Kleinkinder Hyperaktiv?

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  • vielen lieben dank an alle.ich will meinem kind ja keine krankheiten unterschieben oder lassen.wenn das alles normal ist in dem alter ok,dann stoßen die leute bei mir demnächst auf taube ohren."mach,mein kind zappelt aber nicht so rum...mein enkel hört aber wenn ich etwas sage..."



    passt mal auf,jetzt soll ich überprüfen lassen ob sie farbenblind ist...weil sie rot und grün verwechselt.ich raste gleich aus!mensch ey,warum werden die dann keine ärzte wenn se alles besser wissen.mich regt das so auf!

  • Also erstmal bin ich nicht generell gegen eine Medikamentöse Therapie, bei einigen Kindern kann die durchaus Sinnvoll sein um sie Therapie fähig zu machen..
    Ich bin dagegen das Kinder nur mit Methylphenidat oder verschiedenen anderen Wirkstoffen behandelt werden und unzureichende bis keine Therapie oder Überprüfung des Medikamentenbedarfs (ganz weg lassen oder in geringerer Dosis UNTERSTÜTZEND weiter geben) statt findet.
    Ich habe es oft erlebt das bei Kindern, bei denen das Medikament nicht die gewünschte Wirkung zeigte, die Dosis drastisch erhöht wurde. Eine Überprüfung ob überhaupt ADS/ADHS vor liegt fand nicht statt. Die Kinder werden richtig gehend Abgeschossen.
    Die selbe Wirkung die Methylphenidat auf ADS/ADHS Kinder hat, findet sich auch bei nahezu allen anderen Erkrankungen die unter anderem mit Wahrnehmungsstörungen in Zusammenhang stehen.
    Ich habe selbst 10 Jahre lang für und mit meinem Sohn gekämpft die ADS/ADHS Diagnose vernünftig Überprüfen zu lassen, er hatte nie ADS/ADHS, er ist Asperger Autist.
    Und weiter oben stand "Dann kriegen die Kids Ritalin Mutti hat ruhe..." was aber in keiner weise Aussagt das Ritalin beruhigend wirkt.
    Ritalin wird auf Schulhöfen und bei Studenten wie Drogen gehandelt weil es eine stimulierende Wirkung hat.
    Methylphenidat nimmt einfluss auf den Dopaminstoffwechsel und soll die Kinder Konzentrationsfähiger machen.
    http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/Ritalin.shtml
    http://de.wikipedia.org/wiki/Methylphenidat
    Es gibt da leider auch Eltern die ihre Kinder entsprechend Diagnostizieren lassen und das Zeugs verscheuern. Und es gibt genug Eltern die einfach nur ihre ruhe haben wollen.
    Davon sollten sich aber Eltern die Verantwortungsvoll mit ihren Kids umgehen nicht Angesprochen fühlen, ich kenn den Stich wenn man sein Kind mit Medikamenten behandelt und dann scheinbar dafür abgewertet wird.
    Das war und ist ganz bestimmt nicht meine Intention.
    ADS/ADHS wird viel zu oft falsch Diagnostiziert und trotz gesetzlicher Änderungen wird auch viel zu oft falsch Medikamentiert.
    Das sind einfach Tatsachen.

  • Dann kriegen die Kidis Ritalin und Mami hat ruhe :kotz .


    P.S. Kannst deiner Diagnosefreudigen Umgebung ja mal nen Beipackzettel von Ritalin oder Medikinet ect Ausdrucken und unter die Nase halten und ihnen sagen das sie ja mal überlegen könnten ob ein Lebhaftes Kind nicht tausendmal besser ist als ein Abgeschossenes.


    Sorry, aber wenn ich solche Sachen lese, könnte ich :kotz


    Hat dein eigenes Kind Dir schon des öfteren gesagt, das er keinen Sinn im Leben sieht weil sein Kopf Karusel fährt ? Hat dein Kind schon auf dem Balkon gestanden und meinte alles eei viel besser wenn er springen würde ? Wie von einem Geist innerlich getrieben, ohne mal Stille im Hirn genießen zu können. Ein Kind was über die eigenen Steine ständig stzolpert und überall aneckt, sei es bei Kindern im Kindergarten, in der Schule und selbst bei seinem eigenen Vater ?


    Kehr bitte nicht alles über einen Kamm, sicherlich gibt es Eltern und Ärzte wie du sie beschreibst, aber es gibt auch die anderen. Die lange mit sich ringen so eine Diagnose zu akzeptieren und das Kind dabei fast zerstören, Eltern die nach Alternativen suchen, aber keine finden.
    Und ein's kann ich Dir persönlich versichern, nur weil mein Sohn Medikamente nimmt, hab ich sicherlich keine ruhe :radab


    @ Flöckchen: Das sind wieder die allseits gängigen Vorurteile. Sicher mag es vereinzelt Ärzte geben, die so handeln. Die Regel ist das aber nicht, es wird deutlich abgewogen und nicht jedes Kind braucht Medikamente. (Übrigens ist Ritalin nur ein Handelsname, soviel zu gesundem Halbwissen, der Wirkstoff heißt Methylphenidat. Und wer sich damit beschäftigt, der weiß, dass es nicht "beruhigt".)


