Pubi-Auskotz-Thread

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  • Die Pubi-Demenz ist hier leider auch ein großes Thema....vor zwei Tagen hatte mein Sohn Geburtstag und heute fragte er mich welches Datum wir heute haben :lach


    Mit der Musik habe ich das auch schon ein paar mal erlebt,übrigens bin ich auch ein Kind der 80er und 90er Querbeet.Für mein Sohn megapeinlich wenn ich ihn irgendwo hinfahre,wenn Freunde dabei sind läuft er sogar Lieber zu Fuß,bevor er sich für meine Musik schämen muss :-) Das finde ich Persönlich sogar besser,dann ist er mal an der Frischen Luft. :-D


    Nordlicht :für die Whatsapp deiner Tochter hätte ich sogar Geld bezahlt,so Lustig finde ich die,hätte auch von meinen Sohn sein können :lach


    Was mich zu einen anderen Thema bringt,mein Sohn hat kein Whatsapp,anfangs war er Sauer etc und mittlerweile ist ihm das egal.Also bis jetzt habe ich alles richtig gemacht,ich sehe in dieser Art von Kommunikation eher mehr Negatives als Positives,deswegen hat mein Sohn ein Handy ohne den ganzen Schnick-Schnack.....da ich für mein Sohn ja sowieso sooooo alt bin,denke ich mal,hat er damit gerechnet das er kein Whatsapp etc bekommt.

  • WhatsApp habe ich meiner Tochter sogar selbst installiert. ;-) Als sie 8,5 war, ist quasi unsere einizige Betreuungsperson, meine Mutter, ausgefallen - ins Pflegeheim gekommen, sodass wir relativ plötzlich häufig allein da standen. Da habe ich ihr ein altes, dickes iphone 3gs besorgt und habe WhatsApp raufgehauen. Kostenlose Nachrichten und ich kann auch sehen, ob sie es gelesen hat, andersrum genauso. Im Prinzip schreibt sie auch fast nur mir. ;-) Der Reiz an Klassen-WA-Gruppen oder Kettenbriefen ist recht schnell verflogen.

  • Da gab es mal eine "lustige" Geschichte aus der Klasse meiner ältesten. Sie waren gerade in der 5. Klasse (Gymnasium) und haben eine Whatsapp Gruppe gegründet.
    Kennt ihr den Film 2 Girls one Cup? Wem es nicht bekannt ist ich würde mir die Internetsuche erspraren.
    Ein Junge hat diesen Film auf jeden Fall in die Whatsapp Gruppe geladen.
    Es folgte ein Rundschreiben der Elternvertretung und kurz darauf ein Elternabend zu dem Thema. Das ist wirklich ziemlich hochgekocht und einige Kinder aus ihrer Klasse durften seitdem kein Whatsapp mehr nutzen.


    Ich habe mit meiner Tochter einfach offen geredet. Ihr war der Film sowieso zu blöd und sie hat ihn sich nicht angesehen (ist auch wirklich Schund) bzw. nach den ersten Sekunden beendet und gelöscht.


    Ich bin ja für digitale Medien an allen Schulen im Landkreis verantwortlich. Ich habe viel diskutiert und mir viele Meinungen angehört. Ich bin kein Pädagoge aber für mich klingt sinnvoll, Medienkompetenz vermitteln ohne Zensur.
    Von den meisten Eltern finde ich kann man das nicht erwarten, wo sollen Kinder und Jugendliche Medienkompetenz erlernen wenn nicht in der Schule?
    Aktuell handhabe ich es so, Lehrer die PC Kabinette nur selten nutzen und einfache Recherchen durchführen wollen können vorgefertigte Filterlisten und Inhaltsfilter nutzen und müssen sich keine Gedanken machen. Lehrer die täglich den Umgang mit Medien vermitteln können die Filter deutlich reduzieren.
    Mit den meisten Filtern kann man nicht mal Recherchen für den Bio Unterricht durchführen, da die Filter ansonsten schon bei den zugehörigen Bildern anspringen und den Zugriff auf Fachseiten verweigern.


    So ähnlich sehe ich das auch mit Whatsapp und Co.
    Ich stelle es meinen Kindern nicht einfach so zur Verfügung sondern kläre auf und versuche immerhin Kompetenz und sorgsamen Umgang zu vermitteln.
    Auf der anderen Seite sind es auch einfach Kinder und bis zu einem Gewissen Rahmen sollten sie eigene Erfahrungen sammeln.

  • So ähnlich sehe ich das auch mit Whatsapp und Co.
    Ich stelle es meinen Kindern nicht einfach so zur Verfügung sondern kläre auf und versuche immerhin Kompetenz und sorgsamen Umgang zu vermitteln.
    Auf der anderen Seite sind es auch einfach Kinder und bis zu einem Gewissen Rahmen sollten sie eigene Erfahrungen sammeln.

