Beiträge von Tini

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    Tini du hast schon recht, "Es ist ja nichts Verwerfliches sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu visualisieren. Das ist ja eher etwas Positives."

    Ich glaube, dass das auch etwas mit ihrem Selbstwertgefühl zu tun hat. Schlimm wäre es für sie, wenn sie sich ein hohes Ziel steckte, und wenn sie nach gewisser Zeit erkennt, dass es zu hoch, oder der Preis, den sie dafür zahlen muss zu hoch sind, und es aufgibt, und wenn die KM dann auf FB oder in anderen Medien sich lächerlich über meine Frau machte.

    Den Aspekt, dass wir dann Kinder 1. und 2. Klasse im Haus hätten, wäre mir unerträglich, und sicher nicht nur mir allein.

    Ehrlich gesagt ist mir die Argumentation, dass verhindert werden soll, dass die Ex sich bei Fb über deine Frau lustig machen könnte, nicht nachvollziehbar. Schließlich zwingt euch ja niemand mit der Ex auf fb befreundet zu sein. Zudem bin ich auch hier der Meinung, dass man auch bei fb darüber stehen sollte, wenn sich jemand lustig macht.

    Auch die Tatsache, in welches Licht du deine Tochter stellst ist nicht schön. Ich hoffe, dass das nicht deine generelle Haltung zu deiner Tochter widerspiegelt.


    Es scheinen da ganz viele offene, ungelöste Konflikte zu geben, die ihr lösen solltet. Vor allem der Kinder wegen. Es ist für sie nicht gut in so einem Klima voller Mißtrauen, Vorbehalten und Konflikten aufzuwachsen. Natürlich kannst du die Ex nicht ändern, aber du und deine Frau können euren Umgang mit der Situation dahingehend ändern, dass ihr aus Konflikten aussteigt und eine offene und vertrauensvolle Basis mit den Kindern schafft.

    Ich würde auch vorschlagen, dass es besser wäre, das Zimmer nicht abzuschließen und eine andere Möglichkeit der Visualisierung der Ziele zu suchen, oder einfach drüber zu stehen, wenn Vollbios Tochter es ihrer Mutter erzählt. Es ist ja nichts Verwerfliches sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu visualisieren. Das ist ja eher etwas Positives.

    Für Vollbios Kinder aus voriger Beziehung ist es bestimmt schwierig, wenn sie aus dem Schlafzimmer ausgesperrt werden, während das gemeinsame Kind mit der aktuellen Frau mit ins Schlafzimmer darf (da es ja noch ein Stillkind ist, gehe ich mal davon aus, dass es noch mit im Elternzimmer schläft). Hier sehe ich die Gefahr, dass die Kinder sich zurückgesetzt fühlen.

    Meine Tochter (9) hört meist ein Hörspiel oder liest noch etwas.

    Meine Söhne (7, 6 und 4) teilen sich noch ein Zimmer. Der 7 jährige schaut sich meist noch Bücher an, der 4-jährige kann gut ohne Begleitung einschlafen, er legt sich einfach in sein Bett und schläft dann irgendwann ein. Der 6 jährige hat ADHS und ist abends manchmal sehr unruhig. Entweder setze ich mich zu ihm ans Bett, oder, wenn er noch zu unruhig ist, nehme ich ihn mit ins Wohnzimmer auf die Couch. Es läuft dann kein Fernseher. Es ist nur eine kleine Lampe an und ich bin einfach nur da, unterhalte mich aber nicht mehr mit ihm, da er einfach nur Ruhe braucht und ihn alles andere nur wieder hochfährt.


    Manchmal machen wir abends eine Abendrunde. Da sprechen wir über den Tag, singen was, lesen was und sagen schöne Dinge über "das Kind des Tages". Manchmal setzen wir uns einfach vor den Fernseher und gucken Kika bis "Logo", bzw. KIKA live kommen.


    Es gibt auch Tage, wo der 4 jährige lieber bei mir schläft. Dann legt er sich in mein Bett, schaut sich noch ein Buch an und schläft dann ein.

    Meine Anwältin vertritt mich aktuell bei der Scheidung. Danach wird das Thema Umgang und Sorgerecht angegangen. Also kann ich erst mal keine Beistandschaft beantragen, wenn ich das richtig verstehe.

    Für dich wäre es - soweit von außen zu sehen - gut, eine Beistandschaft einzurichten. Die arbeitet kostenlos für dich und würde den Vater regelmäßig auf das Einkommen überprüfen. Der Anwalt kostet jedesmal.

    Danke für den Tipp.

    Was genau ist eine Beistandschaft und wie richte ich eine solche ein? Kann das jeder beantragen, oder ist das an bestimmte Bedingungen geknüpft?

    Da es 4 Kinder sind, ist schon der Mindestunterhalt, trotz mietfreiem Wohnen im Eigenheim, für ihn kaum leistbar. Daher hatte meine Anwältin damals abgeraten einen Titel zu erwirken.

