Stillen bis der Schulbus kommt.....

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  • Das Ärzte durchaus Schwachsinn reden ist mir wohl bewusst...........



    Aber Frauenarzt vs. Chirurg?????


    egal...weitermachen..... ;)


    Kind kam ja GSD ohne Komplikationen.......



    PS: Der FA wurde nicht interviewt......zu dem geht sie nämlich nicht mehr, sie selbst hat wohl angegeben, dass er ihr vom Stillen abriet....

  • Falls Du von den wehenfördernden Eigenschaften des Oxytocins redest, dann sollte man auch erwähnen wann die Betarezeptoren bei welchen Dosen empfänglich sind.


    :crazy Versteh kein Wort :lach



    Aber ihr Frauenarzt hatte ihr dringend davon abgeraten. Sie hat sich von ihm getrennt und möchte eine Hausgeburt...



    Kiki

    Wer glücklich ist, ist selber schuld!

  • Aber Frauenarzt vs. Chirurg?????


    Frauenarzt gegen Fachärztin für Gynäkologie in einer der besten Kliniken Hannovers ( eigentlich meiner Meinung nach DIE Beste) und zusätzlich Stillberaterin und ein Haufen weiterer Zusatzausbildungen?


    Ich weiß nur daß viele niedergelassene Kollegen leider keine Weiterbildungen machen und damit nicht immer aktuell sind was die Lehrmeinung angeht.


    Aber ich werde mir den Beitrag jetzt mal ansehen, vielleicht kann er das ja begründen...

  • Im Beitrag wurde lediglich die Meinung des Arztes im Konkuntiv widergeben... es wurde überhaupt keine Aussage darüber getroffen, ob das eine Richtigkeit hat oder nicht ;) Leutchen guckt doch mal ein bissl besser hin, bevor ihr irgendetwas als "medizinische Gegebenheit" einfach so hinnnehmt.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Erstmal möchte ich sagen, dass jede Mutter für sich selbst entscheiden muss!!!


    Habe grad den Bericht gesehen...ich persönlich finde es sehr befremdlich, wenn ein dreijähriger auf dem Stuhl rumhopst und dabei an Mutterns Brust hängt!!!
    Komisch finde ich auch, dass Mutter und Kind ein Codewort haben...also, entweder ich stehe dazu und dann kann der Kurze auch im Supermarkt nach der Brust brüllen oder ich lasse es bleiben!!!
    Ein Familienbett ist sicher super...aber mir stehen die Nackenhaare hoch, wenn es eigentlich nur darum geht, dass Muttern sich nicht so allein fühlt!!


    Ich selbst habe 10 Monate gestillt! Shorty hat sich selbst abgestillt und ich war froh!!! Habe es wirklich gern gemacht aber ich bin nicht nur Mutter, sondern auch Frau!!!!!

  • Ich oute mich jetzt mal als "langzeitsillende Mutter"

    :radab :radab :radab Also wenn am Contest noch gestillt hättest Ok :brille Bis zum Kiga geht ja noch ( also bis Drei ) bis zur Schule finde ich nicht Ok

    Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum es ausgerechnet beim Stillen bzw. Abstillen anders sein sollte.

    Sorry aus meiner Sicht wurde und wird hier die natürliche Abstillphase künstlich verlängert
    Genauso wie man ein Kind zu einer Früheren Entwicklung fördern oder drängen kann
    kann man auch die natürliche Entwicklung hinaus schieben


    :tuedelue Mal extrem betrachtet werden die Kinder sich mit 18 noch nicht mal eine eigenes Essen kochen können


    :rotwerd Für mich ist eine Stillzeit von 0 Monaten bis 48 Monaten noch im Rahmen und OK
    :D In einer Beziehung auch solang an der Brust kein Reserviert Schild hängt :nixwieweg

    Probiers mal mit Gemütlichkeit mit Ruhe und Gemütlichkeit

    jagst du den Alltag und die Sorgen weg

  • Monsterkrümel, die Mutter hatte nur erwähnt, dass ihr der Arzt vom weiterstillen abgeraten hatte. Daraufhin hat ist sie nicht mehr hingegeangen und hat sich von ihrer Hebamme betreuen lassen.


