Beiträge von F4tH3R F16URE

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    Schenk den beiden( Ex und Partner) mal einen Ausgehabend- dann könnten sie Kraft schöpfen...Du betreust die Kinder-alle:nixwieweg

    ...und ein Kind mal ganz allein, wäre für die Ex sicher auch toll um so manche Schwierigkeit aus der Welt zu räumen....

    Ich betreue die 4 gemeinsamen Kinder an 100 Tagen im Jahr und zeitliche Engpässe der Eltern dort sind durchaus auch hausgemacht. Ich bin den beiden in der Vergangenheit da auch häufig entgegen gekommen, als die beiden z. B. zu einer Hochzeit oder Freunde/Verwandte besuchen wollten.
    Das Verhältnis zwischen der Mutter und mir ist auch nicht so schlecht, daß wir uns nicht über unsere Kinder austauschen könnten. Ich setze mich am Wochenende mit meiner Ex zusammen, denn zwischenzeitlich stellt sich mir das schon so dar, daß die Angelegenheit mehr Theatralik hat als einen konkreten Wunsch auf Abänderung der Verhältnisse. Offenbar möchte unsere Tochter nur ihre Komfortzone nicht verlassen und wir als Eltern müssen hier mal eine klare Ansage machen, daß wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen.

    Hallo Zusammen,


    als hier hat sich die fast 14jährige nun dahin geäußert, daß sie den Haushalt der Mutter verlassen will und zu mir ziehen möchte. Also schon mit so einer

    "Mach was." Attitüde.

    Sie stellt das so dar, daß sie im Haushalt der Mutter zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, sich nicht für voll genommen fühlt und

    sich quasi ständig mit Mutter und Stiefvater streiten muß. Letztes Highlight war, daß für den Konfirmandenunterricht einige Termine verbummelt wurden. Unklar ist, wer da was versäumt hat. Jedenfalls hat sich unsere Tochter dann beim letzten Termin im Datum geirrt und sie ist dann zu einer wichtigen Veranstaltung nicht da gewesen (sie war stattdessen bei einer Freundin). Jetzt hat die Pastorin angekündigt, daß die fast 14jährige ein Jahr hinten dran hängen muß und dann eben im kommenden Mai nicht konfirmiert wird. Nach Darstellung des Mädchens meinte die Mutter, sie würde sich für das Kind schämen und als eben dieses Kind daraufhin weinte, gab der Stiefvater zum Besten, sie müsste eigentlich noch viel mehr weinen, für solche Versäumnisse. Sollte das stimmen, ist mir unklar, welchen pädagogischen Zweck solche Aussagen der Eltern eigentlich haben sollen. Davon kann sich das Kind ja nur mies fühlen.

    Fakt ist, unsere Tochter beklagt sich schon seit Monaten darüber, wie sie im Haushalt der Mutter "leidet". Das Thema "Regeln" ist auch immer wieder auf der Tagesordnung. Jetzt bin ich aber sehr vorsichtig in der Aussage unserer Tochter, wie sie so ihren Alltag im mütterlichen Haushalt erlebt.
    Hier ist es ja so, daß die Kinder fast Narrenfreiheit haben und bei der Mutter eben nicht. Und dann denken sie eben auch, das wäre hier im Alltag auch so.

    Den Unterschied habe ich aber auch schon mehrfach erklärt und auch klargemacht, daß ein gemeinsamer Alltag in meinem Haushalt auch anders aussehen würde als die sonstigen Wochenenden.

    An einem kürzlich verstrichenen Wochenende hat sich die 13jährige mir gegenüber äußerst respektlos verhalten. Da habe ich ihr eine klare Ansage gemacht, was ich davon halte.

    Erst jüngst sagte sie zu diesem Vorfall noch, sie könne mich gar nicht für voll nehmen, wenn ich versuchen würde, streng zu sein.

    Ich habe auch Sorge, daß die Tochter weiß, welche Knöpfe sie bei mir drücken muß, damit ich in Aktionismus verfalle. Unsere Tochter wünscht sich auch, daß sie ihre Schule weiter besuchen kann und nicht wechseln muß. Was aber viel praktischer wäre, weil ihre Schule dann in einem anderen Bundesland und Verkehrverbund liegt. Die Nachmittage möchte sie dann bei ihrer Freundin verbringen, bis sie von mir nach der Arbeit abgeholt wird.