    Ein Titel besteht nicht, da zum Zeitpunkt der Trennung davon auszugehen war, dass der Vater den vollen Mindestunterhalt nicht würde leisten können und da dann die Kosten-Nutzen-Rechnung gegen die Erwirkung eines Titels gesprochen hat.

    Ich weiß nicht, ob sich mittlerweile was geändert hat. Möglicherweise ist seine Lebensgefährtin seit geraumer Zeit schon eingezogen, was ja sein Leistungsvermögen steigern würde. Aber das wird er dem JA wohl kaum freiwillig mitteilen und mir erst recht nicht.

    Moin


    Wenn du Unterhaltsvorschuss beziehst, dann sind die Zahlungen zwischen Vater und Jugendamt tatsächlich nicht dein Bier. Nur wenn du eine Beistandschaft hast, darfst du Einsicht verlangen.


    Solange du UHV beziehst, erhältst du staatliche Leistungen und das Jugendamt versucht sie sich vom eigentlichen UHpflichtigen zurück zu holen, ob und wie es das tut, liegt aber im Verantwortungsbereich des Jugendamtes. Sollte der Vater Geld an das Jugendamt zahlen, ist es kein laufender Unterhalt, sondern die Rückzahlung der Schulden, die er verursacht hat, weil du UHV beziehen musst.

    Vielen Dank für die Erläuterung. So macht es natürlich Sinn.

    Auch wenn es mir weiterhin schwer fällt das zu akzeptieren, da ich der Meinung bin, auch wenn es sich dann um Schulden beim JA handelt, es letztlich ja auch der Unterhalt ist, der da abgezahlt wird und da finde ich es nicht unerheblich zu wissen, ob der Vater denn hier seiner Verantwortung nachkommt oder nicht. Immerhin hat er ja schon einmal durch seine Anwältin seine Zahlungsunfähigkeit nachweisen lassen, obwohl er durchaus zahlungsfähig ist.

    Meine Befürchtung ist, dass er weiterhin Schlupflöcher findet und den Staat dann weiterhin für seine Kinder zahlen lässt.

    Hallo!


    Bisher war ich der Meinung, dass ich vom JA eine Info bekomme, sobald sich was ändert und der KV sich am Unterhalt beteiligt.

    Da aber hier in ca. 2 Jahren nichts passiert ist, habe ich beim JA angerufen und nach dem Stand der Dinge gefragt. Dort wurde mir gesagt, dass sie mir nicht sagen dürfen, ob der KV zahlt oder nicht. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.


    Vielleicht kann mir hier jemand erklären, warum ich kein Recht habe zu erfahren, wer für den Unterhalt meiner Kinder aufkommt.

    Den KV direkt zu fragen ob er zahlt, kann ich mit sparen. In der Regel spricht er nicht mit mir.

    Meine Anwältin habe ich angeschrieben, hier warte ich noch auf Rückmeldung, ob sie eine Möglichkeit sieht, die Frage nach dem UV-Zahler zu beantworten.


    Wie sind eure Erfahrungen mit dem Thema?

    Ich würde ihm nicht schreiben. Wie wichtig kann der Kontakt zu seinem Kind ihm sein, wenn er sich nach dem letzten Treffen nicht mehr gemeldet hat?

    Selbst wenn er etwas falsch verstanden haben sollte, hätte er sich doch melden und fragen können, wann er sein Kind das nächste mal sehen kann, oder eine Postkarte schreiben.

    Ich finde sein Verhalten für das Kind sehr verletzend. Es ist sehr schade, dass es nun ein Treffen gegeben, das Kind sich darauf eingelassen hat und nun vom Vater nichts mehr kommt. Meiner Meinung nach liegt die Bringschuld bei ihm. Er muss wahrscheinlich einiges an Beziehungsarbeit leisten, um eine Bindung zu seinem Kind aufbauen zu können. Aber das ist ganz klar sein Job. Vor allem, wenn der Vater sich in der Vergangenheit so rar gemacht hat. Da muss er aktiv werden, um das wieder gutzumachen, nicht du.

    schauenwirmal


    Es gibt feste Zeiten (durch Gericht bei der Umgangsvereinbarung festgelegt) und sie sagt ihm oft, dass sie nicht möchte und er akzeptiert es nicht... Mal telefoniert sie einige Zeit und Mal bekomme ich mit, wie sie immerwieder "nein, ich möchte nicht mit dir telefonieren" sagt. Was soll ich denn da machen, wenn er es nicht akzeptiert? X/ es ist ihm egal, was das Kind möchte. Er will, er bekommt...


    PS: Bei der Elternberatung (die vom Gericht "auferlegt" wurde) hat er sich nicht gemeldet.

    Wie alt ist deine Tochter?


    Es macht mich echt sprachlos, dass ein Kind zum telefonieren gezwungen wird. Was würde passieren, wenn deine Tochter auflegt oder nicht ans Telefon geht?