    Ich hätte mit dem Langzeitstillen der 3 Mütter weniger Probleme, wenn sie und ihre Männer dabei entspannter, glücklicher, zufriedener gewirkt hätten. Vielleicht waren die Szenen im Film vom Team nicht gut gewählt, wer weiß.
    Bei keiner der 3 Frauen wäre ich gern der Mann dazu. Die 2 wirkten teilweise eher hilflos und schienen gar nicht sehr überzeugt, auch wenn sie wie auswendig gelernt die Vorteile aufzählten. Im Film hat man nur die Nachteile für sie gesehen.

    :wink Samira


    "Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen."


    Alexandre Dumas

  • Soll jeder so lange stillen wie er sie will, aber die schwangere Dame mit dem 3jährigen Sohn hab ich nicht begriffen.


    Da nennt sie während der Schwangerschaft als Argument, weshalb sie mit dem Stillen des 3jährigen nicht aufhört den Grund: "Damit er nach der Geburt der Schwester nicht eifersüchtig wird".


    Und das alles nur, um dann 2 Wochen nach der Geburt zu sagen, dass sie ihren 3jährigen nicht mehr stillen möchte, ihm die Zeiten kürzt, weil sie keinen so grossen Kopf mehr an der Brust hängen haben möchte. Was dazu führt, dass der 3jährige eifersüchtig auf die Stillzeiten der Schwester ist.


    Na das nenn ich mal konsequent! :kopf


    Den Vater, der seinem 3jährigen Sohn abends um 21 Uhr noch nen film vorführt, weil der ohne Mamas Brust nicht schlafen kann, finde ich ehrlich gesagt auch grenzwertig. Aber das liegt weniger an der Stillerei, als an seiner kompletten Hilflosigkeit.



    Ansonsten muss ich ehrlich sagen, ich halte weder was von diesen Langzeitstill-Fanatikerinnen, noch von den Anti-Stillmüttern, wenn sie ihre Meinung propagieren wie die Apostel das neue Testament.

    Einmal editiert, zuletzt von malikaaron ()

  • Ist doch irgendwie lustig:


    Im Kindergarten kommt die Mutter dann 2 mal am Vormittag vorbei um zu stillen,
    wenn´s dann im KiGa Mittagessen gibt, kommt dann die Mutter in einen Gewissenskonflikt,
    überlegt aber dann kurz, dass wenn es so weiter geht, sie das Kind nur noch einmal am Tag im KiGA stillt.

    Bei derart intensivem Abstillen muss dann das Kind dann bis zur Einschulung (evtl.!) nicht mehr während
    der Schulzeit auf dem Schulhof gestillt werden.


    Das Kind ist dann womöglich schon so weit, dass sie dann "nur" noch das tägliche Fläschchen mitgeben muss.



    :idee

  • Ich persönlich möchte NICHT meinem jetzt 20cm größeren, fast volljährigen Sohn ins Gesicht schauen und wissen, das er sich an das Gefühl meiner Brustwarze in seinem Mund erinnern kann! Und ich werde ihn zwar nicht fragen, aber ich bin mir sicher, dass er da auch froh ist, dass dem nicht so ist.


    Stillen ist etwas ganz wunderbares. Ich habe alle bis ins zweite Lebensjahr gestillt. Aber was über, ich sag mal 3 Jahre hinaus geht, wäre für mich zu viel. Ich verurteile sicher niemanden, der anderer Meinung ist, aber für mich wäre das nix.

    Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
    stets kannst du im Heute
    von Neuem beginnen.


    Buddhistische Weisheit

  • ...bis zur 18. Minute bin ich noch nicht, kucke gleich weiter. Danke für den Tipp übrigens. Es mutet mich eigentlich - muss ich einfach sagen - schon etwas befremdlich an... Ich habe auch gestillt einige Monate, aber wenn ich mir vorstelle, meinen heute fast fünfjährigen an der Brust hängen zu haben, also es käme mir irgendwie merkwürdig vor, um es mal gelinde ausgedrückt zu haben. Klar, jedem das Seine. Und verstehen kann ich es sowieso in Ländern, in denen es wichtig oder das einzige ist, was man dem Kind mehr oder weniger geben kann, dann ist es gut, dass die Muttermilch überhaupt fließt. Aber so, also ich weiß nicht.