    Das halte ich nicht für tragfähig. Selbst wenn die Eltern ihrer Freundin uns unterstützen würden, was passiert dann, wenn die Freundschaft zerbricht oder es rüher oder später andere Gründe gibt, daß diese Option wegfällt?

    Zusammengefaßt habe ich so den Eindruck, meine Tochter möchte sich zwar räumlich verändern, aber nur alle Vorteile, ohne Unanehmlichkeiten, dabei haben. Und ich soll mein ganzes Leben darumherum stricken und werde nicht für voll genommen, wenn ich meine Vorstellungen über ein gemeinsames Familienleben vortrage? Andererseits sehe ich aber auch das Problem mit dem teilweise emotionslosen Verhalten von Mutter und Stiefvater gegenüber den Kids. Meine 18jährige Tochter hat sich neulich dazu mal so geäußert: "Die vergessen zwischendurch mal, daß sie Kinder haben und machen ihr eigenes Ding."

    Ich bin gerade verunsichert. Ich habe, das ist historisch gewachsen, einen Hang zum Helfen und mich dabei selbst zu vergessen. Ich hatte vor ein paar Monaten noch das Gefühl, endlich wieder im Leben angekommen zu sein und dann habe ich vor ein paar Monaten nach vielen Jahren wieder eine hoffnungsvolle und aufrichtige Beziehung angefangen. Und nun habe ich doch Zweifel, ob ich das alles in die Waagschale werfen soll, um meiner Tochter zu helfen. Möglicherweise stellt die Tocher nach ein paar Wochen fest, daß es ihr bei mir auch nicht gefällt und ich habe für dann mein Leben mit weitreichenden Konsquenzen umgekrempelt (ggf. noch ein Umzug?).

    Bin ich jetzt egoistisch, wenn ich dabei auch mal an mich selber denken möchte? Einen solchen Versuch möchte ich allenfalls dann wagen, wenn auch die Tocher bereit wäre, sich organisatorischen Notwendigkeiten zu beugen, wozu beispielsweise eben auch ein Schulwechsel gehören würde. Und dann habe ich auch Beklemmungen, wenn meine Tochter durchblicken lässt, daß Sie einen respektvollen Umgang zwischen Vater und Tochter nicht für zwingend nötig hält. Das bestärkt mich fast schon in der Annahme, daß sie eine neue Spielwiese sucht, weil es auf der alten nicht mehr so läuft, auch wenn sich Mutter und Stiefvater mit pädagogischen Rezepten nicht gerade beklekkern und das ein Übriges tut. Ich will unsere Tochter ja nicht im Regen stehen lassen, aber ich möchte mich dabei nicht (wieder) selber vergessen.

    So ungewöhnlich ist das nicht. Mein Vater wurde auch oft "behelligt", 3x war sogar die Staatsanwaltschaft da und hat sein Büro leer gemacht.

    Da mußte er dann immer zum Amtsgericht fahren, um seine Aktenordner zu sichten. Nach dem 3. erfolglosen Versuch war Ruhe. Da wollte der Amtsschimmel nicht wieder fruchtlos einen Einsatz fahren. Der Vater hat eben unter der Hand abgerechnet und das war ihm nicht nachzuweisen. Kosten des Verfahrens: Trägt die Mutter. Als das Gemeinde meiner Mutter dann später wieder mal tätig werde wollte, hat sich auch die Mutter gewehrt, weil die nicht wieder auf den Kosten hängen bleiben wollte.

    Mindestunterhalt für Kinder ist ja so oder so IMMER zu zahlen.

    Das das so nicht richtig. Jedenfalls hat mir das jüngst das Amtsgericht meines Vertrauens geschrieben. Dieser Satz kann allerhöchstens gelten, wenn noch kein Titel besteht. Ansonsten kommt es darauf an, welche Umstände zur Zeit der Entstehung des Titels da waren und wie sie sich im Verhältnis dazu zum heutigen Zeitpunkt geändert haben. Kommt ganz auf die neue Unterhaltsberechnung an, die vorgelegt wird, ob das für den Mindestunterhalt oder mehr reicht. Und über einen oder mehr Punkte in der Berechnung kann man sich dann sicher streiten. Sofern der Vater hier überhaupt tätig wird. Das muss er schon werden, wenn er den Titel abgeändert haben möchte

    Die Post kam zur Abwechslung mal am Montag und es war nur ein Dreizeiler. "...mit Bitte um Kenntnisnahme...."

    Der Anwalt der Mutter hat vorletzte Woche einen neuen VKH-Antrag gestellt. Der ist zwei Tage später wieder abgelehnt worden.