    :thanks:

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    LG Jennylee

  • @ Jennylee
    Bissel albern das du nur raus pickst was du sehen möchtest. Lies doch einfach mal meine Beiträge ganz und nicht nur was du verreissen kannst.
    Nur für Dich, weil du es ja anscheinend gern Überliest
    Mein Sohn hat mit 6 Jahren die Diagnose ADS/ADHS bekommen und 3 Jahre Ritalin. Ich habe 10 Jahre gekämpft um eine vernünftige Diagnostik zu bekommen und ich habe mich mit absoluter Sicherheit intensiver mit dem Thema befasst als viele andere hier.Privat wie beruflich!
    Aber kultiviere du nur ruhig deine Vorurteile. :tuedelue

  • Mit 3 Jahren finde ich es auch viel zu früh schon an ADHS zu denken, lese dir das mal durch :-)


    Vielleicht findest du für dich ein par tipps die dir/euch weiter helfen:


    https://www.elternimnetz.de/cm….php?site_id=5&page_id=65


    -Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!


    -Ich verstehe gar nicht, warum alle auf die Beamten schimpfen. Die tun doch gar nichts. :pfeif


    -Jeder macht was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit!


    -Da wir von allem nichts verstehen, reden wir überall mit.


    Ich werde ein paar Veränderungen in meinem Leben machen...wenn du nichts mehr von mir hörst, warst Du eine davon! :D

  • @ Jennylee
    Bissel albern das du nur raus pickst was du sehen möchtest.


    Aber das tust du doch selber in deinem Beitrag von 10.26 Uhr


    Solche Sachen stoßen mir halt auf :

    Zitat

    Leider ist es auch so das wirklich fast JEDER Arzt die ADS/ADHS Diagnose "feststellen" kann. Da wird ziemlich viel Schindluder betrieben und es gibt auch genug Kinderärzte die diese Diagnose bereits bei Säuglingen treffen.
    Wer also unbeding ein ADS/ADHS Kind mit ärztlicher Diagnose haben möchte, muß nicht lang nach dem passenden Arzt suchen. Es gibt da auch eine Subkultur Mütter die sich gegenseitig die "besten Ärzte" für die Diagnostik empfehlen.
    Dann kriegen die Kidis Ritalin und Mami hat ruhe :kotz .Ursprünglich war die Medikation nur dazu Gedacht, Kindern mit heftigen


    Zitat

    P.S. Kannst deiner Diagnosefreudigen Umgebung ja mal nen Beipackzettel von Ritalin oder Medikinet ect Ausdrucken und unter die Nase halten und ihnen sagen das sie ja mal überlegen könnten ob ein Lebhaftes Kind nicht tausendmal besser ist als ein Abgeschossenes.


    Das ganze steckt doch voller Vorurteile , wo findest du denn bei meinem Beitrag Vorurteile und ja, ich habe es gelesen mit deinem Sohn. Er wurde falsch diagnostiziert und ich habe auch nicht geschrieben das sowas nicht passiert, aber zum Teufel nochmal, kehrt doch nicht alle über einen Kamm deren Kinder halt Medis bekommen.
    Viele von uns haben schon mit sich, den Kind und der Umwelt zu kämpfen, da machen es solche Vorurteile wie "Mamis haben ruhe" nicht einfacher.

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  • . Ich kann´s nur von mir sagen - ja, ich hatte "Ruhe", weil ich gesehen habe, wieviel besser es meinen Kindern damit ging...


    Wahrschenlich bist aber nicht,über die Nebenwirkungen richtig informiert.


    Hat dein eigenes Kind Dir schon des öfteren gesagt, das er keinen Sinn im Leben sieht weil sein Kopf Karusel fährt ? Hat dein Kind schon auf dem Balkon gestanden und meinte alles eei viel besser wenn er springen würde ?


    Ja,mein Sohn ,hat gesagt,"wozu soll ich leben mich liebt sowieso keiner",außerdem hat sein Zimmer demoliert(bei seine Mutter),hat 2 Polizei Einsätze wegen Wutasbrüche erlebt(1 bei seine Mutter,1 in die Grundschule),und trotzdem war ich gegen Ritalin(Methylphenidat)trotz druck von allen seiten(mein Kinder und Jugend Psychiater ist auch gegen Methylphenidat)und hat alternative Methoden empfohlen .Das war richtige Entscheidung,und heute nach fast 2 Jahren keine mehr(von beteiligten) meint das Methylphenidat Einzige Lösung ist.Aber einfach ist"Pile rein,Kind läuft",statt andere möglichkeiten zu suchen.Wenigstens hast deine Ruhe.

