Hochbegabt???

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  • Oh nein!!!! So meine ich das nicht mit "normal" und hochbegabt. Aber es ist einfach scher das so nieder zuschreiben und dann immer die passenden Worte zu finden-denn da rieselt so viel durch denk Kopf, an was ich schon wieder denke und noch nicht geschrieben habe :-D


    Meiner Meinung nach sollten auch alle Kinder wirklich mehr als Individuen gesehen werden und nicht von "angepasst" und nicht angepasst die Rede sein!


    Und wenn, dann sollten auch alle Kinder gleich behandelt werden. Aber ich sehe ja jetzt schon: Meine Tochter bringt nen Test nach Hause wo alles Richtíg ist bis auf eine Sache, sie hat ihn nicht zuende gebracht. Nun weiß ich aber, dass diese Tests nicht zu Ende gmacht werden MÜSSEN, die Kinder dran jetzt lernen sollen, wie sie sich ihre Zeit einteilen etc.. Von 10 Aufgaben 8 Smileys , 1 Aufgabe fehlt und eine falsch-weil verrechnet. Und drunter steht. Du hättest mir viel mehr zeigen können! Du kannst viel mehr als das!
    So von wegen, ich bin total enttäuscht von dir! Bei jedem anderen Kind, das generell schlechter lernt hätte sicher drunter gestanden: Super! Toll gemacht!
    Und sowas nervt mich sowas von! Mich macht das echt bekloppt!
    Und stänbdig ihre Zettel, meine Tochter hat hier wieder keine Lust, sie macht da nicht mit. Dann wieder 2 Wochen Ruhe, dann ist wieder was. Ich weiß nicht was ich da machen soll.
    Und Zuhause, keine Probleme. Sie erledigt ihre Aufgaben in Null Komma Nichts. Auch die Aufgabe die da beim Test fehlte hat sie mir in paar Sek. vorgerechnet. Da musste ich sie aber auch dann schon fragen, warum sie das dann nicht mehr zu Blatt bringen konnte.... schwierig.

  • naja, das ist immer doof, wenn man das Gefühl hat, das eigene Kind wird ungerecht behandelt. Aber daran ändert nachher ein test auch nix.
    Es ist ja auch schwierig zu beurteilen - denn du schreibst ja selbst, zuhause kann deine Tochter die Aufgaben problemlos, aber in der Schule macht sie sie nicht fertig. Wenn die Lehrerin weiß, sie könnte es, wäre es verlogen, sie dafür über die Gebühr zu loben. Es ist hart, aber unsre kinder müssen halt auch lernen, das zu bringen, was gefordert ist, ob nun langweilig, doof oder nicht... und auch, wenn sie hochbegabt sind.

  • Ich werde den Termin beim Schulpsychologen erstmal wahrnehmen, dem alles schilder wie ich es auch beim Psychologen getan habe. Ihm sagen, dass DER PSYCHOLOGE von diesem Test sprach. Denn ich kam nicht auf die Idee. Und wenn der Schulpsych. was anderes meint und eine Lösung hat, bzw. mir Ratschläge und Tipps geben kann, dann ist es auch suuuper! Aber ich kann auch zu der Lehrerin schlecht sagen: Ist mir doch egal, müssen sie schon alleine mit zurecht kommen! Irgenwas muss ich ja tun....:-(

  • Hallo, mein Kind ist auch recht schlau, aber als hochbegabt wuerde ich sie nicht einstufen. Ich hab mal ein hochbegabtes Kind bei ihr im Kindergarten lebt. Das hat mit 3 Jahren schon alles buchstabiert, was ihm in den Weg kam ;). Meine ist gerade 5 geworden, liest auch, schreibt (nicht fehlerfrei), rechnet im Hunderterbereich. Sie ist zweisprachig und lernt ausserdem gerade noch eine asiatische Sprache (bisher nur Grundsaetze). Trotzdem glaube ich nicht an Hochbegabung, habe auch kein Interesse an einem Test.


