Abschied von einem Elternteil :-(

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  • Hey Ihr Lieben!


    Ich melde mich mal wieder zurück....bei mir war im letzten Jahr viel los....mir ging/geht es gar nicht gut und so bin ich mal wieder in meiner eigenen Versenkung gelandet.



    Aktuell bin ich mal wieder völlig überfordert mit allem.


    Kurz nochmal zu unserer Situation....ich habe zwei Kids...Mein Großer ist 18 und kürzlich für seine Ausbildung hier ausgezogen, er wohnt ca. 70 km von uns weg jetzt.


    Ich lebe mit meiner Maus (8) zusammen, arbeite seit 2 Jahren als Betreuungsfachkraft im Altersheim, seit Sept. zu 3/4 um aus dem ALGII Bezug herauszufallen.



    Seit 20 Jahren "leide" ich an mittelschweren Depressionen, Eßstörung und einer Persönlichkeitsstörung.



    Okay, der momentane SUPERGAU ist...bei meinem Papa wurde vor zwei Jahren Darmkrebs diagnostiziert. Er wurde operiert, bekam Chemo und alles sag angeblich toll aus. Er wurde engmaschig kontrolliert, der erhöhte "krebtitter" im Blut wurde mit "kann schon mal sein" durchgewunken.


    Seit 8 Wochen hat er wahnsinnige Schmerzen, die in den Brust/Rückenbereich ausstrahlen. Keine Schmerzmedi halfen und er bekam die ominösesten Diagnosen gestellt, von Artritis über Bauchspeicheldrüsenentzündung war alles dabei. Vor zwei Wochen wurde er ins KH eingewiesen und nach einer Woche hin und her (er sollte dann einen BAndscheibenvorfall haben) kam raus, das die Leber alleine mind. 10 Metastasen hat.


    Ergo inoperabel ...aus die Maus, Schicht im Schacht.


    Erst war die Wut da. auf die unfähigen Ärzte.....und jetzt......???!!!!!


    Verdammte scheiße, ich brauch meinen Papa noch!!!!


    Ich habe so eine Angst was da jetzt auf uns zukommt! Mein Papa ist total in sich gekehrt, depressiv.....meine Mama neigt zu völliger Hysterie. Ich versuch es aufzufangen, tu stark, wie immer.


    Aber das Eis auf dem ich mich bewege ist so verdammt DÜNN!



    Ich schaffe kaum noch klare Gedanken, zwischen all dem Wust backe ich Plätzchen mit der Maus, singe Weihnachtslieder.....ich steh so völlig neben mir :flenn:flenn:flenn


    Obwohl, nein, geweint habe ich noch keine Träne....geht nicht, alles blockiert.



    Mein Körper streikt...aus einer Blasenentzündung wurde eine Nirenbeckenentzündung, Krankheitstage die evtl. dazu führen das mein Vertrag nicht verlängert wird. Enorme finanzielle Sorgen (Rattenschwanz entstanden durch meine Depressionen) meine Auto kam nicht mehr durch den TÜV muß in zwei Wochen still gelegt werden.



    Leute sorry, genauso wirr wie ich hier schreibe bin ich momentan.


    Mich würde vor allem interessieren....falls ihr Eure Mama/Papa leider schon verloren habt, wie ihr damit umgegangen seit.....oder habt ihr Erfahrungen wie man jemandem, der weiß das er bald sterben muß umgeht, um ihm eine wirkliche Hilfe zu sein????



    :kotz:kotz:kotz:kotz:kotz:kotz


    Frohe Weihnachten!

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!

  • :troest:troest:troest


    Mensch, da läßt du ja nichts aus.


    Deine Mutetr und du ihr braucht Hilfe. Sucht euch ein Hospiz - auch wenn ihr die Einrichtung vielleicht eigentlich gar nicht nutzen wollt.
    Dort gibt es Menschen zum reden, Menschen die wissen was wichtig ist und die euch Halt geben können.
    Für deinen Papa, einfach nur da sein, gute Ärzte besorgen die gute Schmerzmedikamente verabreichen. Eionfach da sein, das Enkelchen
    angucken lassen, Geschichten lesen und jeden Tag geniessen.


