Beiträge von NemesisLady

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    Natürlich ist es ok wenn man mehr aufdeckt. Nur kann man dann nicht die Aussagen tätigen, wir hätten die gleich hohen Inzidenzen wie in Dezember zum Beispiel.


    Denn tatsächlich wissen wir nicht mal, ob wir jetzt mehr oder weniger haben, und ob man selbst mehr oder weniger gefährdet ist. Auch weil andere Altersgruppen betroffen sind und die Verteilung ist dadurch anders.

    Die Anzahl der Tests ist ganz und gar nicht egal, denn je mehr man testet, desto mehr Infektionen entdeckt man. Das ist einfach Fakt. Und jedes Mal wird dieses variable Ergebnis in Verhältnis zu einer konstanten Zahl der Gesamtbevölkerung gesetzt.


    Es ist dann aussagekräftig zu diesem bestimmten Zeitpunkt, jedoch überhaupt nicht vergleichbar mit den Inzidenzen vor ein paar Monaten. Vergleichbar wäre es nur, wenn man jedes Mal genau die gleiche Anzahl Personen testen würde. Dann würde man auch sehen, ob sich der prozentuale Anteil der positiven Tests erhöht.


    Genau deswegen gibt es in vielen Ländern niedrigere Inzidenzen, aber viel mehr Erkrankte und auch mehr Todesfälle. Denn oft wird man dort erst getestet, wenn man ins Krankenhaus eingeliefert wird, und nicht vorher.


    Rein mathematisch gesehen ist die Fixierung ausschließlich auf Inzidenzen tatsächlich völliger Humbug. Und es war auch Thema bei irgendeiner der zahlreichen Talkshows neulich. Im Sinne, dass man für politische Entscheidungen noch viele weitere Faktoren berücksichtigen sollte.

    richtig. Und genau das ist das Problem. Von allen Schnelltests, die gemacht werden kommen nur die positiven zur PCR. Das konzentriert die Zahlen sozusagen auf und verfälscht sie somit.

    Und ich habe nie behauptet, dass Menschen mehrmals positiv gezählt werden.

    Ganz genau. Die erfolgten PCR Tests werden zu einer kleineren Anzahl der Getesteten im Verhältnis gesetzt, als tatsächlich der Fall ist.


    Deshalb sind die Inzidenzen von heute mit den Inzidenzen von Dezember gar nicht vergleichbar. Denn erstens werden viel mehr Menschen getestet, zweitens konzentriert es sich auf andere Altersgruppen.


    Ich finde es aber sehr erfreulich, dass die Sterblichkeit an Corona langsam aber sicher Richtung Null geht.

    Die Jüngeren waren auch vorher da (Quelle - Freundin auf der ITS), die wurden einfach von den Medien mehr oder weniger vernachlässigt, da der Blick auf den Alten lag, die eine höhere Sterblichkeit hatten. Und als erste Altersgruppe mit einem völlig neuartigen Impfstoff geimpft werden mussten.


    Jetzt infizieren sich die jüngeren Jahrgänge einfach öfter und sind daher in der Mehrzahl auf den ITS. Da die Alten nach und nach dank Impfung komplett wegfallen. Aber prozentual gesehen war es schon immer gleich, da hat sich gar nichts verändert. Auch bei den Kindern nicht. Aber ich wette, in den kommenden Monaten werden wir sehr viele Artikel über schwere Verläufe und Langzeitfolgen bei Kindern lesen. Damit die Bereitschaft zur Impfung steigt. :)

    Ich stelle es mir an den Schulen gar nicht vor. Ich stelle es mir ausschließlich zu Hause vor.

    Ok, ich will da nicht weiter streiten, da ich keine Anwältin und keine Datenschutzexpertin bin. Aber:


    - wenn unsere Datenschutzbeauftragten auf Arbeit auf Datenschutz bestehen, dann vergleiche ich es natürlich mit der Schule, wo es nicht gegeben ist.


    - wenn man erst vor ein paar Monaten eine schriftliche Stellungnahme zum genau gleichen Thema bekommt, in der man auf Datenschutz verweist, dann fragt man sich schon, welche nun richtig ist. Denn eine von den beiden muss zwingend falsch sein.


    - wenn man ein Kind schweigend rausbringt, ohne den Grund zu nennen, jedoch klar ist, dass alle anderen Anwesenden natürlich genau wissen, warum, dann bin ich mir sicher, dass es sich genug Fuchse unter den Anwälten finden, die sich die Gesetze als Datenschutzverletzung auslegen. Genauso wie die anderen es als datenschutzkonform auslegen können. Wir haben Anwälte in der Familie, daher weiß ich genau, wie der Hase läuft. :) Man muss nur überzeugend sein und gut argumentieren können. Und die Sache mit dem schweigenden Rausbringen klingt nicht überzeugend.

    Wenn bei mir die Polizei vorfährt und klingelt, ist das unangenehm, weil sich die Nachbarn mutmaßlich etwas denken. Aber es ist keine Verletzung des Datenschutzes im Sinne des Datenschutzgesetzes.

