ADHS???Oder doch nicht?

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  • Hi ihr heute muß ich mich mal etwas ausweinen!
    Mein Sohn ist schon immer sehr aufgeweckt und ein Sehr aktives Kind nur seit einem Jahr wird es immer schlimmer, der KIGA beschwert sicht, meint die ganze Zeit ich solle Ihn auf ADHS untersuchen lassen und dann sofort mit Ritalin einstellen lassen!
    Da denke ich da seid Ihr Ärzte?? :wuetend :wand
    Jetzt war ich am Samstag auf einem Vortrag udn eigentlich treffen die Kriterien auf meinen Sohn zu und es macht mich wahnsinnig traurig und Zur Zeit verlässt mich einfach der Mut wie das alles klappen soll, da ich ja erst mit der Umschulung angefangen habe, er nächstes Jahr in die Schule kommt usw.
    Er kann sich nur sehr schlecht auf etwas konzentrieren und lässt sich sofort ablenken.... :frag
    Es kamen sogar schon so Sachen auf wie ich mache mein Kind krank....
    :flenn
    Ich frage mich echt nun bin ich es oder ist mein Kind "krank"
    Klar ist ich will Ihn testen lassen, aber da dauert ein halbes Jahr und ich mache mir echt Sorgen um Ihn..... :hilfe
    Sorry es ist verwirrt udn helfen kann mir wahrscheinlich auch keiner, aber ich mußte es mal los werden.....
    achja Freitag muß ich wieder zum Gespräch in den Kiga.....

    Liebe Grüße von Sandy und Jannis (*03.12.2001)


    Das was man am meisten Liebt muß man lernen loszulassen!

  • Liebe Merril...


    als erstes kann ich Dir nur raten Dir nicht so einen kopf zu machen.


    Bei Marc-Andre wurde es im alter von 7 Jahren festgestellt.
    War immer der Meinung das mein Kind halt aufgeweckt ist...doch in der Schule wurde es dann unerträglich.
    Also kann ich dir nur sagen das es ganz gut ist das es jetzt schon aufgefallen ist. So habt ihr genug Zeit euch damit auseinander zu setzen.


    Das Leben mit einem ADHS Kind ist nicht einfach das stimmt schon aber glaub mir man lernt damit zu leben.


    Das einzigste wo ich an die Decke gehen könnte ist wenn ich lese das man zu Dir sagt Du sollt ihn auf Retalin einstellen :wand
    Es gibt verschiede möglichkeiten unter anderem wird bei jeden guten Therapeuten ein Elterntraining angeboten...und außerdem gibt es andere Medikamente als Retalin.


    ADHS ist eine anerkannte (schwere) Krankheit die oftmals nicht richtig ernst genommen wird. Doch mit der richtigen Betreuung ist es alles machbar.


    Also Kopf hoch und wenn Du weiter Fragen hast kannst Du mir jederzeit eine PN schicken.


    LG Sabs

    Gebt mir ein bisschen Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    gebt mir ein bisschen Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und vor allem gebt mir die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden!

  • Hallo Merril,


    eigene Erfahrungen mit ADHS habe ich nicht, aber die Tochter einer Freundin von mir hat diese Diagnose bekommen. Ich habe auch Infomaterial hier von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Dort kann man kostenlos hilfreiche Broschüren bestellen.
    In den Beschreibungen erkenne ich auch meine kleine Tochter wieder, bisher ist den Erzieherinnen aber noch nichts in der Richtung aufgefallen. Sie ist 3 und erst seit August im KiGa.


    Die Tochter meiner Freundin nimmt Ritalin nur, wenn sie in der Schule ist, dann kann sie sich besser konzentrieren und ist wohl auch angenehmer im Umgang mit Kindern und Lehrern. Zu Hause nimmt sie kein Ritalin , ist dann anstrengender aber sie isst dann mehr. Mit Ritalin hat sie kaum Appetit. Das Medikament wirkt wohl nur ca.4 Std. lang. Das Mädchen ist 9.

    Ich würde es erst mal mit alternativen Mitteln versuchen, Entspannungstraining, Homöopathie etc...


