Beiträge von Teststreifen

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!

    Als bei uns die Trennung kam hat die Mutter unsere Tochter einfach mitgenommen. Klar, es gab ja viel Geld für sie. Nach 9 Monaten durfte ich sie endlich zu mir holen und es wurde immer deutlicher, dass Kinder- und Pflegegeld eigentlich die einzigen Gründe waren, sie damals mitzunehmen. Es gab immer wieder mal Gespräche (auf ihren Wunsch hin) und über beinahe 5 Jahre gab es noch etwas Kontakt. Im ersten Jahr kam sie noch fast einmal im Monat, im letzten Jahr ganze 4 Tage. Einer davon war der Geburtstag unserer Tochter, an dem sie ganze 10 Minuten Zeit hatte!

    Aber sie versprach ihr immer, wiederzukommen und dies oder das zu unternehmen. Z.B. "nächstes Mal essen wir ein Eis".

    Dadurch hat sie jahrelang arge Verlustängste gehabt. Denn: Mama hat immer versprochen zu kommen und kam nicht.

    Und ich als Papa verspreche ihr das auch immer. Wo soll denn da der Unterschied sein? Aus Kindersicht nicht zu erkennen!

    Ich habe ihr oft mehrmals am Tag gesagt dass ich sie liebe und nie alleine lassen würde. Das hat sie so sehr gebraucht...

    Selbst jetzt, nachdem die Mutter schon 5 Jahre keinen Mucks mehr gemacht hat, ist das noch manchmal Thema. Selten zwar, aber manchmal kommt das.


    Was ich sagen will, es braucht ganz viel Liebe und Sicherheit für Kinder, die so etwas erlebt haben. Viel Geduld und altersgerechte Erklärungen.


    Ich habe nie schlecht über die Mutter gesprochen in ihrer Gegenwart und nach Jahren kam dann bei ihr die Erkenntnis: "Papa, wenn Mama nie für mich Zeit hat, dann hat sie mich ja gar nicht lieb, oder?"

    Aber die Jahre davor habe ich immer mitgelitten wenn sie auf Mama gewartet hat und sagte "sie hat es aber versprochen".

    Insgesamt glaube ich eh, dass der Präsenzunterricht viel eher kommt als wir vielleicht denken.

    Die Kitas machen jetzt vor (auch da kann man schön sehen, dass Eltern sehr viel Einfluss haben. Ich bin mir sicher, dass hier in NRW unser Familienminister dem Druck nicht standhalten konnte).

    Es wird sicher nicht mehr lange dauern, dass Eltern anfangen zu fragen, wieso dass möglich ist 25 Kinder plus Personal in den Kitas zu betreuen, aber keine Klasse zu unterrichten.

    Ich arbeite ja in einer Kita und fühle mich, ...naja... veräppelt. Beim Einkaufen ist das Virus soo hochansteckend, dass ALLE einen Mundschutz tragen sollen. Abstand halten ist da ganz wichtig, keinen Kontakt usw.


    Und auf der Arbeit? Niesen uns die Kinder nach wie vor an. Masken? Nein, wozu. Das kann und will man den Kindern nicht zumuten.

    Auf dem Papier muss JEDES EINZELNE SPIELZEUG direkt nach Benutzung unmittelbar desinfiziert werden bevor es einem anderen Kind zur Verfügung gestellt wird.

    Eine Kollegin, sie hat total Panik und hat sich nach einigen Tagen krank schreiben lassen, hat das tatsächlich mal so gemacht. Aus Angst. Am nächsten Tag hatte ein Kind die Hände, beide Hände, stark aufgeräumt. Jetzt sind die beide blutig und sie hat eine spezielle Salbe mit.


    Und ab dem 8. Juni dürfen, nein: Müssen auch die, welche bis dato zur "Risikogruppe" gehörten, wieder voll einsteigen.

    Dabei haben wir jetzt schon einen Fachkräftemangel und dann opfern die noch einige von denen.

    Ich bin gespannt wie es weiter geht aber eines weiß ich genau: es passt nicht zusammen, wenn auf der Arneit Corona keine Rolle spielt, ich beim Einkaufen aber nach wie vor maskiert durch den Laden gehen soll.

    Entweder hält sich das Virus an den Kalender und ist nicht mehr gefährlich oder aber nicht. Dann spielt der Ort glaube ich auch keine Rolle.

    Aber ich bin ja kein Experte.

    Und auch kein Politiker. :S



    Und zum eigentlichen Thema: die Schule meiner Tochter macht ab Montag wieder auf, jedes Kind, dessen Eltern das wünschen, hat max. 4 Tage noch "Unterricht". Wohlweislich, dass die meisten Kinder weder den Abstand einhalten können noch einen Mundschutz tragen wollen. Es ist ja eine Förderschule.


