Umgangs- und Sorgerecht

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Für das neue Jahr wünschen wir allen viel Kraft und Durchhaltevermögen unter der nicht gerade einfachen Zeit für alle.
Seid füreinander da, gebt auf Euch acht, aber allen voran bleibt gesund!

Herzlichst Euer AE-Team
  • Hallo,
    Ich hab mal eine Frage, bezüglich des Umgangs- und Sorgerechts.
    Habe mich vor vier Wochen von meinem Mann getrennt.
    Unsere Tochter ist 19 Monate alt.
    Seit der Trennung hat er die Kurze drei Mal (sonntags) in meinem Beisein gesehen.
    In der Ehe war er oft aggressiv (aber nicht gewalttätig) und hat sich auch nicht so um sein Kind gekümmert, wie man es von einem Vater erwartet.
    Im ersten Jahr, war er zu Hause, da er vorher nicht im Stande war mal ne Arbeit durchzuziehen.
    Da ist er oft mit der Kurzen zu irgendwem anders gefahren, damit sich andere Leute um sie kümmern konnten.
    Ansonsten hat er halt auch im Beisein der Kleinen viel rumgeschrien und Dinge zerstört, so dass sie richtig Angst hatte.
    Bei den letzten Treffen war er nicht so wahnsinnig interessiert, spinnt aber jetzt schon davon rum, dass die Kurze ja jedes zweite WE bei ihm verbringt, sobald seine Wohnung eingerichtet ist.
    Hat er wirklich das Recht darauf oder kann ich selbst entscheiden, wie viel Kontakt und vorallem in welchem Umfang (alleine oder in meiner Anwesenheit) ich zulasse?
    Weil momentan hätte ich die Befürchtung, dass er sich nicht richtig kümmert und sie ist ja erst 19 Monate alt.
    Außerdem muss ich mindestens die nächsten anderthalb Jahre noch in Wechselschicht arbeiten, so dass sie schon oft genug hin und her geschoben wird und entweder bei der Tamu oder bei meinen Ellis schlafen muss.
    Ich habe Angst, dass das dann auch für mein Kind zuviel wird.
    Sie muss sich doch erstmal an all das andere Durcheinander und überhaupt an die Situation ohne Papa gewöhnen.
    Und dann noch eine Frage.
    Wie sieht es mit dem Sorgerecht aus? In welche Fragen muss ich ihn mit einbeziehen und was kann ich alleine entscheiden, worüber muss ich ihn informieren?
    Hab keinen Plan.

  • Hallo,


    ich geh mal davon aus, dass ihr verheiratet seid, weil du schreibst:mein Mann. Dann heißt das, ihr habt gemeinsames Sorgerecht. Du wirst also alle Dinge, die nicht das alltägliche Leben betreffen weiterhin mit ihm gemeinsam besprechen müssen.
    Umgangsrecht hätte er unabhängig vom Sorgerecht so oder so. Einschränken kannst und darfst du es eigentlich nicht, es sei denn es liegt Kindeswohlgefährdung vor. Eine vernünftige Regelung mit ihm finden ist das, was du schnellstmöglich tun solltest.
    Ich kann deine Ängste verstehen...aber er hat sich ja auch im ersten Lebensjahr um eure Tochter gekümmert. Was er jetzt in der Zeit mit seiner Tochter unternimmt und mit wem, dass geht dich nichts mehr an.
    Es ist schwer, dies so zu akzeptieren....das sag ich dir aus eigener Erfahrung. Aber es wird leichter mit der Zeit.
    Du sagst du arbeitest Wechselschicht: wenn er zuverlässig ist...versuch ihn in die Betreuung mit einzubinden. Das alter deiner Tochter spielt insofern eine Rolle: je jünger das Kind desto besser, wenn der Umgang öfter erfolgt.
    Tu dir selbst einen Gefallen und lass den Umgang ohne dein Beisein zu. Damit geht es dir auch besser...zuviel Zeit zu dritt bringt zwangsläufig immer wieder die Paarebene in's Spiel.