    Schaff die Baustellen weg, das Auto, wenn du es nicht zwingend brauchst - ruf die Händler bei dir im Ort an, da hat sicher einer einen Aufkäufer für
    Fernost in der Kartei.


    Dein Job, wenn es gerade nicht geht und die Firma nicht mitzieht, dann machst du nächstes Jahr irgendwann einen Neustart.
    Geh zu deinem Hausarzt, der deine Geschichte kennt, und erklär ihm die Situation. Lass dich engmaschig kontrollieren -
    und wenn es erst nur ein Gespräch ist, wichtig ist, den richtigen Punkt zu finden, bevor es evtl. nicht mehr weiter geht.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

  • Hallo Tarja,
    leider nur kurz, weil ich gleich los muss:


    es mag sich verrückt anhören, aber manchmal ist der Tod eine Erlösung.
    Metastasen in diesem Ausmaß können nur mit Schmerzen verbunden sien und die will keiner freiwillig haben, egal wie sehr man am Leben hängt.
    Es ist nun mal der Lauf der Dinge, dass irgendwann unsere Uhr abgelaufen sein wird.
    Was kannst du tun, um deinem Vater zu helfen?
    Väter sind irgendwie immer stolz auf ihre Töchter, können das aber selten zeigen. Sie haben oft Zweifel, ob sie das Richtige getan haben.
    Zeige ihm, dass er das Richtige getan hat, zeige ihm, dass du ihn liebst und zeige ihm, dass du dich nicht von deiner eigenen Krankheit besiegen lässt...
    Das hilft ihm beim Loslassen.
    So schwer sich das anhören mag und so bitter es klingt:
    manchmal ist es Zeit zu gehen... da helfen auch alle gut gemeinten Wünsche nichts. Du weisst auf Grund deiner Ausbildung selber, dass es bei betroffener Leber schnell gehen wird...



    Deine Persönlichkeitsstörung und der finanzielle Kram...sind Kinkerlitzchen... die kriegen wir hier mit anderen aus dem Forum schon irgendwie für dich geregelt und geklärt....
    Geh nun zu deinem Vater und gib ihm die Möglichkeit, sich stolz von seiner Tochter verabschieden zu können, solange er nicht durch Medikamente sediert ist...

  • Ich danke Euch für Euren schnellen Zuspruch!



    @Lena...ich versuche mir auch bewußt zu sagen das es kein Weltuntergang wäre, sollte ich nicht weiterhin übernommen werden. Der Job gab mir u.a. oftmals Stabilität und Selbstbewußtsein, aber es steht ja nirgendwo das dies nicht auch eine andere Stelle könne.


    Auf das Auto bin ich angewiesen, ich wohne auf dem Dorf, meine Eltern ca. 10 km von mir entfernt. Alleine dafür möchte/muß ich gerade jetzt mobil sein. Vielleicht ist es ein kleines Wunder/Zeichen, ich habe soeben eine Anzeige gelesen das ein Gebrauchtwagenhändler ein Auto spenden möchte....ich hab ihm gerade geschrieben und meine Situation geschildert, hier für könnte ich einige Daumen gebrauchen.


    Auf die Idee mir irgendwo Hilfe zu holen kam ich, mal wieder, von selber gar nicht....mit den Damen vom Hospiz arbeite ich fast täglich Hand in Hand, das passt für mich gerade irgendwie nicht, warte aber gerade auf einen Rückruf von Caritas....auch ein Danke hierfür!!!!!



    @Tex ich glaube zu verstehen was Du meinst mit Deinem Geschriebenem.....aber meinen Papa stolz machen....ja das ist wohl ein großer Teil der zur Entstehung meiner Krankheit beigetragen hat. Eine schier unlösbare Aufgabe, mein Papa ist Perfektionist einer anderen Generation....eine "komplette" Familie im Eigenheim ...das ginge in die Richtung auf die mein Papa stolz wäre und was ich bisher nicht ganz (haha) erreicht habe. Aber darum soll es gerade nicht gehen, ich will auch meinen Papa nicht schlecht machen.


    Das ich ihn in allem was nun kommen mag begleiten werde....bis zu allerletzt...das ist für mich klar und selbstverständlich.


