Sind Beziehungen immer ein strategisches Nähe- und Distanz-Spiel, das aus mindestens zwei Strategen/Partnern besteht?
Ich beobachte in meinen Beziehungen und auch in denen, um mich herum (soweit das geht), dass dort regelrecht Strategien entwickelt und ausgelebt werden.
Sprich, verhält sich mein Gegenüber so und so, mache ich das und das/ reagiere so und so. Nicht, weil mir danach ist, sondern weil ich auf beispielsweise meine Enttäuschung, die aus gewissen Handlungen meines Gegenübers resultiert, mit Ablehnung reagiere(n möchte).
Im Endeffekt möchte ich es viel lieber meinem Partner mitteilen, weil ich mit ihm zusammen sein, von ihm ernst und dann auch in den Arm genommen werden möchte.
Da es sich ja häufig Lappalien handelt, die einen im Alltag ins straucheln bringen, will man sein Gegenüber nicht andauernd mit Kleinigkeiten und Animositäten belästigen und konfrontieren; letzten Endes auch noch die Beziehung riskieren, weil man ja anstrengend und "schwer" ist. Also wird das Strategiespiel weitergeführt.
Ich möchte gerne über den Tellerrand schauen und wissen, wie es bei euch ist?!
Wie ihr solche Situationen empfindet, seht und damit umgeht?