    Wenn du dich genauer über seine und deine Rechte und Pflichten informieren willst---vereinbare einfach einen Termin mit dem Jugendamt und lass dich da mal beraten.


    LG Finchen

    Egal, wie tief man die Meßlatte für den menschlichen Verstand legt, es gibt jeden Tag mindestens einen, der aufrecht drunter durchgehen kann! :pfeif:tuedelue

  • Habe heute einen Brief von Jugendamt bekommen, wegen der Trennung. Kann mich da melden, wenn ich irgendwas wissen möchte etc. Werde das auf jeden Fall mal wahrnehmen.
    Zuverlässig ist er leider überhaupt nicht. Und ihm ist es schon immer zuviel gewesen, wenn die Maus mal ein bisschen ihren Willen durchsetzen wollte oder ausmnahmsweise mal etwas knatschig war.
    Aber ich denke wenn ich das beim Jugendamt mal vorsichtig erörtere werden die mir schon Tipps geben können.
    Denn zu akzeptieren, dass er mit ihr alleine ist, funktioniert ganz und gar nicht. Um Verantwortung für sein Kind zu tragen, müsste er erstmal Verantwortung für sein Leben übernehmen.

  • Hallo funkergirl


    Dem KV steht regelmäßiger UG mit seinem Kind zu. Wie lange ist abhängig vom Alter des Kindes,bis drei Jahre ist
    zweimal,dreimal wöchentlich ein paar Stunde,ab 3 dann mit Übernachtung. Was anderes wird dir auch nicht das JA erzählen.


    Desweiteren ist es deine Pflicht dafür Sorge zu tragen das der UG stattfinden kann. Was er mit dem Kind in seiner UG-Zeit
    macht, (Oma besuchen,Zoobesuch etc.) ist seine Sache,die hast du nicht zu entscheiden.


    Ich lese in deinen Beiträgen nur negativ über den KV,er kann das nicht,er macht das nicht,er will das nicht, na und ,ist seine
    Sache.


    jp

    Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen,
    weigere dich lediglich,dich ihm zu unterwerfen.
    N.V.Peale

  • Vielleicht weil es da nichts Positives gibt. Und damit meine ich auch im Bezug auf unser gemeinsames Kind nicht. Und egal, was er jetzt noch macht bzw. eher nicht macht, es wird immer unsere Tochter betreffen und somit in irgendeiner Form auch mich.

  • funkergirl



    Ich seh das wie du, der Kv darf sich alles leisten, egal was, du als mutter musst aber trotzdem immer so springen wie der KV es will. Aber wehe du als mutter sagst mal etwas dazu, dann bist du die böse, das kann ja irgendwo nicht sein.



    Wenn ich so nachdenke ich kann über unseren KV auch nichts gutes berichten. er darf sich auch alles leisten ohne konsequenzen und wenn wir mütter mal nen umgang absagen müssen kann man uns sofort mit gericht und jugendamt drohen - ohne worte

  • Vielleicht weil es da nichts Positives gibt. Und damit meine ich auch im Bezug auf unser gemeinsames Kind nicht. Und egal, was er jetzt noch macht bzw. eher nicht macht, es wird immer unsere Tochter betreffen und somit in irgendeiner Form auch mich.

    Ihr lebt getrennt. Für jeden von euch beginnt bzw, hat ein neuer Lebnsabschnitt begonnen. Eins verbindet euch noch,euer
    gemeinsames Kind,das beide Eltern braucht. Vermutlich bist du doch emotionall sehr enttäuscht vom KV. Okay,so eine Trennung ist nicht leicht,für jeden nicht ob Männlein oder Weiblein.
    Nimm deinem Kind nicht seinen Vater, sondern tue was dafür,das der UG stattfinden kann und am besten ohne dein Beisein.
    Den ersten Schritt hast du schon getan und warst beim JA. Versuche das ihr,also du und der KV eine UG-Reglung trefft,ohne
    FamGericht. Nimm mir dies nicht übel,aber meine Exfrau war genauso,für die bin euch heute noch der grösste Vollpfosten.


