Ab wann haben Eure Kinder das WE beim Vater und der neuen Partnerin verbracht?

  • Hallo,


    bei uns ist die Trennung noch nicht so lange her - bisher hat mein Mann unsere Tochter alle 14 Tage sonntags besucht bzw etwas mit ihr unternommen. Mit dem Übernachten bei ihm - dh. bei ihm und seiner Neuen - wollen wir noch etwas warten. Ihr könnt sicherlich verstehen das mir das auch auch anderen Gründen sehr recht ist :pfeif :pfeif


    Mich würde mal interessieren, ab wann Eure Kinder das WE beim Vater und der neuen Partnerin (bzw bei der Mutter und dem neuen Partner) verbracht haben.
    habt ihr auch eine gewisse "Schonzeit" vereinbart oder habt ihr direkt "Butter bei die Fische" gemacht?

    2 Mal editiert, zuletzt von Mausezahn ()

  • Hi Mausezahn.


    Zugegeben bei uns war es in der Trennungsphase schon extrem (wir haben von der Trennung bis zum ABR-Prozess noch zusammen gewohnt) aber wir haben aus räumlichen gründen sehr zeitig angefangen. Ex hat damals die Wochenenden in der Zeit beim next verbracht und Solemann halt round about alle zwei Wochen mitgenommen, so dass er sich daran gewöhnen konnte, bis KM dann nach dem Prozess endgültig ausgezogen ist und wir mit dem normal 14 Tage Turnus weiter machen konnten, ohne ihn groß zu überfordern. Allerdings lernte Solemann next schon einen Monat vor der Trennung kennen und aufgrund seiner besseren Arbeitszeit hatte er fast mehr Umgang mit next als mit mir. "Vertrauensverhältnis" wurde von der KM also (wie zielbewusst auch immer) schon früh gelegt.


    LG Stefan

  • Wie alt ist denn das Kind?


    Meine haben sofort bei ihrem Vater und dessen Neuer geschlafen und KEINEN Schaden davon getragen.


    Ich glaub nicht das der Ex gerade an den WE mit seiner Neuen so laut vögelt das das das Kind hören muss.


    Und warum Dir das Recht ist kann ich nicht verstehen, der Vater wird doch in der Lage sein sich um sein Kind zu kümmern und die Neue hilft ihm dabei.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • bei uns gab es keine neue partnerin, kind hat drei tage nachdem papa ausgezogen ist (am regulären papa-tag) zum ersten mal in seiner neuen wohnung geschlafen. allerdings war sie schon am umzugstag da, um sich alles anzuschauen etc.


    weiß euer kind von der neuen? wenn sie der grund ist, dass das kind nicht beim papa schläft - kann sie sich in den bestimmten nächten nicht erstmal zurückziehen und das kind alleine beim papa übernachten?

    wer einem alles geben kann, kann einem auch alles nehmen.
    kettcar, "in deinen armen"

  • Irgendwie kann man es so sehen, das die Neue der Grund ist - aber wie gesagt, das unsere Tochter noch nicht bei ihrem Vater übernachtet hat ist eine gemeinsame Übereinkunft. Wir dachten da so in Richtung "langsame Gewöhnung"


    Aus den bisherigen Antworten les ich mal raus, das die Mäuse mal wieder weniger Probleme mit der Situation haben als wir Erwachsenen :rolleyes2:

  • ohne die angst machen zu wollen: ich sehe das eher als langsame ENTwöhnung denn GEwöhnung.

    wer einem alles geben kann, kann einem auch alles nehmen.
    kettcar, "in deinen armen"

  • Ich hab das Gefühl, das Gegenteil ist der Fall. Je länger man mit einem geregelten Wochenendumgang wartet, desto schlimmer und langwieriger wird die Umgewöhnung dann. Aber ner 7 jährigen kann man das verstehen schon zutrauen.


    Ist aber auch wirklich nur ein Gefühl von mir. Vieleicht kann das ja jemand auch dementieren oder bestätigen

  • Meine Jungs waren 6 und 8 Jahre alt bei unserer Trennung.


    Die hätten uns sehr übel genommen wenn sie zu einem Elternteil nur noch tagsüber gedurft hätten.