    Ich habe nur mal eine andere Frage: Sie kommt jetzt bald in die Schule (Ganztags). Inwiefern werden die Kinder da individuell gefoerdert? Mit gerade mal 5 ist ja eine Ueberspringung der Klasse ueberhaupt kein Thema. Fuer mich ist es wichtig, dass mein Kind emotional gut einbettet ist. IQ maessig wird sie eh alles schaffen, was sie will. Mir ist EQ wichtig und ich fuerchte, dass das oft auf der Strecke bleibt, wenn z.B. Kinder eine Klasse ueberspringen und zwar akademisch soweit sind, aber im Herzen eben noch ein Kind sind, was viel besser in die alte Klasse passt.

  • Hallo, mein Kind ist auch recht schlau, aber als hochbegabt wuerde ich sie nicht einstufen. Ich hab mal ein hochbegabtes Kind bei ihr im Kindergarten lebt. Das hat mit 3 Jahren schon alles buchstabiert, was ihm in den Weg kam ;). Meine ist gerade 5 geworden, liest auch, schreibt (nicht fehlerfrei), rechnet im Hunderterbereich. Sie ist zweisprachig und lernt ausserdem gerade noch eine asiatische Sprache (bisher nur Grundsaetze). Trotzdem glaube ich nicht an Hochbegabung, habe auch kein Interesse an einem Test.


    Ich habe nur mal eine andere Frage: Sie kommt jetzt bald in die Schule (Ganztags). Inwiefern werden die Kinder da individuell gefoerdert? Mit gerade mal 5 ist ja eine Ueberspringung der Klasse ueberhaupt kein Thema. Fuer mich ist es wichtig, dass mein Kind emotional gut einbettet ist. IQ maessig wird sie eh alles schaffen, was sie will. Mir ist EQ wichtig und ich fuerchte, dass das oft auf der Strecke bleibt, wenn z.B. Kinder eine Klasse ueberspringen und zwar akademisch soweit sind, aber im Herzen eben noch ein Kind sind, was viel besser in die alte Klasse passt.


    Deine Bedenken sind nicht ganz unbegründet und bisher eigentlich so auch noch nicht angesprochen worden. Bei Kindern, die recht früh eingeschult werden oder gar eine Klasse überspringen, kommt sowohl die physische und eben auch psychische "Unreife" gegenüber den zum Teil 2 Jahre Älteren zum tragen. Das ist für die Kinder nicht leicht und erfordert auch genügend Selbstbewusstsein, um sich in dieser Konstellation zu behaupten bzw. nicht unterkriegen zu lassen. Ausserdem bedarf es eben eines Lehrers, der dieses Problem ebenfalls im Blick hat.


    Einige Male wurde auch Sport angesprochen, was ich ebenfalls für extrem wichtig erachte. Und zwar, auch neben Individualsportarten, besonders eine Mannschaftssportart. Dort lernen die kleinen Exoten, dass man manchmal eben nicht nur sich selbst zum Erreichen eines Ziels (in diesem Falle Siegs) benötigt, sondern auf die Gemeinschaft angewiesen ist. Mein Sohn ist mittlerweile mit Leib und Seele Handballer und in seine Gruppe auch fest integriert.


    Sozialverhalten lernt man eben hauptsächlich in der Gemeinschaft. Das Problem in der Schule ist, dass dort meist auch Neid und Kräftemessen, dem "miteinander" im Wege stehen (geht bei meinem Sohn in der Klasse schon so weit, dass ein "interner Wettkampf" besteht, wer als erstes seine Klassenarbeit fertig hat und mit den Übungsblättern anfangen kann :crazy )


