Beiträge von KatzeKarla

    Übrigens bezeichnet er das ja nicht als Umgang sondern als Urlaub.

    Er möchte in diesem Jahr in Summe 8 Wochen Urlaub machen mit dem Kind.


    Sicherlich muss ich da tw. zustimmen. Aber wieviel ist denn "normal"? Wir haben die Lösung Residenzmodell jedes zweite Wochenende plus ein Wochentag (jede Woche, nach der KiTa). Sie ist auch noch nicht in der Schule, sodass Schulferien abzudecken wären. Ich frage mich auch, warum er so viel Urlaub hat. Bzw. da kommt ja wieder der Gedanke, dass er das Kind ja gar nicht "für sich" will.

    Vielleicht hat sie an einer Stelle versehentlich etwas missverständliches eingetragen? Statt "Unterhalt" anzukreuzen "Einkommen" ausgefüllt oder so? Nur weil die so überzeugt davon sind, dass sie Einkommen aus einem Arbeitsverhältnis hat.

    Ich kenne den Antrag nicht, aber im Zweifel vielleicht mal bei dem Amt nachfragen (telefonisch/per Mail/Kontaktformular)

    Ehrlich gesagt hört es sich für mich so an, als ob er Dich kleinklopfen will, es ist ein Machtgehabe und Du sollst die Schwächere sein.


    Es hat rein gar nichts mit dem zu tun was er kritisiert - das ist ein Vorwand. Lass Dir nichts einreden, und da er es für seine Zwecke ausnutzt dass Du Dir das irgendwie doch zu Herzen nimmst, würde ich da erst recht nichts mehr drauf geben.


    Klar könnte man sich jetzt darüber aufregen, dass er es versucht. Man kann es aber auch einfach ignorieren und dabei selber besser wissen.


    Interessant finde ich bei solchem Gebaren noch zu überlegen, warum er so agiert. Vielleicht erlebt er Dich ansonsten als (gleich)stark oder stärker und verträgt das nicht.

    Zusätzlich zum vereinbarten Umgang muss weitere Umgangszeit nur unter besonderen Umständen von dir ermöglicht werden: zB zur Teilnahme an einem runden Geburtstag der Großeltern u.ae.


    Für einen Besuch bei der Ex-Nachbarin brauchst du keine Betreuungszeit freizugeben. Das müsste der Vater aus seiner eigenen Umgangszeit bestreiten.


    Das Kind zu einer fremden Person allein zu geben (für ein fünfjähriges Kind ist eine Person, die man zuletzt vor drei Jahren gesehen hat und die nicht regelmäßig "im Gespräch" ist, schlicht fremd) und kurzfristig kein Elternteil erreichbar, ist fragwürdig. Es "muss" schlicht nicht sein. Dem Vater steht die Möglichkeit offen, mit einem Tagesausflug den von ihm als wichtig empfundenen Kontakt herzustellen.

    Danke so hätte ich es mir auch hergeleitet, war aber unsicher.

    Wir haben ca. 1x im Monat gemeinsam einen Termin in der Elternberatungsstelle. Mit deren Hilfe haben wir unsere bisherigen Umgangsregeln etablieren können. Dort werde ich das ansprechen.


    Ich kannte die Nachbarin (im gleichen Haus) ca. 10 Monate, wo wir relativ intensiven Kontakt hatten, auch das Kind. Sie ist nach ca 10 Monaten Hals über Kopf dorthin zurückgezogen wo sie hergekommen war, obwohl sie vorher eine größere Wohnung in der Umgebung gesucht hatte. Kind mochte die Nachbarin damals gerne und hat auch Zeit mit ihr verbracht. Der Vater hat das schon damals mehr gefördert als es mir lieb war. Aber ging immer gut.


    Der Vater hat den Kontakt seit dem Wegzug locker gehalten z.B. durch gemeinsame Besuche im Zoo, immer bei ihr in der Nähe (3-4 Std von hier) - sie war nicht mehr hier (soweit ich weiß). Von den Kontakten habe ich weder durch ihn noch durch sie erfahren, sondern immer nur durchs Kind. Zur Rede gestellt sagte der Vater, er müsse mir gar nichts sagen und sie sagte telefonisch einmal, es sei ihr egal über wen sie den Kontakt zum Kind hätte, sie wolle nur Kontakt zum Kind und sie sei mir keine Rechenschaft schuldig. Sie hat meinem Kind auch mal ein verpacktes Weihnachtsgeschenk geschickt (einer Zweijährigen) und wollte mir nicht vorab sagen was drin ist. Es sei ja ein Geschenk fürs Kind. Kind hat das Geschenk daher nie erhalten.