    Muss nicht sein. Unsere Ärztin hat z.B. eine Pause in den Sommerferien immer empfohlen. Ist halt dann anstrengender. Aber lässt auch Rückschlüsse zu, ob sich etwas verändert

    Ich glaube, da gibt es, wie bei so vielen medizinischen Fragen, unterschiedliche Meinungen zu. Wahrscheinlich ist hier von Kind zu Kind eine individuelle Vorgehensweise sinnvoll.

    Bei meinem Sohn kann ich mir aktuell nicht vorstellen die Medikamente abzusetzen, weil sie ihm auch außerhalb der Schule sehr helfen. Aber er ist auch noch recht jung und die Diagnose noch recht frisch...

    Ich hatte angeboten, vor Ort Klavierunterricht zu organisieren, aber da er unserem Sohn keine Medis geben möchte, macht dies keinen Sinn.

    Ich finde die Tatsache, dass er seinem Sohn keine Medis gibt, wesentlich schlimmer als die Tatsache, dass er nicht mit ihm Klavier übt. Die ADHS-Medikamente sind ja nunmal keine Bonbons. Die mal eben für 3 Wochen abzusetzen, um sie dann wieder aufzudosieren, finde ich schon sehr kritisch. Ist das generell so bei den Umgängen/ Ferien beim Vater?

    Hey, unsere Schule kann zwar immer noch keine Mails direkt an die Eltern senden - das machen die Elternbeiräte mehr oder weniger zeitnah, aber die Kids sollen jetzt alle eine MS 365 Lizenz bekommen.

    Ich frag mich nur wofür???

    Microsoft Teams wurde als sichere Plattform anerkannt.

    Zudem bietet es viele Möglichkeiten, wie bspw. Dateien weiterzuleiten, was für ein mögliches weiteres Distanzlernen wichtig werden könnte.

    Findest du wirklich? Ich nicht. Wir hatten 6 Wochen Ferien und die haben sie nicht mal dafür genutzt, die rechtlichen Eckpunkte bei Nutzung privater Endgeräte zu klären. Nicht mal das!


    Sollte es wieder einen Lockdown geben, stehen wir wieder am gleichen Punkt wie in April und haben gar nichts.

    Ich weiß nicht, wen du meinst, ob es jetzt um eine spezielle Schule geht, oder du generell ein Bundesland ansprichst.

    Ich bekomme hier in NRW mit, dass auch in den Ferien daran gearbeitet wurde die Digitalisierung voranzutreiben und Möglichkeiten von digitalem Austausch zu finden.

    Zusätzlich mussten die Schulen Schutzkonzepte entwickeln, bzw. an die neuen Bestimmungen anpassen und die Voraussetzungen schaffen damit diese Konzepte auch umgesetzt werden können.

    Oh, ich will niemand überzeugen. :)

    Ich weiß halt genau, wie es in den anderen Ländern funktioniert. Und trotzdem bringen Sie keine Analphabeten raus. Das skandinavische Schulsystem soll überhaupt einer der besten sein. :) In Asien beschränkt sich die Schulpflicht lediglich auf Grundschule, trotzdem sind sie die besten im weltweiten Vergleich. Meine Nichte hat eine Zeit lang so gelernt, da die Eltern berufsbedingt in kurzer Zeit ein paar Länder gewechselt haben und es war besser, als alle paar Wochen in eine neue Klasse geworfen zu werden. Und die Programme sind top. Wer denkt, dass es die Eltern sind, die ihr Kind dann zu Hause beschulen, hat einfach keine Ahnung, was es wirklich ist.

    Da Asien ja aus verschiedenen Ländern besteht, gehe ich mal davon aus, dass es nicht das asiatische Schulsystem gibt.

    In Japan und China gibt es bspw. jeweils eine neunjährige Schulpflicht. Zudem steht Japan auch in dem Ruf zwar ein sehr hohes Bildungsniveau zu haben, welches jedoch viel aus Drill und Zwang besteht. Dennoch können sich hier andere Länder sicherlich eine Scheibe abschneiden. Man muss sich ja nicht nur auf die negativen Seiten beschränken.


    Das Beispiel deiner Nichte ist ein besonderer Einzelfall in dem es sicherlich sinnvoll war/ ist, dass die Beschulung von den Eltern oder extra engagierten Lehrern übernommen wurde.


    Auch das Kind aus deinem Bekanntenkreis ist sicherlich ein Einzelfall.

    Das es Probleme mit Lehrern und oder Schulen geben kann, streite ich nicht ab. Das wird aber in jedem Land der Fall sein.


    Das das deutsche Bildungssystem an vielen Stellen noch optimierungsbedürftig ist, sehe ich genauso. Ich sehe aber auch viele engagierte Lehrer, die hier viel investieren, um ihre Schüler bestmöglich zu fördern und zu fördern.