Kindsvater kifft! Eure Meinung bitte!

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  • Hallo,


    ich habe gestern herausgefunden, dass der Vater meiner fast 3 Jahre alten Tochter kifft. In welchem Umfang weiss ich leider nicht. Er zieht jetzt auch in eine Männer-WG wo der Verdacht nach einer Kiffer-WG sehr na liegt.




    Ich würde gerne Eure Meinung wissen:




    Kann ein kiffender Vater immernoch ein guter, verantwortungsbewußter Vater für ein 3 jähriges Mädchen sein?




    Wenn nein - was tun?




    Danke schonmal,




    Anna

    Wer hoch steigt, schlägt nirgends zweimal ein.


    Eigenlob heilt alle Wunden!


    Irren ist der erste Weg zur Besserung.


    Was man nicht im Kopf hat, das muss man auch auslöffeln.

  • Woher weißt du denn dass er kifft?
    Und warum liegt der Gedanke nahe, dass er in eine Kifferwg zieht?
    Hat er das schon getan als du mit ihm zusammen warst?


    Ixh selber lehne jegliche Drogen strikt ab, auch das kiffen...allerdings weiß ich auch, dass es gerade da große Unterschiede gibt!

    If life fucks you, just lean back and enjoy! :brille

  • Eine Bekannte von mir, mit drei wirklich tollen Kindern, kümmert sich wirklich toll um ihre Kinder.
    Sie geht auf den Spielplatz, bringt sie immer in Kiga und Schule, die Kinder kommen ordentlich daher bekommen Essen, Kleidung und ganz viel Liebe.
    Trotzdem kifft sie ab und an.


    Ich finde es nicht richtig das sie es macht, und als sie es mir erzählt hat musste ich ganz schön schlucken um ihr keinen Vortrag zu halten, aber es ist ihre Sache was sie macht.


    Das wichtige daran ist, das sie durchaus eine gute Mutter ist, obwohl sie kifft.

  • Was meinst Du was für leute in was für Positionen (beruflich gesehen) mal ein wenig Kiffen.....


    Solange Papa nicht völlig zugedröhnt ist wenn Kids bei ihm sind ist das doch seine Sache , oder ?


    Würdest Du auch so einen Aufstand machen wenn Du erfahren würdest das papa ab und an am We oder so mal völlig betrunken ist?


    Wo ist der Unterschied ? Beides sind Drogen....


    Lebst Du völlig drogenfrei ? Auch ohne Rauchen - ohne jeglichen Alkohol?


    Soll jetzt kein Angriff sein - einfach nur mal zum Nachdenken...

  • klar kann er.


    Zumindest, solange er nicht bekifft ist, während er das Kind betreut.



    Um es mal anders zu formulieren: ich kenne auch genug Menschen, die Alkohl trinken. Die gleiche Frage könnte man hier auch stellen, und die Antwort wäre ebenfalls die gleiche: generell ja, betrunken nein.


    Mit 2 Unterschieden: das eine ist legal und kann körperlich abhängig machen. Das andere nicht. ( auf beides bezogen).

    Einer muss mal anfangen mit dem aufhören...

  • grünschnabel: ich weiss es nicht. versuche es herauszufinden, denn ich bin auch der Meinung solange er nicht kifft wenn unsere Tochter bei ihm ist (auch wenn sie schläft - denn sie schlafen im gleichen Bett) dann ist es mir recht wurscht - außer er ist wirklich täglicher morgens-bis-abends Kiffer. Ich habe selber mal viel gekifft und ich weiss wie wenig man da hinbekommt.



    Sajoam:


    Ich weiss es von seinem Vater der sich schwererweiße an mich gewendet hat, weil er um sein Enkelkind besorgt ist.
    Der Gedanke mit der Kiffer-WG liegt nahe weil ich einen Typen kennengelernt habe von dieser WG und es würde einfach passen. Ich weiss, jetzt regen sich wieder Leser über die Pauschalisierung auf, aber das war mein Eindruck!


    Nein, soweit ich weiss, hat er es nicht getan als wir zusammen waren. Er hatte aber angefangen, nach der Geburt, so gut wie täglich Alkohol zu trinken.


    Ich warte gerade auf ein "stellungnahme" vom kindsvater - ma schauen....

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    Was man nicht im Kopf hat, das muss man auch auslöffeln.

  • Er hatte aber angefangen, nach der Geburt, so gut wie täglich Alkohol zu trinken.


    Darum würde ich mir viel mehr GEdanken machen als ums Kiffen.




    Ich werde wohl nie verstehen, warum um die eigentlich ungefährlichere Droge ein größerer Wind gemacht wird als um die illegale...