    "Aber wer einmal gelernt hat, Bewegungserscheinungen
    auf das Ganze des Seelenlebens zu beziehen, wird....
    immer von neuem über die Fülle der Zugänge zu
    Seelischem staunen, die sich ihm allenthalben
    eröffnen“


    (August Homburger)

  • Aber einfach ist"Pile rein,Kind läuft",statt andere möglichkeiten zu suchen.Wenigstens hast deine Ruhe.


    Und nochmal für Dich. Ich habe keine Ruhe nur weil mein Kind eine Pille nimmt.


    Aber du hattest ja schonmal so eine Anti Seite gepostet, wo es um Mißbrauch von Ritalin und CO ging ;)


    Mein Sohn hat z.b weder mit noch ohne Medikamente in seiner Wut etwas demoliert oder hatte gar Polizeieinsätze im Grundschulalter. Nicht jedes ADHS Kind ist gleich.
    Mein Junge braucht für einen Satz mehr als 30 min. wenn er seine Tablette nicht genommen hat, denn da spitzt jemand sein Bleistift an, in der ferne hört er Sirenen, auf dem Fenster sitzt ein Vogel, eine Wand ist blau-die andere grün, der andere schnalzt mit der Zunge. Alles prasselt ungefilter in sein kleines Hirn und dieses kleine Hirn kann nicht filtern, was nun wichtig ist und was nicht.
    Ich ermögliche meinem Kind eine solide Schulbidung, ohne anders zu sein, ohne abgewiesen zu werden, ohne gemobbt zu werden. Eine Chance entsprechend seiner Intelligenz seine Schule abzuschließen.


    Das er sich mehr bewegt wie andere, stört mich nicht. Auch nicht das er während des erzählens Pirouretten dreht.
    Aber wenn er sich selber in Lebensgefahr bringt, hört für mich der Spass auf.


    Vor kurzem erst im Fernsehen gesehen. 2 Familien, 2 Jungs wo die Eltern sich gegen die Medis entschieden haben. Sind beide auf eine Hütte in die Berge, mehrere Monate, nichts ist besser geworden. Kaum wieder zuhause gab es wieder Schwierigkeiten mit Diebstahl. Keine Schule wollte die Jungs nehmen. Die sind seit 2 Jahren nicht in der Schule und leben nun in einer ADHS ler WG, ohne Medis.
    Erzähl mir mal was aus den Jungs wird ?


    Oft verwächst sich die Aufmerksamkeitsstörung, die Medis werden abgesetzt und als Erwachsener lernt man besser mit Defiziten umzugehen, wenn du aber von klein auf diese Chance gar nicht hast und von klein auf nur negatives erlebst, was ist dann ? Welche Zukunftsperspektiven haben solche Kinder ?


    Mein Sohn ist ein guter, anständiger Schüler. Auch noch dazu, geht er total gerne in die Schule. Dank der Medis, denn ohne die, wäre er jetzt auf der Sonderschule mit einem dicken Stempel als Störenfried auf der Stirn und das trotz seiner überdurchschnittlichen Intelligenz.


    Und solange wir die Medis nach Vorschriften des Arztes nehmen, sprich nicht überdosieren oder sie ohne eindeutige Diagnostik nehmen, sehe ich sie auch nicht als Droge oder Ersatzdroge. Denn mein Sohn ist kein Junkie, der sich sein Ritalin klein drückt und sich eine Monatspakung an einem Tag durch die Nase zieht.

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  • Mein Junge braucht für einen Satz mehr als 30 min. wenn er seine Tablette nicht genommen hat, denn da spitzt jemand sein Bleistift an, in der ferne hört er Sirenen, auf dem Fenster sitzt ein Vogel, eine Wand ist blau-die andere grün, der andere schnalzt mit der Zunge. Alles prasselt ungefilter in sein kleines Hirn und dieses kleine Hirn kann nicht filtern, was nun wichtig ist und was nicht.
    Ich ermögliche meinem Kind eine solide Schulbidung, ohne anders zu sein, ohne abgewiesen zu werden, ohne gemobbt zu werden. Eine Chance entsprechend seiner Intelligenz seine Schule abzuschließen.



    Und wie soll es weiter gehen?


    Methylphenidat ist kein Heilmittel.

