Ex-Auskotz-Thread!!!

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  • Ja nix ist passiert, das ist ja das was mich so fuchsig macht...dann könnte ich das verstehen...wir sind mitten im Umzug und dementsprechend haben wir Mithilfe von den Kindern (11,13,14) verlangt...und der Jüngsten ist das zu anstrengend und deswegen wird bei Mama solange Mist erzählt, bis sie abgeholt wird.

    Im persönlichen Gespräch heisst es nur, der Bruder ist ihr zu laut, die Bohrmaschine nervt und sie kann sich nicht entspannen...aus meiner persönlichen Sicht kommt sie nicht damit klar, dass es kein Internet gibt...sie hängt 24/7 an Tablet und Handy und hat das jetzt nicht und kann nicht verzichten...


    Achso, und die Kinderzimmer sind fertig, wir haben nur darum gebeten, dass sie ihre Kisten mit persönlichen Kram auspacken...


    Naja, wie dem auch sei, Mama hat hier eine liebevolle Nachricht geschickt, dass sie die Tochter jetzt abholen kommt und Papa kein Recht hat, sie zum bleiben zu nötigen und wenn sie weg will, wird Mama das immer unterstützen...so wie oben schon geschrieben...


    Es gab weder Streit noch sonst irgendwas...aus heiterem Himmel hieß es, dass sie gehen möchte...und ich bin so genervt davon, dass hier eine Mutter entscheidet, was passiert und es keinen Rückhalt gibt, was konsequentes Erziehen angeht...und wenn hier aktive Mithilfe eingefordert wird, dann wird sofort bei Mama gejammert und das stößt natürlich auf offene Ohren...und das geht seit 7 Jahren so und ich hab da so gar keinen Nerv mehr drauf...

  • wir waren das ganze Wochenende mit Ihnen weg, bisschen Schneeurlaub und schön übernachten, Buffet essen, Qualität'szeit...das wurde dankend angenommen...aber beim Kisten auspacken für das !eigene! Zimmer hakts dann? Ja, da fehlt mir das Verständnis...ging ja nicht um meinen Kram, sondern nur um ihre vier Wände...und ganz im Ernst...das Jahr hat mehr als nur die eine Woche...da gibt es viel Zeit für Qualität...aber wegen einer Woche, an der man mal "zurückstecken" muss, dann gleich die Segel streichen, aber dann nächstes Wochenende ausser der Reihe reiten wollen, Freunde einladen und sich selber bei anderen einladen? Das ist in Ordnung? Da fehlt mir das Verhältnis...das blöde nervige nicht wollen, aber bei den Annehmlichkeiten in erster Reihe stehen? Sieht so eine solide Erziehung aus?

  • Aywa, ich verstehe Dich - ich hätte mich auch geärgert.


    anitadr, ich weiß nicht, wieviel Du hier so mitliest, aber Aywa legt sich echt ins Zeug für Ihre Patchworkfamilie. Bei 11jährigen darf man schon mal erwarten, dass die mithelfen vor allem, wenn es ums eigene Reich geht. Gerne auch mal darüber hinaus, warum auch nicht. Bricht so nem Teenie auch kein Zacken aus der Krone.


    Ich hatte das so auch mal mit einem Teenie-Kind, da wurden dann auch die Kisten als nicht ausgepackt und plötzlich musste aber dringend sonstwas gefunden werden und alle Kartons wurden hektisch durchwühlt (und immer noch nicht ordentlich ausgepackt). Sowas nervt.

  • nun ja, hier wird das so gehandhabt, dass man nicht die ganzen tollen Erlebnisse für sich beanspruchen kann ( Freunde einladen, sich selber einladen etc.), wenn man die nervigen Pflichten links liegen lässt...Kannst ja auch nicht auf Arbeit einfach dein Gehalt fordern, ohne dass du deine Arbeit erledigt hast...Sehr einfaches Prinzip...

    Aber, das führt regelmäßig dazu, dass Kind beim Anblick ihrer wirklich sehr wenigen Pflichten, bei Mama anruft und sich abholen lässt oder im Nachgang dann lästert, wie furchtbar es doch war...und da eine Drückebergerkultur gepflegt wird...und ich dadurch immer unwilliger werde, ihre zahlreichen Wünsche genauer anzuschauen und zu erfüllen...


