Mit Mitte 30 ne Ausbildung anfangen?

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  • Hallo zusammen,
    ich weiss nicht ob das Thema hier rein passt, wenn nicht bitte verschieben :thanks:


    Ich mache zur Zeit ja ne Therapie in einer Tagesklinik. Diese wird in absehbarer Zeit beendet sein und hat mir bis jetzt wirklich viel gebracht, wobei dies ja nur der Anfang ist. Nun kam da zum Thema halt auch die berufliche Situation auf. Zur Zeit arbeite ich in Teilzeit und beziehe zusätzlich Alg2.


    Mit 17 hab ich mal ne Ausbildung zur Altenpflegerin angefangen und 1 Jahr vorm Examen gekündigt ( denke ich war zu Jung ). Ich habe bis zur Therapie immer gesagt, das ich nie wieder in die Pflege will, aber irgendwie reizt es mich doch wieder und ich könnte mir vorstellen in diesem Bereich zu arbeiten. Aber dies is denke ich mit ner abgeschlossenen Ausbildung sicherlich einfacher.
    Jetzt kommt mein gegen Gedanke: bin ich so belastbar um das durchzuziehen? Bin ich für ne Ausbildung vllt schon zu alt? Irgendwie hab ich davor Angst, das es vllt doch nicht das richtige ist.
    Kann mich mal jemand Wachrütteln :hilfe


    edit sagt: die vorherige Ausbildungszeit wird nicht angerechnet, da es schon zu lange her ist.

    Begrenzt ist das Leben, doch unendlich ist die Erinnerung.


    “Liebe ist niemals ohne Schmerz ” , sagte der Hase und umarmte den Igel!

    Einmal editiert, zuletzt von Sunshine32 ()

  • Hallo ich bin auch Mitte Dreißig, und ich mache ne Weiterbildung zum Altenbetreuer. Da ich in meinen frühren Jobs zietlich nicht arbeiten kann.
    Klar kannst du noch ne Ausbildung machen.
    Schließlich müssen wir noch 30Jahre arbeiten, in die Pflege würde ich persönlich nicht gehen. Die körperlichen Belastungen kann man nicht wirklich bis 67 ausüben.( dann müstest du wieder neu suchen, mit 50 und mehr wirds schwierig) Überlege dir doch ne Mölichkeit die du auch körperlich machen kannst bis zum Ende. Erzieherin z.B. werden gesucht und die Ausbildung geht Tz 2Jahre.

  • Ja die Betreuung wäre zumindest hier am Krankenhaus gewährleistet da es für die Kids vom Personal nen betriebseigenen Hort gibt, und Tochterkind is im September 9 geworden, und Papa holt sie alle 14 Tage am Wochenende. Denke das das mit der Betreuung hinhauen würd.

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  • Erstmal:
    Man ist NIE zu alt für ne Ausbildung.


    Das Einzige,worauf es ankommt,ist der Wille und die Überzeugung mit der man das in Angriff nimmt.


    Neben dem Alltag als AE ist das sicher ein Kraftakt,aber wenn Du weißt,wofür Du das auf Dich nimmst,dann findest Du auch Wege dies zu realisieren.


    Pack es an :daumen:daumen


    VG
    coca

  • wie wärs denn mal wenn du versuchst ein praktikum zu machen?


    a du hättest den fuß erst mal in der tür
    b könntest gucken ist das eventuell doch für mich
    c du merkst mit sicherheit das es auch ohne diese ausbildung geht!



    wobei sollte mein vertrag nicht verlängert werden, zieh ich das auch ganz ernsthaft in erwägung mit der ausbildung. evenetuell mit meiner großen zusammen. wobei ich schon ein paar tage ;) älter bin als du.

    mein hirn weigert sich ständig, so langsam zu denken, wie meine finger tippen können. meine finger sind so damit beschäftigt, sich zustreiten, wer als erstes auf die tasten darf, das die nicht mal merken wie sie den gedanken hinterherhinken

  • Ich finds auch nicht verkehrt, in dem "Alter" eine Ausbildung zu machen. Bei mir in der Ausbildung damals waren sogar welche über 40 dabei!
    Allerdings ist der körperliche Aspekt nicht zu verachten! Zumindest kann man den Beruf nicht bis zur Rente ausüben. Und als AE ist es nochmal schwerer (meine Meinung).

  • Ich denke im der Pflege werden immer mehr Bertreuungskräfte gesucht die sich
    mit den Demenzerkrankten Beschäftigen. Denn das nimmte einen immer größeren Platz ein.
    Pädagogische Berufe dauern 4 Jahre Schule plus Annerkennungspraktikum und die nachgewiesenen Stunden im Vorpraktikum.
    Und Teilzeitausbildungen werden m W nach auch gefördert, Vollzeitausbildungen, wenn sie denn schulisch sind muss Bafög
    beantragt werden.


