttermine oder dergleichen bleiben uns, wie jedem anderen, auch nicht erspart.


    Wie macht ihr das bloß? Wie schaffe ich es mich zu motivieren, mich besser zu organisieren? Habt ihr Tipps?


    Herzliche Grüße, Jalapenio

  • Das klingt relativ normal - morgens würde ich, wenn es dir liegt noch etwas einkürzen - da reichen mir 20 Minuten. Frühstück steht schon auf dem Tablett fertig im Kühlschrank., Brotdosen mit Knäcke, Tomate und Jogi auch. Einkaufen versuche ich in der Mittagspause. Nebenbei noch lernen - wow- dazu hätte es bei mir nie gereicht.

  • zwei Kitas anfahren


    muss das sein? :ohnmacht:
    das würde ich abschaffen :brille

    Wie schaffe ich es mich zu motivieren, mich besser zu organisieren?


    für mich liest sich das so, als seist Du wirklich top organisiert :daumen


    vielleicht wäre es was, sich in der Nachbarschaft nach einem Teenie umzusehen, der so ein, zweimal die Woche kommt, und das Abendbrot übernimmt?


    Lebst Du mit Deinem Partner zusammen? bzw. tut er etwas, um Dich zu entlasten?
    (Waschen, Einkaufen oder so?)

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Ich schaffe es mit einem Kind nicht, in einer Dreiviertelstunde, nachdem er aufgestanden ist, aus dem Haus zu sein... respekt. Also die Organisation ist top, aber ich kann gut verstehen, wenn Du da schlagkaputt bist.


    Erste Maßnahme: Ansprüche an Dich selbst runterschrauben, schlechtes Gewissen abschalten - Wäsche aus der Wäschebox ist absolut fein


    Zweite Maßnahme: Hilfe besorgen: Putzfrau, Babysitter, Verwandtschaft mehr einbinden


    Ich schaffe es auch nur mit Hilfe von anderen und habe gelernt, danach auch zu fragen.


    Alles Gute


    Stern

  • ich komm manchmal auch echt an meine grenzen, 6 uhr aufstehen, kurz nach sieben aus dem haus, vorher auch 2 kids wecken, brote machen, bis 16 uhr arbeiten, dann nachhause, einkaufen etc. pp. - wie bei dir. woher ich die energie nehme? keine ahnung, ich mach einfach. Haushalt bleibt auch manchmal liegen weil ich null bock habe und manchmal schlaf ich auch 20.30 uhr auf der couch ein.


    muss aber ehrlich zugeben, je älter die kinder werden, desto einfacher ist es - meine werden 15 und 11 und sind sehr selbständig. als sie kleiner waren fand ich es um einiges stressiger.


    erwarte keine perfektion für dich, wenn du abends ko bist, kann dein partner nicht was übernehmen oder ihr macht es zusammen? auch die große kann in diesem alter schon einbezogen werden dir zur hand zu gehen.

    :thumbup: Always look on the bright side of life! 8)

  • Danke erstmal für eure antworten!


    Ja, es ist leider notwendig zwei verschiedene Kitas anzufahren, da die Kleine erst mit 2 in den Kiga der Großen gehen kann, also bis April ist es noch notwendig. Dann habe ich die Mädels wenigstens in einer Einrichtung.


    Einkaufen in der Mittagspause geht leider net, da in sinvoller Nähe keine Einkaufsmöglichkeiten sind. Mein Neffe ist 15 und kommt aller zwei Wochen abends für 2 Stunden damit ich mal zum Sport gehen kann. Mehr kann ich mir wegen nur Bafög und Unterhalt bzw. Kindergeld nicht leisten.


    Ich könnte beinahe zugrunde gehen wenn ich an all die Dinge denke, die mal wieder im Haushalt liegen geblieben sind ;(


    Mein Partner hat seine eigebe Wohnung, ist noch recht frisch (5 Monate) aber er unterstützt mich wo er kann (kleine Besorgungen, beim Lernen helfen etc.)

