Beiträge von JayCee

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    Ich arbeite im Krankenhauslabor und bin für Bereitschaftsdienste eingestellt - das heißt, ich mache nur Nacht- und Wochenenddienste. Deswegen bin ich in einen anderen Tarif eingruppiert als meine Kolleginnen, die diese Bereitschaftsdienste zusätzlich zu ihren Stunden ableisten, dafür jedoch auch nur 90% ihres normalen Stundenlohns erhalten. Ich allein decke im Moment etwa 1/3 aller Dienste ab und komme dabei im Schnitt auf ca. 35-40 Stunden/Woche. Sprich, falle ich weg, haben die Anderen ein Problem, vor allem, da meine andere Nachtdienstkollegin, die ca. 1/4 aller Dienste macht, im Februar in Rente geht. So schlecht ist meine Verhandlungsposition also nicht, drum überlege ich eben, ob so ein "Schuss vor den Bug" mir da nicht vielleicht nützlich sein könnte. Eine Zusatzausbildung oder in Nebenjob wäre extrem unglaubwürdig, weil ich wirklich voll mit meinem Haupt ob ausgelastet bin. Darum fällt diese Beg leider weg.


    Edit: Ich bin staatlich geprüfte Medizinisch-Technische Laborassistentin, also eine Fachkraft in meinem Bereich.

    Hallo zusammen,


    bei uns in der Arbeit ist es seit einiger Zeit etwas... ungemütlich. Meine Chefin hat zwischenzeitlich immer mal wieder die Sozialkompetenz und die Empathie eines Rasenmähers, und manchmal bringt sie Schoten, die mich, trotz aller Gelassenheit, doch manchmal auf die Palme bringen und/oder sprachlos zurück lassen. Das, gepaart mit der Tatsache, dass ich nach Nachttarif bezahlt werde und dadurch deutlich weniger verdiene, als meine tagsüber arbeitenden Kollegen, lässt mich mit dem Gedanken spielen, mich beruflich eventuell neu zu orientieren.


    Daher kam mir der Gedanke, mir ein Zwischenzeugnis ausstellen zu lassen und mich einfach mal auf Doof in einem anderen Haus zu bewerben. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass es meine Verhandlungsposition stärkt, wenn sie fürchtet, dass ich mich ernsthaft mit dem Gedanken trage, zu gehen. Immerhin sind wir mit 2,5 Stellen unterbesetzt, meine Nachtdienstkollegin geht nächstes Jahr in Rente und wir müssen dann mit 6 Mann (Frau) einen 24/7-Betrieb gewährleisten. Wenn ich dann auch noch weg wäre, würde es ganz schön dünn werden.


    Nun habe ich damit noch so gar keine Erfahrung; bei meinen vorherigen Stellen habe ich einfach immer die Befristung auslaufen lassen und kurz vor Ende ein Abschlusszeugnis verlangt. Das ist jetzt der erste Job, in dem ich länger bin. Wie würdet ihr das denn handhaben?

    Meine war auch ein ziemlicher Schreihals, ständig unzufrieden und am Zappeln. Bei ihr wurde es schlagartig besser, als sie sich selbständig von A nach B bewegen konnte und richtig zufrieden wurde sie, als sie mit uns kommunizieren konnte. Sie hat auch keine Sprachentwicklung durchgemacht, sondern unsere Krippenerzieherin nannte es eine Sprachexplosion. Sie war einfach offensichtlich kognitiv ihren körperlichen Fähigkeiten weit voraus, und das hat sie fürchterlich genervt. Bis heute ist sie eine Plaudertasche und an allem und jedem interessiert und sehr lernfreudig. Vielleicht ist es bei Deinem kleinen ähnlich?

    Ich habe mich dafür entschieden, dass ich, solange das Kind nicht volljährig ist, den gleichen Nachnamen wie sie tragen werde. Weil es (wenn vielleicht auch nur in meiner Einbildung) leichter ist in der Schule, bei Behörden, an der Grenze etc, wenn ich genauso heiße, wie meine Tochter. An ihrem 18ten Geburtstag werde ich aber sofort die Namensänderung beantragen und damit endlich das letzte Band zu meiner Exfamilie kappen.

    Ehrlichgesagt hab ich ganz schlimme Gedanken. Ich schäme mich für den Wunsch nach Erlösung aus dieser Situation.

