Überfüttert?

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  • Guten Morgen!


    Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht helfen.
    Meine Tochter Frieda wird morgen 6 Wochen alt (oh...schon?!) :-)
    Ich stille sie voll, das hat zum Glück von Anfang an super geklappt, obwohl die ersten drei
    Wochen schon bisschen schmerzhaft waren.
    Ich stille im Übrigen nach Bedarf und zur Zeit immer nur eine Brust, die aber „leer“.
    Frieda hat einen sagen wir mal komischen Rythmus, meistens möchte sie alle 2-2,5 h, vormittags
    manchmal erst nach vier Stunden, in der Nacht meldet sie sich einmal nach ca. 6 Stunden Schlaf
    (gutes Kind), nur abends will sie ganz oft, aber auch nicht jeden Abend!


    Diese Woche allerdings war mehr als hart, die wollte eigentlich nur die Brust, wehe dem ich hab sie
    abgelegt. War lt. Hebamme der erste richtige Schub - ich hoffe, der ist jetzt vorbei.


    Mein Problem nun:
    Die Hebi wiegt ja immer. Montag wog Frieda 4460 g, gestern 4570 g. Sie meinte, die Zunahme wäre
    zu schnell und zuviel. Bei Geburt wog Frieda 3370 g. Die Hebi sagte, die ganze Schreierei kann
    daher kommen, das Frieda überfüttert ist?! Ich soll versuchen, sie nur alle 3,5 h zu stillen.
    Das klappt nicht, ich habe es erst gar nicht versucht. Mein Kind brüllt vor Hunger und ich soll
    sie ablenken...das würde bei mir auch nicht klappen ;-)


    Also können Stilkinder überfüttert sein? Frieda spuckt zwar auch, aber der KiA hat Reflux o.ä.
    ausgeschlossen...


    Ich bin irgendwie verunsichert, ich dachte, stillen ist das Beste, was ich Frieda zur Zeit geben kann,
    aber quälen soll sie sich nun nicht, sollte sie echt übervoll sein....aber stillen nach Plan? :-(

  • Hallo Glitzerspray,


    ich glaube nicht wirklich daran, dass man ein Baby an der Brust überfüttern kann.
    Ich glaube aber daran, dass es Phasen gibt, in denen sie mehr verlangen und es Phasen gibt, in denen sie so wenig trinken, dass man sich gleich Sorgen macht (<- eigene Erfahrung).
    Außerdem haben Babys ja einen gewissen Schutzmechanismus, der dazu beiträgt alles wieder über´s Spucken herauszubringen, was zuviel ist.
    Auch wenn deine Kleine jetzt vllt. etwas schneller zugelegt hat als andere Kinder, kann es gut sein, dass es Zeiten gibt wo sie sehr langsam oder gar nicht weiter zunimmt. Solange sie nicht definitiv an Gewicht verliert, mach´ dir bitte nicht allzu große Sorgen.
    Die Kleinen Mäuse wissen selbst noch am besten was und wieviel sie benötigen, ich würde da nichts anderes "antrainieren" ;).


    Das ist allerdings nur meine Meinung dazu.


    Viele Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Wintersonne79 ()

  • Laß gut sein und entspann Dich. Leg sie an, wann immer sie es braucht und schmeiß die Waage weg. Meine Hebi hatte folgenden Leitspruch: Solange die Kinder gedeihen, ist alles in Ordnung. Beim Stillen regelt die Nachfrage das Angebot, das dauert halt machmal ein paar Tage. In jede Richtung.


    Überfüttern beim Stillen kann ich mir nicht vorstellen. Wirst halt nen richtigen "Brocken" kriegen als Kind :-)

  • Also können Stilkinder überfüttert sein?


    Das habe ich noch nie gehört :frag , ich dachte immer stillen nach Bedarf sei das beste für´s Kind und habe das mit beiden Kinder erfolgreich so praktiziert. Die waren auch ziemlich dicke Babys... so richtige Michelinmännchen :lach , da hat niemand etwas gegen gesagt und nun sind beide eher Striche in der Landschaft -also weit entfernt von Gewichtsproblemen :brille .


    Du kannst es versuchen die Abstände ein bisschen größer werden zu lassen (Zwischen 2 und 3,5 Stunden gibt es ja jede Menge Möglichkeiten), aber ich würde da keinen Kampf draus machen.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Hallo,


    ich wollte damals meinen Sohn stillen, konnte es dann aber nicht.Ich hatte sehr viel privaten Stress und die Milchproduktion ging zurück.
    Mein Sohn hatte Hunger und tobte-Logischerweise.
    Meine Hebamme riet mir dann nach etlichen Versuchen die Milch wieder anzuregen dann doch zur Flasche umzusteigen und sagte auch zu mir, Überfüttern kann man Stillkinder nicht-Flaschenkinder schon.
    Ich musste daher einen anderen Rhytmus für meinen Sohn "antrainieren"...


    Also, ich würde sie nach ihrem Bedarf weiter stillen und abwarten.Vielleicht ist sie tatsächlich gerade in einem Wachstumsschub, oder Bedarf und Nachfrage sind noch nicht ganz sooo stimmig, sie ist ja erst 6Wochen jung ;)
    Möglich das sie einfach ihre Zeit bissel verschläft^^ und dann noch mal ordentlich zulangt?!...


    "Denken ist wie GOOGLEN,...nur krasser!!"

  • Meine Herrn, was haben die Leute eigentlich gemacht, als es noch keine grammgenauen Waagen gab - und keine Perzentilen!!!


    Was dem Zwergerl zuviel ist, wird's wieder rausspucken - war bei meinem phasenweise auch so: Er hat oft auch einfach zuviel des Guten bekommen, weil er sich zeitweise nur an der Brust beruhigen ließ; kam dann halt als Spucki wieder raus.