    Einer muss mal anfangen mit dem aufhören...

    Einmal editiert, zuletzt von Rovena ()

  • Ich werde wohl nie verstehen, warum um die eigentlich ungefährlichere Droge ein größerer Wind gemacht wird als um die illegale...


    Weil viele Leute heutzutage darüber nicht aufgeklärt wurden, was H* eigentlich ist, dass dieses Naturprodukt seit Jahrhunderten verwendet wurde und nur durch die Baumwollplantagen der Amerikaner dermaßen in Verruf gekommen ist und auch "verboten" wurde.

    liebe grüße
    famberle



    ... der wunsch nach einer tochter ward die mutter vieler söhne ... :sonne

  • Hier kommt MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG.


    Ich würde es nicht akzeptieren können. Selbst wenn er versprechen würde, es nicht in Anwesenheit der Tochter zu tun, ich würds nicht glauben und 1000 Tode sterben. Ich finde es unverantwortlich.


    Das liegt viell. zum Teil an meiner Geschichte, da ja mein Nochmann dem Alkohol verfallen ist, und ich "Drogen" nun gänzlich ablehne.

  • Das liegt viell. zum Teil an meiner Geschichte, da ja mein Nochmann dem Alkohol verfallen ist, und ich "Drogen" nun gänzlich ablehne.


    Die Ironie hierbei ist ja, das der Alkohol hier ja kein Problem zu sein scheint. Trotz dem Hinweis, das KV seit der Geburt nahezu täglich trinkt.

    Einer muss mal anfangen mit dem aufhören...

  • Wie hier auch einige andere, würde ich das Kiffen dem Alkohol gleichsetzen. Und auch in Bezug auf die Wirkung ist das ähnlich.
    Ich selbst habe es bei meinem einzigen Versuch überhaupt nicht vertragen.... ähnlich wie manche Leute schon von nem Glas Sekt nicht mehr voll da sind. Eine Freundin von mir kifft regelmäßig (aller paar Tage) und der merke ich es auch nicht immer an. Manchmal hat auch sie schon mein Kind betreut. Mach ich ja auch, selbst wenn ich ein Glas Wein getrunken (also Drogen konsumiert) habe. Nur Autofahren ist bei dem einen wie beim anderen verboten. Ich sehe also im Kiffen nicht wirklich ein Problem, vielmehr im Umgang damit.


    Denkst du denn, dass der KV der Typ ist, der sich das Tütchen ordentlich vollstopft und sich völlig abschießt?

  • Mal ganz ohne Wertung gefragt, wie stellt ihr euch denn einen Kiffer vor? Inwieweit ist er in seinem Handeln beieinträchtigt?


    ... und ich frage jetzt nicht nach den Auswirkungen der künstlichen Drogen und Alkohol.


    Edit sagt noch: Das THC worum es ja eigentlich geht wird u. a. in der Medizin angewendet ...

    liebe grüße
    famberle



    ... der wunsch nach einer tochter ward die mutter vieler söhne ... :sonne

    Einmal editiert, zuletzt von famberle ()

  • Genaus so ist es ! Und es gibt einige die zb gerichtlich durchgesetzt haben , daß sie zb bei Übelkeit als Nebenwirkung von Chemotherapie Cannabis legal konsumieren dürfen, da es das einzige Mittel ist das hilft....


    Katholische Priester müssten ja auch ewig bekifft sein.. IM Weihrauch ist auch THC - damit wird man genauso high wenn man es will..


    Kiffen und Alko ist in der Wirkung nicht ähnlich... Einer der eklatantesten Unterschiede ist zb schon ,das Cannabis nicht körperlich abhänigig macht.... Zudem bei Alk braucht man immer mehr um den Effekt zu bekommen ( Dosissteigerung) beim Cannabis immer weniger .....


    Auch sonst ist die Wirkung nicht zu vergleichen. #


    Auch gibt es beim Kiffen den sog vorgezogenen Kater . das ist das was Du erlebt hast Lavini : beim ersten Versuch wird einem oft schlecht bis zum Übergeben. manchmal dauert das auch einige Versuche an....

  • Mir machen alle bewusstseinsverändernden Drogen Angst, egal ob legal oder illegal und vor allem in Kombination mit Verantwortung gegenüber anderen, wie z.B. im Strassenverkehr oder bei der Kinderbetreuung.