    Ich hatte diese Gedanken damals auch, als es so schlimm mit meinem Vater war. Und auch ich habe mich so sehr dafür geschämt, dass ich mich kaum getraut habe, sie meiner Psychologin gegenüber laut zu äußern. Doch sie hat mir klar gemacht, dass das kein Ausdruck von Kaltherzigkeit o. ä. ist, sondern im Gegenteil eher ein Ausdruck der Liebe. Weil man Seinem Gegenüber ja nicht den Tod, sondern das Ende des Leidens wünscht. Auch das "warum ausgerechnet er" ist völlig legitim. Hadern und Weinen ist Teil der Verarbeitung für dich. Vielleicht hast du ja jemanden, dem gegenüber du das "ausleben" kannst, jemanden, der die Kraft hat, dich da aufzufangen und festzuhalten. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

    Ich hatte jetzt in den letzten Tagen drei tolle Gespräche mit den Hauptfachlehrern meiner Tochter.

    Zusammenfassung:

    In der Homeschoolingzeit hat mein Kind einen Riesensprung gemacht und sich quasi zur Klassenbesten gemausert. Sie hat als Einzige alle Aufgaben erledigt und den Stoff in allen Fächern verstanden und verinnerlicht. Im Präsenzunterricht ist sie immer voll "da" und lässt sich kaum ablenken. Auch ihr Chaos haben wir gut in den Griff bekommen. Insgesamt sind wir uns alle einig, dass mein Kind enorm profitiert hat von dieser Zeit.


    Ganz besonders gefreut hat mich das Gespräch heute mit der Mathelehrerin. Die sieht mein Kind - im positiven Sinn - als besonderes Kind. Weil sie ein Querdenker ist, selbst überlegt und auch mal hinterfragt. Weil sie an allem interessiert ist und sich über alles ziemlich kluge eigene Gedanken macht und auch mal "gegen den Strom schwimmt", wenn sie von ihrer Sache überzeugt ist. Das ist zwar nicht immer gut mit dem Schulalltag vereinbar und deswegen für die Lehrer zuweilen anstrengend, aber es sind auch Qualitäten, die später einmal sehr gefragt sein werden. Ich solle ihr das bloß nicht aberziehen (so wie das die Grundschule von mir verlangt hat). Und ich als Mutter wäre auch immer sehr durchdacht und die Zusammenarbeit mit mir sehr angenehm. So viel Lob aus der Schule haben wir noch nie bekommen, das tat echt gut.

    Bei UNS (;)) in der Klasse wurde heute eine "Ex" geschrieben, die die Lehrerin am selben Tag noch benotet hat. Die zählt zwar nicht fürs Zeugnis, aber sie wollte sich einen Überblick darüber verschaffen, wie der neue Stoff im Homeschooling verstanden wurde. Meine Tochter war stolz wie Oskar, weil sie in einem Teilbereich eine Eins und in dem anderen eine zwei bekommen hat. Damit hat sie sich mit dem Unterricht zuhause um zwei Notenstufen verbessert. Ihr hat es mächtig Aufwind gegeben, dass ihre Leistung gesehen und positiv wahrgenommen wurde. Sie war richtig euphorisch, als sie heute nach Hause gekommen ist. Ich denke, wir gehen morgen zur Feier des Tages ein Eis essen.

    Wie ich im anderen Thread schon geschrieben habe, für mich fühlt es sich wie ein lächerliche Alibi-Bonbon an. So nach dem Motto: "Guckt mal, wir sind ja so auf Kinder bedacht, da gibt's sogar nen Bonus für." Dass das im Endeffekt auch wieder eher eine Wirtschaftsförderung ist, steht dann im Kleingedruckten, das die breite Öffentlichkeit eh nicht weiter interessiert. Und das Argument, dass Familien durch die Senkung der Mehrwertsteuer ja eh mehr entlastet werden als Singles z. B., weil ja für mehr Leute eingekauft werden soll, empfinde ich fast schon als zynisch. Zumal ich eh nicht glaube, dass da viel beim Verbraucher ankommen wird. Ich gehe davon aus, dass die 3% in den meisten Fällen beim Verkäufer bleiben.


    Außerdem hab ich dann bei der nächsten Steuererklärung auch noch das Getue, auf welchem Formular in welche Spalte ich diesen unglaublichen Reichtum eingeben muss.


    Wenn ich könnte, würde ich die Annahme verweigern - Almosen brauche ich nicht. Und nein-meinem Ex gönne ich trotzdem nichts von diesem Geld. Weil er sich einen feuchten Kehricht um sein Kind schert, sie mit seiner Gleichgültigkeit immer wieder vor den Kopf stößt und es ihm einfach in meinen Augen nicht zusteht.

    Also ich fänds sehr komisch, wenn meine Tochter die ganze Nacht weint und nicht in die Schule geht wegen Sexualkunde in der 4. Klasse.