    :daumen So sehe ich das auch .....


    Andererseits kennt meine Tochter auch einige Geschichten von jungen Leuten, die sehr teure Erfahrungen machen mussten.
    Jedenfalls machen wir das ohne Verbote, ohne strikte Kontrollen, aber mit intensiven Hinweisen und Hilfestellungen.
    Im Moment funktioniert das

  • Medienkompetenz ohne Zensur ist für mich aber ein anderes Thema wie Medien im Überfluss. Die Zeiten müssen meiner Ansicht nach einfach begrenzt bzw festgelegt werden.


    der Film passt ja offensichtlich ganz gut zum Titel dieses Beitrags. :D

  • Wir begrenzen hier die Zeit v.a. in den Abendstunden, jetzt in den Ferien eskaliert es sonst einfach. Im normalen Schulalltag ist es sowieso reduziert, weil einfach die Zeit fehlt, vielleicht mal ein bisschen YT nach den Hausaufgaben. Aber viel Zeit bleibt da wirklich nicht.
    Inhaltlich habe ich - seit sie wirklich allein unterwegs ist im Netz - keine Filter oder so. Tochter hat zum Glück auch "Geschmack", was doof, peinlich oder eklig ist und was nicht.


    Aber was Internetsperren angeht, da fällt mir immer die Story meines 9.-Klässlers ein, die er mir ganz freimütig erzählt hat:
    Muttern hat Router soweit gesperrt, dass er nicht mehr ins WLAN kam. Tja, Schüler macht mit dem Router einen Kaltstart und sperrt SIE aus. :-D
    Ob sie bis heute wieder drin ist, weiß ich nicht. ;-) Ist schon blöde, wenn die Kinder mehr Ahnung haben als die Erwachsenen.
    Das ist m.E. auch das Größte Problem.


    Tochter hat auch so eine Freundin, WhatsApp-Queen, Musical.ly-Diva... die Mutter interessiert es irgendwie schon, aber sie sagt ganz offen, sie blickt da nicht durch und so macht Tochter, was sie will.
    Ich weiß zumindest, was Tochter so treibt.

  • Schonmal drüber nachgedacht, ob sie recht haben. Schließlich stehen da 2 Stimmen gegen 1 :nixwieweg:lgh:lgh


    Am besten wichtige Dinge immer schrifltich geben. Zur Not mit whatsapp :kopf


    Stimmt, vielleicht bilde ich mir alles nur ein, jedenfalls habe ich ja noch die Nymphensittiche und die Maus, welche mir gern zuhören Die Maus macht sogar "Männchen", wenn ich mit ihr rede. Das spendet Trost.... :p)

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Was "sollte" dann auch funktionieren?


    Dass man die Heranwachsenden überhaupt noch erreicht und so etwas wie Einsicht erhoffen kann, Pubertät hin oder her. Wenn aber jemand psychisch auf dem Reifegrad eines Zweijährigen stehengeblieben ist, dann wundert es mich auch nicht, wenn man seine Kinder dann auch überhaupt nicht mehr erreicht.


    hihi... musicafides... deine theoretischen Ausführungen in allen Ehren, aber die Praxis sieht dann wieder gaaaaanz anders aus.
    Lies den Thread besser noch mal in 1-2 Jahren wieder (und liege dann weinend auf der Tastatur). Pubi-Hirne vernetzen sich neu, da ist dann erst mal "Kein Anschluss unter dieser Nummer", Vernunft und Einsicht klappen nur noch bedingt.


    Nordlicht, das ist ja nun nichts Neues und mir auch klar, dass das Gehirn in der Pubertät einer Großbaustelle ähnelt. Klar, dass man rational da wenig erreichen kann, und dass es mit der Einsicht auch hapert. Ich glaube trotzdem nicht daran, dass ein Pubertierender plötzlich seine ganze Fähigkeit zur Einsicht verliert, auch wenn es vordergründig den Anschein haben mag.


    Wie kommst du denn in dem Zusammenhang auf die Lehrer? Sicher findet in der Schule auch eine Aufklärung zu Sucht und Gefahren im Internet statt, aber den Hauptteil MÜSSEN Eltern leisten.