    "Aber wer einmal gelernt hat, Bewegungserscheinungen
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    (August Homburger)

  • Jennylee
    Ich sags dir auch nochmal, der einzige der hier einseitige Vorurteile breit trampelt bist du. Eine so bescheuerte Sendung an zu führen und daraus dann auch nur halbwarheiten erzählen passt da ja ganz gut. Vielleicht möchtest du ja auch mal was über die Familie der beiden Jungs erzählen? Wenn man aus einer guten Therapie wieder ins alte Umfeld geht das es nicht für nötig hielt etwas zu verändern, stürzen fast alle ab und das ganz egal ob es um Alkoholentzug, Depressionen,Magersucht oder Kinder mit ADS etc.geht.
    Ohne Familientherapie und Verhaltenstherapie, die auch länger als zwei Wochen dauert, bleibt eben oft nur die ständige Gabe eines Medikamentes.
    Du kannst diesen Mangel gut finden und da auch stehen bleiben, ganz ohne irgendeine Abwertung.
    Andere möchten eben mehr wissen und ihre Kinder nicht nur Lebenslänglich mit diesen Medis behandeln sondern davon gern weg.
    Lass doch den Leuten selbst die Möglichkeit zu Entscheiden was für sie gut und richtig ist? Dir spricht auch keiner das recht ab DEINE Entscheidung für deine Kids zu treffen.
    Wenn du deine Kinder dauer Medikamentieren möchtest, ist es deine Sache.
    Deswegen mußt du dich aber längst nicht auf alles und jeden stürzen der, unter anderem aus mehr als der eigenen häuslichen Erfahrung heraus, etwas anderes vertritt.


    Wenn du dich selbst zu den Muttis zählen möchtest, (tätest du es nicht, gäbs ja keinen Grund so ein Faß auf zu machen) ist das nun wirklich deine Sache.
    Im übrigen:
    Entschuldige Bitte liebe TS das der Austausch sich so weit vom eigentlichen Thema weg bewegt hat. Zumindest sieht man aber daran das eine ADHS Diagnostik doch lieber erst später als mit 3 Jahren Anfangen sollte :D , wenn überhaupt.

    Einmal editiert, zuletzt von Floeckchen ()

  • Und wie soll es weiter gehen?


    Methylphenidat ist kein Heilmittel.


    Das weiss ich, und sehe es auch nicht als solches . Für uns ist es eher eine art Krücke auf die wir uns eine gewisse Zeit stützen können, die es erleichtert.


    Es wird mit der Zeit immer besser und um so älter er wird, umso besser hat er gelernt mit allem umzugehen. Das merke ich jetzt schon, allerdings reicht es noch nicht ganz aus um die Tablette abzusetzen.
    Muss auch dazu sagen, das mein Sohn die Tabletten nur während der Schulzeit nimmt, am Wochenende und in den Ferien ist er ohne ( außer an den Tagen wo wir schwimmen gehen und ich mit allen dreien alleine bin )


    Frage mal andersrum, was meinst du wird aus den beiden Jungs aus meinem Beitrag ? Die jetzt mit 15 und 16 schon in einer betreuten WG leben und seit 2 Jahren keine Schule besuchen ?

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  • Ich sags dir auch nochmal, der einzige der hier einseitige Vorurteile breit trampelt bist du.


    Kannst du auch nur einen Teil zitieren wo ich Vorurteile ausbreite ??


    Lass doch den Leuten selbst die Möglichkeit zu Entscheiden was für sie gut und richtig ist?


    Hab ich jemanden rein geredet wie er es machen soll ? Um Gottes willen, das muss jeder selber entscheiden. Du allerdings stempelst Mütter und Ärzte ab, die sich entschieden haben es mit Medikamente zu probieren. Du hast nicht sachlich geschrieben in deinem ersten Beitrag, Vorurteile hast du geschürt und das ist es was mich auf die Palme bringt.


    Deswegen mußt du dich aber längst nicht auf alles und jeden stürzen der, unter anderem aus mehr als der eigenen häuslichen Erfahrung heraus, etwas anderes vertritt.


    Sorry, leidest du an Verfolgungswahn ?? Du bist weder meine Feindin, noch stürze ich mich auf Dich und andere, nur weil sie dagegen sind. Aber nur weil sie dagegen sind, brauch ich mir nicht sagen zu lassen, Mütter holen sich Ruhe dadurch das sie ihrem Kind eine Pille einwerfen. Solche Aussagen sind unverschämt.


    Du kannst für Dich vertreten was du willst, und ich habe in keinem Beitrag etwas gegenteiliges geschrieben, aber lass auch die in Ruhe mit deinen Vorurteilen, die sich anders entscheiden.


    Das was du für Dich forderst, gestehe es auch denjenigen ein, die sich anders entscheiden.


    :kopf

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  • ADHS kann unbehandelt gravierender Nebenwirkungen haben wie behandelt.
    Undbehandelte ADHS`ler neigen spät. ab der Pupertät zur Drogensucht, nicht alle aber so einige.
    Zudem kann unbehandeltes ADHS in den Selbstmord treiben.


    Mein Sohn hat auch diese Hörstörung und für ihn war das extrem belastend, alles auf gleicher Lautstärke zu hören, ständig unter extremer Belastung zu stehen. Ich war vorher auch ein totaler Gegner von Ritalin und Co, mein Kind Drogen NIEMALS ! Nur als mein Sohn sich auf die Schienen stellte, um sich umzubringen, oder an die Fenster kletterte um zu springen hat bei mir ein umdenken statt gefunden und intensive Gespräche mit der Ärztin.