    Da würde ich vor allem mich fragen, was daheim im Umgang mit den Themen falsch gelaufen ist, oder ob der Lehrer/die Lehrerin überhaupt kein Fingerspitzengefühl besitzt?

    Sicherlich ist die Situation nicht ideal, 1 Mädchen und 6 Jungs, und auch wenn es den Kindern peinlich ist, man kann da viele Sachen trotzdem besprechen. Der Sexualkundeunterricht, also die "basics", die Entwicklung des Körpers usw. findet bei uns immer gemeinsam statt. Meistens gibt es ein externes Team, das einen Tag mit den Jungs, einen Tag mit den Mädchen macht, das ist ideal. Aber nicht immer, dann findet auch so gut wie alles in der Klasse statt, und bei einem vertrauensvollen Miteinander von Schülern und Lehrer ist das kein Problem. Meist bleibt noch eine getrennte Stunde, in der dann die Jungs bei einem männlichen Kollegen, die Mädchen bei einem weiblichen Kollegen sind und Fragen geklärt werden können, die man sonst nicht stellen mag. Aber der Großteil der Themen wird gemeinsam behandelt und das klappt auch gut! Die letzte Klasse waren 23 Kinder, davon 6 Mädchen. Die waren zwar nicht allein, aber der Jungsüberschuss war groß.

    Bei meiner Tochter wird wohl dieses Thema in der Schule einfach wegfallen.

    Ich weiß nicht... Ich wollte mich nicht in einen Raum voller Männer stellen - und seien sie nie noch so bekannt - und des Langen und Breiten über meine Geschlechtsmerkmale und - Funktionen sprechen. Und ich bin erwachsen. Ich kann das Mädchen da schon versteh und hätte meine Tochter auch zu Hause gelassen.

    Hier in der Lüneburger Heide ist es toll. Wir sind den ganzen Tag gewandert, und die Menschen , die wir getroffen haben, kann man an einer Hand abzählen. Das Frühstück haben wir am Abend vorher bestellt und alles an den Tisch gebracht bekommen (statt Buffet). In der Gastronomie stehen die Tische mit enorm viel Abstand - das mag ich sehr, das darf so bleiben - und es werden vorbildlich Masken getragen, sobald man den Tisch verlässt. Ich finde es toll und genau den richtigen Urlaub in dieser Zeit.

    In der Nähe von Garmisch, A95, Ausfahrt Murnau liegt das Freilichtmuseum Glentleiten, das ist sehr sehenswert. Da kann man auch einen schönen Tag rumbringen mit Geschichte "zum Anfassen". Allerdings weiß ich nicht, wie das im Moment gehandhabt wird, ob alle Häuser offen haben etc. Direkt daneben der Staffelsee ist auch toll, da kann man auch baden, wenn man möchte, oder eine Schiffsrundfahrt machen.


    Kochel und den Walchensee/Kochelsee würde ich momentan links liegen lassen, genau wie die Gegend um Tegernsee und Schliersee. Die Einheimischen sind da momentan höchstgradig genervt von Touristen, da werden schon auch mal faule Eier auf Autos mit auswärtigen Kennzeichen geworfen und solche Späße. Leider, denn dort ist es eigentlich wunderschön und man kann toll wandern.


    Eines der Highlights der Gegend sind meiner Meinung nach die Isarauen zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen. Da kann man super wandern durch einen echten Urwald, außer, dass ausgewählte Trampelpfade freigehalten werden, wird da alles so gelassen, wie die Natur es macht. Das ist einer meiner Lieblingsplätze bei uns hier.


    Baden kann man natürlich auch ganz prima am Starnberger See, allerdings ist das halt auch die "Badewanne der Münchner". Sprich, je nach Wetter und Wochentag kann es da extrem voll werden.


    Auch an der A95, Ausfahrt Iffeldorf, liegt zum Einen eines der Besuchbaren Güter von Gut Aiderbichl, zum Anderen die Osterseen, an denen man auch prima wandern und baden kann.


    Insgesamt gesehen, würde ich Garmisch wohl links liegen lassen - das ist eine ziemliche Touristenfalle und meiner Meinung nach nicht so wirklich sehenswert. Das Oberland zwischen Icking und Murnau entlang der A95 hat da viel mehr zu bieten. Und man übernachtet auch günstiger dort; in Garmisch selbst ist es ziemlich überteuert.


    Wann plant ihr denn dort zu sein?

    Mein Vater sagte immer:Leg alles zur Seite, was dich aufregt, und schlaf erstmal eine Nacht drüben. Und dann, wenn du wieder richtig denken kannst, beschäftigst du dich intensiv damit, machst einen Plan und hältst dich dran. Und legst es dann auf die Seite, bis du es brauchst. Hat mir persönlich sehr geholfen.

