Drückt dem Vater meines Kindes die Daumen

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  • Liebe Foris,


    nun sitze ich hier und habe Urlaub, aber ich bin echt fertig. Grund hierfür ist: der Vater meines Kindes hat gesundheitliche Probleme, er klagte erst über Fieber dann Ohrenschmerzen, dann bekam er Tinitus.


    Und jetzt kommts: er hat einen Tumor im Kopf, die Wucherung geht bis ins Ohr, das wurde beim HNO festgestellt. Ein Stück vom Tumor wurde entfernt und eingeschickt noch 2-3 Wochen bis zum Ergebnis. Gestern (Karfreitag) MRT im Krankenhaus.


    Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm natürlich bei sowas beistehe, ob ich kommen soll (kind zu freunden geben erstmal). Aber das will er nicht. Er verletzt mich und sagt; du bist so und so nie für mich da gewesen (was nicht stimmt) und weint und brüllt um Telefon. Ich weiß nicht, ich bin total geknickt. Konnte schlecht schlafen, mache mir Sorgen.


    Bitte drückt die Daumen, dass es gutartig ist.


    Danke.
    Ulrike

  • Guten Morgen Ulrike,


    erstmal sch..... und das tut mir leid!


    Das er Dich jetzt so angeht - siehs ihm nach. Ich denke, dass ist nichts persönlich gegen Dich, er ist einfach mit den Nerven runter und braucht ein Ventil...
    :knuddel


    Sei in dem Rahmen für ihn da, wie es für Dich gut ist!


    Ich wünsche ihm und Euch alle alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit!


    Fio

  • Natürlich sehe ich es ihm nach, mehr als anbieten, dass ich komme und da bin, kann ich nicht. Naja ich denke bei ihm regiert die Angst und er will sich nicht verletzlich zeigen. Ich sehe es ihm nach und hoffe hoffe sehr, dass alles gut wird.


    Ich würde gerne die Aufnahmen sehen und das Ausmaß (wurde ja erstmal geröngt), MRT geht zum Arzt, ich würde gerne mit ihm reden, aber so ist es, er will es nicht.


    Ich habe natürlich auch Angst, ein MRT so schnell aufm Feiertag im Krankenhaus ist ungewöhnlich. Aber wahrscheinlich weil er schon beeinträchtigt ist.

  • Oh je, wie schrecklich. Ich drücke alle Daumen und Zehen die ich finden kann! 2-3 Wochen können verdammt lang werden :troest


    In seiner Reaktion auf dich und dein Angebot steckt wohl tatsächlich mehr Angst als Verstand, versuch sein Gesagtes nicht zu nah an dich ran zu lassen auch wenn dir das wahrscheinlich schwer fällt.


    Ach man. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann sag Bescheid!

  • Danke Anri, du kannst mir nur die Daumen drücken.


    Bin echt fertig, aber vor Kind darf ich nicht den Kummer zeigen und die Angst. Sie liebt ihren Papa.


    Und du meine liebe Anri, dir drücke ich natürlich auch die Daumen für die kommende Woche.


    Ach man ich weiß nicht, warum muss mein Leben so oft einfach ein einziges Drama sein. :(

  • Daumen sind gedrückt.


    Auch KV hatte letztes Jahr ein Tumor gehabt. Nierentumor um genauer zu sein. Ich kann deine Sorgen sehr gut nachfühlen. Fühl Dich einfach von mir lieb gedrückt.

  • ich wünsch euch von herzen, dass es nix böses ist...


    und seine reaktion ist zwar heftig, aber auch verständlich...der mann hat wahrscheinlich todesangst...


    fühl dich umarmt, schick dir viel kraft und nerven! :knuddel

    "und sobald du die antwort hast, ändert das leben die frage..."


    "you will never truly understand something, until it actually happens to you!"


  • Danke!
    Vergangenes Wochenende haben wir noch darüber gesprochen, wie man mit solch einer Angst leben kann, wenn man selbst schonmal Krebs hatte. Ich hoffe sehr, dass es ihn nicht so hart trifft.

  • Zwischenstand: habe letzten Sonntag angerufen. Weil ich denke jetzt ist ja schon ein Monat vergangen und er müsste doch mal ein Ergebnis haben. Zwischenzeitlich hat er auch die Kleine gesehen. Habe natürlich auch immer mal gefragt.


    So er hat gesagt: ich habe das Ergebnis immer noch nicht. und dann gleich wieder - du hast mich die letzten 4 Jahre nicht geliebt, insofern ist das mein Problem und nicht dein Problem und hat aufgelegt.


    Ich frage also nicht mehr. Ich habe folgende Denkweisen: a) er sollte zum Arzt und ist nicht gegangen b) er hat bereits das Ergebnis, will mir aber nichts sagen c) er lügt mich an (? wirklich kann man sowas bringen, ich will nicht an sowas glauben). Was kann ich schon noch tun, nichts.


    LG
    Ulrike

  • :troest Ulrike, Du hilfst ihm immerhin als Blitzableiter. Ansonsten ist es auch ein Stück los lassen. Er hat Recht, letztlich geht es Dich nichts mehr an, er macht deutlich, dass er Abstand zu Dir will. Ob Du seine Anschuldigungen berechtigt findest, ist egal. Er empfindet es gerade so. Lass ihn. Du wirst es irgendwann erfahren, wenn es das Kind betrifft. Dich betrifft es nicht mehr.


    Gruß