    Sooft habe ich das in den letzten JAhren getan, Menschen beim Sterben die Hand gehalten, die Angehörigen aufgefangen. Viele sind fast wie Freunde geworden, die Dankbarkeit und Anerkennung hierfür riesengroß, aber die Angst jetzt auf der "anderen" Seite zu sein erdrückt mich gerade.


    Bestimmt kann ich auch die Erfahrungen für unseren Weg nun nutzen.....aber.....ICH WILL DAS NICHT...und kann es nicht ändern.

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!

  • Vor fast fünf Jahren habe ich meinen Vater verloren. Ganz unvermittelt, von heute auf morgen.
    Ich möchte hier nicht meine Geschichte niederschreiben, sondern dir nur mit auf den Weg geben: Versuch dich JETZT damit auseinander zu setzen! Wenn du es jetzt verdrängst wird es dich in den nächsten Jahren begleiten und es dann wieder aus der "Versenkung" zu holen um es aufzuarbeiten ist noch viel schwerer. Ich habe es bis heute nicht geschafft und habe auch jetzt noch nach den Jahren diese Wut auf andere Menschen und kann bis heute nicht aussprechen das er... Allein DAS hier zu schreiben treibt mir sofort Tränen in die Augen.


    Ich weiß wie schwer das sein kann aber schieb es nicht weg! Nicht aus deinen Gedanken und nicht aus dem Herzen!
    Du hast jetzt die Möglichkeit dich damit auseinander zu setzen und dich zu verabschieden. Und du sollst nicht irgendwann bereuen, das du es nicht getan hast!
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!!

    Einmal editiert, zuletzt von anri ()

  • :troest:troest:troest:troest och, meine Tari.......


    Es tut mir so leid, wie es Dir gerade ergeht und was Du derzeit erlebst und tragen musst.


    Dem was tex geschrieben hat kann ich nur beipflichten.... manchmal ist der Tod ein Erlösung!


    Wir (du und ich und viele andere) sind nun in dem Alter, in dem wir unsere Eltern zu Grabe tragen..... nicht schön, aber völlig normal!


    Wenn ein Mensch so wie Dein Pa allerdings Schmerzen zu ertragen hat, macht es das Abschied nehmen umso
    schwerer! Klar, einen ruhigen und sanften Tod zu spüren, wünscht sich ein jeder, doch leider - und das weißt du am Besten! -
    ist es nicht realistisch.


    Und du weißt auch, dass du die Zeit, die euch bleibt, nutzen musst, um Dich von Deinem Dad zu verabschieden..... Du hast
    wenigstens noch die Zeit, um Adieu zu sagen!..... Wenn er einfach so gehen würden, wäre Dir diese Gelegenheit genommen!


    Klar, das willst du gerade nicht und ich verstehe dich so gut.... aber wer will das schon?


    :troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest:troest

    .... Auch das geht vorüber!.... :daumen
    oder
    .... das blöde am Leben ist, dass auch Arschlöcher mitmachen dürfen!.... :lach

  • Mich würde vor allem interessieren....falls ihr Eure Mama/Papa leider schon verloren habt, wie ihr damit umgegangen seit.....oder habt ihr Erfahrungen wie man jemandem, der weiß das er bald sterben muß umgeht, um ihm eine wirkliche Hilfe zu sein????


    Mein Vater ist damals an Leukemie erkrankt und vor 11 Jahren verstorben.
    Für uns Kinder ist/war das sehr schwer. Mein Vater hat gesagt,wir sollen nicht raurig sein,
    sterben gehört zum Leben dazu. Auch sollten wir nicht über seine Krankheit sprechen
    und mit ihm lieber eine schöne Zeit verbringen.


    Besuche deinen Vati regelmäßig, sei wie immer. Mein Vati konnte es nicht ab,wenn jemand
    Mitleid hatte und dies offen zeigte.


    jenpa

    Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen,
    weigere dich lediglich,dich ihm zu unterwerfen.
    N.V.Peale

  • Meine Mutter ist grade an den gleichen Ursachen gestorben. Wie man damit umgeht kann ich Dir nicht sagen, so weit bin ich noch nicht.


    Was kann man tun...... das kommt auf den Menschen der stirbt an.