    Ich hatte von der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenz gesprochen und bin ebenfalls der Meinung, dass den Hauptteil jeder Erziehung die Eltern leisten sollten, dies aber oft nicht mehr passiert aufgrund partnerschaftlicher Vorstellungen von Erziehung oder dass man seine Kinder machen lässt, was sie wollen, anstatt ihnen vernünftige Grenzen zu setzen. Der Umgang mit Medien sollte tatsächlich vor allem im Elternhaus eingeübt werden. Ich komme deshalb auf die Lehrer, weil ich es gut finde, dass die Lehrer meiner Kinder ihren Auftrag nicht nur darin sehen, den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen, sondern eben auch das soziale Miteinander, welches eben am besten in einer Gruppe, wie sie eine Klasse darstellt, eingeübt werden kann, freilich auf Basis der Regeln, Werte und Normen, welche die Kinder (hoffentlich) aus ihrem Elternhaus kennen.


    Eltern müssen m. E. auch kritikfähig bleiben, wenn andere, die mit der Erziehung ihrer Kinder zu tun haben, andere Sichtweisen haben als sie selbst. Bei manchen Eltern habe ich den Eindruck, dass sie sich angegriffen fühlen, wenn es jemand anders wagt, nicht alles toll zu finden, was das Kind macht, oder dass sie die eigene Erfahrung mit dem Kind als allgemein einzig gültige Sichtweise darstellen, sich dann aber andererseits wundern, wenn das Kind "plötzlich" schwierig wird. So plötzlich ist das wohl meistens nicht.


    Übrigens: über sein eigenes Kind explizit nicht im Scherz als pubertätsdement im Anfangsstadium zu sprechen, finde ich nun nicht gerade respektvoll ... aber das nur am Rande.

  • Ich glaube trotzdem nicht daran, dass ein Pubertierender plötzlich seine ganze Fähigkeit zur Einsicht verliert, auch wenn es vordergründig den Anschein haben mag.



    Glauben kann man in der Kirche ;-) Mach deine eigene Erfahrung,du wirst dich noch schwer wundern über die "Fähigkeit" von Pubertierenden.


    Gerade kommt mir das so vor,wie die Tipps der Nicht-Eltern an Eltern.Erst wenn man selbst die Erfahrung macht,weiß man es,das das was man gedacht hat,Blödsinn ist.


    Vor ein paar Jahren dachte ich über diesen Therad das mich das so nicht treffen könnte mit meinen Sonnenschein von Sohn,ich wurde eines besseren belehrt und mittlerweile verstehe ich hier jeden der hier schreibt.Die,die mit viel Humor schreiben,sind wahrscheinlich die jenigen die es sehr "Hart" getroffen haben. :lach


    Zu Whatsapp wollte ich noch schreiben,das es jeder anders macht,mein Sohn hat kein Whatsapp und bekommt es erst mal noch nicht,das hängt aber von meinen Sohn selber ab und weil ich Whatsapp nicht für förderlich halte,woran ich das Fest mache?An uns Erwachsene,wir selber haben uns nicht im Griff,zumindest die meisten.
    Mein Sohn hat ein Tablet,was er ab und zu mal benutzen darf,ich versuche das mein Sohn sein Medienkonsum selbst Reguliert,was manchmal in die Hose geht,aber Ok ist.Was ich damit sagen möchte ist,das jedes Kind anders ist und man nicht Pauschal sagen kann,das eine Sache für alle gilt.

  • Übrigens: über sein eigenes Kind explizit nicht im Scherz als pubertätsdement im Anfangsstadium zu sprechen, finde ich nun nicht gerade respektvoll ... aber das nur am Rande.




    Ich würde in ein paar Jahren gerne mal Mäuschen bei euch sein , um zu sehen und zu hören, wie respektvoll die Pubizeit bei euch abläuft ;)

    " Lebensmotto" Alle Sorgen hinaus auf`s Meer schicken und kleine Gluecksmomente sammeln, wie Muscheln am Strand

  • Aber Quirina...


    Bei Musicafides wird es natürlich ganz anders ablaufen. Gibt doch kein normales Posting mehr von ihm. Nur noch belehrende, besserwisserische. Er ist der Einzigste der Durchblick hat und supertolle Kinder die immer in der Spur laufen.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Ich würde in ein paar Jahren gerne mal Mäuschen bei euch sein , um zu sehen und zu hören, wie respektvoll die Pubizeit bei euch abläuft ;)


    Mit theoretischem Wissen aus Erziehungsratgebern etc. kommt man jedenfalls in der Pubertät wahrscheinlich nicht weiter. Es braucht eine gute Portion (wahrscheinlich auch schwarzen) Humor, um das ohne Herzinfarkt zu überleben. :)

  • musicafides: Es klingt alles so logisch, was du schreibst, und so selbstverständlich... ABER: Nach exakt 20 Jahren im Schuldienst und seit Neustem einer Pubertantin zuhause (die in einem Wookie-Onesie ungeduscht gerade auf dem Sofa lümmelt, leicht müffelt und eben (!) erst gefrühstückt hat - mit Smartphone in der Hand) - glaube mir: in der Praxis sieht es dann doch anders aus...
    Wie mit dem Elternsein so überhaupt. Mädchen ticken anders in der Pubertät, kann gut sein, dass deine Tochter noch recht glatt durchrutscht (die meine ist im Prinzip doch harmlos)... aber die Jungs... nun ja.