    Von den auch schon angesprochenen "Sonderaufgaben für HB" halte ich übrigens nicht viel. Auch ein HB muss lernen mit Frustration und Langeweile umzugehen (das müssen wir ja auch ;) ) Ausserdem hebt es eben auch wieder diese "Sonderstellung" heraus, was die Integration in die Klassengemeinschaft meine Erachtens wieder erschwert. Und drittens finde ich es "vermessen" den schwächeren Schülern gegenüber, die sich ihre Leistung oftmals hart erkämpfen müssen und denen dann noch gezeigt wird "Schau, es gibt welche, für die ist die Schule mit Leichtigkeit zu schaffen" . Ebenso bei dem Thema "Unterrichtshilfe bei einem schwächeren Schüler": das HB erhält einen Auftrag, den es zu erfüllen hat (was natürlich auch Druck aufbauen kann) und der Schwächere muss sich eben "blöd" vorkommen, einen Mitschüler quasi als "Lehrer" vorgesetzt zu bekommen. Anders sieht es natürlich aus, wenn sich das schwächere Kind "freiwillig" an das Bessere wendet, damit es ihm etwas erklärt ;)


    Ich persönlich gehe übrigens den Weg ohne HB-Initiativen oder Eltern-Kind-Treffen! Mein Sohn besucht keine Sommerferien-Bildhauerkurse, spielt kein Instrument (ER möchte das bis jetzt nicht ;) ) und hat eben einen ganz "normalen" Freundeskreis. Solange er in einer ganz gewöhnlichen Schule keine Probleme bekommt, wird er auch keine "speziellen Einrichtungen" besuchen. Für mich ist er ein ganz normales Kind, eben nur ein bisschen anders... ;) (Schreibe das, weil in seine Klasse ebenfalls ein hochbegabter Junge geht, der quasi als Quereinsteiger, letztes Jahr nach den Osterferien in die 1. Klasse kam. Bei dessen Mutter begebe ich mich gelegentlich tatsächlich auf die Flucht, da sie mich ständig frägt, was ich alles zur Förderung meines Sohnes mache, ob er auch den XY-Kurs in den Ferien gemeinsam mit ihrem Sohn besuchen möchte, ob wir nicht gemeinsam einmal mit der Lehrerin reden könnten, bezüglich o. a. Extrablätter und Spezialförderung und, und, und :crazy ) Die Jungs selbst sind wie "Maus-und-Katz": mal unterhalten sie sich über die 'Entstehung von Gewittern, die Elektrizität eines Blitzes und wieviel Energie dabei freigesetzt wird, dann konkurrieren sie wieder und wieder ein anderes Mal kommen sie in Streit, weil jeder dem anderen gegenüber "den Chef" heraushängen lässt... :D


    Gruß Nurse

    Die Strasse zum Glück besteht nicht darin,
    zu tun, was man möchte,
    sondern zu mögen, was man tun muss. ;)

  • Mir ist EQ wichtig und ich fuerchte, dass das oft auf der Strecke bleibt


    Das ist leider bei vielen Hochbegabten so da sie andere Interessen haben und schon eher Erwachsen handeln.
    Wenn man dann auch noch als ET beginnt dem Kind Kurse anzuziehen dann werden die Sozialkontakte noch weniger. Kind ist zwar ausgelastet aber es ist keine Zeit mehr in der Sandkiste zu spielen.
    Deshalb ist Mannschaftssport wichtig. Da haben sie beides.

  • Hallo


    Habe jetzt nicht alles gelesen da ich gleich erstmal weg muss, kenne das Problem teilweise nur zu gut!


    Meiner kam letztes Jahr in die Schule, erst alles super und dann verweigerte er sich auch. Störte den Unterricht, fiel negativ auf usw.


    Wir haben mehrere Stellen eingeschaltet damit sich etwas verändert. Für uns war er unterfordert, hatte Langeweile. Für die Lehrerin hatte er einfach kein Bock, da er ja nicht mal teilweise die "Pflicht" erfüllt.
    Seit den Weihnachtsferien wissen wir das er Hochbegabt ist. Toll so ein schlaues Kerlchen zu haben, keine Frage. Dennoch ist es zur Zeit mehr ein Fluch als ein Segen. Was man aber von vielen hört die so ein Kind haben.
    Damals sollte nach dem Test ein Klassensprung gemacht werden, wir wollten das erstmal nur Testweise. Tja, die Schule sagte Nein. Und alles wurde nur noch schlimmer.... Mir fehlt gerade etwas die Zeit um hier ausführlicher zu werden, sorry.


