Tips gesucht: Wochenbett alleine

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  • Hallo Ihr Lieben,


    bald kommt der Zwerg - und ich bin im Wochenbett allein.


    Gibt es irgendwelche Tipps, wie ich das gut organisiert bekomme?


    Klar Lebensmittel- und sonstige Vorräte anlegen, es kommt auch jemand der 1Std/Tag mir zur Hand geht.... gibt es sonst noch nützliche Tipps????


    Was habt Ihr im Wochenbett als nützlich empfunden-oder vermisst?


    Vielen Dank im Voraus+


    Liebe Grüße


    maxmum

  • Hallo maxmum,


    ich war im "Wochenbett" auch allein (mit 2 Kindern). Wobei es dieser Ausdruck "Wochenbett" eh nicht so trifft. Man liegt ja nur wenige Tage im Krankenhaus und zu Hause kann man sich meist nicht mehr sonderlich ausruhen, sondern muß gleich voll einsteigen mit Kochen, Putzen, Einkaufen usw.


    Ganz wichtig war für mich die Hebamme, die mich täglich besuchte. Mit dem Stillen gab's es nämlich Probleme (entzündete Brustwarzen, Milchstau), ich hatte ziemlich Schmerzen. Sie hat mich motiviert das durchzustehen und hatte iher Mittelchen, die mir sehr geholfen haben.


    Bei meinen beiden Kindern war es so, dass sie die erste Nacht zu Hause fast nur geschrien und nicht geschlafen haben. Ob das an der Umstellung gelegen hat oder einfach Zufall war, weiß ich nicht, aber es hat mir sehr zugesetzt. Die ersten Tage zu Hause ging ich quasi auf dem Zahnfleisch. So was kann also vorkommen.


    Am besten lädt's Du Dir nicht zu viel Besuch ein und möglichst nur solche Leute, die Dir auch mal unter die Arme greifen, z.b. mit dem Baby spazieren gehen, so daß Du Dich ausruhen oder etwas schlafen kannst. Besuch, der sich nur in die Stube setzt und von dir bedienen läßt, würde ich erstmal abwimmeln.


    Alles Gute für dich.


    Liebe Grüße,
    Carola

  • An Essen hatte ich was im Haus, was schnell geht. Man hat nicht viel Zeit und auch nicht die Kraft groß was zu kochen. Obst und Wasser. Fürs stillen gut.
    Binden :pfeif Ich hab ganz vergessen das man sowas ja auch brauch nach ner Geburt und hatte natürlich keine Zuhause.
    Was bequemes zum tragen für Zuhause.
    Ein Sitzbad. Fand ich sehr angenehm für die geschundene Region ;)
    Zeitschriften und ein Buch sind auch schön. Die Kleinen schlafen anfangs noch sehr viel und raus geht man ja auch noch nicht so lang. Also hat man zwischendurch mal Zeit dazu und sei es nur beim stillen zu lesen.
    Praktisch fand ich auch einen Tisch am Sofa wo man alles nötige drauf packt, Telefon, trinken, Taschentücher, Spucktuch drauf............Dann muss man nicht immer aufstehen.
    Mir viel das wegen der Schmerzen echt schwer. Das musste dann immer langsam gemacht werden und ans Telefon hätt ich es nicht geschafft.


    Sonst fällt mir auch nix ein, ausser halt die üblichen Sachen fürs Baby, wie: Windeln, Feuchttücher, Fläschen, Säuglingsmilch, Stillkissen, Klamotten etc.
    Aber das wirste ja wohl alles haben.

  • hallo,


    auch wenn ich jetzt ins fettnäpfchen trete....aber ich hatte bei meinem ersten kind am anfang soviel zeit wie nie zuvor!


    der kerl hat 4std geschlafen, 5min getrunken, 4std geschlafen...usw.usf.


    ich hatte keine hebamme, auch beim zweiten nicht. und einkaufen mit einem baby ist genial...im vergleich jetzt zu einem 5 und 3jährigen.... :brille


    und wochenbett bedeutet ja nicht "krank mit grippe", sondern einfach nur: jede bewegung geht halt a bisserl langsamer. "vorräte" würde ich jetzt nicht unbedingt bunkern, ausser vielleicht die guten binden....die brauchst du! ausserdem soll dein baby ja auch an die luft, d.h. jeden tag mal raushüpfen und was zum essen kaufen lenkt mutter und kind ab! besuch hatte ich auch viel, aber meistens habe ich die bekocht....und es hat mir spaß gemacht. zu anfang ist halt alles ungewohnt, aber eben deswegen fand ich die abwechslung mit essens-einladung für mich perfekt, das hat mir einfach die bestätigung gegeben, nicht nur "mutter und milchkuh" zu sein, sondern auch "frau und freundin".


    ansonsten kommt eh erstens alles anders und zweitens als man denkt.... :D


    alles gute für die rest-schwangerschaft und eine tolle und komplikationslose entbindung!


    lg casha

    *that makes me nobody so fast after*

  • Hallo maxmum,


    also ganz ganz wichtig finde ich eine Hebamme, die dir liegt und die du sympathisch findest!!! Das hilft wirklich, und ist zudem noch kostenlos!!!