    Übrigens: über sein eigenes Kind explizit nicht im Scherz als pubertätsdement im Anfangsstadium zu sprechen, finde ich nun nicht gerade respektvoll ... aber das nur am Rande.


    ;-) Mönsch! Wir sind hier im Pubi-Auskotz-Thread. Schon "auskotzen" ist respektlos. Das darf hier so sein, finde ich. LIEBEN tun wir sie ja trotzdem.

  • Mädchen ticken anders in der Pubertät, kann gut sein, dass deine Tochter noch recht glatt durchrutscht (die meine ist im Prinzip doch harmlos)... aber die Jungs... nun ja.

    Das interessiert mich jetzt, auf was muss ich mich denn einstellen?
    Meine Pubertät kann kein Maßstab sein, ich wurde deutlich ruhiger, fleißig und hab da angefangen mein Abitur nach zu machen.
    Daher mein Interesse.

  • Das interessiert mich jetzt, auf was muss ich mich denn einstellen?
    Meine Pubertät kann kein Maßstab sein, ich wurde deutlich ruhiger, fleißig und hab da angefangen mein Abitur nach zu machen.
    Daher mein Interesse.


    Man muss dazu sagen: Ich unterrichte seit 20 Jahren auf dem Dorf, also alles noch harmlos.


    Beim durchschnittlichen Pubijungen finde ich immer so ab der 8./9. Klasse diese "Wachs-Futter-Schweige-Phase" beachtlich. Eben von der 5.-7. Klasse diese kleinen, lustigen, plappernden Burschis, die immer etwas kleiner als die Mädchen sind und dannn... plötzlich... manchmal nach kleinen 2-Wochen Ferien ist er da: gefühlt plötzlich 15 cm größer, dürrer, ständig am essen und man kriegt kein Wort mehr aus ihnen raus - also als Erwachsener. Zuhause dann gerne verbarrikadiert im Zimmer. Entweder auf dem Bett oder vor dem Rechner. Wortkarg ohne Ende. Und man kann ihnen beim Wachsen zuschauen. Man hat bei den Jungs wirklich oft das Gefühl, diese körperlichen Änderungen (Wachstum, Haarwachstum, Stimmbruch) kommen alle auf einmal und ganz plötzlich und sie sind nur noch damit beschäftigt. Mit dem Wachsen.
    Und grundsätzlich neigen Jungs auch oft zu "Suchtverhalten" - Handy, Computer, manche auch zu total viel Sport (so ab 10. Klasse, da gehen dann einige wirklich auch muskelmäßig in die Breite). Jungs pubertieren irgendwie so maßlos für eine Weile. Dazu gehören manchmal leider oft dieses Kräfteüberschätzen oder -unterschätzen. In 9. Klassen mit vielen Jungs hast du immer viel Möbelholz oder mal ein "runtergefallenes Waschbecken"...
    Darüber beklagen sich (bei mir) auch gerne mal die Mütter. Dass aus dem plappernden Schmuser plötzlich (!) so ein muffiger Einzelgänger geworden ist, aus dem nichts mehr rauszukriegen ist.
    Und das lustige ist dann, wenn dann die Mädchen interessant werden und die Jungs wieder ihr Sprachzentrum entdecken...


    Das ist bei den Mädels einfach anders, die machen das in einem anderen Tempo, langsamer, und während die Jungs oft verstummen, werden die Mädchen deutlich angriffslustiger und diskutierfreudiger, zickiger. Das macht es nicht unbedingt angenehmer.

  • Nordlicht: Ja, ja, ja. Deckt sich mit meinen Erfahrungen. In der 7 beginnt es. Eltern sind noch leicht irritiert "MEIN Kind macht sowas nicht" , um in der 8 dann oft völlig zu verzweifeln. Dann geht es in der Schule schon eher wieder. Der Peak ist erreicht, wenn der Raum schon VOR dem Sportunterricht leicht nach Pumakäfig mufft. Bei Mädchenklassen kombiniert mit Parfüm / Deo. Ab Ende der 8 verfallen die meisten dann dem Waschwahn und sind sehr sauber, gepflegt und gestylt.


    Ab ungefähr 17, 18 werden sie erwachsener.