    Liebe Grüße und alles Gute für Euch Beide!
    Pixie

  • Zitat

    Original von Merril


    Jetzt war ich am Samstag auf einem Vortrag udn eigentlich treffen die Kriterien auf meinen Sohn zu


    Zitat

    Original von Merril
    Er kann sich nur sehr schlecht auf etwas konzentrieren und lässt sich sofort ablenken.... :frag


    Trifft nun wirklich mehreres zu oder nur das mit der Konzentration ? Ich finde, so eine "Diagnose" ist immer schnell gesagt, vor allem im Kiga, wenn da ein Kind nun mal anstrengender ist als andere.


    Ich kenne mich damit auch nicht aus, aber den Verdacht hatte selbst ich schon mal bei meinem Sohn. In der Grundschule sprach ich die Lehrerin an, die hat sofort mit dem Kopf geschüttelt. Beim psychol. Test war ich mit ihm auch, "Diagnose" : zerstreuter Professor.
    Warte erstmal den Termin ab, viell. gibt es bis dahin paar Tips für einen gelungenen Tagesablauf, die bissel helfen.

    ... Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.
    (Mahatma Gandhi)


    Es sind nicht die großen Katastrophen, die uns fertigmachen ... Das Herz bricht still zwischendurch an einem schönen klaren Tag.

  • Hallo,
    Es gibt auch ADHS Symtome bei Unverträglichkeit von Lebensmittel,da gibt es Kliniken die das austesten.Gib blös nicht gleich das Medikament,mein Nette hat 8 Jahre umsonst Retalin genommen und es war nee ganz andere Ursache.Lass mehrere Fachleute draufschauen
    Liebe Grüsse und Kopf hoch
    Claudia :respekt

  • Hallo Sandy,


    ich hatte Dir schon zu dem Thema etwas unter Deinem anderen Beitrag hier im *Kinderkrankheiten* Forum geschrieben ;)


    Ich kann Dir auch nur raten, es wie schon gesagt, neurologisch abklären zu lassen, denn dann hast Du Gewissheit, auch wenn die Gewissheit vieleicht erstmal ein kleiner Schock sein wird .......


    Aber Du hast dann endlich die Möglichkeit aktiv etwas dagegen zu tun, und die Probleme anzupacken,
    sei es nun durch Ritalin ( wobei das eigentlich kaum noch verordnet wird, es gibt inzwischen ein anderes Medikament, mit weniger Nebenwirkungen, ich komme jetzt nicht mehr auf den Namen, irgendwas mit Me.......?? ), oder auch durch spezielle Verhaltens Therapien etc.

    Viele Grüße,


    Heike *3/69
    mit Jaqueline *6.6.92, 30.SSW --->Tetra - Spastik, Epilepsie
    und Sarina Joelle *2.2.99, 40.SSW, gesunde Hexe
    und Marcel *6.6.92 - 9.6.92, 30.SSW, im Herzen

    Einmal editiert, zuletzt von HeikemitKids ()

  • Ich habe noch kein Kind gesehen das "angeblich ADHS" hat, das nicht psychisch, heisst demnach auch erziehungsbedingt war.


    Bei allen "ADHS" Kindern die ich bisher öfters kennen gelernt habe und wo ich auch die Eltern/Alleinerziehenden kenne, also den Umgang öfters beobachten konnte, hat es mich nicht gewundert das dieses Kind solche Sympthome hat.


    Es wird viel zu schnell diese "Krankheit" diagnostiziert statt sich mit den Ursachen richtig zu beschäftigen.


    Viele Grüsse


    Czeltik

  • Ich würde zuerst den Kinderarzt auf den Verdacht ansprechen und um eine Überweisung für eine Untersuchung diesbezüglich bitten.


    Dann lässt du ihn ganz einfach testen.


    Sollte sich herausstellen, dass er AD(H)S hat, gibt es gute Therapien. Da muss nicht gleich das Allheilmittel Ritalin her. Man muss bedenken, dass das Zeug auch abhängig macht.


    Wichtig wäre, dass du ihm zu Hause einen absolut streng geregelten Tagesablauf bietest.