    Der Grund: Der Anwalt hat den Antrag fast mit dem gleichen Wortlaut gestellt wie vorher.

    Die Richterin schreibt lakonisch unter die Begründung:


    Diese Anforderungen an die Substantiierung eines zulässigen Abänderungsantrages sind bereits in dem zurückweisenden Verfahrenskostenhilfebeschluß vom xx.yy.2019 in dem Verfahren Kind/Papa dargelegt worden, so dass die erneute Antragstellung ohne Darstellung der ursprünglichen Entscheidungsgrundlage verwundert.


    Da fängt die Woche doch mal gut an. :)

    Ich will ja mal nicht meckern. Ein "Leidensgenosse" von mir, der so wie ich, fünf Kinder von einer Frau hat, bekam vom Jahreswechsel bis Mai 27 Briefe vom Anwalt der Mutter. Das Sorgerecht für die Kinder hat er nun an die Mutter abgegeben, weil er das nicht mehr für zumutbar hält. Das Gericht, daß sich gegenwärtig mit 7 Anträgen der Mutter gegen den Vater befassen muß (Sorgerecht/Unterhalt), hat die Abgabe des Sorgerrechts im lfd. Verfahren lediglich mit dem Satz kommentiert: "Der Vater ist einverstanden".

    Man schreibt dann zwei bis drei Tage und dann bricht der Kontakt ab, da das Angebot an Kerlen einfach viel zu groß ist und eben "bessere" Partien da sind.

    Das ist das ganz große Problem bei den Dating Portalen. Da liegt dann das eigene Profil wie auf dem Grabbeltisch kurz vor der Kasse beim Discounter. Da kannst du gar nichts machen, als dich eben bestmöglichst anzubieten. Und wen das nicht "abschreckt", da trennt sich eben schon die Spreu vom Weizen. Das ist doch gar nicht mal so schlecht. Ich war auch ein paar mal dabei, hatte ein paar Dates, passte aber zwischenmenschlich nicht, oder Gegenüber hat das Interesse verloren. Vor ca. 8 Wochen hatte ich mich nach mehreren Jahren schon damit abgefunden, alleine zu leben und 2 Wochen später habe ich jemanden im realen Leben kennengelernt, wobei ich gar nicht aktiv auf der Suche war. Ich war als Single aber jetzt nicht irgendwie pessimitisch wg. fehlender Zweisamkeit. Habe mich gut eingerichtet, viele soziale Kontakte, Freunde, ausreichend Freizeitbeschäftigung neben Familie und Beruf. Das erhalte ich mir auch. Versuche mal, dich anderweitig auch noch zu vernetzen. Und der Rat von Sponge ist es wert, ihn zu berücksichtigen. Man sollte seine Ansprüche dafür nicht herunterschrauben und sich selber treu bleiben. Irgendwann klappt es schon. Nicht selten gerade dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. ;-)

    In der Zwischenzeit hat der Anwalt von Ex Beschwerde beim OLG eingelegt, gegen die abschlägige Entscheidung des Amtsgericht zu seinem Verfahrenskostenhilfegesuch. Das OLG hat ihm dann wohl Gelegenheit gegeben, die Beschwerde zurückzuziehen, weil sie wohl abgelehnt werden würde. Was er dann auch gemacht hat. Damit war das Verfahren zu Ende und es ist nicht einmal zu einer Klage gekommen.

    Es geht jetzt wohl in eine 2. Runde. Ich habe gestern zwei meiner Kinder für den unterwöchigen Umgang abgeholt und habe da

    neue Schriftsätze von dem Anwalt der Ex mit Datum von vorgestern and das zuständige Amtsgericht gesehen. Antragsgegner in dem Schreiben enthält meine Postanschrift. Die wollen mir wohl mal wieder das Wochenende versauen.

    Was macht für Euch eine gute Beziehung aus?


    Miteinander auf Augenhöhe sein. Sich respektieren und den anderen so behandeln, wie man

    selber behandelt werden möchte.


    Woran scheitern Beziehungen Eurer Erfahrung nach? Wie gelingen erfüllte, glückliche Partnerschaften?


    Das Prinzip Geben/Nehmen ist nicht mehr in der Balance. Eine Beziehung, in der ein Teil nur leistet und der

    andere nur nimmt, hat keine Zukunft. Oder es stellt sich heraus, daß der Partner nicht zu meinen idealisierten

    Normen- und Wertvorstellung paßt. Man schaut den Leuten ja erst mal nur vor die Stirn und lernt erst nach

    und nach auch den Charakter kennen.