    Einmal editiert, zuletzt von Jalapenio ()

  • wie man das schafft? das frage ich mich auch oft :D . komischerweise klappts ja immer irgendwie, auch wenn dieses irgendwie oft unbefriedigend ist :rolleyes3: .


    mein alltaglicher wahnsinn beginnt um 5 uhr, da steh ich auf und habe eine stunde nur ganz alleine nur für mich (wenn ich glück habe ;-) ).
    die zeit brauche ich auch um energie für den tag zu sammeln. duschen, kaffee!!! in ruhe!!!!.
    um 6 uhr wecke ich meine zwei (6 und 3 jahre). kuscheln, anziehen, frühstück meist gefolgt von streitigkeiten/bockigkeiten/zickereien und ich spiele den schiedsrichter ^^ .
    sollte mal ein morgen in absouter harmonie sein, dann :tanz ich durch die bude.
    dann noch zähneputzen.


    ich lege schon am abend vorher die klamotten raus und richte das frühstück vor. das erspart zeit. (wenn die kids beim anziehen/frühstück theater machen, gehts eben im schlafanzug und ohne frühstück in den kiga :-D , passiert aber selten und wenn dann nur beim kleinen 8-) ).


    kurz vor sieben verlassen wir nach zügig die wohnung. meine große läuft mit ihrer freundin in die schule (geht in die betreuung von 7.15-14.45 Uhr).
    den kleine fahre ich in den kiga. danach schnell zur arbeit spurten (mist täglichem verkehrschaos :motz: )
    ich arbeite von montag bis donnerstag 8.00-14.15 uhr in einer klinik. (aufgrund meiner situation habe ich diese arbeitszeiten bekommen. keine nachtdienst, keine we und keine rufbereitschaft).
    um viertel nach zwei spurte ich dann nach hause und komme relativ zeitgleich mit meiner großen zuhause an.
    dann nehm ich mir eine halbe stunde mit ihr, gucken die hausaufgaben durch, reden über den tag und kuscheln.
    danach hole ich den kleinen aus dem kiga und dann gibts das nachmittagsprogramm. spielen, lesen, kuscheln, rausgehen. einmal die woche sport und einmal die woche hat die große klavierunterricht (aber bei uns zuhause).


    wenn es zuhause mal wieder ganz schlimm wird :rotwerd , lege ich auch mal ne dvd ein, um im haushalt das notwenige zu erledigen :kicher .
    um 18/18.30 uhr gibts abendessen, nach sandmänchen und z.Z. yakari gehst für beide ins bett. beten, vorlesen und hoffen das sie schnell einschlafen :bet .
    danach mache ich wäsche, küche usw. bereite den nächsten tag vor.
    meist muss ich danach noch arbeiten und dann ist für mich so je nach dem was ich machen muss zw. 22-0 uhr schluss und ich darf schlafen :sleep .


    kinderbetreuung ist hier eher schwierig, keine unterstützung seitens der eltern. auf den papa der kinder kann ich mich nicht verlassen und muss gucken, ob es mal klappt oder nicht.
    dafür habe ich eine sehr gute freundin, die mir die kinder mal abnimmt (die wohnt allerdings 50 km weg ;( )
    dafür habe ich ein recht gut funktionierendes netzwerk hier.
    einkäufe erledige ich so wie heute, wenn beide kinder von jemanden mitgenommen werden zum spielbesuch, oder eben am we. auch der haushalt wird meist am we erledigt. freitags ist zwar mein "freier" tag, der aber immer mit sämtlichen terminen vollgestopft ist, die ich sonst nicht schaffe :pinch: .


    sonntags mache ich immer einen wochenplan wo jeder seine termine, aktionen und verpflichtungen sieht (ohne terminkalender und unmengen post its bin ich verloren :rolleyes: )
    mache einen essensplan und einkaufsplan.
    und wir besprechen was uns beschäftigt, was wir vorhaben, machen freizeitpläne usw.