    Als mein Sohn auf das Medikament eingestellt wurde, werde ich nie den Satz vergessen, den er dann sagte: Boahr Mama das Chaos in meinem Kopf ist weg und ich hab auf einmal soviele Ideen.


    Und mein Sohn ist nicht der klassische hyperaktive, war er auch nie, von daher ist das echt Unsinn zu sagen ADHS`ler werden ruhig gestellt, meinen Sohn musste ich nie ruhig stellen und er lernt mit dem ADS umzugehen, durch Tricks sich Dinge zu merken, die Konzentration auch bei mehreren Geräuschen zu behalten, den er bekommt das ritalin nur wenn er Schule hat und dann auch nur so das es 6 Stunden wirkt, WE und Ferien bekommt er das nicht.


    Und ich selbst hatte nie Probleme mit ihm ganz im gegenteil, ich find ihn einfach super so wie er ist, er hat aber unbehandelt mit sich selbst Probleme, mittlerweile nicht mehr so, wie noch vor 3 Jahren, das Hirn reift ja auch weiter und die Hörstörung ist nicht mehr so gravierend wie se mal war.


    Ein Mensch mit Depressionen bekommt Antidepressiva
    Ein Mensch mit Diabetes bekommt Insulin usw
    Alles Krankheiten die unbehandelt in den Tod führen können, warum wird bei ADS gesagt, was auch in den Tod führen kann, man stellt nur die Person damit ruhig ?
    ADS ist auch mittlerweile bewiesen worden, das es vererbar ist, wenn ein Kind ADS hat kann man davon ausgehen das zumindest ein ET auch ADS hat. Hier bin ich der ADS`ler und ich kann meinen Sohn sowas von gut verstehen, wie er sich fühlt und warum und als mir die Ärztin damals sagte das ich auch ADS`ler bin habe ich mich so erleichtert gefühlt, die ganze Kindheit habe ich mich immer gefragt warum bin ich anders, wie meine Geschwister usw. und vor 3 jahren bekam ich endlich die Antwort darauf und ich bin in Süchten verfallen, nicht in Drogensucht, aber mit 13 fing ich an Kaffee zu trinken und nicht eine Tasse am Tag, sondern bis zu 5 Kannen am Tag, mit 12 fing ich an zu rauchen, mit 13 rauchte ich schon 1 ganze Packung am Tag.
    Ohne Cola komme ich auch heute nicht über den Tag, ich trinke am Tag 3-4 Liter Cola und dazu noch einige Tassen Kaffee und all das Koffein was ich am Tag zu mir nehme, lässt mich ruhiger werden und nicht wacher. Ohne Cola kann ich nicht schlafen gehen und wenn ich abends keine mehr habe, steige ich nur für die Cola noch mitten in der nacht ins Auto.


    ADS ist viel komplexer als man denkt, da gehts nicht um die Hyperaktivität, die kann eine Begleiterscheinung sein, das schlimme ist das totale Chaos im Kopf zu haben, nichts merken können. Oder egal wie sehr man sich anstrengt sich nicht länger konzentrieren zu können.


    Und zu Drogen:
    Zudem bin ich auch dafür das für Aids kranke auch hier in Deutschland Marihuana legalisiert bekommen, ich würde es sogar für Magersüchtige legalisieren. Solange Drogen als Medikament unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden, sehe ich da nichts gravierendes dran, vor allem dann nicht, wenn es Leben rettet. Und auch bei ADS kann Ritalin vor Selbstmord schützen und Ritalin kann man nicht mit Drogen vom Hehler vergleichen. Und ich behandel lieber meinen Sohn jetzt mit ritalin, als das ich dabei zuschaue, das er irgendwann selbst zu Drogen greift, oder auch so ein Koffein und Nikotin Junkie wird. Das schlimme bei ADS`ler ist ja wenn diese dann später mal Speed oder sonstiges ausprobieren eine ganz andere Wirkung haben, wie ein nicht ADS`ler bei denen tritt nicht diese Euphorie ein, sondern sie fahren runter, können schlafen, können klare Gedanken fassen usw. und das ist das schlimme, was dann in die Sucht treiben kann.


    Wie siehts aus mit Morphium und Valium ? Wenn man danach geht dürften Krebskranke auch kein morphium mehr bekommen und die Schmerzen am besten aushalten, Morphium und Valium versetzten einen Menschen auch in einen Rausch.
    Was ist mit Betäubungen beim Zahnarzt ? Weiß nicht ob das heute immer noch so ist, aber die Betäubung beim Zahnarzt war damals Kokain.


    -Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!


    -Ich verstehe gar nicht, warum alle auf die Beamten schimpfen. Die tun doch gar nichts. :pfeif


    -Jeder macht was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit!


    -Da wir von allem nichts verstehen, reden wir überall mit.