    Ach so: und ich bin immer arbeiten gegangen die ganzen Jahre, in der Praxis hätte ich das gar nicht praktizieren können, davon mal abgesehen. :schiel

  • ich habs zu Ende gekuckt grade. Ich bin - gelinde gesagt - doch fassungslos. Ich glaub nicht, dass es gut ist. Ist eben meine Meinung. Ich glaub auch nicht, dass man - wie in dem Beitrag mehrfach ausgedrückt - eine enge Beziehung zum Kind über Jahre nur übers stillen erreichen kann. Mein Kind knuddel ich täglich mehrmals, weil ich weiß, die Zeit kommt, da findet er mich "peinlich", gerade bei meiner Schwägerin der Fall, der Junge ist 13, nix mehr mit kuscheln, also genieße ich die Zeit, ich küsse ihm die Füße sozusagen und er genießt. Ich find auch jeden Vater normal, der genau das tut, knuddeln, was das Zeug hält. Solange es eben gewollt ist.

  • Genau dieselben Gedanken hatte ich nachdem ich mir die Reportage angeschaut habe...


    Und bei allen drei Frauen bzw. auch 2 Familien beschlich mich das Gefühl "Wer erzieht hier eigentlich wen? Die Erwachsenen die Kinder oder eher umgekehrt?"...


    Wenn Mama´s Brust nicht präsent ist, einen 3-Jährigen!!! eine 3/4 h herumzutragen, um ihn dann, wenn er sich immer noch nicht beruhigt letztlich vor den Fernseher zu setzen!!!!???


    Einem 6-Jährigen erklären, dass die Brust nun nicht mehr verfügbar ist, um dann letztlich zuzugeben nicht konsequent genug zu sein und dem Nuckelbedürfnis wieder nachzugeben!!!??? (Dabei aber nicht die Karriere als Informatikerin aus den Augen lassen...)


    Und letztlich einen 3-Jährigen vor den Kopf zu stossen mit der Erklärung, dass man nun "voll auf Baby eingestellt ist"!!!???


    In allen drei Fällen kann ich nur sagen "arme Kinder". Mir fehlen bei den drei Fällen die erwachsenen Vorbilder, die für Kinder in ihrer Entwicklung nun einmal wichtig sind.


    Vielleicht hat man gerade für die Reportage diese eher negativ anmutenden Fälle ausgesucht. Aber ein positives Bild auf Langzeitstillmütter wirft sie für mich nicht!


    Gruß, im Moment mit Begeisterung ihren 6 Wochen alten Sohn stillende Nurse


    P. S. Mein Sohn ist 7 Jahre und von Eifersucht auf seinen kleinen Bruder, geschweige denn auf Mama´s Busen, keine Spur - wurde halt "nur" 6 Monate gestillt und ist genauso gesund, wie die Kinder der Langzeitstillmama aus der Reportage bzw. hat nicht einmal das Asthma, mit dem Martin zu kämpfen hat ;)

    Die Strasse zum Glück besteht nicht darin,
    zu tun, was man möchte,
    sondern zu mögen, was man tun muss. ;)

  • Zudem um eine werdende Mutter, die ihr Ungeborenes gefährdet, weil sie den 3 Jährigen noch stillt


    Bezeichnend war auch, dass diese Frau, die ihren Sohn vor und während der Schwangerschaft hat ständig und überall nuckeln lassen, nach der Geburt des zweiten Kindes total genervt davon war, dass dieses "riesige Kind" noch an ihrem Busen hängt und den Jungen am liebsten gleich abstillen wollte.
    Sorry, aber das zeigt mir ganz klar, dass es der Mutter beim Langzeitstillen nicht um das Wohl des Kindes sondern um ihre eigene "Befriedigung" (ich rede hier nicht von sexueller Befriedigung !!!) ging. Zumal die Mutter ja ohnehin etwas labil war durch die Trennung vom Vater der Kinder. Da schien mir das Stillen des Kindes eine Befriedigung ihres persönlichen Bedürfnisses nach Nähe und Zuwendung zu sein.

  • Ich denke, dass das Langzeitstillen eher ein Thema/Bedürfnis der Mutter ist als das des Kindes.

    Da irrst du.



    Ich werde nicht auf "normale" Erziehungsprobleme (Theater im Supermarkt, TV bis zum Einschlafen, etc.) eingehen, die als solche mit dem Stillen als solches nix zu tun haben.


    FrauW, danke für deinen Link!
    Nur fürchte ich, dass dieser untergehen wird...