Beiträge von F4tH3R F16URE

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    Heute Post vom JC im Postkasten.

    Schreibt die Behörde sinngemäß:


    "Sehr geehrter Herr FF,


    wir teilen Ihnen hiermit mit, daß wir Ihnen die Kosten in Höhe von rund 450 Euro für

    die Begleichung der Kostennote Ihres Rechtsanwalts Anwaltsname erstatten.


    Wenn Sie im Gegenzug so nett wären, die Klage auf Kostenerstattung am Sozialgericht zurückzuziehen?


    MfG, Ihr SB vom JC"


    Das kommt mir gerade sehr gelegen, wo ich gerade wegen einer Heizkostenerstattung eine nicht ganz kleine Rückforderung an das Jobcenter

    zu leisten habe.

    Dann gibt es eben kein Urteil dazu, aber ich denke, solche Aufforderungen zur Mitwirkung wird man sich künftig schenken.

    Ist ja auch was.

    Same me. Anzahl Smileys begrenzt, Avatar wird nicht angezeigt. Habe ich gelöscht, dann versucht, neuen hochzuladen, der den Kriterien bzgl. Größe und Abmessungen entspricht.

    Nach x Versuchen aufgegeben. Meldung war stets:


    Beim Hochladen der Datei ist ein unbekannter Fehler aufgetreten


    Btw: Das AE-Logo auf der Startseite wird mir nicht angezeigt. Es erscheint nur der Platzhalter für das Bild.

    Du zahlst doch Unterhalt für alle 5 Kinder, richtig? Ich würde Ex genau sagen das du am Existenzminimum lebst, aber Junior das Taschengeld gibst.

    Ich bezahle auf jeden Fall immer noch daß, was ich zuletzt für fünf Kinder zu zahlen hatte, weil die 4 minderjährigen Kinder das ohnehin rechtlich problemlos bekommen könnten. Im Ergebnis bin ich damit immer noch ziemlich genau an der gegenwärtigen Summe des Selbstbehalts.

    Ist er gar "Mangelfall" und damit bis an den Rand des Mindestbedarfs gedrückt, wirkt eine auch noch so freundlich verpackte Zahlungsaufforderung schon schräg. Beschäftigt hat sich Deine Ex mit Deiner finanziellen Situation wohl nicht - oder es geht ihr sonst wo vorbei ...

    Es ist wohl eine Mischung aus beidem...:rolleyes3:

    2. Wenn es finanziell nicht nur bei dir durch hohe Unterhaltszahlungen für eure gemeinsamen Kids eng ist, sondern auch bei der Mutter, gibt es einige Moeglichkeiten, Zuschüsse zu bekommen.

    Das scheitert regelmässig an dem guten Einkommen des Next.

    Du brauchst, was du in der Theorie bereits verinnerlicht hast, Geld für den regelmäßigen Umgang. Da bittet du die Mutter auch nicht um Unterstützung.


    Ich kann mich noch gut an die Reaktion erinnern, als ich sie mal um ein Entgegenkommen diesbezüglich gefragt habe. Da ging es "nur" um die Beköstigung. Sie meinte, ich solle den Umgang bitteschön an meine finanziellen Möglichkeiten anpassen. Hätte damals bedeutet, es hätte kein Umgang statt gefunden. Aber ich bin ja auch nicht ewig nachtragend.


    Das mit dem Taschengeld für die Dauer des Aufenthalts ist eine gute Idee. Man zeigt zumindest den Willen.

    Hallo in die Runde.


    Und jährlich grüßt das Murmeltier. Unser Sohn darf im Herbst auf Klassenfahrt nach England fahren (dann Klasse 8).
    Der Stiefvater und die Mutter haben mich freundlich gebeten, mich "nach meinen Möglichkeiten" daran finanziell zu beteiligen.
    Da ich ein Mangelfall bin, ist ihnen möglicherweise bewußt, daß meine Unterstützung rein freiwillig ist.
    In der Vergangenheit habe ich das auch gemacht, auch wenn ich dafür an anderer Stelle kürzer getreten bin und habe

    50 % der Kosten bezahlt (zuletzt 3stellige Summe). Rein freiwillig, um des Guten Willens und um des familiären Friedens wegen.
    Da meine anderen Kinder nun auch älter geworden sind und auch Klassenfahrten unternehmen (werden), ist dort ein

    ähnliche Erwartungshaltung der Ex und des Next zu erwarten.

    Allerdings hat sich meine finanzielle Situation seit dem Frühjahr letzten Jahres etwas verschlechtert, so daß ich jetzt

    pingeliger mit meinen Ausgaben sein muß. Das würde letztlich auch bedeuten, daß meine Mittel in den anderen Haushalt

    abfließen, ich aber damit auch nur noch wenig Gestaltungsmöglichkeiten für die Zeiten der Kinder bei mir habe.

    Ich muß sagen, das fällt mir schon ziemlich schwer. Dafür muß ich ohnehin schon

    immer häufiger auf meine dahinschmelzenden Rücklagen zurückgreifen.
    Nun bin ich jetzt ein bisschen in der Zwickmühle, einerseits möchte ich mich ja nicht völlig verweigern, aber andererseits

    ist auch einfach der Punkt erreicht, an dem die Leistungsfähigkeit endet. Es ist vielleicht eine Gewissensfrage.