    Und - falls dich das tröstet - AD(H)S-Kinder sind meist hochintelligent! Sie brauchen "nur" entsprechende Förderung.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Sandra mache nicht den fehler und gib ihm gleich Retalin , nur weil es so ja einfacher ist mit allem klar zu kommen,
    Habe es ja bei einer Bekannten gesehen der Sohn bekam es Jahrelang und brauchte es gar nicht wie sich aber erst nach Jahren raustellte , hatte auch eine Unverträglichkeit auf Lebensmitteln. :kopf :kopf
    Nur damals vor 15 Jahren gab es kaum Ärzte die die test machen , zum Glück schaut es heute anders aus.Und viele hatten zu der zeit das große ?? im Gesicht drauf angesprochen!!!
    Und es gibt inzwischen auch anerkannte andere Therapien.

  • Hallo,


    geh bitte unbedingt mit Deinem Sohn zum Psychologen, nicht erst zum Kinderarzt-die haben häufig keine Ahnung.


    Zum Psychologen aus dem Grund da er dort in allen Bereichen getestet wird, viele AD(H)S Kinder bzw. viele Kinder die diese Diagnose bekommen haben sind zudem Hochbegabt. Das ist ganz wichtig zu wissen, auch im Bezug auf Ritalin (ich bekomm schon wieder Gänsehaut wenn ich das lese :kopf).


    Ich weiß wovon ich rede, meine älteste ist Hochbegabt und ich sage Dir ich habe eine Odysse hinter mir das glaubt mir keiner. Glücklicherweise bin ich ein Mensch dem man kein U für ein X vor machen kann und hab den Kampf gegenüber der Gesellschafft angenommen.


    Auch was meine zweite Tochter angeht meinte der Kinderarzt da wäre alles in Ordnung. Das hab ich mir eine Zeitlang angehört und bin dann wieder auf eigene Faust zum Psychologen da eben NICHT alles in Ordnung ist. Und meine Vermutung war wieder richtig: Sie hat Wahrnehmungsstörungen in mehreren Bereichen und bekommt nun endlich Ergo.


    Geh Deinen Weg, wenn Dein Bauchgefühl dir etwas anderes sagt wie die Ärzte dann hol Dir noch eine Meinung ein. Das ist wichtig für Dein Kind, vor allem wenn er nächstes Jahr in die Schule kommt.


    Geh in die Bücherei und hol Dir Literatur zum Thema-zu beide Themen. WEnn Du da nicht weiter kommst, schreib mich an dann guck ich was ich Dir empfehlen kann.


    Bis hierhin erst einmal!


    lg von die Terrorzwerge

    lg von dieterrorzwerge


    Felicia Laureen *07.08.2000
    Estefania Philline 19.12.2001


    Leonardo Sky 04.07.2006
    Aurelio Pascal 04.07.2006

  • Hi Sandra!


    Auch ich kann dir nur raten, selbst im Falle einer Diagnose mit Ritalin zurückhaltend zu sein.


    Der Sohn einer Freundin von mir hat die Diagnose (ich persönlich zweifle die sehr an), er bekommt seit gut 1 Jahr Ritalin. Er hatte lange Zeit heftige Nebenwirkungen wie z.B. Erbrechen, aber wenn ich den Kleinen sehe, wie er vorher war und wie jetzt.......der ist ne wandelnde Schlaftablette geworden. Da sprüht nix mehr, wie es sich eigentlich für nen 10-Jährigen gehört.
    Laut Aussage meiner Freundin kommt er mit dem Ritalin in der Schule deutlich besser zurecht, was für die Stärkung seines Selbstbewußtseins sehr wichtig ist. Essen ist schwierig, in ihn ist wenig reinzukriegen. Sie selber berichtet, daß es für sie mittlerweile unmöglich ist zu unterscheiden, was an seinem Verhalten medikamentös bedingt ist, und was der Entwicklung seines Wesens entspricht. Das heißt: Sie weiß nicht mehr, wer vor ihr steht: Die Wirkung des Medikaments oder ihr Sohn. Deshalb fängt sie an zu zweifeln, ob es wirklich richtig ist, ihn weiter damit zu behandeln.


    Für mich persönlich steht es außer Frage, daß der Schaden den Nutzen überwiegt, zumal es ja auch eine tägliche Vergiftung eines jungen Körpers bedeutet. Kein Mensch würde seinem Kind jeden Tag z.B. Morphium geben.


    Würde auch erstmal alles andere versuchen, Bachblüten, Homöopathie, Elterntraining, Lebensmittelallergie, psychologische Beratung, Eigenblutnosode etc.