    Übrigens unsere Tochter (fast12) lebt seid 2007 bei mir.



    jenpa

    Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen,
    weigere dich lediglich,dich ihm zu unterwerfen.
    N.V.Peale

  • Außerdem hört sich das so an, als hätte ich als KM dem KV nur Pflichten gegenüber und er hat keine. Er kann machen was er will, wo er will und auch wann er will. Ich denke richtig ist das so auch nicht. Oder?

    Ja scheint mir auch so, mein EX kommt auch die Kids holen und bringen, wie es ihm passt, erst sagte das Amt, ne so geht das ja nicht, den müssen wir mal ein bisschen mehr in die Pflicht nehmen und das es einen geregelten Umgang gibt.
    KV hat sich dagegen geweigert und es bleibt alles beim alten, echt zum ko...


    Wenn KV Kind an einem Tag nicht holt, Pech eben, aber wehe KM sagt mal an einem tag ne heute nicht, bekommt se einen auf den Deckel.
    So ganz gerecht ist das alles nicht.


    Mit dem Sorgerecht alles was Ärzte, Kiga Schule usw angeht, hast du ihn drüber zu informieren, das ist deine Pflicht, das durfte ich mir gestern erst anhören, vom Amt, obwohl meiner kein Sorgerecht hat, muss ich es trotzdem tun, ich brauch nur sein Einverständnis nicht, das wußte ich bis gestern zb auch nicht, das ich ihn trotzdem informieren muss.


    -Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!


    -Ich verstehe gar nicht, warum alle auf die Beamten schimpfen. Die tun doch gar nichts. :pfeif


    -Jeder macht was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit!


    -Da wir von allem nichts verstehen, reden wir überall mit.


    Ich werde ein paar Veränderungen in meinem Leben machen...wenn du nichts mehr von mir hörst, warst Du eine davon! :D

  • sahummel


    ein KV hat auch die pflicht , unabhängig vom unterhalt, für sein kind da zu sein, alles für sein kind zu tun und eben für sein kind zu sorgen mit allen vor - und vielleicht auch nachteilen die es mit sich bringt.

  • Na supi. Also so wie befürchtet. Natürlich bin ich menschlich super von ihm enttäuscht, da er sich einfach zu viel geleistet hat und eigentlich während unserer Ehe mehr als einmal gezeigt hat, dass seine Familie ihm am Allerwertesten vorbeigeht. Will meinem Kind den Papa zwar auch nicht nehmen, aber ich hab Angst, dass er sie irgendwann genauso enttäuscht, wie er es mit mir gemacht hat. Aber wenn es passieren soll, passiert es eh. Voraussehen kann man es nicht. Eine Bekannte von einer Freundin sagt, sie haben sich neun Jahre super das Sorgerecht geteilt, alles lief toll und jetzt hat er ne Neue mit zwei Kindern und sein Kind interessiert ihn nicht mehr. Also heißt es, man ist nie davor geschützt. Habe gerade mal mit ihm telefoniert und ihm gesagt, dass wir uns über das Thema unterhalten müssen. Denke er wird da auch keine Schwierigkeiten machen. Zumindest sagt er momentan er richtet sich mit dem Sehen seiner Tochter nach unserem Zeitplan. Hoffe einfach das bleibt dann auch dauerhaft so. Ich lege ihm schließlich auch keine Steine in den Weg (was ich sicherlich könnte), eben weil ich möchte, dass meine Tochter noch nen Vater hat. Obs gut ist wird sich dann irgendwann zeigen.

  • Hallo Funkergirl,


    ich kann Dich verstehen, mir gefielen (damals) auch diverse Dinge nicht wirklich.
    Wenn Du nachvollziehbare Sorgen um das Wohl Eurer Tochter während des Umganges hast, kannst DU das beim JuAmt ansprechen. Die hören es sich wirklich an, beraten Dich und können immer und jeder Zeit eine Umgangsbegleitung einrichten. Dann bist Du aus dem Schneider und mußt nicht dabei sein.