    Kann Dich also sehr gut verstehen, das Du Dir Sorgen machst. Der KV vom Bauchzwerg kifft auch (lt seiner Aussage nur manchmal) und hat zumindestens bis vor ein paar Monaten auch regelmässig Extasy genommen...wenn ich nur dran denke, bekomme ich Zustände..... :ohnmacht:



    Solange er nur seine Gesundheit damit gefährdet, geht es mich ja nicht viel an, aber sobald andere involviert werden, speziell wenn es unseren Sohn bettreffen sollte, werde ich wohl zur Hyazinthe... :nawarte:

  • das ist das was Du erlebt hast Lavini : beim ersten Versuch wird einem oft schlecht bis zum Übergeben. manchmal dauert das auch einige Versuche an....


    Oh, mir war nicht schlecht.... Ich war nur nicht mehr Herr meiner Gedanken und habe mich mit unsinnigen Dingen beschäftigt. Sowas kann ich überhaupt nicht leiden. ich will meinen geist unter Kontrolle haben.

  • Du kannst Dich persönlich drüber aufregen. Du kannst das Gespräch suchen. Aber Du hast rechtlich keine Handhabe, zB den Umgang zu verweigern.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich werde wohl nie verstehen, warum um die eigentlich ungefährlichere Droge ein größerer Wind gemacht wird als um die illegale...

    Das ist hier ja auch nicht das Thema und ob diese ungefährlicher ist, lassen wir mal dahingestellt sein. Könnte man ja mal als neues Thema in Gesundheit anbringen. ;)

    Er hatte aber angefangen, nach der Geburt, so gut wie täglich Alkohol zu trinken.

    Das sind nun schon zwei Sachen. Alkohol und Kiffen. Ich denke letztendlich kommt es auf die Menge an. Wie genau weisst Du denn da Bescheid ? Ich denke das Du wegen dem wenigen Wissen das Du da hast kaum einen Umgang verweigern kannst.

    Mir machen alle bnewusstseinsverändernden Drogen Angst, egal ob legal oder illegal und vor allem in Kombination mit Verantwortung gegenüber anderen, wie z.B. im Strassenverkehr oder bei der Kinderbetreuung.

    Auf jeden Fall kann dies auf eine Problematik des Vaters hinweisen die wir allerdings nicht kennen. Inwieweit dies ausgeprägt ist, ist schwer zu beurteilen.

    Einmal editiert, zuletzt von Czeltik ()

  • Mal ganz ohne Wertung gefragt, wie stellt ihr euch denn einen Kiffer vor? Inwieweit ist er in seinem Handeln beieinträchtigt?


    ... und ich frage jetzt nicht nach den Auswirkungen der künstlichen Drogen und Alkohol.


    Edit sagt noch: Das THC worum es ja eigentlich geht wird u. a. in der Medizin angewendet ...


    Genaus so ist es ! Und es gibt einige die zb gerichtlich durchgesetzt haben , daß sie zb bei Übelkeit als Nebenwirkung von Chemotherapie Cannabis legal konsumieren dürfen, da es das einzige Mittel ist das hilft....


    Katholische Priester müssten ja auch ewig bekifft sein.. IM Weihrauch ist auch THC - damit wird man genauso high wenn man es will..


    Für mich sind Leute die mit Drogen zu tun haben, potenzielle Mörder. Es werden zig Ausreden gesucht um sich zu rechtfertigen und merken dabei nicht, das sie andere ins Unglück stürzen. Was ist aus unserer Gesellschaft nur geworden.


    Solange er nur seine Gesundheit damit gefährdet, geht es mich ja nicht viel an, aber sobald andere involviert werden, speziell wenn es unseren Sohn bettreffen sollte, werde ich wohl zur Hyazinthe... :nawarte:


    Du kannst Dich persönlich drüber aufregen. Du kannst das Gespräch suchen. Aber Du hast rechtlich keine Handhabe, zB den Umgang zu verweigern.


    Leider ist es so. Erst wenn der Schaden an den Kindern angerichtet ist, wird reagiert. Es ist einfach Verantwortungslos. Es werden Eltern Kinder weggenommen, wenn Defizite in der Entwicklung bestehen, aber zugelassen, wenn Mama oder Papa unter Strom stehen. Ich könnte :kotz

  • wenn ich hier die Antworten so lese, bekomme ich das Gefühl, dass die Gefahr der Droge herunter gespielt wird... alles nicht so schlimm.


    ich frage mich grad wie wohl jeder einzelne darauf reagieren würde, wenn sein Kind irgendwann mal anfängt Drogen zu nehmen ... wird es dann auch noch herunter gespielt oder ist das etwas anderes? :hae:

    "Und eines Tages spürst du genügend Kraft, Mut
    und Zuversicht, um dich von den Fesseln des Zögerns und der
    Angst zu befreien und zu neuen Ufern aufzubrechen."
    (Jochen Mariss)