    Der Notdienst läuft unabhängig davon weiter. Also demnächst wird meine Tochter dann jeden Tag zur Schule müssen.

    Heute war der erste Schultag für meine Tochter.

    Ihre Schule macht erst viel später auf, da Förderschulen alles anders handhaben. Aber ich hatte schon die gesamte Zeit über den Anspruch. Wollte das nur nicht nutzen. Jetzt, da bei mir auf der Arbeit immer mehr zu tun ist soll sie aber nicht jeden Tag alleine zu Hause sitzen...

    Wenn das kein Unterschied wäre dann müsste etwa ähnlich viel Unterhalt(svorschuss) vom Jugendamt zurückgeklagt werden wie die Steuerschuld eingetrieben werden. Und das stimmt eben nicht.


    Und ein Zeichen von Können ist das ganz sicher nicht. Aber ich lasse die gerne deine Meinung.😅

    Aber im Gegensatz zum Jugendamt pfändet das Finanzant auch. 😜


    Das liegt an der Schwere der Tag.

    Als ich eine "Verletzung der Unterhaltspflicht" anzeigen wollte, traute das Jugendamt seinen Augen nicht. Dass ich diese Anzeige ganz alleine, also ohne Anwalt und Hilfe des JA "durchbekommen" habe sei sehr unüblich.

    Steuerhinterziehung und Verletzung der Unterhaltspflicht sind zwar beides Straftaten aber bei letzterem muss der Unterhalt getrennt vom Strafrecht privat, also zivilrechtlich, eingeklagt werden.

    Und da sind die Regelungen anders. Da kann man sich gut auf Hartz IV ausruhen. Bei einer Strafe wird trotzdem gepfändet.

    ü

    Teststreifen, wenn alles so einfach ist und klar, dann steig doch selbst in den Ring. Ruckzuck ist dann das Geld da ...

    Damit meinte ich, dass die Möglichkeiten des Finanzamts wesentlich stärker greifen als die des Jugendamtes.


    Schuldest du dem Finanzamt 100€ - die holen sich das, garantiert.

    Schuldest du deinem eigenen Kind 1000€ in Form von Kindesunterhalt- egal. 🤷‍♂️

    Okay, das mag sein dass da die Möglichkeit besteht, Druck zu erzeugen.


    Dass das Jugendamt harmlos ist in meinem Fall kann ich leider nur bestätigen. :D

    Die sollten mal das Personal mit dem Finanzamt tauschen. Ruck Zuck wäre der fehlende Unterhalt eingetrieben. 🤔

    Trotzdem kann es sein, dass du zahlen musst.

    Umgekehrt ist aber die mutter unterhaltspflichtig fürs kind. Dauerstudium geht da gar nicht. ist sie deutlich über der Zeit, kannst du locker fordern, dass sie einen Job annimmt und den kindesunterhalt erwirtschaftet.

    Sorry, aber da musste ich doch schmunzeln.

    Meine Ex hat noch nie offiziell gearbeitet und kommt seit mittlerweile fast 10 Jahren mit " ich mache eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin" bei der "Überprüfung" vom Jugendamt prima durchs Leben.

    Da kann ich fordern was ich will. Dann wird vom Jugendamt dagegen gehalten: "Aber schauen Sie mal, sie gibt sich doch Mühe. Das ist doch positiv!"


    Aber in der Theorie hast du recht, Volleybap

    Nur die hat mit der Praxis hier nichts zu tun...

    Warum fragst du da bei der Mutter nach? Geh alleine zum Kinderarzt und erkundige Dich. Bei GSR muss er dir genauso Auskunft geben wie der Mutter auch.

    Vielleicht möchte der Kinderarzt ja auch nur nicht alles zweimal erzählen und die anschließenden "Haben Sie wirklich gesagt, dass..."- Fragen vermeiden.

    Hallo Zusammen,


    ich bin weiblich, 38 Jahre aus NRW und habe eine Tochter 14 Jahre.


    Frue mich hier zu sein.

    Willkommen hier.


    Bis auf das "weiblich" könnte das auch meine Beschreibung sein. 😂


    Wobei ich immer wieder denke, dass ich es als "weiblich" in meiner Situation wesentlich leichter hätte... :/

    Puh, das sind ja beides keine schönen Geschichten...


    Ich bin seit der Trennung alleine- jetzt schon fast 9 Jahre. Und wenn ich sowas lese bin ich irgendwie fast froh, niemanden gefunden (und auch nicht gesucht) zu haben. Zwar vor lauter Angst, aber so habe ich DIESEN Stress wenigstens nicht.



    Ich wünsche euch eine positive Wendung- es gibt bestimmt irgendeinen Weg zu einem schöneren Leben. Ich wünsche euch, diesen zu finden! :thumbup: