Und dann kommt irgendwann so etwas wie "Also, ich schwör ja auf den Swiffer (gibt natürlich auch noch andere Marken) zum Staubwischen und zum schnell mal zwischendurch den Boden wischen." 😃
Pubi-Auskotz-Thread
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Gerade bin ich unheimlich froh, dass Kind sich noch oft das okay geben lässt von mir und Einsehen hat, wenn ich " Nein" sage.
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Kind holt sich hier auch das okay ab dreht dann aber auf wenn die Antwort anders ausfällt als gewünscht - sehr anstrengend, will dann diskutieren usw
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Ja, klappt bei uns auch nicht durchgehend.
Wir hatten hier Diskussion wegen einem Karnevalsoutfit, dass noch zwei ihrer Freundinnen tragen und ich völlig daneben gegriffen finde für einen Teenager in ihrem Alter.
Gestern Abend hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie ganz froh ist, dass sie sagen kann: Meine Mutter hat es nicht erlaubt. Zugeben würde sie das natürlich nicht. Aber ich kenn sie ja.
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Ja, klappt bei uns auch nicht durchgehend.
Wir hatten hier Diskussion wegen einem Karnevalsoutfit, dass noch zwei ihrer Freundinnen tragen und ich völlig daneben gegriffen finde für einen Teenager in ihrem Alter.
Gestern Abend hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie ganz froh ist, dass sie sagen kann: Meine Mutter hat es nicht erlaubt. Zugeben würde sie das natürlich nicht. Aber ich kenn sie ja.
Diese "schweren" Augenblicke sind im Nachhinein oft die ganz wichtigen im Erwachsenwerden bzw. im Freigeben der Heranwachsenden.
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Wie meinst du das? Hätte ich das Kostüm besser erlauben sollen?
Ich gehe echt schön an meine Grenzen, dass ich sie ziehen lasse Rosenmontag.
Zumindest ein wenig angezogen darf sie dabei sein

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Wie meinst du das? Hätte ich das Kostüm besser erlauben sollen?
Ich gehe echt schön an meine Grenzen, dass ich sie ziehen lasse Rosenmontag.
Zumindest ein wenig angezogen darf sie dabei sein

Ich meine das losgelöst vom Einzelfall. Und mein Aussageschwerpunkt liegt auf dem Erwachsenwerden - nicht auf dem Freigeben.
Die Art und Weise, Dinge zu klären und am Ende eine Lösung zu erarbeiten, ist ungeheuer wichtig für Heranwachsende. Den Kindern helfen zu verstehen, dass es unterschiedliche Sichtweisen auf Dinge gibt, ist wesentlich. Dass sie mit ihrem Tun und Handeln, mit Bekleidung und Styling nicht nur allein die Botschaften, die sie wollen, nach draußen senden, sondern auch andere bei dem Empfänger ankommen - diese Gratwanderung zu lernen, ist wichtig. Und das geht manchmal nur über harte Diskussion, Auseinandersetzung. Wer das nicht einübt "in der Familie", wird es eher weniger "von selbst" können außerhalb dieses Schutzraumens.
Es ist eine langwierige Sache. Aber - das war Grund meines Erstpostings - es ist lohnenswert, diesen Kampf als Elter zu führen. Auch wenn es einfach ermüdend ist.
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Gerade bin ich unheimlich froh, dass Kind sich noch oft das okay geben lässt von mir und Einsehen hat, wenn ich " Nein" sage.
Karl war gestern mit seinem Freund auf der Eröffnungsfeier des Straßenkarnevals in unserem Ort.
Da es regnete, hab ich die Jungs gebracht und auch abgeholt.
Beim Abholen war ich 30 Minuten zu früh da, um mir das Spektakel selbst ansehen zu können.
Draußen liefen Mädchen im geschätzten Alter um die 15 - 16 Jahre rum in Kostümen.... was soll ich sagen...wir hatten + 4 ° C......ein Bikini hat auch nicht mehr Stoff.
Ganz ehrlich: ich versteh da die Eltern nicht.
Abgesehen von dem Temperaturen, die so ein Outfit überhaupt nicht zulassen, hat das nix mehr mit Kostüme zu tun.
Jedes der Mädchen hatte einen Tross von sabbernden Kerlen im Schlepptau, die alle schon mehr als genug getrunken hatten.