    Und selbst, wenn das alles nicht hilft, würde ich mir das noch gründlichst überlegen. Vor allem die Frage, wer leidet wirklich und kommt damit nicht zurecht? Wirklich das Kind? Oder gehts eher um mich selber?

    :strahlen Je größer der Dachschaden, umso schöner der Ausblick in den Himmel! :strahlen

    Einmal editiert, zuletzt von varecia ()

  • Hallo merril!


    Bei meinem Sohn wurde vor ein paar Monaten ADHS diagnostiziert. Nachdem ich meiner Kinderärztin meinen Verdacht mitgeteilt habe, hat diese mich an einen Facharzt überwiesen. Dort habe ich innerhalb von 3 Wochen einen Termin bekommen (liegt wohl eher daran, dass wir privat versichert sind, dauert wohl sonst länger...). Dort wurde mein Sohn dann total auf den Kopf gestellt, um alle anderen Ursachen für sein Verhalten und seine Probleme ausschließen zu können (Blutuntersuchung, EEG, EKG, verschiedene Tests...).
    Als die Diagnose klar war, wurde ich in einem langen Gespräch beraten, wie damit umzugehen ist. Ich möchte nicht, dass mein Sohn Medikamente bekommt- zumindest nicht in seinem jungen Alter.
    Wir haben aufgearbeitet, dass vor der Trennung von meinem Mann die Erziehung zu inkonsequent und von zu vielen Personen geleistet wurde, die nicht unbedingt an einem Strang zogen (ich bin Vollzeit arbeiten gegangen)...somit gebe ich Czeltik recht, dass viele andere Faktoren in das Verhalten, dass dein Kind zeigt mit einspielen.
    Nach der Trennung erziehe ich meinen Sohn nunmehr allein (bin noch in Elternzeit) und merke, wie ich auch ohne Medikamente viele kleine Schritte in die richtige Richtung tue. Der KIGA bemerkt dies auch.
    Neben der klar für ihn durchschaubaren Erziehung besucht er jetzt eine Ergotherapie und ich bin zu einem Elterntraining angemeldet.
    Wir machen viele kleine Fortschritte- auch ohne Medikamente.


    Ich denke, es ist wichtig, von einem Facharzt abklären zu lassen, ob dein Sohn ADHS hat und dann alle Möglichkeiten durchzusprechen, wie ihm geholfen werden kann- und Ritalin oder modernere Medikamente sind da nur ein ganz kleiner, vielleicht auch vermeidbarer Schritt.


    LG Koralle

  • Hi Ihr Danke für euere Antworten!
    Auf dieses Ritalinspiel werde ich mich sicher nicht einstellen!Bevor keine Diagnose gestellt ist und ich nicht sicher weiß das es so ist und er ohne nicht kann und selbst dann werde ich es als Letzte Lösung sehen!
    chaosmaus das mit der Konzentration war nur ein Beispiel..
    Ich wollte nun nicht alles aufzählen..
    @ Czeltik nunja das will ich nicht abstreiten, aber ich habe am Samstag gelernt, das es eine Angeborene Form (neurobiologisch) und eine Erworben Form von ADHS gibt!So wie er es in dem Vortrag beschreiben hat, ist es bei meinem Kind wenn wohl eher die angeborne Form. Sicher zur Zeit ist auch unser Tagesablauf sehr unstrukturiert, da ich ja erst mit der Umschulung angefangen habe und meine Mutter die Ihn sonst hat, also wenn ich noch nicht zu Hause bin, ein Gipsbein hat, also ist leider noch nicht alles wieder im ruhigen Ablauf! :flenn
    Ansonsten geht es mir ganz und garnicht darum, meinen Sohn einfach auf Tabletten einstellen zu lassen und gut ist! :frag :scared
    Sondern ich merke das er Zur Zeit zunehmend Probleme hat und im Kiga ist es auch Mehr geworden und es geht nun jetzt auf die Schule zu und das Pensum heutzutage an Grundschulen ist heftig, zumindest sind die Bei uns hier recht hart! Meiner Freundin Ihrer Tochter ist dieses Jahr in die Erste Klasse gekommen, die Kleine macht Durchschnittlich Jeden Tag 1 Seite im Mathebuch, 1 Seite den neuen Buchstaben schreiben, ein Mandala oder sonst was ausmalen und dann im Wechsel Gedicht lernen oder Erdkundeaufgaben) :nudelholz
    Deswegen will ich mir nicht in einem Jahr den Vorwurf machen, weil ich nichts unternommen habe, daß er in eine Sonderschule muß! :wand´