    Die Schulpsychologin war Anfang April nun endlich da ( wir haben seit Januar gewartet, die gute Frau hat im Umkreis 22 Schulen zu betreuen)
    Sie schaute sie den Unterricht an, sprach und arbeitete mit meinem Kind. Bei einem Gespräch mit mir sagte Sie nur, hätten die mal den Klassensprung gemacht! Ich dachte ich stehe im Wald. Wow. Solche Worte hätte ich nicht erwartet von ihr, eigentlich.


    Wir werden die Schule wechseln, ist alles schon beantragt. Er kommt dort in die 2. bzw nach den Sommerferien die ja bald sind direkt in die 3. Klasse. Ich bin sehr gespannt was passieren wird...... verändern wird sich sicher etwas....nur was genau :frag
    Wird alles besser oder schlimmer...... garantieren kann das keiner.


    Die Schulpsychologin wird am Donnerstag nochmal erneut testen ( der erste Test war woanders) Damit man weiß was man am besten genau wie fördert, damit er sich nicht länger langweilen muss.
    Sein IQ ist sehr hoch, nur gibt es ja bestimmte Bereiche wo die Kids dann voraus sind.


    Ich wünsche dem Zwerg das er endlich zur Ruhe kommen kann und wieder Spaß an der Schule hat.



    @ larababie


    Wir können uns bei bedarf auch gerne via PN austauschen

  • Liebe Bibi,


    dein Angebot nehme ich gern an, wenn dein Postfach wieder Platz bereit stellt :-)


    Also in dem was du schreibst, kann ich meine Lara genau wiederfinden bisher! Also die Lehrerin von Lara spricht von langweile und kein Bock.... Und meine Tochter sträubt sich dann auch gegen dieses Pflichtprogramm. Wenn sie die Sachen dann schon 10 Mal gemacht hat, dann macht sie das nicht noch ein 11. Mal. Sie machts einfach nicht mehr.



    Mehr dann über PN :-)



    Viele Grüße!

  • Ich finde es problematisch, hier auf die Lehrerin einzuhacken. Die muss sich schließlich noch um andere Kinder kümmern.
    Und wenn sie unter einen Test schreibt, dass das Kind nicht zeigt, was es kann, hat sie in jedem Fall das Potential des Kindes erkannt.
    Kinder müssen nun leider auch mal lernen, dass es Pflichten im Leben gibt. Und manche Dinge muss man eben immer wieder tun.


    Außerdem sollte man bedenken, dass Lehrer keine Spezialisten sind, die jede einzelne "Auffälligkeit" richtig diagnostizieren und behandeln können. Dazu kommt, dass es heutzutage sehr beliebt ist, dass das eigene Kind doch irgendeine Besonderheit haben muss, sonst wird es ja gar nicht wahrgenommen. Wie soll aber ein Lehrer zwischem wirklichen Problem und Schaumschläger unterscheiden?


    Lass dein Kind testen und du hast eine Antwort. Bis dahin würde ich die Füße still halten und motivierend auf das Kind einwirken.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Nun gab es 3 Termine bei der Schulpsycholgin, die sich leicht in die länge zogen.


    Frau Schulpsychologin ist auch sehr nett und bestätigte mir auch, dass sie an meiner Tochter kein unnormales, bzw. sehr Auffälliges Verhalten sieht. Sie scheint eben durchsetzungsfähiger als andere Kinder und muss lernen, besser damit umzugehen, mit ihrer Langeweile etc.. Das jetzt alles aufzuführen würde zu lang.


    Im 1. termin habe ich alles geschildert und nichts verschönigt, auch das Verhalten meiner Tochter nicht!


    Der 2. Termin beinhaltete einen IQ Test und Frau Psychologin sagte mir sie wird mit Frau Lehrerin Rücksprache halten und sie nochmal versuchen zu erreichen, das sie Frau lehrerin nicht erreichen konnte...Warum auch immer.