    Auf jeden Fall wird wohl der Haussegen ein bisschen schief hängen, wenn ich nun mitteilen muß, daß "meine Möglichkeiten"

    diesen Support nicht mehr zulassen. Danke für's Gespräch.

    Die Begründung sollte sich an den gesetzlichen Rahmenbedinungen orientieren, so wie du es im Eingangspost ja schon vorgegeben hast. Die machen eben einen Schuß ins Blaue hinein. Jetzt wäre es wirklich mal interessant, ob sie präzisieren wollen, warum noch eine Unterhaltspflicht bestehen könnte. Es ist auch richtig, daß man den Behörden nicht auch noch die Munition gegen sich selber liefern sollte.

    Das ergibt sich aus aus § 94 SGB XII, den dir das Sozialamt wahrscheinlich bereits genannt hat. Der Auskunftsanspruch ist dort nicht bedingt. Geklärt wurde dies z.B. in dem Verfahren LSG NRW vom 26.01.2015, Az. L 20 SO 12/14.

    Um festzustellen, ob ein Unterhaltsanspruch besteht, bedarf es zunächst der Auskunft. So wird ein Schuh daraus, wie das die Sozialgerichte sehen.


    Ich finde den Presseartikel leider nicht mehr, aber es war mal in der Zeitung zu lesen, daß das Sozialamt einer Stadt einen Rentner auf Auskunft verklagen wollte, weil er der letzte Ehegatte war, bevor die Frau pflegebeürftig ein Heim kam. Pikant: Die Ehe war seit über 40 Jahren geschieden. Die wollten von einem Bruch der Unterhaltskette nichts hören.


    Edit: Hab den Artikel doch gefunden:


    https://www.nwzonline.de/olden…ten_a_3,0,3727045052.html

    Meine Großtante ist am Heiligen Abend mit 95 Jahren friedlich eingeschlafen. Meine Tante und meine Mutter haben sie bis zum Schluss begleitet. Sie war die letzte Verwandte aus der Generation vor meinen Eltern. Ich hoffe, sie hat es jetzt gut dort, wo sie angekommen ist.

    Moin.

    Der Grund des Anrufes war, daß die SB's wohl tatsächlich darüber diskutiert haben, aus welchem Pott sie denn die Kosten übernehmen könnten.
    Weil man sich darüber nicht einig war, ist der Vorgang an die Fachaufsicht gegangen. Jetzt müssen die SB's aber auf die Rückmeldung von dort warten und wollten mich fragen, ob das okay wäre, wenn ich die Antwort vom Jobcenter im Januar bekomme. Meine gesetzte Frist (2 Schreiben mit je 14 Tagen) wäre nicht zu halten. Ich habe denen dann gesagt, daß die Klage schon raus ist und ich die Klagerücknahme von der Entscheidung der Fachaufsicht abhängig mache.

    Das Jobcenter hat heute angerufen. Da ich mein Handy lautlo gestellt hatte, habe ich vom dem Anruf nichts mitbekommen.

    Da die sich aber so gut wie nie telefonisch melden, gehe ich mal an, daß sie Post vom Gericht bekommen haben und jetzt mit mir

    darüber reden wollen. Worum ich sie ja schon zigmal gebeten hatte.

    Nicht mal die Presse hat sich getraut, darüber zu schreiben.

    Die meisten Redakteure verstehen aber auch schon die Story nicht. "Hä? Wieso? Sie haben doch den Selbstbehalt?" :hae:

    Ich war mal im SoVD, ist so ein Verband wieder VDK, die haben für mich die Sekretariatsarbeit erledigt. Da ich aber schon seit Jahren keine

    Streitigkeiten mehr mit dem JC hatte, habe ich letztes Jahr gekündigt. Das Leistungsspektrum der Sozialverbände würde ich auch nicht überwerten.
    Die Beratungsqualität schwankt auch regional sehr stark. Letztlich kann man lieber doch alles selber machen, aber den mühseligen Papierkram erledigen sie

    ganz ordentlich. Hatte mal bis zu 6 laufende Gerichtsverfahren gleichzeitig am Sozialgericht, die Korrespondenz und den Weg zur Post schafft man dann einfach nicht mehr alleine, wenn man Vollzeit arbeitet.


    Hier legt man es offensichtlich gerne darauf an, die Bewilligung von Sozialleistungen in den Gerichtssaal zu verlagen. Die letzten Verfahren hat man auch nur deshalb beendet, weil die schlicht und einfach zu wenig Personal hatten. Von Einsicht keine Spur. Mir hat man damals quasi sinngemäß geschrieben, daß ich alle meine Ansprüche gerne sozialgerichtlich klären könne. Habe ich dann auch konsequent und regelmässig gemacht und dazu dem Gericht immer den Auszug vom Jobcenter dabei gelegt, daß ich gerne so verfahren dürfe. Das hat dann letztlich auch mal ordentlich gerumpelt zwischen Sozialgericht und Jobcenter.