    Ich habe hier den Kinderpsychiater gefragt, er ist in dem Gebiet sehr erfahren, er hat mir dann auch gesagt, das er die Medikamentöse Therapie nur als letztes Mittel sieht! :daumenWas ich selbst für gut halte und er meinte ob mit oder Ohne Medis haben sie ein umfassendes Konzept für Eltern und Kinder ( Elterntraining, Mach Dich Lokker Gruppe, Kinder yoga usw.)
    Mir geht es darum das ich mir denke und hoffe das er einfach nur sehr aufgeweckt ist, ich mache mir Sorgen, da ich sehen das er zunehmend Probleme hat und wer will sein Kind Leiden sehen?
    Vielleicht braucht er einfach nur etwas Spezielle Förderuung,das wäre mir viel Lieber als das Ganze ADHS, ich denke keiner will ADHS haben....


    Ich denke ich werde Ihn einfach mal abklären lassen und dannn sehen was dabei rum kommt, nächtse Woche ist wieder Gespräch im KIGA, mal sehen ob es da was neues gibt...
    Achja die Abklärung geht über 6 Monate etwa und er will mehrere Termine um das Kind zu beurteilen, neben der ganzen Diagnostik die gemacht wird!
    Er hat mir einen Recht guten Eindruck gemacht und war nicht so sehr auf die Pharmaindustrie bedacht!!!!
    Also nochmals Danke für alle euere Antworten :knuddel :knuddel
    Und sorry bin zur Zeit eben etwas Verwirrt, mache mir da schon Gedanken..
    Und ich hoffe ich bin nun niemand zu nahe Getreten!

    Liebe Grüße von Sandy und Jannis (*03.12.2001)


    Das was man am meisten Liebt muß man lernen loszulassen!

  • So nochmals kurzer Zwischenstand!
    Am 10 Januar haben wir den ersten Termin beim Kinderpsychiater wegen der Testung! :wand
    Am Freitag hatte ich ein 2 h Gespräch mit den Erzieherinnen meines Sohnes, die auch nochmals Test mit Ihm gemacht haben!
    Sie haben das selbe vermutet und sie wollen so gut es geht hier alles unterstützen! :daumen
    So nun wird wohl die lange Zeit des Wartens kommen ..
    Achja und ich ahbe das Gefühl bzw. bekomme immer mehr das Gefühl das mein Sohn zusätzlich eien Wahrnehmungsstörung hat!
    Was sich auch in diesem Gespräch immer mehr angedeutet hat!

    Liebe Grüße von Sandy und Jannis (*03.12.2001)


    Das was man am meisten Liebt muß man lernen loszulassen!

  • Hallo Merril,


    bei meiner Tochter wurde schon im Kindergartenalter ein Aufmerksamkeitsdefizit festgestellt. Sie ließ sich von allem und jedem ablenken, konnte sich nicht konzentrieren, "träumte" den ganzen Tag, war immer ganz weit weg mit ihren Gedanken, fiel sehr häufig hin und war "dauermüde".


    Daraufhin besuchte sie (auf Raten der Kindergartenleitung) eine Frühförderung. Da hat man sich zwar sehr intensiv um sie gekümmert, aber letztendlich hat es nicht sehr viel gebracht.


    Nach der Einschulung wurde es dann immer schlimmer. Daraufhin bin ich zum testen zu einem Therapheuten, weil meine Vermutung ADS war. Alle Symthome sprachen dafür.


    Nach der Testung hat sich herausgestellt, dass meine Tochter nicht an ADS, sondern an einer Rolando-Epilepsi leidet. Die Symthome bei meiner Tochter sind ähnlich wie bei einem ADS-Kind.