    Ich werde ein paar Veränderungen in meinem Leben machen...wenn du nichts mehr von mir hörst, warst Du eine davon! :D


  • Ich kann da zu nur Vorschlagen, lies einfach mal die Beiträge ganz. Ich gestehe durchaus jedem seinen Weg zu, das willst du aber gar nicht sehen.
    Fein, werd glücklich damit.


    Im übrigen habe ich an keiner Stelle irgendwas davon gesagt das Du zu jenen Muttis gehörst, Interessiert dich auch nicht die Bohne.

    Aber nur weil sie dagegen sind, brauch ich mir nicht sagen zu lassen,Mütter holen sich Ruhe dadurch das sie ihrem Kind eine Pille einwerfen


    Kopier mir doch mal genau die Stelle wo ich das genau so geschrieben hab. Das DU eine Mutter bist die ihren Kindern Pillen ein wirft um ihre ruhe zu haben! Geht nicht? Stimmt, ist nämlich dein Wortlaut und sagt aus was du in etwas hinein Interpretiert hast von dem du dich persönlich Angesprochen fühltest ohne auch nur mal nach zu haken was damit gemeint war.
    Ich hab das sogar in späteren Beiträgen noch verdeutlicht, aber du liest wirklich nur raus was grad in dein Weltbild passt.
    Das ist okay, man kann Informationen und Erfahrungen immer nur Anbieten. Was der einzelne daraus macht bleibt eben auch dem einzelnen überlassen.


    Eine sachliche Diskussion ist mit jemandem der ganz dringend Rechtfertigungen für seinen Weg benötigt nun mal nicht Möglich.
    Ich hab es auch schon ein paar mal geschrieben, dein Weg mit deinen Kindern ist deine Entscheidung!!!
    :kopf:kopf:kopf

  • Natürlich hast du nicht mich persönlich angesprochen, da ich mich bis zu diesem Zeitpunkt ja gar nicht eingebracht habe in dieser Diskussion. Du hast von Müttern geredet, die ihren Kindern Medikamente geben und dazu gehöre ich auch. Dein genauer Wortlaut war:


    "Dann kriegen die Kidis Ritalin und Mami hat ruhe :kotz "


    und du nennst Kinder die Medikamente nehmen "abgeschossen" ,


    und das stößt sauer auf.


    Du redest davon das ich Vorurteile breit trampel, aber trotz mehrmaligen bitten mir diese zu zeigen , kommt von Dir nichts :frag


    Mir liegt es fern zu streiten und rechtfertigen tu ich mich auch nicht. Ich brauch auch keine Absolution für mein handeln und somit bin ich raus aus diesem Thread !

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    LG Jennylee

  • Also jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben....leider hab ich grad nur ganz wenig Zeit, deshalb hab ich auch nícht alles gelesen, die letzten Beiträge nur übeerflogen,
    das werde ich aber später noch nahcholen und ggf. nochmal ewas dazu schreiben.



    Erstmal möchte ich :thanks: sagen an Bonnie und Jennylee ... den Danke-Button zu drücken war mir da einfach zu wenig ;)
    Ich habe zwei ADS-Kinder ohne Hyperaktivität und ich könnte hier Seitenweise dazu schreiben....
    Vorurteile bringen hier auf jeden Fall niemanden weiter, sie machen uns "Betroffenen" aber das Leben schwer, und das ist auch so schon nicht einfach, egal ob mit onber ohne Mediaktion.

    Und ein's kann ich Dir persönlich versichern, nur weil mein Sohn Medikamente nimmt, hab ich sicherlich keine ruhe :radab

    dem kann ich voll zustimmen!!!



    Und wie soll es weiter gehen?


    Methylphenidat ist kein Heilmittel.

    nein ein Heilmittel ist es nicht, behauptet ja auch niemand, aber es ist ein HILFSMITTEL ....nicht für uns Eltern, sondern vilemehr für die Kinder!!!


    Glücklich wer Therapieangebote für sien Kind hat die greifen und die dem Kind wirklich helfen trotz der ADS-Problematik ein "normales" Leben führen zu können.
    Mit Coaching wäre z.B. eine Medikation zu umgehen, aber wer hat diese Möglicheit schon?
    Und nochwas....bis eine Therapie greift, ist manchmal "das Kind schon in den Brunnen gefallen"
    ....dank Vorurteile und Verständnislosigkeit unserer lieben Mitmenschen, wuózu leider auch viele Lehrer gehören.