    Das teilte ich Frau Lehrerin gestern mal so mit...Das diese Termine stattgefunden haben und Psychologin sie wohl noch nicht erreichen konnte :frag


    Heute gab es dann das Ergebnis. Nicht Hochbegabt, aber überdurchschnittlich Intelligent, wie eben auch gedacht. Aber sie unterstrich, dass sie Hochbegabung keinesfalls ausschließen kann.


    Lehrerin hat mir dann heute mitgeteilt, dass sie sich das nicht erklären könne, warum Psychologin sie nicht erreiche?! :frag


    Tja-keine Ahnung.... ICH weiß nur das was mir gesagt wird und so gebe ich es weiter....


    Ich bin gespannt, ob die Beiden nochmal zu einem Gespräch kommen werden :-( Psychologin wollte sie heute versuchen zu erreichn und mich dann anrufen, wenn es geklappt hat...


    Dann hat es wohl nicht geklappt...


    Das nervt mich alles sowas von an :kotz aber was soll ich machen?? Ich hoffe das das "Theater" irgendwann ein Ende nimmt!

  • hallo,
    hab mich hier grad durchgelesen und einige paralellen gefunden.
    mein sohn ist im letzten august eingeschult worden und nach kurzer zeit sprach mich die lehrerin an wie gut er doch schon alles kann...na gut,man feut sich ja das zu hören...
    beim ersten elternsprechtag im oktober hiess es dann schon das er soo gut sei,das er evtl mal eine klasse überspringen könnte...
    ich dachte warte erst mal das erste schuljahr ab,vielleicht relativiert sich das ja noch alles..mal möchte das kind nicht überfordern oder "in himmel heben"..klar wusste ich das er in einigen sachen weiter ist als seine spielkameraden,aber deshalb gleich hochbegabt???
    im zweiten schulhalbjahr fing er dann aber an viel blödsinn mitzumachen,rumzualbern und teilweise auch zu stören...durch rein rufen,rumzuhampeln usw..
    hausaufgaben wurden nur widerwillig gemacht,so nach dem motto..warum das denn,ich kann das doch schon alles...total schlechte schrift und unkonzentriert..
    manche tage war ich am verzweifeln..ich wusste er kann es,aber es dauerte ewig bis er fertig war damit..nur lesen war nie ein problem..er ging nie ohne buch zu lesen ins bett..
    inzwischen war ich so weit,nach einiger lektüre zum thema,ihn testen zu lassen um zu wissen was sache ist..auch um etwas schriftliches in der hand zu haben wegen der schule..seine lehrerin war schon manchmal ziemlich genervt von ihm...er langweilte sich nur noch im unterricht.
    termin dauerte auch,aber nun ist klar das er überdurchschnittlich intelligent ist..
    und nun stellt sich die grosse frage,soll er eine klasse überspringen um sich nicht zu langweilen? oder ist er emotional doch noch zu sensibel um sich da als "exot" durchzusetzen..
    wir wohnen hier auf dem land und es gibt nur die eine schule..fördermöglichkeiten fast null...auch aus finanziellen gründen..
    ich bin hin und hergerissen zwischen chance auf ansprecherenden unterricht und der angst ihn evtl doch zu überfordern auch emotional...
    hat jemand gute tipps zur entscheidungsfindung für mich? danke im vorraus.

  • Ja, bei uns sieht es nun so aus, dass die lehrerin nicht überzeugt ist von einem überspringen.


    sie sagt, dafür möchte sie sehen, dass meine tochter das wirklich will und noch bessere leistungen zeigen.


    ausschlaggebendes argument für mich war: meine tochter würde es evtl. nicht gut verpacken, wenn sie es mit dem überspringen nicht schafft. sie ist sehr sensibel.


    die schulpsychologin wird sich nun mal nach den ferien mit in die klasse setzen und dann gibt es noch ein gespräch zu dritt, wie wir vorgehen können.


    habt ihr auch schulpsychologen in eurer stadt? dann wäre es sinnvoll sich mal an diese zu wenden. ich fühle mich da sehr gut unterstützt und nicht mehr so allein für alles verantwortlich.