    Da sie gedacht hätten sie hätten was verbrochen - so hat das vor einiger Zeit mein Großer (jetzt 12,5 Jahre) formuliert.


    Schließlich hatten sie ja jahrelang mit ihrem Vater zusammengelebt.


    Pass auf das Du nicht ne Schuld an ner Entfernung zwischen Tochter und Vater mit trägst!

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Bei uns war es so, das KM kurz nach der Trennung immer mal wieder neue Partner hatte und diese auch sehr selbstverständlich unserer Tochter präsentiert wurden. ("Der ist doch viiiieeeeeel besser als der Papa")


    Da es in unserem Fall die Mutter war, wäre es abwegig gewesen auch nur über eine Einschränkung im Umgang nachzudenken.


    Wenn also der Vater eurer Tochter da im Interesse eures Kindes etwas "langsam" macht, dann finde ich das absolut gut und vor allem kindgerecht. Vielleicht ist es eine gute Idee es dann auch seiner Einschätzung zu überlassen wann das Verhältnis zwischen NEXT und Tochter "so weit ist". (Du erlebst es nicht - also kannst Du es auch nicht beurteilen)


    Vertraue auf die Einschätzung des KV - wie es scheint, macht er es schon richtig. :strahlen

  • Mal abgesehen von Übernachtungen, finde ich einmal die Woche
    für ein paar Stunden als zuwenig um das Vater/Kind Verhältnis vernünftig
    aufrecht zu erhalten.
    Ließe es sich nicht machen, das Vater und Kind sich eventuell mehrmals die Woche
    sehen, ansonsten artet der Kontakt zum Vater in eine "echte" Besuchssituation aus, die
    mMn nicht sein sollte.



    Lg
    Mami2511


    Edit: ich lese gerade alle 2Wochen Sonntags. Das ist wirklich sehr wenig!
    Wie gesagt, vielleicht kann der Papa ja auch mal zwischendurch etwas mit der
    Kleinen unternehmen, z.B. Von der Schule abholen und dann ein Eis essen gehen
    oder ähnliches! Die Seeligkeit hängt ja nicht an den Übernachtungen, aber mehr Umgang
    sollte es im Sinne der Kleinen schon sein.


  • Pass auf das Du nicht ne Schuld an ner Entfernung zwischen Tochter und Vater mit trägst!

    Es wäre wenn dann die Schuld von mir und meinem Mann - schließlich ist es eine gemeinsame Vereinbarung

  • Leider hat sich der Papa entschlossen in eine andere Stadt zu ziehen, deswegen ist das mit den Unternehmungen zwischendurch nicht so gut drin. Zusätzlich hat er einen neuen Job mit unterschiedlichen Arbeitszeiten - da kann es passieren, das die Besuchszeiten schon mal "angepasst" werden müssen (nicht aufgehoben nur verschoben).


    Unser Gedanke ging dahin, erstmal die Trennungssituation Alltag werden zu lassen und dann den nächsten Schritt zu machen. Der soll dann so sein, das sie 2 WE´s im Monat bei ihrem Papa verbringt (von Freitagabend bis Sonntagabend).

  • Ihr macht das schon. Und ansonsten zitier ich jetzt mal den Löwen.


    Wenn also der Vater eurer Tochter da im Interesse eures Kindes etwas "langsam" macht, dann finde ich das absolut gut und vor allem kindgerecht. Vielleicht ist es eine gute Idee es dann auch seiner Einschätzung zu überlassen wann das Verhältnis zwischen NEXT und Tochter "so weit ist". (Du erlebst es nicht - also kannst Du es auch nicht beurteilen)


    Vertraue auf die Einschätzung des KV - wie es scheint, macht er es schon richtig. :strahlen


    Aber wartet nicht zu lange. ;)


  • Unser Gedanke ging dahin, erstmal die Trennungssituation Alltag werden zu lassen und dann den nächsten Schritt zu machen.


    Wann ist es denn "Alltag" ???


    Meine Tochter ist 8 Jahre - je nachdem um was es geht, kann Sie sich nach zwei Wiederholungen einer Situation kaum noch an der Zustand vorher erinnern wollen.