    Wer meint besser zu wissen, wie mal mit ADS-Kindern umgeht, oder wer meint die perfekte Lösung auch ohne Medis zu haben,
    darf gerne mal einige Zeit bei mir hier verbringen, meine Kinder betreuen :D


    In den Ferien nehmen die keine Medikamente, das wären im Sommer dann 6 Wochen, in denen ich hier gerne mal einen Einblick gewähre.
    Wer also 6 Wo Zeit hat und sich gerne als Therapeut versuchen möchte...imer her mit den Anfragen :pfeif


    liebe Grüße,
    Inge
    :Flowers

    Was nicht aus dem Herzen kommt
    , wird ein anderes Herz nie erreichen :-)

    (Phil Bosnans)

    Einmal editiert, zuletzt von Ingeling ()

  • Leider ist es auch so das wirklich fast JEDER Arzt die ADS/ADHS Diagnose "feststellen" kann. Da wird ziemlich viel Schindluder betrieben und es gibt auch genug Kinderärzte die diese Diagnose bereits bei Säuglingen treffen.
    Wer also unbeding ein ADS/ADHS Kind mit ärztlicher Diagnose haben möchte, muß nicht lang nach dem passenden Arzt suchen. Es gibt da auch eine Subkultur Mütter die sich gegenseitig die "besten Ärzte" für die Diagnostik empfehlen.
    Dann kriegen die Kidis Ritalin und Mami hat ruhe :kotz ......


    Hach, ich zitier mal nicht dich, liebe Jennylee, sondern mich.
    Ist schneller und verdeutlicht viel besser was ich die ganze Zeit schon sage als deine gesammelten Vorurteile aufzulisten


    So, das habe ich ursprünglich geschrieben, das gehört zusammen.
    Der nachfolgende Satz sollte eigentlich drunter Anfangen, steht aber nun mal knapp hinter :kotz


    Wie dem auch sei


    Es gibt da auch eine Subkultur Mütter die sich gegenseitig die "besten Ärzte" für die Diagnostik empfehlen.
    Dann kriegen die Kidis Ritalin und Mami hat ruhe :kotz ......


    Das ist meine Aussage, wo du einen einzelnen Satz mal einfach so aus dem Zusammenhang gepflückt hast um dich dran hoch zu ziehen.
    Entschuldige, raus gepflückt hat ihn ursprünglich Bonnie, du hast dich nur dran hoch gezogen.
    Wenn DU dich davon Angesprochen fühlst kann ich nun wirklich gar nichts dazu sagen, das wäre doch arg gegen die Netiquette.
    :kopf
    Wie gesagt, lies doch einfach mal die Beiträge ganz und nicht nur das was du raus lesen willst.


  • ( außer an den Tagen wo wir schwimmen gehen und ich mit allen dreien alleine bin )


    Frage mal andersrum, was meinst du wird aus den beiden Jungs aus meinem Beitrag ? Die jetzt mit 15 und 16 schon in einer betreuten WG leben und seit 2 Jahren keine Schule besuchen ?



    das ist das was ich nicht verstehe,statt Kinder auspowern zu lassen ,bekommen sie Pille,ich kann mir vorstellen das bei 3 anstrengend ist,aber ob richtig?Nirgendwo hab ich bei dir gelesen, daß deine Kids in Sportverein sind, um sich auszupowern. Mein Junior als er geschwitzt und ausgepowert von Fussballtranning zurück nach hause kommt ,will erst ruhe haben.Wenn um die 2 Jungs geht,vor 2 jahren waren sie noch 13-14,bestimmt hat man schon früher bemerkt ,das etwas nicht in Ordnung ist, wenn sie in betreute WG leben wurden sie von Eltern verlassen,kann man davon ausgehen das sie sich ungeliebt und nicht akzeptiert fühlen,was das für ADHS-Kind bedeutet,wenn sogar Eltern sie nicht akzeptieren,braucht man nicht zu sagen.Frage-ob Ritalin was geändert hätte.Vor fast 2 Jahren mein Junior hat auch Schule verweigert und ist zu hause geblieben,man hat sehr hohe werte Schulunlust sowie Ängste festgestellt,man ist davon ausgegangen dass das alles zusammen hängt.Heute läuft alles super,stunden von Integrationshilfe wurden um hälfte reduziert.

    "Aber wer einmal gelernt hat, Bewegungserscheinungen
    auf das Ganze des Seelenlebens zu beziehen, wird....
    immer von neuem über die Fülle der Zugänge zu
    Seelischem staunen, die sich ihm allenthalben
    eröffnen“


    (August Homburger)

  • @2000marco, meinen Satz zum Thema "Ruhe" hatte ich extra in "" geschrieben - hätte ich wahrscheinlich noch fett schreiben sollen die Dinger, denn ich meinte mitnichten, Tablette einwerfen und lass mich in Frieden. Sondern eher, dass ich gesehen habe, wie schlecht es meinen Kindern ging und ich selber innerlich im Ausnahmezustand war, weil ich so wenig helfen konnte.


    Ich war mit einem meiner Söhne bei einem Therapeuten - er meinte, was soll ich Ihnen noch beibringen, Sie machen doch schon alles, was ich mit Ihnen und Ihrem Kind auch nur gemacht hätte... War aber immer in Kontakt mit der (spezialisierten) KiÄ.