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Jedes der Mädchen hatte einen Tross von sabbernden Kerlen im Schlepptau, die alle schon mehr als genug getrunken hatten.
Neben dem von Bap oben aufgeführten - den Mädels beizubringen, dass Bekleidung und Styling bei anderen so oder so ankommen können - würde ich mir doch sehr wünschen, dass ebenso viel Nachdruck da rein gegeben wird, dem männlichen Nachwuchs "It´s a dress, not a Yes" nahezulegen und beizubringen, dass keine (Nicht)Bekleidung der Welt in irgendeiner Weise eine Rechtfertigung für Übergriffe irgendeiner Art sein darf.
Das meine ich allgemein; nicht auf Dich bezogen, Bay. Ich gehe davon aus, dass Du das tust.
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Also, das ist und war schon immer so ….
…. ich war heute Nacht nach 20 Jahren mal wieder in Köln unterwegs und ich gehe jetzt ins Bett.Meine Klamotten der letzten Nacht Nylonstrumpfhosen im Winter und Ähnliches sind jetzt in der Wäsche, damit sie morgen wieder einsatzbereit sind.
Gestern konnte ich feststellen, dass die Jugend mittlerweile deutlich besser mit Alkohol umgehen kann, als dass ich das in den letzten Jahren beobachtet habe
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bay-of-russel : Also beim Alter schätzen, da bin ich immer vorsichtig. Gerade bei Mädchen und Frauen kann man mächtig daneben liegen. Auch eine Sache, die man seinen Kindern ans Herz legen sollte. Vorsicht ist besser als Nachsicht, wenn es knistert zwischen bis dato Unbekannten.
Das sehe ich bei meinem Kind auch: Im Hoodie und ungestylt sieht sie aus wie dreizehn, vierzehn. Richtig aufgebrezelt geht sie auch schonmal für Anfang zwanzig durch. Wahnsinn.
Geht mir bei vielen ihrer Freundinnen auch so.
Allerdings hab ich auch schonmal einen der neuen Klassenkameraden meiner Biene für einen Referendar gehalten.


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Mein Kind ruft mich aus dem Badezimmer an, weil er ein Handtuch braucht
. Da geht er mit Handy, aber ohne Handtuch duschen
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Beide Kinder treiben mich grade in den Teenager- Wahnsinn.
Die kognitiven Fähigkeiten lassen rapide nach, dafür gehen die emotionalen Ausfälle gleichermaßen nach oben. Haushaltsaufgaben der Kinder werden zum Kampf. Jedes Kind hat ein Gassi-Lauf pro Tag: Eine enorme Belastung für alle. Im Zweifelsfalle auch für die Hunde, die von einem missmutigem Teenie über den Feldweg gescheucht werden. Ich versuche den beiden zu vermitteln, wie sehr der Gassilauf ein Highlight der Hunde darstellt aber es dringt nicht durch.
Dabei sind die Hunde beiden sehr wichtig aber die Verantwortung dauerhaft (lebenslang so lange die Kinder zu Hause wohnen) aufrechtzuerhalten ist wirklich schwer.
Tochterkind kommt meist auf 180 zurück aus der Schule und muss erst einmal ihren Frust loswerden. Selbst die Hunde fliegen dann schon - früher hat Hund versucht zu trösten. Sie braucht oft bis zur Bettzeit um sich zu beruhigen.
Sohnemann hat einen unglaublichen Freiheitsdrang - wie Snoopy an der Leine. Sobald er in seinem Alltag Termine oder Verpflichtungen in der Familie integrieren soll, geht das Gejammer los. Jeden Abend, also wirklich jeden Abend, ist er bis 22:00-23:00 Uhr unter der Woche weg (Schule bis 18:00 Uhr und danach Fitness plus Bus nach Hause). Am Wochenende sieht es eher nach 02:00-03:00 Uhr morgens aus. Abi steht in ein paar Wochen an aber ich sehe noch keine Verlangsamung seiner Freizeitaktivitäten und eine andere Priorisierung.
(Gefühlt) Nichts läuft mehr "mal einfach so". Ich komme mir vor wie ein Kapitän im Sturm und mein Schiff wird ordentlich durchgerüttelt. Beide Kinder sind gut in der Schule integriert und machen viel Sport.