    Und ansonsten- wäre es evtl möglich, dass eine Freundin oder ein Elternteil für ein paar Tage zu dir kommt? Nachdem meine Eltern sich in dieser Zeit verstärkt um die sterbende Tante gekümmert haben, war eine gute Freundin immer wieder tageweise bei mir. Das ist eine echte Unterstützung!!! Falls das nicht möglich sein sollte: es gibt vom Kinderschutzbund aus auch die Möglichkeit eine Notfallbetreuung zu bekommen. Oder evtl übers JA. Frag da doch mal nach! Dass dir die Dinge außenrum vielleicht ein bißchen leichter gemacht oder sogar abgenommen werden.


    Wünsche dir auf jeden Fall eine ganz leichte kurze Geburt ;) und ein supersüßes, gesundes Baby!!!! :schnuller Wir denken an dich!!!

  • ..ok, das klingt ja gut:


    Wenn er durchschreit, weiß ich,dass es normal ist...Danke morgaine


    ..und ich weiß auch,dass er irgendwann viel schlafen wird und ich Zeit habe zu Lesen...


    An Essensvorräten viel Obst /Gemüse (vielleicht TK , macht keine Arbeit) und Telefon in Reichweite-Danke carmen


    (hm,vielleicht sollte ich mich noch schlaumachen,wie ich mein Telefon stumm/leise stelle)


    Und casha: das klingt, als könnte ich mich darauf freuen :tanz


    Eure maxmum

  • Also bei mir war bei der Grossen der Schlafmangel am schlimmsten. Sie war sehr oft wach und hat sehr viel geschrien und das Tag wie Nacht.
    Die Kleine hat geschlafen, geschlafen, gegessen und dann wieder geschlafen und geschlafen..und von der ersten Nacht an durch. Da sie sehr proper war, bei der Geburt, habe ich sie nachts auch nicht zum Essen geweckt. :brille


    Es kann so oder so sein. Was ich definitiv nicht brauchte und keinesfalls wollte, war jemand der ständig um mich rum war, s. obige Berichte. Weder Eltern noch Freunde.


    Wichtig ist, daß Du Dir mal ne Auszeit nimmst, wenn der Kleine schläft, die Beine hochlegst und ein Buch liest, einen Film schaust, Dir ein Bad gönnst etc. Lass ruhig mal etwas im Haushalt liegen und stress Dich nicht.


    Bei mir durfte während der Stillzeit weder Schoki(bei der Grossen) noch Nutella oder Weissbrot (bei der Kleinen ausgehen) :rotwerd


    Frischluft tut übrigens auch den Kleinsten gut. ;)

  • Nun, es kann WIRKLICH so oder so sein.. ;) ICH wäre nämlich ohne Hilfe gar nicht zum Beine hochlegen, Buch lesen oder ähnlichem gekommen... :schnuller Bei mir hat es mit dem Stillen nicht geklappt- dadurch hatte ich einen Fulltimejob mit zusätzlich unruhigem Kind wegen Blähungen.. Letztenendes muss man es selbst wissen, ob man lieber alleine ist oder nicht. Wichtig ist, WENN man jemanden zu sich holt zur Unterstützung, dass man sich mit demjenigen versteht und er einen nicht eher auf den Keks geht.. Das wäre natürlich kontraproduktiv... Die Hilfe von "ganz außen" (JA oder so) ist sowieso nur für den Notfall gedacht...

  • Bestimmt!!!!!!!!!!!!!!!!!! :D Du wirst ein Engelchen bekommen!!! :engel Das nur schläft und trinkt und kuschelt. :kicher Öhm.. Zumindest wünsch ich dir das... ;) Hältst du uns auf dem Laufenden??

  • ..na klar halte ich euch auf dem Laufenden, Soleil.


    Also einer, der nur schläft, trinkt und kuschelt.....hhhmmmm..dafür würde ich ihn sogar gelegentlich wickeln ;)


    Aber so wie ich mich kenne wird es eher so Einer: :party


    Eine Frage noch: eine Freundin meinte, Obst sei im Wochenbett nicht so gut...gibt wunden Popo beim gestillten Zwerglein. Stimmt das???


    Es grüßt Euch


    Maxmum

  • Hallo Maxmum;


    wünsche dir auch einen kleinen Engel, der dir auch Zeit für dich läßt.