    Es ist auch keine Verletzung des Datenschutzes, wenn ich ein Zeugnis bekomme und nicht versetzt werde und das kommende Schuljahr in einer anderen Klasse bin. So lange die Schule meine Nichtversetzung nicht ans Schwarze Brett hängt.


    Wie gesagt, pädagogisch kann man die sache sicherlich anders lösen. Aber der datenschutz ist da nicht von betroffern ...

    Doch. Ein Zeugnis gehört nicht zu sensiblen Daten. Corona schon. Und sensible Daten werden ganz anders behandelt. Unsere Datenschutzbeauftragte hat jedenfalls großen Widerstand gegen die Bekanntmachung der Testergebnisse im Büro geleistet.


    Ich soll nicht mal eine Liste auslegen, in die sich jeder eintragen kann, wenn man einen Test genommen hat. Die Mitarbeiter sollen es mir persönlich und vertraulich mitteilen, wenn sie einen genommen (!) haben. Von den Ergebnissen ganz zu schweigen.

    Wo siehst du jetzt eine Verletzung des Datenschutzes?

    Es gibt sicher bessere Methoden als einen Schüler vor der Klasse zu separieren. Aber eine Verletzung des "Datenschutzes" ist das genauso wenig wie wenn ein Schüler im Unterricht "drangenommen" wird und alle anderen Schüler das sehen/mitbekommen. Oder ein Schüler im Präsenzunterricht seine Hausaufgabe vorlesen soll ...

    Das ist eine Frage der Pädagogik, aber nicht des Datenschutzes.

    Natürlich ist es Verletzung des Datenschutzes, wenn ein Ergebnis öffentlich wird. Gesundheitsdaten sind sensible Daten.
    Warum wurde dann vor ein paar Monaten auf Verletzung des Datenschutzes verwiesen, wenn es keine war?

    Darum geht es gar nicht. Mir persönlich ist es egal, wenn jemand erfährt, dass mein Kind evtl. ein positives Ergebnis hat.


    Es geht um die generelle Gesetzgebung. Entweder gibt es Datenschutz oder nicht. Den Lehrern und allen anderen Erwachsenen werden die Ergebnisse persönlich und vertraulich mitgeteilt. Warum nicht den Kindern?


    Warum sollte Corona anders behandelt werden als alle anderen, selbst schlimmeren Krankheiten? Es geht auch hier um die Gesundheit jedes einzelnen. Es gibt keine Verordnungen, die besagen, Ergebnisse müssen öffentlich gemacht werden. Tests ja. Aber nicht SO!


    Und ich gehöre nicht zu den Leuten, die sagen, ach, mir ist es egal mit dem Ergebnis, also wen es betrifft, ist dann ihr Problem. Denn heute betrifft es andere, morgen kann es mich auch betreffen, wenn man sich über die geltenden Gesetze hinweg setzt. Heute sind es diese Gesetze, morgen andere.


    Warum wird zwischen Kindern und Erwachsenen mit zweierlei Maße gemessen? Warum schreibt man dann in den Schulbrief „die Ergebnisse sollen vertraulich behandelt werden“, um sich rechtlich abzusichern? Damit wird die Verantwortung von der Politik auf die Schulen abgewälzt.


    In meinem Bekanntenkreis gab es bei Kindern bis jetzt keinen einzigen bekannten Corona-Fall, so dass mein Kind damit in Berührung kommen konnte. Und egal was man über falsche Ergebnisse erzählt (warum man man die Tests dann überhaupt), er wäre niedergeschlagen und hätte Angst, dass er mich angesteckt hat. Und eine Lehrkraft, die dann aus Infektionsschutzgründen am anderen Ende des Raums sitzt und das Kind nicht mal in den Arm nehmen kann, ist überhaupt nicht hilfreich. Mich wundert es sowieso, dass die Kinder bei vielen anscheinend völlig unempfindlich sind. Kinder, die ich kenne, sind da ganz anders und nehmen sich die Sache zu Herzen.

    Bei uns soll es so ablaufen, dass die Kinder sich testen, die Tests dann am Rand der Schulbank platzieren und dann soll der Unterricht 15 Minuten lang ganz normal (ich lache mich tot, neeeein, die Kinder schauen natürlich nicht alle paar Sekunden zu den Tests, wieviele Streifen da nun rauskommen) weitergehen.


    Nach 15 Minuten geht die Lehrerin um, sieht sich die Testergebnisse an, sammelt die Tests und sollte jemand positiv sein, bringt sie denjenigen sofort (!) und vor den Augen der gesamten Klasse in einen separaten Raum, wo das Kind dann mit jemand sitzt, bis die Eltern kommen. Der Unterricht soll dann ganz normal weiter gehen, als wäre nichts geschehen (auch hier lache ich mich tot, wer hört da noch überhaupt zu?)


    Vertraulich? Ich lache mich tot. ALLE werden es mitbekommen. Das Thema Datenschutz wird umso witziger, wenn man bedenkt, dass wir im Herbst bereits Corona-Fälle hatten. Unter Schülern und unter Schulpersonal. Es wird bis heute geheim gehalten, wer es war.