    Die Frau ist fast so alt wie ich und hat keine Kinder, d.h. der Zug ist mit großer Wahrscheinlichkeit abgefahren. Sagte, sie wolle keine eigenen. Sie ist Erzieherin. Kind ab und zu ausleihen ohne Verpflichtung wäre perfekt. Mein Ex findet sie super und zeitlich fiel das ganze auch zusammen mit der Trennung. Es sind Dinge vorgefallen, z.B. dass sie mir in meiner Erziehung ins Horn getutet hat (z.B . gesunde Ernährung), es sei ja unverantwortlich dass der Vater salzige Pommes gebe - und dann habe ich herausgefunden, dass sie mit dem Kind zusammen (2 Jahre alt) Döner essen waren. Lauter solche Un-Heimlichkeiten, die überhaupt nichts bedeuten müssen, aber halt alles komisch. Gab noch mehr in der Art. Sie hat mir auch zur Trennung geraten - vielleicht ihm auch?

    Ich denke zudem, die Phantasie ist mit meinem Ex hier und da durchgegangen. Wenn es denn nur die Phantasie war. Sie ist groß und hübsch und gepflegt und er ist ein dummes altes Baby, das sich hat einwickeln lassen.


    Vielleicht glaubt er immer noch, dass er auf diese Weise bei ihr Punkte machen kann, keine Ahnung. Wenn sie eine Beziehung hätten, würde er ja dort mit übernachten und meine Frage wäre irrelevant, aber darum scheint es nicht zu gehen.


    Bislang ist meinem Kind mit ihr nichts Negatives passiert, soweit ich das beurteilen kann. Ich habe seit ihrem Wegzug aber auch selbst nur noch einmal telefonischen Kontakt gehabt. Ich habe halt jegliches Vertrauen verloren und mir ist die Frau unheimlich, es ist nicht greifbar was sie eigentlich will. Und wenn es der Kontakt zu meinem Kind ist, dann geht das bei so einem kleinen Kind halt nur über die Eltern. Er ist gewillt das immer wieder möglich zu machen. Ich nicht - zumindest nicht unter diesen wieder mal ominösen Umständen.


    Es tut mir gut, dass ihr diese Umgangsanfrage auch komisch findet. Ich finde das alles (auch in der Vergangenheit) höchst merkwürdig und unheimlich, auf jeden Fall killt es mir immer wieder das Vertrauen das aber so wichtig wäre für eine gute Elternkooperation und die ansonsten auch - einigermaßen - funktioniert.

    Es ist keine Verwandtschaft sondern eine ehemalige Nachbarin, zu der ich seit dem Auszug vor ca 2 Jahren quasi keinen Kontakt mehr habe, eben weil mir so ein paar Dinge komisch vorkamen. Er hält aber den Kontakt und Kind war damals 2 Jahre alt, d.h. kann da gar nichts beurteilen. Sympathie besteht aber scheinbar.


    Ja mir erschließt es sich auch nicht, warum Kind dort bleiben sollte. Seine Begründung fürs Warmhalten ist ja, dass Kind ja so ein gutes Verhältnis zu ihr hätte. Dagegen habe ich letztlich auch nichts bzw. das wäre wohl auch irrelevant solange Kind nicht zu Schaden kommt. Aber es handelt sich dann aus meiner Sicht nicht mehr um Umgang mit dem UET. Und er verschleiert es und umgeht meine Zustimmung, indem er es einfach als Umgang tarnt. Von mir aus würde ich mein Kind nicht dorthin geben. Und das ist auch meine Entscheidung als Sorgeberechtigte (und -verpflichtete!).


    Darf er das Kind ohne mein Einverständnis dort wie beschrieben hin geben?

    Kind möchte die Person besuchen. Weiß ja nichts/kaum von meinen Vorbehalten.

    Wenn ich sage ich möchte das nicht, lässt er sich vielleicht davon abhalten, wird aber dem Kind sagen "Die Mama hat es verboten".

    Meine Vorbehalte ggü der Person kennt er, interessieren ihn aber nicht.


