PEKIP-Was haltet ihr davon?

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  • Hi liebe Mamis und Papis!


    Was haltet ihr von PEKIP? Überteuertes Bodenturnen für Babys oder sinnvolle Methode die Bindung zwischen Eltern und Baby zu stärken?
    Brauche dringend eure Erfahrungswerte :thanks:

  • Ich finde unser Pekip ganz toll. Wir haben gerade den 3. Kurs begonnen. Der endet, wenn Sohni 13 Monate alt ist.


    Unsere Kursleiterin war für mich erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich finde, sie macht ihren Job gut. Jede Stunde gibts was Neues, was die Kinder entdecken können. Jetzt, wo die Kleinen mobiler sind und krabbeln udn erste Schritte machen, ist das zwar etwas chaotisch, aber den Kindern gefällts, glaube ich. Die ersten Monate fand ich vor allem toll, dass dort Sohni etwas geboten wurde, was ich zu Hause nicht so einfach umsetzen kann.


    Ob sich dadurch unsere Bindung gestärkt hat, glaube ich allerdings nicht. Jedoch war das auch nicht mein Ziel, als ich uns dort angemeldet hab.

  • Bei einem richtigen pekipkurs war nicht nicht mehr so Sing- bewegungsgruppe als Tochter 1/2 Jahr alt war und uns hat es beiden sehr viel Spaß gemacht wuerde das auch immer wieder machen. Pekip macht derzeit eine Freundin ihre Meinung ihr hat die Sing- und Bewegungsspiele mehr getaugt als jetzt der pekipkurs, ist aber sicherlich Ansichtssache.

  • Ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn es kein strenges PEKIP Programm war.
    Das wichtigste daran ist ohnehin der Kontakt und Austausch mit anderen Eltern und Kindern. Mit fast allen bin ich noch befreundet und wir unternehmen viel zusammen, unsere Kinder kennen sich seit sie Babys waren. Das ist super schön, auch zu sehen wie die anderen Kinder sich entwickeln.
    Gerade beim ersten Kind war es toll sich austauschen zu können.

  • ich seh' darin "überteuertes bodenturnen" für babys, wie die ts treffend schreibt.


    all diese kurse unter 1 jahr sind für mich sowieso nur ein "rahmenprogramm" für den austausch zwischen den müttern!


    und dafür wollte ich nicht bezahlen...hab lieber private runden daheim abgehalten. ;)

    "und sobald du die antwort hast, ändert das leben die frage..."


    "you will never truly understand something, until it actually happens to you!"

  • ich seh' darin "überteuertes bodenturnen" für babys, wie die ts treffend schreibt.


    all diese kurse unter 1 jahr sind für mich sowieso nur ein "rahmenprogramm" für den austausch zwischen den müttern!


    und dafür wollte ich nicht bezahlen...hab lieber private runden daheim abgehalten. ;)


    Ich möchte noch ergänzen, dass so kleine Kinder in einer größeren Gruppe schnell überfordert sind.

  • Wir waren bei der Babymassage das hat uns sehr gut geholfen wenn mal Bäuchleim rumort usw.


    Danach sind wir in die Krabbelgruppe, das findet sie auch total toll mit den anderen Kindern.


    PEKIP war ich mal mit ner Freundin dabei und der ihrem Baby, hat mich nicht überzeugt deswegen habe ich es nicht gemacht.

    Der Verstand funktioniert nur in Grenzen...


    ...aber deine Vorstellung kennt keine Grenzen.

  • ich wollte nicht ganz so "ehrlich" sein, aber es ist meist eine stress-situation für die kleinen, "getrennt" von ma oder pa.
    oder sie verschlafen es sowieso...

    "und sobald du die antwort hast, ändert das leben die frage..."


    "you will never truly understand something, until it actually happens to you!"

  • Für die Kinder untereinander bringt es keinen Vorteil, sie haben ja noch keinen Bezug zu anderen Kindern.
    Die Mütter haben mehr davon, tratschen, boabachten, und höher, schneller, weiter..... ;) Es werden bei so Gelegenheiten eher Kinder verglichen und es kommt zu noch mehr Unsicherheiten, bei eh schon unsicheren Müttern.
    Mutter-Kind Bindung ist was ganz intimes, persönliches, für sowas brauch ich keine Gruppe.


    Aber da hat jeder andere Ansichten und manche haben es eben gern in Gesellschaft.

  • "getrennt" von ma oder pa

    wieso getrennt? wie meinst du das?


    ich hab mit meinem Sohn PEKIP gemacht als er ein gutes halbes jahr alt war. hat uns beiden gefallen, ich hatte nicht den eindruck dass eines der kinder da überfordert war. im gegenteil... es wird ja keiner zu was gezwungen und die bezugsperson ist immer verfügbar.
    klar wird viel gequatscht unter den muttis, aber es wurden auch viele tips zur förderung gegeben von der PEKIP-leiterin, die einfach auch erfahrung hatte. und für die kinder war es zum einen schön 90 minuten lang nackig sein zu können (war im winter) und dadurch sich viel freier bewegen konnten, zum anderen ein erster kontakt zu gleichaltrigen. und ganz nebenbei natürlich auch die spielerische förderung von wahrnehmung und motorik.
    ich würde es auf jeden fall wieder machen.