    Wg. dem Stillen sollte man vor allem auf sehr säurehaltiges Obst verzichten (Orangen, Zitronen), da dies die obigen Auswirkungen haben kann. Bei empfindlichen Babys kann auch Kohl Blähungen auslösen (habe ich selbst miterlebt).


    Wünsche dir noch eine erholsame Zeit bis zur Entbindung.

  • Maxmum, ich rate den Müttern in der Klinik immer Obst bzw. Obstsäfte auszuprobieren. Die Kinder sind, auch was die Empfindlichkeit angeht, total unterschiedlich. Das Eine reagiert sofort, bei dem anderen kannst du tonnenweise Orangen futtern und es tut sich gar nichts... ;) Also: vorsichtig ausprobieren und gut beobachten!!! Worauf allerdings fast alle gleich reagieren sind blähende Speisen, wie z.B. Kohl. Tu euch beiden einen Gefallen, und lass das lieber gleich weg! :D

  • Ich fand gut ein paar schöne Bücher und schöne Musik in der Nähe zu haben.
    Ich hatte dicke dunkelrote Gardinen aufgehängt - für das ultimative Mutterleibsgefühl und hab mir es mit dem kleinen so richtig gemütlich gemacht.


    Auf putzen und einkaufen konnte ich ohne weiteres auch mal verzichten. Ich kann ein Gemüseabo empfehlen - da bekommt man eine Kiste mit Lebensmitteln nach hause geliefert. Das ist echt supertoll: gibt es z.B mit Demeterprodukten (frisches Brot, Käse, Obst, Gemüse etc.) Alles was Mamas brauchen ;)


    Ich hatte auch schon das Tragetuch und fand es sehr praktisch...


    Meine Hebamme hat immer gesagt minestestens 5 Tage im Bett, 5 Tage ums Bett und 5 Tage ums Haus.... daran hab ich mich gehalten danach bin ich auch schon wieder selber
    zum Einkaufen und Sachen erledigen - und in den Park...


    Aber es geht sowieso viel zu schnell vorbei. Es war eine schöne Zeit (noch keine Kolliken, noch kein zahnen und was noch alles so anfällt)

    Werke dauern lange, so lange, wie sie uns beschäftigen. Je länger sie dauern, umso reicher können sie werden.

    Günter Behnisch dt. Architekt

  • Ich möchte diesen Thread mal wieder hervorholen, vielleicht hat jemand von euch noch ein paar nutzliche Tipps für uns werdenden Mütter :-)

  • Mir wurde gesagt von meinem FA, dass man bei der Krankenkasse einen Antrag auf Haushaltshilfe stellen kann....so dass jemand von einem Pflegedienst jeden Tag für ein paar Stunden kommt und den Haushalt erledigt.


    Die Krankenkasse meinte, im voraus wird es meistens bewilligt, wenn man AE ist, am besten schon ein Kind hat bzw wenn ein Kaiserschnitt geplant ist. Oder falls schon im voraus gewisse Komplikationen bei der Geburt absehbar sind. Sie haben dann extra Vordrücke, die vom FA ausgefüllt werden müssen. Die Bewilligung dauert ca 2 Wochen. Die Haushaltshilfe kann man schon vor der Geburt bekommen, wenn man sich besonders schonen muss.


    Ansonsten im Fall von Komplikationen alles gleich nach der Geburt beantragen, es geht dann anscheinend etwas schneller.

    Einmal editiert, zuletzt von NemesisLady ()

  • habe nicht alle antworten gelesen, darum schreibe ich einfach mal:


    du bekommst über die krankenkasse eine haushaltshilfe für mehrere stunden pro tag, auch am wochenende! besorg dir schon mal die anträge, dann kann die hebamme das gleich ausfüllen und später kann es der gyn verlängern.

  • Mich verwundert gerade in den letzten 3 Antworten der Ruf nach einer Haushaltshilfe.
    Eine gewisse Nehmerqualität lässt sich nicht abstreiten.


    Ich hoffe euch ist klar, dass in einem normalen Verlauf der SS / Entbindung keine Haushaltshilfe vorgesehen ist, sondern nur für den Fall, dass die Frau nicht in der Lage ist den Haushalt weiterführen kann.

    LG Ancillula


    Gegen Liebe auf den ersten Blick hilft meist ein zweiter ... :nixwieweg

    Einmal editiert, zuletzt von ancillula ()

  • So wurde es mir auch von meiner KK gesagt, dass man nicht grundsätzlich nach einer Entbindung eine Haushaltshilfe zur Verfügung gestellt wird, wenn die Geburt etc. "normal" verläuft. Eigentlich möchte ich auch niemanden Fremdes hier haben, ich wollte lediglich Tipps, die uns "Noch-Schwangeren" vielleicht die Zeit nach der Entbindung helfen einiges etwas leichter zu sehen, halte Erfahrungswerte ;-)