    Auspowern hilft auch nicht gegen ADHS. Irrige Annahme, man könne die Hyperaktivität damit "bekämpfen", als sei sie ein Ausdruck für Bewegungsmangel. Klar, Sport tut jedem Kind gut. Aber es kann gut sein, dass AD(H)S-Kinder nach spannenden sportlichen Aktivitäten erst recht so aufgepusht sind, dass man sie hinterher mühsam wieder runterregeln muss. Allerdings hab ich einen positiven Effekt durch schwimmen festgestellt - geführte Bewegungen gegen den Wasserwiderstand, da haben sie sich auch gut spüren können...



    @ Ingeling, meine Söhne verweigern inzwischen die Medikamente, weil es ihnen von allen Seiten so nahegelegt wurde - ich biete mich auch als Praktikumsstelle an... :D

  • das ist das was ich nicht verstehe,statt Kinder auspowern zu lassen ,bekommen sie Pille,ich kann mir vorstellen das bei 3 anstrengend ist,aber ob richtig?Nirgendwo hab ich bei dir gelesen, daß deine Kids in Sportverein sind, um sich auszupowern.

    Sportvereine hatte ich mit meinem Sohn ALLE durch, die es hier bei uns im Umkreis gibt!!!
    Das war zu einer Zeit, als er noch keine Medilkamente nahm, der Junge hat mit einer unglaublichen Geduld wirklich alles mitgemacht, nur um am Ende festzustellen,
    dass Sportvereine einfach nichts für ihn sind, er hat sich nirgends wohl gefühlt, ging eben hin, wiel er meinte, dass ich es so wollte....
    Mit knapp 10 Jahren landete er dann bei der Jugenfeuerwehr und dort hat er sich wohlgefühlt und auch ohne Medis gabs keinerlei Probleme dort.
    Etwas später wurde er auch noch Mitglied bei der Jugend des THW wo er heute noch ist und gerade den Lehrgang absolviert um in den Dienst der Erwachsenen wechseln zu können.



    denn ich meinte mitnichten, Tablette einwerfen und lass mich in Frieden. Sondern eher, dass ich gesehen habe, wie schlecht es meinen Kindern ging und ich selber innerlich im Ausnahmezustand war, weil ich so wenig helfen konnte.

    das kann ich mit unterschreiben!




    Aber es kann gut sein, dass AD(H)S-Kinder nach spannenden sportlichen Aktivitäten erst recht so aufgepusht sind, dass man sie hinterher mühsam wieder runterregeln muss.

    jepp... *voll zustimm*....ist so bei meiner Tochter wenn sie über die Wintermonate statt Paddeltrainig auf dem Wasser in der Halle sind....
    sie ist ja eigentlich eher das "Träumerchen", aber die Aktivitäten in der Sporthalle putschen die so auf, dass ich hinterher meine liebe Not habe, sie wieder "runter zu holen" damit sie schlafen kann.




    @ Ingeling, meine Söhne verweigern inzwischen die Medikamente,

    DAS kenne ich nur zu gut.....hatte das immer bei meinem Sohn....mittlerweile nimmt er sie sogar freiwillig für die Schulzeit, weil er gemerkt hat,
    dass er sich damit einfach besser konzentrieren kann.
    Er macht gerade seine Fachhochschulreife und sagt selbst, dass er nur durch die Medikation in der Lage ist, auch mal "unwichtiges" ausblenden zu können.
    Ist gerade jetzt für ihn sehr wichtig, da in seiner Schule einige sind, die gemerkt haben, dass diese Schule doch der falsche Weg für sie ist und teilweise "den Unterricht stören".
    Ohne Medis wäre er sofort abgelenkt und es wäre aus und vorbei mit seiner Konzentrationsfähigkeit.


    In der Freizeit nimmt er keine Medis und es geht ganz gut jetzt, da er selbst auch an sich arbeitet und umsetzt was er unter der Medikation an sich gelernt hat.
    Dazu kommt aber auch, das ich so gut ich kann versuche ein Coach für meine Kinder zu sein. KLappt natürlich nicht immer, aber wir werden stetig besser :D




    Was aber bei allem IMMER negativ wirkt sind die Vorurteile mit denen wir ständig konfrontiert werden!!!
    Das kann einiges an mühsamer Arbeit mit einem Schlag zunichte machen...denn ADSler sind sehr feinfühlig, spüren sofort, wenn sie abgelehnt werden.


    Ich würd mir echt wünschen, dass wir endlich so akzeptiert würden, wie wir sind, das würde uns manches leichter machen
    und vielleicht könnten wir dann auch in sehr vielen Fällen auf die Medikamente verzichten....


    Ein Wunschtraum von mir......aber wie heißt es so schön: "Die Hoffnung stirbt zuletzt".... :lach


    liebe Grüße,
    Inge
    :Flowers

    Was nicht aus dem Herzen kommt
    , wird ein anderes Herz nie erreichen :-)

    (Phil Bosnans)