  • Komisch das sich vorallem diejenigen dagegen aussprechen die es gar nicht gemacht haben.
    Ich finde die ganzen Vorurteile komisch.


    1. Sind die Gruppen nicht groß
    2. Wo sind denn Kinder und Eltern getrennt???
    3. Tratschen? Worüber denn? Über die Ängste Sorgen und Unsicherheiten die einen tagtäglich als Mutter oder Vater beschäftigen. Das ist kein Tratschen, das ist Austausch.


    Unsere Kurleiterin hat sich sehr viel Mühe gegeben mit uns Themen auch richtig zu besprechen, Ernährung z.B. und das ohne etwas vorzuschreiben.
    Es gab viele Anregungen für Fingerspiele und Übungen für Zuhause.
    Mag ja sein das 3 Monate alte Babys noch nicht viel mit anderen Kindern anfangen können, aber der Kurs geht ja bis sie 1 Jahr alt sind.
    Es gab immer Immer IMMER die Möglichkeit sich zurückzuziehen und/oder zu stillen. Und ja, wir haben auch Kaffee oder Tee getrunken wenn die kleinen Mäuse nach der ganzen 'Action' eingeschlafen sind, was sie durften!


    Wir Rabemütter mit zuviel Geld :)

  • mit "getrennt" hab ich gemeint, dass die kleinen nicht im arm sind.
    ist für einen zwerg unter 6 monaten wahrscheinlich eher stressig, als unterhaltsam...


    und manches muss ich persönlich nicht ausprobieren, sondern darf es auch "einfach so" ablehnen... :blume

    "und sobald du die antwort hast, ändert das leben die frage..."


    "you will never truly understand something, until it actually happens to you!"

  • sondern darf es auch "einfach so" ablehnen...

    klar darfst du!
    ich muss sagen, dass ich meinen sohn auch unter 6 monaten nicht permanent getragen habe. das war er also gewohnt. mit PEKIP haben wir aber erst später angefangen. weiss also nicht wie es vorher gewesen wäre...
    allerdings war die atmosphäre dort sehr ruhig und gemütlich... ich glaube auch das wäre ok gewesen.

  • Wir haben drei Pekip-Kurse gemacht. Vom dritten Monat bis zum 1. Geburtstag.
    Und mit drei Müttern treffen wir uns immer noch einmal in der Woche und die Kinder sind jetzt schon 4.


    Uns hat es spaß gemacht, die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, einfach mal was anderes zu sehen (finde ich gerade als alleinerziehende toll, wenn man nicht immer mit Kind alleine ist).


    Ich würde es immer wieder machen.
    Und ja es ist nicht billig, aber man gibt so viel Geld für unnötigen Babykram aus, das das nicht weiter ins Gewicht fallen sollte.


    Annemarie


    PS: Mein Kind war auch während des Kurses auf meinem Arm, zumindest teilweise. Also ich glaube nicht, das das ein Argument ist. Die Mutter macht die Übungen ja mit ihrem eigenen Kind zusammen.

  • Bei uns wird der Pekip Kurs sogar finanziell gefördert, das man nur einen kleinen Anteil selbst bezahlen muss. Und ich finde es vor allem als Alleinerziehende Mutter echt sinnvoll. Ich finde bei den Kursen für Kinder unter einem Jahr geht es nicht unbedingt ums Kind sondern eher ums Rauskommen, etwas Anderes Erleben, Neue Impulse bekommen. Ob das nun ein Pekip Kurs, Krabbelgruppe, Elterncafe, Babymassage, Babyschwimmen oder ähnliches ist dabei meiner Meinung nach völlig egal.


    Bei dem ersten Kind brauchte ich eine Möglichkeit um bewusst einen festen Termin in der Woche zu haben. Beim zweiten Kind ging es mir darum mir einmal bewusst Zeit für mein Kind zu nehmen und nicht immer alles nebenbei zu machen.


    Wir haben alles genossen und viel Erfahrungen dabei sammeln dürfen.

  • Ich- als ausgebildete PEKiP-Gruppenleiterin :pfeif - sehe sehr viele Vorteile für Bezugsperson und Kind, wenn der Kurs richtig abläuft. Leider hab ich viel gegensätzliches gesehen :kopf , aber schaden tut das sicher auch nicht. Aber wie gesagt, ein "richtig" geleiteter PEKiPKurs überfordert Kinder nicht und auch die anderen hier angebrachten Argumente können da nicht zählen.


    MFG von PEKiPüberzeugter Isi

    Lieber Gruß -die Buddhablume- :sonne



    Ommmmmmm :pfeif :rotwerd

  • :thanks:
    Vielen Dank für die vielen Antworten. Bin im Moment noch schwanger und hab daher noch n bißchen Zeit mich für oder gegen PEKIP zu entscheiden...ist aber wohl doch ein ziemlich kontroverses Thema.


    Viele Grüße und einen schönen Abend euch allen