    Es mag sich jetzt sehr eigenartig anhören, aber der Vorteil bei Lebermetastasen ist, dass der/die Betroffene irgendwann ins Leberkoma fällt. Wenn dann noch dafür gesorgt wird, dass ausreichend Schmerzmittel gegeben werden ist es ein gnädiger Tod.


    Meine Cousine ist Ärztin und hat selbst Krebs. Sie hat mir alles was da kommt gut erklärt und sagte, dass Menschen die sich nicht gegen den Tod wehren es leicht haben beim Sterben.


    Meine Mutter war gottseidank mit sich und ihrem Leben im Reinen. Sie hat sich nicht ans Leben geklammert.


    Wir (unsere Familie) haben sie jeden Tag besucht, auch wenn sie meist nur kurz ansprechbar war und ansonsten schlief. Außer meiner Cousine hat niemand mit Ihr über ihr sterben gesprochen weil sie selbst nie danach gefragt hat.


    Hätte sie allerdings gefragt hätte ich ihre Fragen beantwortet.


    Vielleicht hilft Dir dies etwas weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Leberkoma


    Ich denke das wichtigste ist, die kurze Zeit die bleibt nicht mit Jammern und Weinen zu verbringen, sondern dem sterbenden noch möglichst viel Aufmerksamkeit und Zuneigung zu schenken und vor allem ihn gehen lassen!


    L.G. und viel Kraft


    Tani

  • Als mein vater gestorben ist hatte ich ein funktionierende Familie. Das hat viel geholfen.


    Ein Bruder mit dem man beim Bier reden kann.
    Ein Frau die einen getröstet hat.
    Kinder die einen brauchen.


    Rede mit echten Menschen darüber. Es gibt Seelsorger.

  • Es ist zwar kein Elternteil, aber mein Bruder Corvin ist mit 23Jahren gestorben. Woran wir nie gedacht hätten. Er hatte Hodenkrebs, als es entdeckt wurde, was es leider schon zu spät und er hatte da auch schon einen Ärztemarathon hinter sich, weil es ihm schlecht ging.


    Wie Tani schon sagte, er war trotz seines Alters mit sich im Reinen und meinte nur, im nächsten Leben mache ich diese Dinge, die ich hier nicht mehr geschafft habe und er hatte es leicht, als es zu Ende ging. Er war nie wütend über sein Schicksal, sondern dankbar ein Teil dieser Welt gewesen zu sein.


    Und er wollte nie Mitleid egal wie schlecht es ihm ging und ich denke, dass hat ihm geholfen. Kein Mitleid, sondern Respekt, dafür was sein Körper und er geraden leisteten. Unsere Mutter scheltete ihn sogar noch, als er etwas schrof zu einer Krankenschwester war und das tat ihm gut, gleich behandelt zu werden und nicht wie ein rohes Ei. Die letzten Tage waren geprägt von Schmerz und Ohnmacht. Es war schlimm, aber ich sagte mir immer. Jetzt beginnt für ihn hoffentlich ein neues Leben ohne die Schmerzen.


    Was ich damit sagen will. Versuche so schwer es auch ist, kein Mitleid mit ihm zu haben. Genieße die Zeit die ihr noch habt. Er hatte ein erfülltes Leben und er wird stolz sein. Egal was seine Lieben tun oder getan haben. Erkläre deiner Tochter, was mit Opa ist und sucht euch Unterstützung. Die euch begleiten, denn natürlich ist es schwer für jemanden der geht, aber für die die zurückbleiben ist es noch viel schwieriger.

  • Wenn du/er keine stationäre einrichtung möchtet, dann sucht euch eine ambulant palliative hilfe. Da könnt ihr die uhrzeiten, zu denen sie kommen, oder auch nicht, besprechen und ihr habt immer die Möglichkeit ihm genung morphium geben zu lassen.
    Ich habe noch keinen mir nahen menschen verloren, deshalb kann ich dir da gefühlsmäßig nicht weiterhelfen.
    Aber ich arbeite in einem amb. Pflegedienst, bei dem meine kolleginnen auch palliativ betreuen und die machen das wirklich toll. Ganz auf die bedürfnisse des patienten und der familie abgestimmt.


    Ich wünsch dir viel krat.