    wir haben einen ziemlich strukturierten, getackteten alltag mit festen regeln und grenzen. anders würde das nicht funktionieren.
    natürlich gibts auch mal ausnahmen (we) und wir haben trotz des ganzen stress auch viel spass zusammen.
    viele situationen entzerre ich mit humor, ohne auf konsequenz zu verzichten.
    allerdings ist das natürlich meinerseits auch "tagesformabhängig" je nachdem wie belastbar ich bin.


    achja und ich bin eine bekennende gluggenmuddi mit leichtem hang zum perfektionismus :D , aber ich arbeite daran :D:D



    nach entlastungsideen, freiraumbeschaffungsmöglichkeiten bin ich auch sehr interessiert. bin gespannt was ich hier so lese und ob ich für mich was mitnehmen kann.

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink

  • Du machst das super, gut organisiert.
    Kannst du dir Entlastung suchen? Ich meine kann deine Mama, ein Kind übernehmen um es zum Kiga zu fahren und ggf an einem Tag alle mal einsammeln, dass du in Ruhe einkaufen kannst.


    Ich stehe meist erst 6:20 Uhr auf, Frühstück für die Kita ist meist schon fertig- Brot wirds frühs frisch gemacht. Mit anziehen und komplett fertig machen sind wir um 7/7:15 Uhr fertig. Opa bringt Kind in die kita und ich fahre zur Arbeit. Abgeholt wird Mini auch wieder vom Opa- aus logistischer und zeitlicher Sicht..ich schaffe es einfach nicht bis zur Abholzeit da zu sein, fahre da erst vom Arbeitsort los.

  • Ich kann ja als Vater auch mal was sagen.


    Bei mir gehts um 06:00 Uhr los. Meine sind 8 und fast 4. Wenn ich sie um 06:30 wecke, dauert es meistens 20 Min, bis sie sich aus dem Bett schälen. Anziehen läuft mittlerweile ganz gut. Während sie frühstücken mache ich die Brote und wenn alle sauber und vorzeigbar sind, gehts los. Um 08:00 ist die Große in der Schule, danach gehts in den Kinderladen. Noch nen kleines Frühstück und ein Schwätzchen mit anderen Eltern und dann geht s direkt weiter zur Arbeit.


    Zwischen 15:00 und 16:00 Uhr mache ich die Runde um beide wieder einzusammeln. Ich muss dazu sagen, meine Wohnung, meine Arbeit, die Schule und der Kinderladen liegen etwa 5 Minuten Wegstrecke mit dem Fahrrad beieinander 8-) Neben verschiedenen Freizeitaktivitäten wollen sie sich natürlich auch noch mit ihren Freunden treffen. Das kann ich dir nur empfehlen. Das schafft wertvolle Stunden. Entweder sind sie nicht da, oder ihr habt Besuch, dann ist von denen nämlich auch nichts zu sehen und zu hören.
    Kleinere Einkäufe mache ich vor dem Abholen oder mit den beiden auf dem Weg nach Hause.
    Hausaufgaben, Haustierversorgung, Spielen, Basteln etc und dann Abendbrot entweder bei uns, oder bei den Nachbarn. Bettfertig und in der Falle sind sie um 20:00 Uhr.


    Netzwerk! Das schafft freie Stunden. Und der Abwasch mit mehreren ist auch schnell gemacht. Verabredungen! Die Kinder lieben das und du hast mal ein paar Stunden frei.


    Die Wochenenden sind meist rappel voll.


    Achja, am Montag kommen sie und am darauffolgenden Montag sind sie wieder für eine Woche bei der Mutter. Und dann geht der ganze Zauber wieder von vorne los. Wechselmodell 50/50. In der Woche, in der sie nicht da sind, lege ich mir alle möglichen Termine, gehe einkaufen, bringe die Wohnung wieder in den ursprünglichen Zustand, mache Großwäsche, bringe Flaschen weg, pflege Sozialkontakte außerhalb der Kinderwelt, bringe die Garderobe der Kinder wieder auf die Höhe der Jahreszeit, renne hier hin, mach dies, besorge das, erledige Bürokram etc. Ich kann mir meine Arbeitszeit so legen, dass ich in der Kinderwoche weniger arbeite und in der kinderfreien Woche dafür mehr.