    Es gibt halt auch durchaus Eltern, denen die Bildung ihrer Kinder nicht so wichtig ist. Und deren Kinder würden halt meiner Meinung nach, wenn Bildung kosten würde, eher hinten runter fallen. Ich meine, Chancengleichheit in der Bildung ist eh eher eine schöne Idee als Realität - das würde mit Einführung eines allgemeinen Schulgelds naturgemäß eher noch schlimmer werden.


    Und ich bleibe dabei... wenn schon auf Regelschulen mit dem Anwalt gedroht wird, wenn die Noten nicht so sind, wie die Eltern sich das vorstellen oder Prinz/Prinzesschen eine Strafarbeit/Nachsitzen o.ä. müssen, dann möchte ich mir nicht vorstellen, wie diese Herrschaften agieren, wenn sie für die Schule auch noch bezahlen.


    Dass es durchaus so ist, dass ein Schulabschluss gekauft werden kann - hier in Deutschland - habe ich in meiner Familie erlebt. Mein Onkel hat meinem Vater jahrzehntelang unter die Nase gerieben, dass er seinen Sohn nach schlechten Leistungen auf eine teure Privatschule schicken konnte, wo dann ein guter Abschluss kein Problem war, wogegen wir "armen Verwandten" uns auf der Regelschule abrackern durften. Mit ein Grund, warum ich noch mein Abi an meinen Realschulabschluss angehängt habe - nur um ihm eins auszuwischen. Aber das nur am Rande.

    Ich weiß nicht, ob es die Anspruchshaltung der Eltern an die Schule nicht noch steigert, wenn sie auch noch für den Unterricht bezahlen. Es herrscht ja jetzt schon zum Teil ein enormes Anspruchsdenken an die Schule.


    Außerdem fürchte ich, dass es z. B. für die Kinder von uns Alleinerziehenden dann keine adäquate Schulbildung gäbe, weil wir sie uns einfach nicht leisten könnten. Während die "reichen" Kinder mal eben einfach so durchgewinkt werden bis zum Abi, weil der Papi ja dafür zahlt.


    Ich weiß nicht, ob mir das gefallen würde.

    Unsere Mathelehrerin hat eine von den Schülern freiwillig zu nutzende Zoom Konferenz vor den Ferien veranstaltet. Da war es noch so, dass es von der Schule aus keinen geplanten und verpflichtenden Videounterricht gab. Sie wollte auch nicht primär Unterricht machen, sondern einfach nur mal mit den Kindern sprechen.


    Ich als Klassenelternsprecherin würde gebeten, das an die Eltern heranzutragen, eine Liste der Interessierten zu erstellen und diese samt aktueller Mailadressen an die Lehrerin zurückzugeben. So, weit, so gut, möchte man meinen. In Wirklichkeit war es ein Riesendrama. Das Datenschutzthema, lieber genutzte Alternativanbieter, Eltern, die von mir oder wahlweise auch der Lehrerin erwarteten, technischen Support zu leisten (bis hin zu der Anfrage, ob ich denn nicht vorbeikommen und das einrichten könnte) usw.


    Auch dieses "dann lässt man halt die Eltern was unterschreiben" ist nicht so einfach, wie es klingt. Weil es manche einfach nicht tun. Und wenn nur einer dagegen ist, können alle es nicht machen.


    Mittlerweile gibt es verpflichtende Teams-Meetings, mit Unterstützungsangebot durch die Schul-ITler und der Möglichkeit, sich Endgerät von der Schule zu leihen. Nach diversen Startschwierigkeiten läuft es bei uns in der Klasse - zumindest bekomme ich weder von den Lehrern noch von den Eltern Beschwerden mit.

    Jetzt hab ich den Artikel auch Online gefunden:


    https://www.merkur.de/lokales/…68429.html#idAnchComments


    overtherainbow mit der Schule/den Lehrern kommunizieren ist ja gut und wichtig. Aber der Ton macht die Musik. Ich habe z.B. auch schon einmal eine WhatsApp an die Lehrerin geschrieben, dass meine Tochter das Pensum des Wochenplans nicht schafft. Ganz wertneutral als Feedback. Sie hat kurze Zeit später angerufen - was ich weder gefordert noch erwartet habe - und sowohl mit mir als auch meiner Tochter gesprochen.


    Zeitgleich habe ich aber auch mitbekommen, dass andere Eltern sie quasi rund um die Uhr mit Nachrichten bombardieren und unverzügliche Antwort erwarten. Das geht halt dann nicht, und dass sie da dann auch mal genervt reagiert, kann ich verstehen.