    Lalü Lala.

    Schon wieder ist mehr als ein Jahr herum. Also, noch mal kurz:

    1.) Jobcenter fordert mich auf, die bestehenden Unterhaltstitel "zu beseitigen". Ich würde zuviel bezahlen, sonst wäre ich ja nicht deren Kunde.

    2.) Ich frage Exilein, ob sie mit einer neuen Unterhaltsberechnung beim Jugendamt einverstanden ist. Ist sie.
    3.) Jugendamt meint 01/2019, ich soll ab sofort300 Euro mehr bezahlen, rückwirkend ab November 2018.
    4.) Wenn ich die Berechnung vom Jugendamt so unterschreibe, wird mir vom JC hinterher noch sozialrichtlich Eigenverschulden für die Bedürftigkeit vorgeworfen. Daher frage ich nach deren Einschätzung. Ich frage das Jobcenter, ob ich das so titulieren darf. Ich bitte um weitere Unterstützung, konkrete Handlungsempfehlungen. Keine Antwort.
    5.) Exilein hat keine Lust, auf das Herumgeier mit dem Jobcenter und will die neuen Titel. Daher beauftragt sie einen Anwalt, der wiederum eine neue Berechnung erstellt und mir ein Ultimatum setzt, seine Berechnung zu titulieren. Ich teile das wieder dem Jobcenter mit. Keine Antwort.
    6.) Bekomme Gerichtspost. Die Ex will auf höheren Kindesunterhalt klagen. Ab diesem Zeitpunkt nehme ich mir auch einen Anwalt, um mich zu verteidigen.
    7.) Die Anträge der Ex werden vom Gericht abgelehnt, sie sind unzureichend begründet (Anwalt hatte keine Lust?).

    Auch das teile ich dem JC mit.
    8.) Mein Anwalt schickt im November eine Rechnung für das VKH Prüfungsverfahren, für das ich selber keine VKH bekomme. Muß den also selber zahlen.

    9. ) Ich fordere das Jobcenter auf, mir die angefallen Anwaltskosten zu erstatten. Wie üblich, keine Antwort. Schreibe nochmals, mit Inverzugsetzung.
    10.) Letztes Wochenende habe ich Leistungsklage vor dem Sozialgericht eingereicht. Kann natürlich jetzt ein Jahr dauern, bis sich da etwas tut.
    Ist ja kein Eilverfahren.

    Kann es sein, dass die große Zeit der Forentreffs, egal ob hier oder auch in anderen Foren einfach vorbei ist? Die Foren, die ich kenne, schwächeln - wenn man es mit früheren Zeiten vergleicht. Es ist sehr ruhig geworden... Ich finde das sehr schade, weiß aber auch nicht so wirklich, wie man das ändern könnte.

    Das ist definitiv so! Das Problem ist ja auch die fehlende Masse. Früher hat man hier bestimmt 30 Interessenten für ein Treffen gehabt, von denen dann

    auch bestimmt 10 gekommen sind. Aber für zwei Figuren, wo dann hinterher womöglich die Chemie nicht stimmt, gurkt keiner gerne quer durch die Republik. Facebook, Whatsapp usw., das verdrängt alles die Nutzung von Foren. Daher wird die Anzahl derer, die so ein Aufruf erreicht, immer kleiner.

    Das lässt sich m. E. auch nicht rückgängig machen. Ich habe selber auch ein paar Anläufe gemacht, solche Treffen auf die Beine zu stellen. Nicht nur hier, bzw. für hier. Das ist zunehmend frustrierend gewesen. Was die Interessen angeht, da sollte es möglichst bequem (zu erreichen) sein, darf möglichst nichts kosten und jeder hat ein eigenes Zeitfenster. Es sollte auch jemand Taxi spielen, wäre schon gut (Das Wort "Bitte" habe ich so gut wie nie gehört). Wenn ich mal gefragt habe, ob jemand anderes die Orga übernehmen kann, war Schweigen im Walde. Als ich solche Treffpunkte geschlossen habe, hörte ich als erstes:

    "Das ist ja schade. Frage in die Runde: Wer macht denn das jetzt weiter? (Bloss ich nicht)". Alle wollen konsumieren, keiner (zu wenige) bringt sich ein. Das Anspruchsdenken von manchen Leuten macht mich echt sprachlos. Das waren jetzt nicht alles Alleinerziehende, aber so die Tropfen zum vollen Maß. Für mich ist das Thema durch. Dabei habe ich natürlich auch einige Menschen kennengelernt, denen ich große Wertschätzung entgegenbringe und die das umgekehrt für mich tun. Da geht noch was und es bleiben ein paar soziale Kontakte, die es wert sind, daß man sie pflegt. Wir gehen demnächst hier zusammen auf den hiesigen Weihnachtsmarkt. Um noch mal auf die Eingangsfrage umzuschwenken:

    Hasel hat schon recht, letztlich reduziert sich oft alles auf die Kernfamilie. Wenn das wegbricht, fängt man oft bei Null an.