    Ich bin auch derjenige, der für die Familienkontakte zuständig ist, das fällt auch noch in meine Woche, da Ex das für nicht wichtig erachtet und sich weigert. Naja..


    Wie gesagt, baue dir ein Netzwerk mit anderen Eltern auf. Die Kinder verabreden sich, ihr teilt euch Aktivitäten auf, esst zusammen Abendbrot etc..


    :winken:

  • Ich finde, dass hört sich alles sehr strukturiert an, Respekt!


    Geht deine Tochter trotz Hochbegabung mit 6 noch in den Kiga? Dann kommt sie aber ja spätestens im Sommer in die Schule. Vielleicht ist sie dann ja erstmal ausgelastet oder die Lehrer können ihr mehr Input geben, so dass du nicht mehr eine Stunde täglich damit beschäftigen musst. Was machst du denn dann mit ihr? Nicht dass es ihr dann doch in der ersten Klasse zu langweilig wird.


    Mir fällt nur diese eine Stunde ein, die du vielleicht noch reduzieren bzw an jemand anderes abgeben könntest.

  • Die große wird in 3 Wochen 6, sie kommt kommenden Sommer in die Schule. Das Thema Hochbegabung steht bei uns erst seit kurzem im Raum. Schule wäre eher nicht gut gewesen da sie, wie die meisten mit so einer "Diagnose" in sozialen Bereichen zurück bleibt. Sie kann nicht mit Kritik, Zurückweisung oder ähnlichem umgegen. Hinzu kommt dass wir seit zwei Jahren ein Enkopresis Problem haben und einfach niemanden finden , der uns helfen kann. Die eine Stunde Abends nur für sie braucht sie auch dringend und fordert sie ein. Wir nehmen aber keinen Schulstoff vorweg!


    Fanilue mehr einbeziehen geht auch nicht. Oma ist von 6 bis 17 Uhr außer Haus zum arbeiten, Opa leidet unter Depressionen, ist Messi und hat kein Händchen für Kinder. Mein Bruder/Schwägerin gehen mit 2 Kindern Vollzeit Schichten arbeiten und kämpfen auch um Organisation und Rhythmus.


    Wir haben regelmäßig Freunde da oder die Große ist dort zum spielen, dann verlangt aber die kleine zu 100% nach mir. Dadurch dass sie schon mit 9 Monaten in die Krippe musste ist sie unglaublich anhänglich.


    Habt ihr denn feste Tage für Einkauf, putzen, Wäsche etc. Oder macht ihr das wie es gerade passt?


    Einen schönen Tag euch allen!

  • Gerade gestern ging es mir so wie in Deinen Schilderungen. Unser Tag beginnt um 6.00 Uhr , gleiches Programm. Bis 15.00 arbeiten , dann schnell was einkaufen und um a 16.00 Uhr die Kinder holen. Meistens sind bei der Großen noch Hausaufgaben zu machen, oder es muß für eine Schularbeit geübt werden.


    Gestern hatte ich einen kleinen nervlichen Zusammenbruch. :nixwieweg


    Die Kinder haben sich im Haus lauthals gestritten. Ich stand mit dem Wäschekorb in der Hand in einer großen Wasserpfütze weil mal wieder die Heizung defekt ist und undicht war. Da konnte ich nicht mehr und bin in Tränen ausgebrochen. ;(


    Vor 3 Wochen erst noch eine Krebserkrankung. Manchmal würde ich gern in ein Loch und nicht mehr raus kommen.


    Aber es geht weiter. :daumen Es wird einfacher und ich rufe mir dann immer in´s Gewissen, daß ich das Privileg habe die Kinder aufwachsen zu sehen, trotz des ganzen stressigen Alltags. Es lohnt sich.


    Und es hilft mir ungemein hier zu lesen, daß es nicht nur mir so geht.