    Vor 14 Tagen war ich wieder einmal mit ihr beim Neurologen (müssen wir alle 3 Monate hin), und ich schilderte ihm, dass mich Selinas Klassenlehrer mal wieder auf ihre nicht vorhandene Aufmerksamkeit angesprochen hat. Diese hätte in den letzten Wochen akut zugenommen (6 Unterrichtsstunden hält sie nie aus. Müdigkeit setzt bei ihr schon nach der 3. Stunde ein, und das obwohl sie mit ihren 10 Jahren, jeden Abend um 7 Uhr ins Bett muss, und daher ausreichend Schlaf hätte).


    Daraufhin verschrieb uns der Neurolge Ritalin (10 mg). Das ist eine sehr schwache Dosis, die Selina morgens und mittags einnehmen muss.


    Uns siehe da:


    Seit zwei Wochen ist mein Kind wie umgewandelt. Sie ist wieder "unter uns", nicht ständig abwesend, und auch der Klassenlehrer meint, er erkennt schon Fortschritte.


    Ich erwarte keine Wunder von diesem Medikament, bin aber super froh, dass sie sich etwas leichter in der Schule und bei den Hausaufgaben tut. Sie ist viel "wacher" und macht nicht mehr so einen müden Eindruck.


    Mal schaun, was noch passiert.


    LG


    Silke

    :amok: :amok: Out of controll :amok: :amok:


    :lgh :lgh :lgh :lgh :lgh :lgh :lgh :lgh

  • Im übrigen bin ich auch kein Fan von Ritalin gewesen.


    Aber heute vertrete ich die Meinung:


    Wenn man einem Kind, dass sich wirklich durch die Schule "quält" mit Ritalin oder einem anderen Medikament helfen kann, dann soll man es auch geben (vorausgesetzt, es gibt keine anderen Möglichkeiten!).


    Ich bin mit meiner Tochter seit 2 Jahren in regelmäßigen Abständen beim Phsychotherap. und beim Neurologen. Wir haben alles versucht, und sind nun zu dem Ergebnis gekommen, dass es so das beste ist. Sie ist jetzt in der 4. Klasse einer Regelschule, und hier werden schon die Weichen für die Zukunft gestellt (da es mit den Übertritten usw. los geht). Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich bin auf keinen Fall eine Mutter, die ihr Kind zum Abitur treiben möchte. Ich möchte lediglich, dass mein Kind weiterhin gerne die Schule besucht (egal welche) und sich dort nicht quälen muss. :-))).


    Gott sei Dank verschwindet eine Rolando-Epilespie in der Pupertät in den meisten Fällen wieder, sodass spätestens da, die Medikamente wieder überflüssig werden.


    Ich wünsche Dir und Deinem Kind alles Gute.

    :amok: :amok: Out of controll :amok: :amok:


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  • auch mal meld !! Allso ich habe meinen grossen testen lassen hat fast nen jahr gedauert diagnose ahds okay allso was macht man ? eltern aufklärung und das volle pogramm dann einstellung auf medikinet und mal an alle die dagegen sind last euch eins gesaght sein ich habe ein ganz anderes kind der alltag ist viel ruhiger geworden er bekommt echt ne mini dosis von 10mg morgens 5 mg mittags wegen der schule (ohne würde garnicht gehen habs mal vergessen die haben sofort angerufen und gefragt ob er seine pille nicht bekommen hat ) war auch immer immer dagegen aber wenn es dem kind hilft was solls !ich habe nen super hausarzt er sagte mir und auch der verschreibende psyologe
    die einstellung mach man am besten selbst weil man das kind den ganzentag um sich hat und am schnellsten die veränderung merkt ! ich habe ne freigabe von maximal 40 mg pro tag lol da bin ich weit von wech will ihn ja nicht einschläfern ! bekommen tut er das medikinet nun 1 jahr und ist quasi immer noch auf der anfangs dosis!!!

  • Mein Sohn hat auch ADS ,wir haben fast 11/2 Jahre gebraucht bis es festgestellt wurde .Er besucht jetzt eine Schule für Lernschwierigkeiten .Hätte mann das ganze eher gehabt mit den Tests und der einstellung der Tabletten ,er bekommmt übrigens auch Medicinet und seit dem läuft es ganz gut ,hätte er auf der Regelschule bleiben können .
    Waren Heute gerade wieder zur Kontrolle und es ist alles in ordnunng soweit nur das Blutabnehmen wollte er pardu nicht da streikt er immer .