    Es geht mir aber auch nicht unbedingt um die Person, sondern um die Frage ob das Sinn und Zweck des Umgangs ist, dass das Kind dann geplanterweise ohne den UET fremd untergebracht wird (ohne beruflichen Zwang oder spontane Notwendigkeit, ohne familiäre Bindung, über Nacht und ggf. für mehrere Tage, UET möglicherweise in anderer Stadt, über 3 Std von Zuhause entfernt).

    Der Vater hat extra nach zusätzlichen Umgang gefragt und möchte das Kind in der Zeit zu der Person geben, damit sie Kontakt haben können. Es ist nicht so, dass er in der Zeit arbeiten muss (und wenn, dann sollte er halt nicht nach zusätzlichem Umgang zu der Zeit fragen).


    Ich weiß davon nur, weil meine Tochter davon gesprochen hat. Er selbst hat es nicht für nötig gehalten, mich nach meiner Meinung diesbezüglich zu fragen, als er den zusätzlichen Umgang (über das Jahr verteilt) gefordert hat. (Ist von mir noch nicht zugestimmt).


    Es ist keine Familie.

    Hallo zusammen,


    ich habe da mal eine Frage.

    Ich habe das alleinige Sorgerecht, aber Kind (5) ist regelmäßig beim Papi.

    Es gibt eine gemeinsame Bekanntschaft von früher, zu der ich inzwischen keinen Kontakt mehr pflege, aber der Papi wärmt die immer wieder auf und Kind möchte da mal übernachten. Mein Vertrauen in diese Person ist nicht besonders groß, zumal sie mehrere Stunden von hier entfernt wohnt. Die Zweifel die ich an der Person habe, sind für das Kind noch nicht zu verstehen, weshalb ich bisher nur mal angedeutet habe, dass ich die Person nicht mehr als Freund sehe.


    Darf der Umgangselternteil (der Papi) im Rahmen seiner Umgangszeit das Kind über Nacht dorthin geben, ohne selbst dort zu übernachten? Er wäre vermutlich noch nicht mal in derselben Stadt, wenn Kind da übernachten würde. Gibt es Einschränkungen, z.B. dass ich zustimmen muss oder zumindest informiert werde? Das ist ja nicht der Sinn des Umgangs, dass er das Kind über Nacht oder gar für ein paar Tage woanders hin gibt, ohne selbst dabei zu sein - denke ich.


    Wie ist denn da die Lage?


    Viele Grüße,

    Karla

    Was ich vermutlich nicht machen würde ist, dem JA mit nicht beweisbaren Behauptungen zu kommen. Angesprochen hast Du das Thema dort ja bereits.


    Und wenn Du ihn ansprechen solltest, dann eher in sehr versöhnlicher Weise, möglicherweise kannst Du ihn davon überzeugen, dass Du Dich um Deine Kinder und um ihn sorgst und ausschließlich helfen möchtest. ZB. könntest Du sagen, was Du an ihm als Vater gut findest, und dass Du das für die Kinder auch möchtest und dass Du von der guten Seite noch mehr und langfristig für die Kinder willst. Also es geht darum, dass er sich nicht angegriffen fühlt sondern dass Du ihn evtl. bei dem Fünkchen Verstand/Verantwortungsbewusstsein/Liebe zu den Kindern, was halt noch übrig ist, packst, um ihn zu motivieren. Die Einsicht, dass er alles verlieren könnte, kann dann ggf. in ihm selbst reifen. Bzw. noch besser wäre: der Wille, die Situation zu verbessern. Bestärke ihn, wenn Du das so siehst, dass er das schaffen kann bzw. den Kindern zuliebe sollte. Ohne Angriff.


    Wenn Du mit ihm sprechen willst, versuche es eher mit Motivation als mit Androhen von Konsequenzen. Das kann Dir keiner vorwerfen oder übelnehmen, und es könnte vielleicht sogar etwas bei ihm bewirken.


    Weiß nicht ob das wirklich zu Deiner Situation passt, v.a. wenn vorher schon viel schief gelaufen ist. Für mich ist das momentan der Ansatz. Ohne dass ich Kreide fresse, allerdings.


    Und trotzdem weiter Beweise sammeln und dokumentieren. Sobald eine Gefährdung konkret ist, kannst und musst Du allerdings aktiv werden, und das widerspricht auch nicht dem was ich oben geschrieben habe, denn Du bist dafür da, dass es den Kindern gut geht, d.h. auch sie zu schützen, und das sollte ja in jedem Fall auch sein Interesse sein.