  • :thanks: für Eure Worte


    Mein Papa hatte gestern einen ambulanten Termin beim Onkologen. Er bekommt ab morgen ambulant eine weitere, agressivere Chemo, der Arzt erhofft sich hiervon das die Schmerzen erstnochmal zurückgehen. Papa hats mir so erklärt als das die Leber abschwellen solle dadurch. Er bekommt ja schon Morphium was aber teilweise schon nicht mehr hilft (Tablettenform) er darf nun mehr davon nehmen.


    Ich glaube der Termin hat ihn psychisch ganz gut getan....er wirkte gestern etwas munterer...allein das etwas gemacht wird scheint ihn aus der Letagie zu reisen.


    Mit der Maus hatte ich letzte Woche schon gesprochen, sie merkt ja das irgendetwas nicht stimmt. Das allerschlimmste ist für ein Kind wenn es nicht weiß um was es geht aber alle sind traurig. Sie hat erstmal fürchterlich geweint und gefragt ob Opi sterben muß, ich sagte ihr ja. Als erstes sagte sie, das sie nun lieber Opi nie gekannt hätte :( Für sie wirkte es wohl so als das es gleich passieren wird.
    Ich sagte ihr das keiner weiß wielange Opi noch bei uns ist und wir uns einfach ganz dolle Wünschen das es noch länger sein wird. Sie wollte ihn dann anrufen und sagen das sie nicht will das er stirbt, das hab ich allerdings ausgeredet und ihr erklärt das es für Opi am besten ist, wenn wir versuchen, stark zu sein und ihm Mut machen.


    Auf das Sterben direkt angesprochen werden will mein Papa definitiv nicht, ob er es selber noch verdrängt, sich oder uns schützen will, weiß ich nicht, ihr habt Recht, es ist seine Entscheidung ob er drüber reden mag oder nicht.


    Heute morgen gehts mir auch irgendwie etwas besser. Auch durch Euch ;)


    Komme was mag, irgendwie werde ich das schon durchstehen, sei es der Job etc. ich glaube das Leben hält immer einen Plan B bereit.



    Es ist einfach nur seltsam gerade eben war mein Papa noch ein gestandener Mann, der mir ein Regal in die Wand bohrt, der Maus das Fahrradfahren beibringt oder einen riesen Baum im Garten fällt, aufeinmal ist er ein Schatten seiner selbst.


    Mein nächster Plan ist es meinen Eltern ein schönstmögliches Weihnachtsfest zu ermöglichen :strahlen

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!

  • Die Eltern zu verlieren ist ein schlimmer Teil des Lebens, v.a. wenn es früh eintritt. Ich weiß wovon ich leben, denn mein Papa starb vor 13 Jahren mit Mitte 50 und meine Mama vor sieben Jahren mit Ende 50 ... beide ganz plötzlich ohne Krankheit, d.h. auch ohne die Chance, Abschied zu nehmen.


    Und gerade das Abschied nehmen finde ich sehr wichtig.... versucht, die Zeit, die Euch noch bleibt, zu nutzen... viel zu reden.... schöne Erinnerungen aufleben lassen.... auch wenn es schwer fällt!


    Ich finde es auch sehr wichtig, sich Hilfe von außen zu holen. Ich habe das leider damals nicht gemacht und knabbere noch immer dran. Werde daher nächstes Jahr mit einer Gesprächstherapie beginnen....


    Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Kraft für die nächste Zeit!

  • Hallo ihr Lieben!



    Mich hat die Situation doch mehr überfordert.....


    Die Depressionen haben mich voll im Griff....ich laufe irgendwie im Funktionsmodus und komm kein Stück weit zu mir.



    Was ich aber, auch Dank Euch, geschafft habe ist mir Hilfe zu holen und meine liebste Luckylove :knuddel hat mich erst auf die Idee gebracht und so gehe ich mit meiner Maus am 7.1. in eine psychosomatische Klinik.



    Ich weiß gerade nicht ob ich mich "freue", Angst habe und/oder ein schlechtes Gewissen..... :crazy



    Aber ich glaube zu wissen das ich gerade keine andere Alternative habe.



    :thanks: nochmal für Euren zuspruch und ein dickes sorry das ich Eure lieben Nachrichten noch nicht beantwortet habe.....ich weiß gerade nicht wo mir der Kopf steht

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!