    Einfaches Bsp.: ich frage, ob jemand mit Kind im Kinderwagen die Runde dreht, bis er schläft...Kind 3 sagt ja und bekommt nach getaner Arbeit von mir ein extra Taschengeld, weil ich um einen Wunsch wusste, den sie sich so erfüllen konnte. Das war spontan, Ohne dass sie das vorher wusste und sollte ein Dankeschön sein, Dafür, dass sie mich entlastet hast...

    Sie nimmt es an, kauft sich ihren kleinen Herzenswunsch und erzählt am selben Abend zuhause, dass es sie ankotzt, als Babysitter missbraucht zu werden...belegt dadurch, dass Mama uns anzinkt, wieso wir Ihre Kinder als Dienstleister nutzen...gleichzeitig klingelt aber mein Handy und Kind bietet seine Dienste am nächsten Wochenende wieder an...und so läuft das mit allem und ich habe die Nase voll davon...

  • Ich lese bis auf das Tauziehen alles mit. Aber das eben nicht so. Häufig liest man von Taten, die honoriert werden sollen. Auch wenn diese nicht gefordert waren. Nicht nur bei Aywa. Weil man denkt der andere muss es ja mögen und will es so haben.

  • Aywa auch ich kann dich absolut verstehen.

    Wenn ich umziehen würde und meinem Kind sagen würde, dass er doch bitte seine Sachen im Zimmer packen soll und dann kommt Herr Papa, weil Sohnemann ihn angerufen hat und sich dadurch vor der Arbeit drücken will, dass er mit Paps ein Eis essen geht, da würd ich sowohl dem Herrn Papa als auch dem Sohnemann was erzählen. :nawarte:Ich bin doch nicht der A... von Dienst und packe im Alleingang Sohnemanns Kram zusammen (oder aus). :motz:


    Und das gilt aus meiner Sicht unabhängig davon ob es jetzt Umzug vom BET oder Umzug vom UET ist. :hae:


    Von daher verstehe ich das Argument nicht, dass mitten im Umzug doch Qualitätszeit und Besuch bei Freunden gewährt werden soll. Das kann doch an all den anderen Nicht-Umzug-Wochenenden gewährt werden. An diesem Wochenende ist der Alltag aber nun mal "Mithelfen und packen". Das UET ist doch kein Unterhaltunsprogramm und darf/soll das Kind doch auch an seinem Alltag teilhaben lassen.:frag

  • Boah, da spielt die junge Dame Euch aber hübsch gegeneinander aus.... da die Mutter aber mitspielt, bist Du der Depp, der zwischen alles Stühlen sitzt und dabei gefälligst alles am laufen halten soll....


    Was sagt denn der Vater dazu? So einen richtig schlauen Rat habe ich leider nicht.... außer dem Mädel die Leviten zu lesen, dass das mal furchtbar nach hinten los gehen kann, wenn man sich so aufführt....


    (das ist jetzt aber nicht die Tochter, die kürzlich zu Euch gezogen ist, oder bring ich da jetzt grad was völlig durcheinander?)

  • ne, das ist die Jüngste...sie steckt grad in einer schwierigen Phase und bräuchte eigentlich ein paar klare Regeln, bekommt sie aber nicht...

    Der Papa hat der Mutter versucht zu erklären, dass sie nicht gleich springen soll, wenn der Tochter was quer sitzt, aber wie gesagt, sie betrachtet es so, dass sie jetzt die Retterin der Tochter ist und der Papa jede Beeinflussung zu unterlassen hat...sie kann schliesslich entscheiden, bei welchem Elternteil sie sein will, mit elf ist sie alt genug...aber die 14-jährige hat ein psychisches Problem, weil sie zum Papa gezogen ist...

    Das ist mein Problem, dieses unterfahren von unserem Leben hier, es torpediert einfach jeden Versuch, eine gewisse Routine einzuführen, Stabilität zu erreichen und vermittelt zweifelhafte Verhaltensweisen als in Ordnung...und die Kinder reagieren ja nur auf das, was ihnen vermittelt wird...und wenn sie erleben, dass sie für solche Verhaltensweisen belohnt werden, dann werden sie die an den Tag legen, auch wenn es ihnen später mal schaden wird...aber Hauptsache es wurde mal wieder bewiesen, bei wem die Kids sind lieber sind...das ist nämlich der grundlegende Krieg dahinter...und ich bin es so Leid, zum Wohle der Kinder, um einen Loyalitätskonflikt zu vermeiden, Meine Gedanken für mich zu behalten...es reicht ja, das Mama ständig Stunk gegen Papa macht, da müssen wir nicht mitziehen....aber mir steht es bis hier...