    Ich verstehe sehr gut, dass Du ihn nicht "vorwarnen" willst, und ich sehe es ähnlich wie Du. Die o.g. Herangehensweise kombiniert Fürsorge für ihn und die Kinder und kann Dir nicht angekreidet werden. Wenn er Dir das aber nicht abnimmt, ist er allerdings ggf. trotzdem "gewarnt". Daher macht es eigentlich nur Sinn, wenn Du das äußerst glaubwürdig vermitteln kannst. Vielleicht gibt es noch Anteile in Dir, die sich daran erinnern, dass Du Dir auch um ihn Sorgen gemacht hast. Das könntest Du mit einfließen lassen.


    Vielleicht hilft es dafür, wenn Du zugibst, dass Dein Vertrauen geschwächt/... ist und dass es für Kinder ganz wichtig ist, dass sie besonders in dem Alter Menschen brauchen die sich zuverlässig um sie kümmern können.


    Hat Dein Ex einen Anwalt? Ich würde vermutlich versuchen (bzw. Deine Anwältin) mich hineinzuversetzen, was der Anwalt ihm wohl rät, und ggf. das mit in die Strategie mit einfließen zu lassen.


    Vielleicht könntest Du ihn auch einfach bitten, keinen Alkohol zu sich zu nehmen, wenn er für die Kinder verantwortlich ist. Ohne es ihm vorzuwerfen. Einfach nur weil Du Dich sorgst. Du kannst auch sagen, dass Du das von ihm erwartest. Und dass es wirklich schwierig und gefährlich wäre, wenn es anders wäre. Dass die körperliche und seelische Gesundheit der Kinder auf dem Spiel steht - und dabei ist es kein Spiel. Es geht um seine Kinder, die er ja (nach dem was Du schreibst) auch liebt.


    Vielleicht hilft es, an sein Verantwortungsbewusstsein zu appellieren.


    Zumindest kann Dir danach keiner vorwerfen, Du hättest nicht alles im Guten versucht.


    Trotzdem, sobald Du eine eindeutige Gefährdung erkennst, musst Du handeln/Umgang verweigern aus meiner Sicht. Du musst halt immer genau wissen was Du tust und es gut begründen können (möglichst beweisen).


    Sorry dass das so lang und vielleicht etwas wirr wurde. Ist spät. Hat mich aber jetzt auch getriggert. Ich hoffe es ist trotzdem verständlich und hilft vielleicht beim Abwägen der Handlungsoptionen.

    Idee zum Sammeln von Beweisen:


    Wenn die Kinder abgeholt oder gebracht werden, immer eine (möglichst einschlägig erfahrene, aber auf jeden Fall glaubwürdige) zweite Person dabei haben, die Alkohol riechen kann und sich eben auch eine Zweitmeinung bilden kann, zur Not auch als Zeuge. Und die Dich ggf. dabei unterstützen kann, falls Du aus aktuellem Anlass (Trunkenheit) nicht bereit bist, die Kinder abzugeben.


    Wenn der Vater dann wütet, gerne die Polizei holen, die dann den Sachstand feststellt. Die erkennen vermutlich auch wenn jemand getrunken hat und können dann ggf. einen Alkohol-Test vor Ort durchführen. So stelle ich mir das vor.


    Ein anderer Aspekt ist nämlich aus meiner Sicht:

    Es ist Deine Pflicht (genauso wie theoretisch auch die des Vaters, natürlich), Deine Kinder zu schützen, ggf. auch gegen den Vater. Wenn Du ihm entgegen Deiner Überzeugung die Kinder überlässt, kann auch das ein Fehler sein. D.h. Du musst wirklich realistisch einschätzen, ob sie gefährdet sind oder nicht. Klar hast Du keine Glaskugel... Aber evtl. kann es Dir auch irgendwann später angelastet werden, wenn Du die Kinder dem deutlich alkoholisierten KV überlässt. (Stimmt das, Volleybap?) Ich stecke selbst aus anderen Gründen in dem Dilemma.


    Ich stimme zu, es steht und fällt alles mit belastbaren, verwertbaren Beweisen.


    Ist aber alles nur meine Meinung zum Thema, über das ich mir auch aus Eigeninteresse schon viele Gedanken gemacht habe.