    Der einzige Grund, die Stillabstände LANGSAM und BEHUTSAM, und ohne Zwang und Schreienlassen zu verlängern, wäre für mich, falls es Dir zu dolle an die Substanz geht.


    Sorry, mich macht das echt sauer: So vielen Müttern wird das Stillen verleidet/erschwert, weil Druck gemacht wird mit "Kind nimmt zuwenig zu", weil man ja alles messen können muss und alle Kinder in die Norm passen müssen (eine Gewichts- und Wachstumsnorm, die meines Wissens übrigens nicht aufgrund der durchschnittlichen Werte bei Stillkindern festgelegt wurde, sondern zu Zeiten als als die adaptierte Kuhmilch / "Flaschennahrung" fast schon Standard war!).


    Und jetzt bekommt ihr es super hin und dem Zwergerl geht's prächtig (und ihr schafft schon so lange Pausen! - die müssen doch nicht gleichverteilt sein über den Tag!) - und jetzt gibt's Bedenken, weil das Kind zuviel zunimmt!?!? Hallo!?!? Ohne Worte. Der Zeitraum ist doch auch viel zu kurz, um da einen validen Durchschnitt zu berechnen.


    Sei froh, dass das Stillen klappt und lass Dich bitte nicht irre machen!


    (Mein Sohn hat übrigens mit 6 Monaten während einer zwei Wochen anhaltenden Durchfallerkrankung vollgestillt kontinuierlich zugenommen - musste ja alle drei Tage zum wiegen, weil der KiA Sorge hatte, dass das Kind dehydriert oder zuviel Gewicht verliert. Die dachten wohl ich veräppel die! :brille )

    Einmal editiert, zuletzt von madbird ()

  • Beim ersten Kind hab ich mich so verunsichern lassen, dass es mit dem Stillen nicht klappte und ich nach 6 Wochen Fläschchen gab. Beim 2. sah ich alles gelassener und es hatte einwandfrei geklappt. Als die 3-Monats-Untersuchung kam erzählte mir der Kinderarzt, mein Sohn wäre zu schwer, total falsch ernährt. :hae: Mit dem Affen rumzudiskutieren, dass Sohni voll gestillt wurde, hab ich mir erspart, hab weiterhin gestillt, wie ich es für richtig hielt. Meine Kinder waren später immer so dünn, dass manche bestimmt glaubten, die Mama würde denen alles wegessen! Handle nach Gefühl! Es klappt doch alles! Die Statistiken schmeiß einfach in den Müll!!!

  • ich hab auch noch nie gehört, dass man ein reines Stillkind überfüttern kann :frag


    Insbesondere, da das wiegen ja eh so eine Sache ist.... je nachdem, wann der letzte Stuhlgang war, wann gefüttert wird etcpp.-

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Lass dich bloß nicht verunsichern! Was ist denn das für ne Hebamme, die dir sowas einreden will :frag


    Verlass dich mal voll und ganz auf deinen Mutterinstinkt :love Klar, beim 1.Kindi ist Mama etwas unsicher, will nix falsch machen und schaut vielleicht zu oft in die Bücher und Ratgeber.
    Fakt ist , dein Baby hat definitiv einen Schub ca um die 6.Woche und vielleicht hat sie gerade mal bissi mehr Hunger, kommende Woche siehts vielleicht schon wieder anders aus und sie nimmt nicht mehr so viel zu...
    bleib entspannt, lieber Glitzermama :klimper hör auf dich und deine süße Maus und genießt eure (Still-) zeit und lass dir nichts sinnloses einreden!


    Alles Gute euch!!! :blume

    Beste Grüße von SUMMER :strahlen

  • Meine war mit sechs Wochen übrigends fast genauso schwer, wie deine, liebe TS.... Sie war ein süsses Knuddelbaby, was heute keinen Ansatz zum Dicksein hat.

    Ich kann, weil ich will, was ich muss.

  • ...mein Sohn hatte nicht viel weniger, als er zur Welt kam! Ein Michelin-Männchen war nix dagegen. :D:D:D


    Ich bin auch der Meinung, ausschließlich gestillt kann nicht zuviel werden.


    Das einzige was mir einfiel, evtl. ist die Milch sehr reichhaltig bei Dir? Futterst Du denn gut?


    Ich hab ja leider während des Stillens etwas zu gut gegessen, weil ich dachte das muß sein. :rotwerd


    Bettina

  • Ich habe auch imme nur gehört, dass man ein Kind mit Muttermilch und mit Pre Nahrung nicht überfüttern kann.Ausserdem ist stillen nach bedarf zeitgemäß und nicht diese 3-4 Stunden Rhythmus.Dein Kind hat eine phase. ich habe mir damals so ein Buch gekauft " Oje ich wachse" und das hat immer alles genau gepasst.

    Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt

  • Mit Stillen nach Bedarf kannst Du Dein Kind unmöglich überfüttern. Was das angeht hängt Deine Hebi völlig überholten, zweifelsfrei als falsch erkannten Vorstellungen nach. Still Deine Kleine, wann immer sie nach der Brust verlangt. Nur dann, wenn sie bloß auf Deinen Nippeln herumkauem würde, müßtest Du sie begrenzen, aber trinken darf sie so viel und so oft sie möchte. Ein Zuviel an Volumen würde einfach wieder oben rausblubbern, ein Zuviel an Kalorien gibt es bei Muttermilch nicht, sondern nur bei Flaschenmilch u.ä.


    Laß Dich nicht verunsichern, hör auf Dein Kind und Deinen Mutterinstinkt.