    Also DANKE !!! ich Dir für diesen Beitrag. :blume:knuddel

    Einmal editiert, zuletzt von Enitsirhc ()

  • Mir geht es auch ähnlich :
    Um 6 stehe ich auf, mache mir einen Tee und hole Juniors Jogurt raus, nutze das Bad zu Mama Zwecken, um 6:15 wird Junior geweckt.
    Dann schlingen wir Frühstück hinunter, ziehen uns an, ich packe mir Essen für den Tag ein und wir gehen um 7 aus dem Haus. Ich liefere Junior in der Kita ab und gehe in die Schule
    15:30 habe ich Feierabend, hole Junior ab, falls wir einkaufen müssen machen wir das auf dem Weg nach Hause (meist mit Umwegen, da chronischer Geldmangel), wenn nicht ist hier im Sommer noch Spielplatz Zeit und im Winter halt direkt heim.
    Zuhause bereite ich uns warmes Abendessen vor, das ich am nächsten Tag mit in die Schule nehme. Junior spielt dann im Wohnzimmer, es geht halt nicht anders.
    Um 18:30 mache ich ihn bettfein, so dass wir spätestens um 19:30 im Bett liegen. Dann gibt es eine Geschichte oder eine kurze Schlumpf Folge und er geht schlafen.
    An 20 habe ich also sturmfrei, dann widme ich mich Hausarbeiten, lege Juniors Kleider für den kommenden Tag hinaus und packe meine Tasche.
    Ich versuche so ab 22 Uhr im Bett zu sein, da kümmere ich mich dann um Lernen, Hausaufgaben, halt solche Sachen, die ich notfalls, wenn ich todmüde bin auch weglegen kann.


    Freie WE habe ich nicht, es sei denn ich kann meine Eltern überreden, ihn zu nehmen. Das tun die beiden auch gerne, aber meine Mama ist Rollifahrerin und mein Papa ist schnell überfordert mit der Situation, also nutze ich das nicht allzu oft.
    WENN ich ihn aber außer Haus habe, bin ich meist so kaputt, dass ich nicht weiß, ob ich lieber schlafen, bügeln oder mir etwas gönnen soll.


    Momentan ist das aber alles etwas anders, da wir wg der Renovierung meiner Wohnung eh Asyl im Gästezimmer meine Eltern haben. Der Zeitplan ist zwar der Selbe, aber ich habe etwas Putzhilfe durch meinen Papa, so dass ich manchmal sogar vor Mitternacht schlafen kann

  • Ich kenne das auch und habe deshalb eine Muki-Kur bekommen.Ich hab das Gefühl nix mehr zu schaffen und es wird immer mehr.Um 6 aufstehen und Frühstück machen,Kind fertig machen.Kind zur Schule bringen und dann zur Arbeit.Um 17 Uhr dann Feierabend,danach meist schnell ne Kleinigkeit einkaufen.Dann ab zum Hort und das Kind holen,dann nach Hause.Dort Hausaufgaben kontrollieren und evt. noch was machen.Dann Abendessen und lesen üben.Viell. noch ein wenig spielen und ab ins Bett mit der kleinen.Dann mach ich noch den Haushalt und Wäsche.Ich lebe auch nur aus dem Wäschekorb...der Kleiderschrank ist überflüssig bei mir geworden.
    3x die Woche fahre ich noch zum Sport und Freunde+Familie hängt auch immer im Nacken.


    Ich versuche aber den Haushalt nicht mehr als so wichtig zu sehen.Schließlich ist das eigene Leben+das des Kindes das wichtigste und da muss man auch mal abschalten.Also auch mal ins Kino oder Sauna gehen,wenn das Geschirr bis zur Decke steht.Na und?Siehst sowieso nur du und wenn ein Besucher das nicht passt,klasse...dann soll der abwaschen.