    Will sagen: Kinder sind in manchen Dingen sooo viel flexibler und unkomplizierter als Ausgewachsene Leut' :strahlen

  • Will sagen: Kinder sind in manchen Dingen sooo viel flexibler und unkomplizierter als Ausgewachsene Leut' :strahlen


    :strahlen Das hatte ich auch den ersten Antworten auch schon rausgelesen - wir machen uns immer mehr nen Kopp als nötig ......

  • Naja, aber dann bedeutet "Alltagssituation", dass der Vater nicht mehr
    wirklich greifbar für das Kind ist und es tatsächlich nur alle 2 Wochen zu
    Besuch zu ihm fährt. Sorry, wenn ich das jetzt so hart schreibe, aber damit
    erfüllt er eine klasse Rolle als "Patenonkel", aber seine Eigenschaft als Vater
    verliert er damit, weil er im Alltag des Kindes gar nicht mehr präsent ist.
    Ich weiß nicht, ob es das ist, was er will bzw. ob ihm die Konsequenz daraus
    wirklich klar ist.
    Ich würde da durchaus nochmal das Gespräch suchen. Kontakt kann ja durchaus
    flexibel sein, wenn beide ET sich einig sind. Aus eigener Erfahrung macht es das sogar
    wesentlich einfacher, wenn es funktioniert!
    Telefonieren die Beiden denn regelmäßig?
    Eine Möglichkeit wäre dann vielleicht auch, dass die Kleine dem Papa Abends telefonisch
    Gute Nacht sagen kann und ihn am Telefon nochmal kurz von ihren Erlebnissen berichtet.


    Lg
    Mami2511

  • Mein Sohn hat erst recht spät bei seinem Vater übernachtet. Das lag aber nicht vorrangig an seiner neunen "Liebsten" sondern einfach an den vielen chronischen Erkrankungen des Kindes, mit denen der Vater und dessen Lebensgefährtin schlichtweg nicht klar gekommen sind.


    Ansonsten bin ich persönlich der Meinung, dass man sehr individuell und auf Kind und Vater/Mutter abgestimmt die Übernachtungen starten sollte. Ein ET, der sich während der Beziehung 0 um das Kind gekümmert hat und z.b. wenn das Kind nachts geweint hat lieber vom Sofa aufgestanden ist, um den anderen ET zu wecken, damit der/die sich um das greinende Kind kümmert, damit erster ET weiter Fernsehen schauen kann, sollte m. M. nicht sofort mit 2 Übernachtungen am Stück starten. Denn da stelle ich mal ganz vorsichtig die Behauptung auf, dass es nicht sooooo ne große Bindung geben kann...

    Wir Frauen sind Engel...


    ...Und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir eben weiter...
    ...auf einem Besen!!! Wir sind ja schließlich flexibel...

  • Meine Kids haben quasi mit Auszug der Mutter bei ihr übernachtet (waren teilweise noch im Kleinkindalter). Genervt haben die relativ häufigen Männernamenwechsel der Bekanntschaften, die alle irgendetwas besser als ich konnten oder machten oder hatten - besser Fußball spielen, besser afrikanisch kochen, einen "geilen" Porsche 911 fuhren etc.
    Vor, während?, nach den WEs hat sich der ganze Kinderfrust über und um die Trennung ausgedrückt. Tränen, Streit, in sich gekehrt, nicht durchschlafen, einnässen, Aggressivität -was das Herz begehrt.
    Bis zur Verweigerung, nochmals hinzugehen oder der Weigerung ,jemals wieder zurück zu kommen.


    Keine leichte Zeit. Weder für Kids noch für Eltern ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Patenonkel ist vielleicht etwas hart ausgedrückt - aber für den tägl. Umgang wohnt der Papa nun leider etwas zu weit weg - finde das auch sehr schade, aber momentan nicht zu ändern.


    Meine Maus ist leider telefontechnisch nicht so sehr Mädchen, dh sie telefoniert nicht soo gerne und kommt eigentlich auch nicht von sich aus auf die Idee anrufen zu wollen. Aber ich finde die Idee gut und werde das mal forcieren.