    Hallo zusammen,


    gestern (Freitag) wäre eigentlich das Umgangswochenende des KV gestartet. Allerdings schrieb er am Vormittag nach einem Arztbesuch, dass er für eine Woche krankgeschrieben sei und ab sofort Antibiotika nehmen solle. Es ginge ihm auch gar nicht gut.

    Dann allerdings bestand er darauf, dass das Kind (fast 4 Jahre) zu ihm käme. Es gab einige Diskussionen. In einem gleichen Fall im letzten Jahr blieb das Kind dann (genau so kurzfristig) bei mir, was ja sinnvoll war. Gestern ist er ja immerhin zum Arzt gegangen weil er krank war, und war also in jedem Fall noch ansteckend. Ich habe ihn gefragt, was er denn mit ihr vorhätte in seiner Ein-Zimmer-Wohnung, wo sie auch zusammen im gleichen Zimmer schlafen. Er hatte gar keinen Plan.

    Er hat mich genötigt, einem Wochenende-Tausch schriftlich (per Whatsapp) zuzustimmen, da er sonst das Kind sofort von der KiTa abholen würde (wobei er dafür 1 Std fahren muss). Klar hätte ich das im Zweifel unterbinden können, aber ich war unsicher wie damit umzugehen ist, auch wenn der Menschenverstand ganz klar sagt, dass sie dann eben nicht zu ihm kann


    Weiß jemand, wie ist das eigentlich rechtlich ist?


    Bin ich verpflichtet für Ausgleich zu sorgen wenn er krank ist? Ich bin ja gar nicht gegen Tausch, ich brauche das ja auch manchmal. Ich frage mich nur ob ich dazu verpflichtet bin. Meine Einschätzung: meiner Tochter zuliebe sollte ich es anstreben, aber er hat keinen Anspruch.


    Aber kann er erzwingen dass das Kind zu ihm kommt, obwohl er eindeutig akut (ansteckend) krank ist?

    Noch ein paar Hintergründe: Ich habe das alleinige Sorgerecht. Klar könnte ich alles durchsetzen. Aber er droht mir immer mit dem Gericht (Sorgerechtsantrag etc). Ich bin auch nicht auf Konfrontation aus und möchte das, was gut fürs Kind ist, und ihm möchte ich auch nichts Böses. Sie sollen ein gutes Verhältnis haben. Aber erpressen lasse ich mich dann doch nicht so gerne. Außerdem nutze ich die Papazeit immer gerne um Dinge zu erledigen, etwas zu unternehmen oder mich zu regenerieren. Ich habe nichts gegen Papazeit, solange es dem Kind dabei gut geht und auf seine Bedürfnisse eingegangen wird. Wenn die Papazeit kurzfristig abgesagt wird/nicht stattfinden kann, ist das für mich nicht immer ganz einfach. Trotzdem musste ich gestern dafür kämpfen, weil er meinte mich unter Druck setzen zu müssen.

    Ich würde mir mal unabhängige Hilfe suchen, oder eine pädagogische Hotline anrufen o.ä.


    Es gibt für mich (als Laie) auf den ersten Blick zwei Möglichkeiten,

    1. er fühlt sich dort sehr unwohl - wird dort auch schlecht behandelt - dann sollte er nicht mehr hinmüssen

    2. er sagt die Dinge aus Loyalität zu Dir, obwohl er sich dort wohlfühlt (danach klingt es aber für mich nicht wirklich)


    Hol Dir Hilfe im Real Life (zusätzlich) und hilf Deinem Kind, es scheint in Not zu sein.


    By the way was sind denn die Dinge die "vorgefallen sind"?


    Man könnte dem Vater auch die Erziehungsberatungsstelle empfehlen, wo er sich Tipps holen kann


    Das in Kürze was mir dazu einfällt.

    Ich finde, in dem Alter kann man an einer Lösung schon mitarbeiten. Und sollte auch in der Lage sein, die Notwendigkeit zu akzeptieren. Es geht ja nicht gegen die Tochter, sondern für Dich, es ist wichtig (auch damit Du danach noch besser für sie da sein kannst), und Du willst ja auch die bestmögliche Lösung in der Zwischenzeit für sie. Das wäre gut wenn sie das auch so verstehen würde. Frage sie doch nach ihrer Hilfe, diese beste Lösung zu finden. Mit dieser Formulierung hat sie vielleicht einen besseren Zugang zur Fragestellung.