  • Was passiert eigentlich schlimmstenfalls, wenn man eine Hochbegabung nicht erkennt und entsprechend foerdert? Bzw. wenn keine Hochbegabung vorliegt und sich das Kind aber trotzdem so langweilt in der Schule, weil es nicht schnell genug voran geht: was gibt es fuer Moeglichkeiten? Die Lehrerin sagt nur: der Stoff ist noch nicht dran und das wars. Kind macht statt Hausaufgabe Seite 12 das ganze Buch (fuellt jede Seite aus) und weint dann, dass die Lehrerin das auf keinen Fall erfahren darf. Ich renne los und kaufe neues Buch. Sie will Multiplizieren lernen, ich bring es ihr bei. Lehrerin beschwert sich bitter, dass das noch nicht dran ist. Kind liest jeden Abend ein Buch durch (komme mit Lesestoff nicht hinterher), darf sich aber in der Schule nur Buecher ausleihen wie die Conny-Serie im Maxi-Format. Sie sei vertraeumt, sagt die Lehrerin. Sie selbst sagt, sie sei so angeoedet, es gehe so lahm voran. In Englisch (was sie fliessend spricht) tut sie so, als waere sie noch nicht so weit, weil sie sonst "auffaellt" (ihre Worte).


    Wuerdet ihr sowas ignorieren? Ist ja alles sonst super. Sehr gute Noten, gutes Sozialverhalten.

  • Das ist doch recht aufwendig oder? Ich sehe es halt so: sie hat ja keine Schwierigkeiten oder so, ist halt nur angeoedet. Daher meine Frage: was passiert, wenn man nicht adequat foerdert (langfristig meine ich, denn jetzt ist sie ja erst in der 2. (ist gerade erst 7 geworden)? Wo koennte man das denn testen lassen? Und was wuerde es bedeuten? Bekommt sie dann Sonderaufgaben in der Schule?

  • Hat glaub ich zwischen 100 und 200 Euro gekostet




    Ich hab für die Tests meiner Kinder gar nichts bezahlt.


    Ich bin zu einem Kinder- und Jugendpsychiater gegangen (geht ohne Überweisung) und habe dem die Probleme
    in der Schule erzählt.
    Daraufhin wird getestet und über die Krankenkasse abgerechnet.




    Wenn Kind einen überdurchschnittlichen Iq hat, wird sie (hoffentlich) in der Schule gefördert und kann evtl auch eine
    Klasse überspringen.
    Ich kenn das alles nur vom Hörensagen, deswegen kann ich dir da leider nicht weiterhelfen.

    Einmal editiert, zuletzt von *Finja* ()

  • Hallo :wink


    was passiert, wenn man nicht adequat foerdert

    Nunja, was passiert kann sehr unterschiedlich sein und von gar nichts bis zu schlimmen psychischen Störungen reichen... Bei uns war es so, dass das Kind mit 5 eingeschult wurde, weil es halt sehr clever und schon zu weit für den KiGa war (das haben uns damals die Erzieherinnen selbst ans Herz gelegt) und damit dachten wir erst mal, alles sei gut. Probleme gab es dann Anfang der 3. Klasse - allerdings war uns erst mal nicht klar, woher diese kamen. Es begann mit öfters mal morgens Bauchweh und endete dann mit kompletter Schulverweigerung und der Aussage, keinen Sinn im Leben mehr zu sehen...(okay, das ist die Kurzversion) da war das Kind 7 Jahre alt. Es folgte der Gang zum Psychologen die direkte Versetzung von Klasse 3 nach Klasse 5 (dann war er schon 8 Jahre) und alles wurde wieder gut. Nunja, heute ist Kind 19 und wir haben wieder andere Probleme *schiefgrins* Aber nichts tun hätte damals sicherlich katastrophal geendet.


    Grüßle vom Einhorn

    For one human being to love another, that is perhaps the most difficult of our tasks, the ultimate test and proof, the task for wich all other tasks are nothing but preparation. ~ Rainer Maria Rilke ~