  • Damit musst du aber rechnen: Es herrscht "Krieg". Die Mutter wird die Kriegsschauplätze natürlich in eure Hütte tragen und die anderen Kids mit einbeziehen.

    Lächeln - und gut ist. Die jüngeren Kids spiegeln halt jetzt ein bisschen der Gesamtsituation und geben - du schreibst es ganz richtig - , sehr viel vom eigentlichen Denken der Mutter wieder.

    Geh davon aus, dass die Elfjährige in eine absolute Loyalitaetskonfliktsituation gebracht worden ist.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Mein Verstand weiss das irgendwie, aber im Moment ist da nicht viel Reserve da, um mit so einem Kindergarten umzugehen...der Kopf der Mutter kennt irgendwie nur Geld und Krieg im Bezug zum Vater und er hat, ausser, dass er die Ehe verlassen hat, nichts angestellt...er hat sich nie gedrückt vor Zahlungen, Umgang oder Konflikten...manch einer würde sich so einen nachehelichen KV wünschen. Ich sag nicht, dass sein Abgang in Ordnung war, aber er hat danach immer versucht verlässlich und fair zu sein....Aber sie ist so tief gekränkt, sie kann nicht loslassen...nachdem sie Kind abgeholt hat, kam als nächstes die Frage nach dem Unterhalt, hat aber für die Große selber für zwei Monate nur 50 Euro überwiesen...und ich verwette meinen Hintern darauf, dass von dem durch das JA errechneten Unterhalt nicht ein Cent fließen wird und das der Papa dann trotz allem noch viel mehr der Arsch ist, weil er es gewagt hat, Unterhalt in so unverschämter Höhe zu fordern (unter Mindestunterhalt) ...und ich finde es sooooooo unfair, dass seine Versuche, die Bindung zu seinen Kindern zu halten und zu vertiefen, ständig durch solche Aktionen kaputt gemacht wird...


    Ja, ich weiss...Abstand und so...ich versuche es, aber zur Zeit ist es schwer...

  • Wenn einer dauerhaft Krieg will und nicht aus dem Kampfmodus herausgeht, hilft nur, sich zu verschanzen. Heißt: maximale Abgrenzung, auch der KV sollte die Kommunikation weitgehend einstellen, und Ihr beide solltet das mal gemeinsam durchdenken, wie ihr diesen Abstand gemeinsam schaffen könnt.


    Meine Tochter hat mal gesagt, in den Augen ihrer Mutter sei ich der Teufel. So what? Wenn sie ein hasserfülltes Leben leben möchte, ist das ihre Entscheidung. Ich lasse mir durch so jemanden mein Leben bestimmt nicht versauen.


    Die Mutter wird nicht eher Ruhe geben, bis sie das hat, was sie möchte. Da ist jegliche Aufmerksamkeit für ihre Befindlichkeiten fehl am Platz.


    Unfair ist es, aber nur Ihr könnt daran etwas ändern, indem Ihr Euch den Kriegsschauplätzen entzieht. Und indem der KV möglichst nicht mehr auf direktem Weg auf die KM reagiert.

  • Wenn sie ein Problem mit der Tochter hat muss sie das klären, genauso wie du das auch klären müsstest.

    Update: Nachdem die KM mir geschrieben hatte, sie habe mit der Tochter besprochen, dass sie zum Volleyballturnier kann, wenn ihr das wichtiger sei, habe ich nun die Tochter entscheiden lassen, die sich für das Turnier entschieden hat. Am Sonntag ist bei uns Umzug, da hatte ich der Tochter bereits gesagt, dass das vermutlich nichts wird, weil sie ja bei ihrer Mutter sind (und ich sicher war, dass sie sich nicht darauf einlassen würde, früher mit den Kindern zurückzukommen, damit die beim Umzug dabeisein können).