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Sohnemann hat einen unglaublichen Freiheitsdrang - wie Snoopy an der Leine. Sobald er in seinem Alltag Termine oder Verpflichtungen in der Familie integrieren soll, geht das Gejammer los. Jeden Abend, also wirklich jeden Abend, ist er bis 22:00-23:00 Uhr unter der Woche weg (Schule bis 18:00 Uhr und danach Fitness plus Bus nach Hause). Am Wochenende sieht es eher nach 02:00-03:00 Uhr morgens aus. Abi steht in ein paar Wochen an aber ich sehe noch keine Verlangsamung seiner Freizeitaktivitäten und eine andere Priorisierung.
Mein Mitgefühl. Ich hatte mit meinem jüngsten Sohn erst gestern ein Gespräch, bloß das er die meiste Zeit des Tages (und am Wochenende die Nacht) vorm Rechner hängt. Rausgehen, Sonnenlicht, Maximalstrafe. Und der ist noch nicht mal 15 Jahre alt.
Ich habe aber schon von angehenden Abiturienten gehört, die erst 5-6 Wochen vor den Abschlussprüfungen so richtig angefangen haben zu lernen und trotzdem noch ein sehr ansehnliches Ergebnis vorweisen konnten. -
Fange heute mal eine Stunde später an, da Fortbildung.
Ehrlich, ich bekomme einen Piep hier, wie Madame überhaupt nicht in die Gänge kommt. Gut, dass ich das nicht jeden Tag am Kopf hab.
Fünf vor acht, um Viertel nach fängt die Schule an. Kind föhnt sich immer noch das Haar.Und ich bekomme einen Föhn.

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Ach, herrlich - das kenne ich auch …
keine Ahnung, was da so dauert - dann fährt der Bus schon an der Haustür vorbei - ganz gelassen, es müssen die anderen Schüler ja erst noch aussteigen… -
Ja, hier auch so! Ich gebe zu, dass ich immer "überfrüh" bin, aber wie knapp das Töchterlein immer aus dem Haus geht, da könnte ich nicht ruhig bleiben, wenn ich das müsste. Wenn wir zusammen Öffis fahren, gehe ich in letzter Zeit vor ihr aus dem Haus, gehe gemütlich und warte noch bissel an der Haltestelle, bis sie dann auf die letzte Sekunde mit wehenden Haaren angehetzt kommt.
Aber im Großen und Ganzen kommt sie nicht zu spät, also ist es ihre Sache.
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Ich bin auch lieber vor dem Kind aus dem Haus. So viele Nerven hab ich nicht. Tatsächlich ist sogar das große Kind von diesem gerade so pünktlich genervt.
Das krasse ist ja, ich habe meist nicht mal den Eindruck, als würde er sich aufs losgehen vorbereiten. -
Ich könnte Pubi3 auch immer raus schieben....meine Güte....
Pubi2 ist da auf Zack.
Aber Pubi3 Trödelei hat mich schon eine Menge Nerven gekostet.
Manchmal kann sie nicht wirklich was dafür, man müsste es halt anders organisieren....nicht hintereinander aufs Klo gehen zb.
Die eine hockt dann 15 Minuten, die dann dem anderen Pubi fehlen, anstatt, dass in der Zwischenzeit etwas anderes gemacht wird.....
öööööööööööööööööööööööööööööööööhmmmmmmmmmmmmmm......
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Früher war es mir immer wichtig, dass wir uns beide morgens einmal kurz beim Frühstück sehen. Das hab ich begraben vor einigen Jahren. a. Ist Kind davon genervt, dass ich so ein Morgenmensch bin und mir schon in aller Frühe die Sonne aus dem Allerwertesten scheint und b. sind wir beide keine Frühstücker. Da hatten wir dann morgens schon jede Menge Konfliktpotential. Nein, danke.
Ich vermute mal, wenn Kind regelmäßig zu spät kommen würde, dann hätte mir das die Schule schon gesteckt. Da sind die ziemlich korrekt.
Wie ich die kenne, würde sie sich auch blöd vorkommen, wenn sie nachträglich in die Klasse kommen müsste.
Pünktlich sein ist mir wichtig. Alles andere hat für mich keinen Stil.
Aber dieses Rumgebummel und dann in den letzten fünf Minuten so richtig Gas zu geben...nee. 😕
Heute Teil 2 der Fortbildung. Ich verlasse einfach wie immer das Haus und gönne mir einen überteuerten Kaffee bei Starbucks und nehme euch mit.
Schont meine Nerven ungemein.