    Ich würde in die Dementenbetreuung gehen wollen, in die Tagespflege dort hat man auch geregelte Arbeitszeiten und hat kein Wochenenddienst.

  • Hallo,


    meine Mutter war 50 als sie die Ausbildung zur Altenpflegerin absolvierte. Sie hatte auch nie eine richtige Ausbildung und danach in dem Beruf einige Jahre gearbeitet. Vielleicht wäre es sinnvoll vorher eine Berufsunfähigkeits-Versicherung abzuschließen. Denn bis 67 kann man diesen Job wirklich nicht machen. Ich glaube aber auch, dass es allgemein schwierig ist bis 67 Jahre zu arbeiten. Meine Mutter ging mit 63 in Rente, weil sie keiner mehr anstellen wollte.


    Viele Grüße

  • ausbildung ist immer möglich. nur nicht unbedingt im pflegebereich, wenn man sich den rücken nicht kaputtmachen will.
    es sei denn, du brauchst das und es ist eine art berufUNG!
    ansonsten informiere dich und poche auf REHA-ASSESSEMENT-programme, um deine stärken herauszufinden.
    das kann sich aber etwas lange hinziehen. ich nulle bald :( , doch für ´ne ausbildung bin ich definitiv NICHT zu alt :lach:lach

  • Zu alt bist du auf keinen Fall. Ausserdem wird in dem Bereich gesucht, aber man muss immer im Hinterkopf behalten, dass das ein klassischer "burn out" Beruf ist. Musst also gut auf dich aufpassen, wenn du in dem Bereich arbeitest. LG

  • Ich bin heute verbittert drüber, das ich damals nach der Schule eine Ausbildung gemacht habe.


    Hätte ich diese nicht gemacht, hätte ich heute ganz andere Möglichkeiten der Förderung (mit bald 39)


    Kopf hoch...und meine ehrliche Meinung? Was nutzt eine Ausbildung mit 16 Jahren, wenn man dann 10 Jahre wegen Familie zu Hause bleibt? Nix?


    Gehe es an, Du wirst es schaffen....


    Ich würde sowas sofort machen, wenn ich dürfte, aber ich darf ja nicht, war ja (leider ) so brav, und hab nach der Schule eine Ausbildung gemacht

    [font='Comic Sans MS, sans-serif']Vergiß die Welt, aus der Du kommst, akzeptiere die Welt, in der Du nun lebst

  • als ich anfing war ich 27, 3 monate später 28. der jüngste in der berufsschulklasse war 16. ein anderer ganze 6 wochen älter als ich. zum glück ;)


    so sehr als küken habe ich mich nicht gefühlt ;)


    aber richtig und gut war es, 1,5 jahre hart, teilweise sehr hart. aber jetzt: sicherer job, übernahme, gutes gehalt, teilweise homeoffice, so dass kind und vollzeit gut zusammen passen. ohne ausbildung wäre das nie möglich gewesen. und momentan leiere ich meinem chef die weiterbildung aus den rippen, sieht gut aus.

  • ohne ausbildung wäre das nie möglich gewesen.


    Sicher hast Du "iregndewo recht. <Aber wenn jemand vor dem Kinderkriegen, Heiraten, eine Ausbildung gemacht hat...der hat guckt dumm in die Röhre. Der muß sich Berufsmäßig erst mal kaputt schreiben lassen (was nicht leichtt ist), um bicht für den Rest des Lebens in Hilfsjobs zu verbleiben, so schlecht bezahlt, das ALG 2 unumgänglich bleibt, den Rest des Lebens

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  • Bleibt immer noch, die Zweitausbildung irgendwie selbst zu finanzieren (wie bei mir). LG


    Verrätst Du moir bitte, wie Du das machst? Kennst Du Deinen Arbeitsvermittler persönlich? Mir wird keine 2 Ausbildung genehmigt...ich soll nur arbeiten. Punkt

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  • Aber wenn jemand vor dem Kinderkriegen, Heiraten, eine Ausbildung gemacht hat...der hat guckt dumm in die Röhre.


    wer hindert dich daran dir einen ausbildungsplatz zu suchen? finanzierung müsste man durchrechnen, aber gerade mit kindern doch gut finanzierbar, wenn man die ansprüche etwas runterschraubt.


    ausbildungsgehalt deckt bei mir miete, mit kindergeld und sozialgeld hätte ich zb sehr gut mit kind leben können.

  • oh....paulaken



    dann nenne mir einen Job wo ich ab 1. Ausbildungsjahr soviel verdiene, um unsere Unkosten zu decken, dann würd ich mich bewerben, und wie ein Löwe drum kämpfen


    WEIL:Erst dann kann ich sowas machen

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