    Tochter in ihrer eigenen Sturheit (wohl geerbt) am Telefon ihrer Mutter gesagt, sie käme nicht mit, weil sie auf den Umzug will. Ich musste der KM erst einmal erklären, dass ich es nicht als meine Aufgabe sehe, die Tochter zu zwingen, mitzukommen, aber andererseits finde ich es schon auch wichtig, dass die Tochter begreift, dass sie nicht selbständig entscheiden kann, ob sie zur Mutter geht oder nicht, jedenfalls nicht, ohne dass das mit ihr tatsächlich besprochen wird.


    Ende vom Lied: Tochter hat es akzeptiert, dass sie nicht einfach nicht zum Umgang gehen kann. Für diesmal Problem gelöst, aber es ist für mich absehbar, dass es solche Situationen immer wieder geben wird, bis dahin, dass die Tochter vielleicht überhaupt nicht mehr hin möchte.


    Ich sehe mich durchaus in der Verantwortung, die Umgänge zu ermöglichen, aber wenn die Mutter Probleme hat mit ihrer Tochter (und die hat sie ganz offensichtlich), dann sehe ich mich nicht in der Verantwortung, diese zu klären.


    Die KM begreift ganz offentlichtlich nicht, dass sie gerade dabei ist, ihre Tochter zu verlieren, jedenfalls dann, wenn sie so unflexibel reagiert wie bisher und die Bedürfnisse der Kinder gar nicht im Blick hat.


    Den Sohn hat es auch schon getroffen: der hat heute Nachmittag im Hort Faschingsfeier, und die KM will sich nicht darauf einlassen, dort mit ihm zu sein / hinzugehen.


    Mir bleibt nur, die Kinder immer wieder aufzufangen. Das mache ich auch gerne, aber es ist irgendwie lästig bei so einer kompletten Beratungsresistenz. Toll finde ich das gerade nicht so sehr.

  • ........

    Es tut mir leid, dass ich so kotze, aber ich bin mit meinem Verständnis so weit am Ende, das geht grad nicht mehr...es macht mich so wütend, dass den Kindern keine Fähigkeit fürs Leben mitgegeben wird, aber jeder technische Schnickschnack gekauft wird, damit sie es bei Mama besser finden...und dann der Freibrief, ungehalten über uns herziehen zu dürfen...es ist so ekelhaft...

    Brauch dir nicht leidtun. Dafür sind wir doch alle hier für dich da :thumbup:

  • Das ist wirklich etwas blöd, wie die KM sich verhält ggü. den Kindern. Das, was die Kinder wollen, hat doch Vorrang, bzw. deren Alltag. Ich richte mich am Wochenende auch meistens nach meinem Sohn, was er sich wünscht und ggf. werden Kompromisse gemacht in Absprache mit Sohnemann.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • So ich bin auch mal wieder dran. Im Oktober hat der letzte Kontakt stattgefunden. Danach hat KV auf anraten des Jugendamtes die Umgänge eingestellt. Die Situation war er kam einmal im Monat einen Sonntag für 9 Stunden. Im Oktober wurden den Kindern gesagt das sie Geschwister bekommen. Im November wurden der Kontakt wegen der Schwangerschaft abgesagt. Bei einem Beratungsgespräch beim Jugendamt erklärte der KV bis zur Geburt der Babys kann er die Umgänge nicht garantieren. Da es eine Risikoschwangerschaft ist und Next Bettruhe hat. Deshalb könnten Kinder auch Weihnachten nicht zu ihm.


    Das Jugendamt meinte dann das wäre keine Situation für Kinder das sie sich immer auf den Umgang freuen er dann Absagt. Ok also wurde sich drauf geeinigt kein Umfang bis zur Geburt der Babys. Als ich fragte wann das denn Ca. Wäre meinte KV durch die Risiko Schwangerschaft müsste man je Tag mit der Geburt rechnen. Aber sie wäre jetzt in der 20 Woche. Seit dem haben die wir nichts mehr vom KV gehört. Außer zu Wir und Geburtstag das Paket.


    Letzte Woche hab ich dann von der Beistandschaft Post bekommen das der Unterhalt wegen vier Kinder neu berechnet wurde und er jetzt 140 Euro mehr Unterhalt pro Kind zahlen muss.


    Naja anscheinend sind seine Kinder da. Aber wahrscheinlich ist es so stressig das er immer noch keinen Umgang machen kann