    Ich finde Deine Gründe berechtigen dazu, das bedeutet ja nicht, das man den KV verurteilt und das KInd entziehen will. Es spricht für einen guten Umgeng, der sich im Laufe der Zeit einpendelt und es wird ihm und dir zeigen was alles dazugehört und wie die Kommunikation ablaufen kann etc. pp.


    Gerde jetzt zu Beginn kann vieles schief laufen, über Hilfe von aussen, die den richtigen Ablauf zeigt... hätte ich mich gefreut.


    Ich gehe davon aus, das der Herr Papa und auch DU, es lernen könnt, gemeinsam für die Tochter da zu sein, ohne das der eine oder die andere sich Sorgen machen müssen. Aber das will gelernt sein, Vertrauen wieder herzustellen oder ersteinmal aufzubauen ist schwer und braucht Beweise. Wenn es nicht gehen sollte, wird das JuAmt es durch den Begleitenden Umgang erkennen.


    Ooops...Roman geschrieben und das alls ersten Beitrag, sorry, ich stell mich gleich vor :nixwieweg

    ****************************************************************


    LG
    HexeLili
    plus Anhang
    (zweimal *12/2001*)
    :motz: :engel

  • Aber gerade begleiteter Umgang kann in der Anfangsphase vom KV fehlinterpretiert werden.(Würd mir wahrscheinlich ähnlich gehen.)Ein gemeinsames Beratungsgespräch fände ich da schon besser.Wo beide Eltern Wünsche,Einwände und auch Bedenken äussern können.
    Es besteht ja auch die Möglichkeit, das KV ohne die PaarBeziehung eine besseren Bezug zum Kind aufbauen kann.Dafür müssen da aber die Grundlagen geschaffen werden.

    Mich muss man sich nervlich erstmal leisten können :rainbow:

  • guten tag,


    ja, betreuter umgang kann vom KV schnell als kontrolle statt als hilfe gesehen werden, weis das aus eigener erfahrungen. Wir hatten auch begleiteten umgang übers Jugendamt - leider ohne erfolg

  • Ein gemeinsames Beratungsgespräch fände ich da schon besser.Wo beide Eltern Wünsche,Einwände und auch Bedenken äussern können.

    Das finde ich auch, ich denke das ist ein MUSS für jede/alle Entscheidungen. Alleinige Vorgehensweiseen sind nicht gut für KInder, Kinder spüren ob an einem Strang oder jeder für sich rumwuselt. Die feinen Antennen, auch bei so jungen KIndern, sind nicht zu unterschätzen.

    ****************************************************************


    LG
    HexeLili
    plus Anhang
    (zweimal *12/2001*)
    :motz: :engel


  • Ich seh das wie du, der Kv darf sich alles leisten, egal was, du als mutter musst aber trotzdem immer so springen wie der KV es will. Aber wehe du als mutter sagst mal etwas dazu, dann bist du die böse, das kann ja irgendwo nicht sein.

    Hallo,nein so ist es auch nicht.wenn du mit dir alles machen lässt,biste selbst schuld. Es gibt eine ganz einfache Lösung.


    Erstellt gemeinsam einen UG-Vereinbarung. Wenn KV nicht will,dann hole dir Hilfe beim JA. Dann weisst du wann UG ist,kommt der
    KV nicht oder meldet sich rechtzeitig,hat er Pech gehabt.
    Bei mir ist es eigentlich, auch so, die KM und ich haben eine gerichtliche UG-Vereinbarung. Wenn sie mal nicht kann oder tauschen will,kein Problem,muss halt nur rechtzeitig Bescheid geben. Meine Tochter ist schon 12,hat nicht immer Bock zur Mama zu gehen,
    Freunde ziehen eben mehr als wir Oldies. Deswegen habe ich der EX angeboten, selbst mit der tochter Termine zu vereinbaren.
    Die finden eben dann nach Lust und Laune unserer Tochter statt.Und unserer Tochter hat auch die Möglichkeit Mama täglich zu besuchen (Stadtbus 30min).