  • Also auch mal ins Kino oder Sauna gehen,wenn das Geschirr bis zur Decke steht.Na und


    So ähnlich handhabe ich das auch :-D Vor allem hab ich mir angewöhnt, abends wirklich nur das Allernötigste zu machen, mein Kleiner schläft aber auch erst gegen 20.30 Uhr ein. Bis 21 Uhr mache ich was (oder halt nicht), danach ist Schluss, egal wie es in der Küche aussieht. Somit bleiben noch etwa 2 Stunden zum Fernsehen, Lesen, telefonieren oder einfach zum eher-schlafen. Geschirrspüler ein- und ausräumen oder Wäsche aufhängen mache ich meist vor oder nach dem Abendbrot mit Sohn zusammen


    Mein Tipp wäre: hau dich Alle paar Tage, direkt nach dem die Kinder ins Bett sind, auch ins Bett ..musst ja nicht sofort schlafen, allein das dösen und rumliegen ist wunderbar (ohne Reize, d.h. ohne TV, Handy aus..)

  • Minimalismus.


    Ich hab auch nur ein Kind, aber dennoch: Wir stehen um 6:00 Uhr auf und verlassen 7:20 Uhr das Haus. hin zur Kita. Um 16 Uhr hol ich ihn ab. In der Woche gibt es keine Sporttermine etc. Kind ist eh kaputt, Musik ist in der Kita integriert. Im Winter gibt's Turnen am WE.


    Einkaufen, einmal die Woche, am Samstag, eventuell mal mit dem Lütten zum Aldi ( der aber zum Glück neben der Kita liegt).


    Abendbrot gibt's kalt, da Mittags warm in der Kita gegessen wird.


    Haushalt nur Geschirr ein / Ausräumen. 10 Minuten aufräumen. Ich hab mir einen günstigen Staubsaugerroboter gegönnt. Der wird abends losgelassen.


    Wäsche meißt am WE oder eine Maschine abends. Zusammenlegen, Aufhängen findet vorm Fernseher statt. Um 20 Uhr ist Schluss, außer ich schau einen Film mit werbepausen. Dann wird in jeder Pause mal schnell, dass Bad gemacht, die Küche gewischt oder so. Aber eigentlich erfolgt das am WE.




    Also ich brauch abends meine 1 Std Ruhe, dann ist alles gut. Dann bin ich fit, entspannt und ausgeruht. Obwohl der Lütte auch nie beim Papa ist, und auch keine Oma etc da ist.


    Ein bißchen ist es glaub ich echt Einstellungssache, also welchen Anspruch man an sich stellt. ich würde auch versuchen, lockerer zu werden, und Erleichterungsmöglichkeiten, soweit möglich, nutzen.




    Den größten Streß erzeugt bei mir, wenn mir im Kopf rumspuckt, "ich muß / müßte jetzt aber noch...."

  • Ich habe da schon so meinen Wochenplan. Jeden Tag nehme ich mir einen größeren Teil (Bad , Einkaufen, Wischen, Betten beziehen usw) vor, es sei denn es ist freies Wochenende (ich habe nur alle zwei Wochen frei) oder ich habe noch Spätdienst. Das ist nicht in Stein gemeißelt, aber ich versuche mich dran zu halten da sonst der Berg zu groß wird.


    Da ich Wechselschichten habe, bin ich an manchen Tagen schon gegen 10 oder 10.30 durch mit dem Frühdienst, da kann ich auch einiges schaffen.


    Ich sehe da bei dir aber keine Zeit, in der du solche Dinge erledigen könntest, aber es wird besser, die Kids werden größer und brauchen nicht mehr so viel Zuwendung wie die Kleinen.

  • Ich würde mir manchmal eine Reinigungskraft wünschen.Ich mache heute Großputz,damit es für Weinachten fertig ist.Meine Oma hat das auch immer gemacht...damit man den Schutz nicht mit ins neue Jahr nimmt.Ich habe jetzt schon 2 Stunden für das Badezimmer gebraucht.Also es wird wirklich alles sauber gemacht,auch in den Schränken.Wenn jedes Jahr alles fertig ist,dann fühlt sich das richtig super an und sieht auch lange so aus.Aber der Weg bis dahin.Ein Raum ist fertig,als nächstes das Schlafzimmer :ohnmacht: viell. mach ich morgen weiter,wenn ich danach kein Bock mehr habe.Aber gemacht werden muss es (gerade unterm Bett :schiel )