    Was erwarten Mann/Frau von einer Beziehung?


    Ist Immho identisch zu ersten Frage.


    Wieviel Kompromisse soll jeder eingehen, wieviel Bedürfnisse des anderen müssen befriedigt werden?


    Soviel wie notwendig und die Beziehung aushalten kann, ohne das Individuum zu sehr in seiner freien Persönlichkeitsentfaltung

    einzuschränken. Das lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken.


    Inwiefern sollten sich Mann und Frau anders ihren Partnern gegenüber verhalten?


    Anders als gegenüber gleichgeschlechtlichen Menschen? Das liegt doch wohl auf der Hand?!


    Was wollen Männer und was Frauen von einer Beziehung?


    Das ist ganz unterschiedlich und kommt sehr auf die persönliche Situation an. Die einen wollen materielle Sicherheit für sich und ggf. vorhandene, leibliche Kinder und andere wollen eine Ergänzung zu ihrer Persönlichkeit, ihrer Seele, ihrem Spirit. Wieder andere sind vielleicht mit Sexualkontakten völlig zufrieden.


    Was machen Männer oft falsch? Und was Frauen?


    Darüber erlaube ich mir kein Urteile. Das sind Klischees. Stichwort Zahnpastatube.


    Was haben Männer den Frauen zu bieten? Und was Frauen den Männern?


    Die Frage ist doch sehr allgemein gehalten. Ich kann es als Mann sehr gut finden, wenn meine Partnerin besser die handwerklichen Aufgaben durchführt, als ich das könnte. Da kann man sich auch wieder in Klischees verlaufen, Mann hat die Kohle, Frau das gute Aussehen. I've got the money, i've got the place, you've got the figure, you've got the face...(frei nach Sailor)


    Was empfindet ihr in einer Beziehung als richtig schön und was als richtig schlimm?


    Richtig schön ist gefühlte Seelenverwandschaft. Richtig schlimm ist verletzendes Verhalten des Partners.


    Immer wieder taucht der Begriff "Freundschaft Plus" auf.

    Was unterscheidet diese von einer "echten Beziehung"?


    Das könnte man eigentlich auch googlen. In einer Freundschaft Plus verbringt man eben nur Qualitätszeit miteinander, ohne

    den drögen Alltag und nervige Verpflichtungen gegenüber dem anderen zu haben (mir doch egal, wie der zur Arbeit kommt, wenn sein Auto kaputt ist).


    Ansonsten finde ich die Meinung von Paps schon schwer gewichtig und habe die bis neulich auch vertreten. Habe allerdings gerade 'ne Frau kennengelernt, die mich schwer vom Gegenteil überzeugen könnte. Jetzt werden wieder einige sagen, daß ich dem AMIGA Syndrom verfallen bin (Aber Meine Ist Ganz Anders).


    Hat jetzt 10 Minuten gedauert, das zu schreiben. Also, so schlimm war es nicht. Ob meine persönliche Meinung nun statistisch belastbar ist, keine Ahnung.

    Ist auch nicht mein Problem.

    Gibt es hier jemanden, der nie mit seinen noch kleinen Kindern von sich selbst in der dritten Person gesprochen hat?

    Denke immer gerne daran zurück, wie unsere heute dreizehnjährige Tochter mit nicht ganz zwei Jahren entrüstet rief: "Lass Sie!"

    Ich stelle hier mal eine virtuelle Kerze für eine jüngst verstorbene Freundin der Familie hin.
    Nachdem im letzten Jahr meine Tante väterlicherseits kurz vor Vollendung des 80. Lebensjahres verstarb,

    ist ihr nun ihre langjährige Freundin (mit 86 Jahren) gefolgt. Die beiden kannten sich über 65 Jahre und wir haben

    oft die hohen Festtage wie Ostern oder Weihnachten zusammen verbracht. Sie hat dann meistens auch eine Kleinigkeit

    für unsere Kids mitgebracht. Jetzt können die beiden da oben wieder zusammen Karten spielen und Aschenbecher füllen.
    Meinen 86jährigen Onkel hätte es neulich auch fast erwischt. Schlaganfall. Gott sei Dank geht es ihm schon wieder besser und

    es ist absehbar, daß er sich nach einer Reha wieder fast vollständig erholen kann. War auch nicht abzusehen, daß alle seine

    jüngeren Geschwister das Diesseits vor ihm verlassen mußten. Die Generation vor mir wird immer lichter.