    Reden oder zumindestens versuchen oder schriftlich ist immer möglich,das in einem gepflegten Ton,egal wie der andere reagiert,das
    ist jedenfalls mein Motto.
    Ich will hier um Gottes Willen nicht auf die Mütter rumhaken,es gibt auch genug Väter die die grössten Ar.... sind. Für mich steht
    das gemeinsame Kind im Vordergrund,das beide elternteile liebt,egal wie sie sind. Und wir,eltern sollten das dem Kind nicht nehmen
    sondern ihm vermitteln,das ebide ET für ihn da sind.




    jenpa

    Lehne es nicht ab, das Negative zur Kenntnis zu nehmen,
    weigere dich lediglich,dich ihm zu unterwerfen.
    N.V.Peale

  • Bei uns ist aber das problem, das wir nicht mehr wirklich hilfe bekommen.


    Wir hatten begleiteten umgang 1,5 jahre lang ohne erfolg


    Termine bei familiengericht wegen umgang , aller waren da nur der KV nicht


    Bei anfrage beim JA wurde mir mitgeteilt, das sie nichts mehr machen können da vom KV nur desinteresse in dieser hinsicht kommt und er nicht belehrbar ist.


    Ich wäre ja froh wenn wir soweit wären das der Kv sein kind allein mal bekommen kann, aber das funktioniert ja leider auch nicht

  • Erstmal danke für die vielen Beiträge.
    Habe heute versucht mit dem KV eine dauerhafte Lösung zu finden.
    Aber irgendwie hat er so ganz andere Vorstellungen als ich.
    Gerade da ich beruflich erstmal noch sehr eingespannt sein werde, brauchen wir klare Regelungen, an die er sich auch hält.
    Leider vertritt er die Meinung, dass er nicht verpflichtet ist, das zu planen.
    Sprich er hat wörtlich geäußert, wenn er dann kurzfristig doch mal nicht kann, dann ist es halt so.
    Das da aber viel mehr dran hängt, versteht er nicht.
    Für das dann doch mal nicht können, können von seiner Seite aus aber auch keine beruflichen Gründe sprechen, da der Umgang ausschließlich am WE stattfinden würde.
    Da muss er nicht arbeiten.
    Sonstige Verpflichtungen hat er momentan nicht.


    Des Weiteren vertritt er die Meinung, dass unsere Tochter bei ihm schlafen kann, sobald ich Nachtschicht habe.
    Ich könnte sie ja abends bringen und morgens wieder abholen.
    Hallo, sowohl mein Kind, als auch ich müssen eventuell auch mal schlafen.
    Also alles tolle Ideen, aber nicht umzusetzen.
    Denn Schlaf von zehn bis um fünf ist für ein kleines Mädchen von 19 Monaten definitiv zu wenig.
    Außerdem bin ich doch nicht verpflichtet dafür zu sorgen, dass er Umgang haben kann, indem ich das Kind hin und her fahre.
    Da soll er sich schon selbst was einfallen lassen.


    Das größte Problem, dass ich mir selbst eingestehen muss, ist aber dass ich eine riesige Angst habe, dass er meinem, äh sorry unserem Kind gegenüber aggressiv wird.
    Bisher, wenn sie gequängelt hat, hat er mich dafür verantwortlich gemacht, angeschrien und mir damit gedroht, dass er ihr was tut, wenn ich nicht dafür sorge, dass sie ruhig ist.
    Klar, kann sein, dass er jetzt plötzlich der Wunderpapi wird, aber das kaufe ich ihm nicht ab.
    Und was ist denn im Ernstfall, wenn es ihn wieder überkommt und da ist kein anderer außer die kleine Maus, an dem er es rauslassen kann.
    Denke das mit dem JA ist der einzige vernünftige Weg.
    Auch wenn es natürlich niemals in seinem Einverständnis sein wird.
    Aber es geht ja nicht um ihn, sondern um die Kurze.