    Es gab eine offizielle schriftliche Stellungnahme der Schule, dass aus Datenschutzgründen (in Klammern war der Verweis auf einen Haufen Gesetze) keinerlei Informationen zum Gesundheitszustand des Schulpersonals oder einzelner Schüler gegeben werden können. Es dürfte nicht mal generell genannt werden, welche Klasse es betrifft, oder welchen Stockwerk.


    Schüler, die in Quarantäne mussten, wurden persönlich kontaktiert, und selbst dann ohne Benennung anderer, durch die man sich infiziert haben könnte. Die in Präsenz verbliebenen Schüler wussten nicht, ob jemand einfach so fehlt, oder in Quarantäne, oder erkrankt ist.


    Und jetzt? Auf einmal ist Datenschutz völlig unwichtig? Heißt es, die Gesetze gelten nur, wenn es der Regierung in den Kram passt?

    In BW sind die Tests für Lehrer verpflichtend. Wer sich nicht dran hält, riskiert dienst- und arbeitsrechtliche Konsequenzen. Das sind dann die berühmt-berüchtigten "goldenen Löffel". ;)

    In Berlin nicht. Hier sind die Tests für Lehrer, wie für alle anderen Mitarbeiter bei jedem anderen Arbeitgeber - freiwillig. Es muss nur ein Angebot geben.

    ... und bei hohen Inzidenzen sind die Schulen zu...

    Leider nicht. 150 finde ich hoch genug und alle sind offen.

    Entspricht ungefähr der Inzidenz 200 von Dezember... da alle betagten Jahrgänge nun geimpft sind und die Inzidenz sich mit jeder Woche auf immer weniger Altersklassen bezieht.


    Übrigens, die Tatsache, dass Testpflicht nun VOR Schulpflicht geht, finde ich ungeheuerlich.

    Die sollen mir nie wieder mit dem Geschwätz von Schulpflicht kommen, wenn man einen Tag vor Beginn der Ferien in den Urlaub fliegt. Ich werde sie dann an diese Zeiten hier erinnern.

    Und wie viele werden ohne die Tests erkannt?

    So allein für sich finde ich die Angabe wenig aussagekräftig.


    Wo kann man diese Studie nachlesen?

    Ich verweise da noch auf die Profile von Karl Lauterbach auf FB und Twitter. Heutiger Post mit Verweis auf die Daten.


    Lt. Studien aus Österreich liegt Anteil unerkannter Infizierten bei 40%. In den Schulen ist Anteil unerkannter Infektionen wesentlich höher und liegt über 50%.

    Somit sind die Tests bei einer Inzidenz über 100 komplett nutzlos, weil sie ihr eigentliches Ziel verfehlen - und zwar Ausbrüche in den Schulen zu vermeiden. Selbst wenn man einen Schüler „erwischt“, bleibt statistisch immer noch mindestens ein anderer, der dann für den Ausbruch und weitere Ansteckungen sorgt.


    Zudem werden die Lehrer nicht verpflichtend getestet, im Gegensatz zu den Schülern. Und bei einem positiven Fall muss niemand anderer in Quarantäne, somit kann man wunderbar die unerkannten Infektionen weiter verbreiten. Was bei den o.g. Studiendaten eigentlich fatal ist.


    Die Schnelltests bringen also nur bei niedrigen Inzidenzen was. Bei hohen Inzidenzen dagegen ist es reine Augenwischerei, denn Ausbrüche werden nicht verhindert. Um zu wissen, ob das eigene Kind positiv ist, braucht man keine Tests an den Schulen. Da kann jeder selbst testen, wem etwas daran liegt.

    Er hat alle gemeint. Darunter auch behinderte Menschen mit Vorerkrankungen, ja, klar. Ich verfolge seit Neuestem all seine Tweets und muss ihm bei vielen Sachen Recht geben. Bei vielen anderen aber nicht.


    Klar soll man sich schützen. Und die anderen auch. Aber so richtig Panik? Ich glaube da sollte man einfach mehr Aufklärungsarbeit leisten, um ja, die Menschen zu beruhigen. Denn nach der ersten Impfung kommt die Triage so gut wie gar nicht mehr in Frage und das sollte man den Menschen auch vermitteln, finde ich, und ihnen die Ängste nehmen.


    Klar kann es passieren, wie oben berichtet, aber es sind absolute Einzelfälle. Mein Vater hat seine erste Impfung und ich muss ihn praktisch zu Hause anketten, weil er meint, er wäre jetzt durch.

    Ja, essen nur ganz alleine oder draußen, die Maske tragen wir immer. Mittlerweile merke ich das gar nicht mehr, selbst Kaffee verschwindet wie selbstverständlich kurz unter der Maske, ist wie anschnallen- automatisch.

    Bei uns haben aber alle riesen Panik vor der Triage, da würde ich niemanden gefährden wollen - obwohl fast alle 1x geimpft sind und regelmäßig Tests gefahren werden

    Ich finde die übertreiben. Selbst der Panikmacher der Nation - Lauterbach - sagt, dass man nach der 1 Impfung höchstwahrscheinlich nicht mehr auf der ITS landet. Da sollte man sich langsam beruhigen.