Beiträge von funkergirl

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Das AE-Team wünscht euch ein schönes neues fröhliches Jahr 2021 und viel Gesundheit :)

    P.S. Und gestern Abend tat sich ein Lichtblick auf. Ne, gleich ein ganzer Sonnenaufgang.

    Mein großes Patenkind hat sich angeboten. Diese hatte ich extra nicht gefragt, da ich weiß, dass sie selbst über beide Ohren in ihrem Lernkram steckt. Diese Woche haben wir dann schonmal organisiert. Wir sind echt happy.

    Das freut mich zu lesen :thumbup:


    Hier war der erste Tag sehr entspannt. Unterricht nach Plan, heute noch ohne Teamsmeeting. In den Hauptfächern hat Tochterkind die komplette Zeit für die gestellten Aufgaben benötigt, in den Nebenfächern ging es etwas schneller. Motivation war super. Hoffe es bleibt trotz aller Einschränkungen und vorallem trotz dem fehlenden direkten Austausch mit ihren Freundinnen so.

    friday Ihr kommt auch aus NRW oder? Bei uns wird ganz klar publiziert Notbetreuung für Klasse 1-6. Meine Tochter jetzt 11 und Klasse 6 war zum Ende des ersten Lockdown in der Notbetreuung. Wir haben damals versucht es so lange wie möglich rauszuzögern, da sie sehr selbstständig ist. Hat bezüglich der Schulaufgaben aber leider nicht geklappt. Deshalb blieb am Ende keine andere Wahl. Erfahrungen mit der Betreuung... Insgesamt gab es sechs Kinder, die komplett oder tageweise dort waren. Die Betreuung wurde von der Schulsozialarbeiterin durchgeführt, die die Kinder aber auch oft alleine gelassen hat. Die Kinder mussten selbstständig ihre Aufgaben erledigen. Hilfe gab es nicht. Falls technische Mittel für zum Beispiel Zoom Meeting erforderlich konnten diese mitgebracht und genutzt werden. Hat aber nicht immer funktioniert. Falls zu wenig Aufgaben bzw Beschäftigung mitgebracht wurde, gab es Beschwerden seitens der Aufsicht und den Kindern wurde Zwangsbeschäftigung aufgedrückt. Gelegentlich wurden auch Sachen zusammen unternommen (Wanderung, Eis essen). Alles in allem war das auch nicht das Wahre, hat uns damals aber einiges an Druck rausgenommen. Seitens der Schule sieht es diesmal so aus, als gibt es weitestgehend Unterricht nach Stundenplan zu Hause. Teilweise in Eigenregie und teilweise mit Videomeetings über Teams. Alles ist von vornherein viel strukturierer und die Erwartungen an die Schüler klar formuliert. Deshalb und weil ich nicht wieder 12 Stundenschichten machen muss, gehe ich davon aus, dass es diesmal mit dem Homeschooling besser klappen wird. Bei 10 Stunden Abwesenheit deinerseits würde ich aber definitiv auch (tageweise und nicht komplett 5 Tage pro Woche) auf die Notbetreuung zurückgreifen).

    Statt mit freiwilliger Maske seit heute wieder mit vorgeschriebener Maske. Ansonsten wird leider an der dreitägigen Klassenfahrt nächste Woche festgehalten. Fand die Idee schon vor den wieder steigenden Coronazahlen nicht ganz so doll. Kind hatte aber da schon eingewilligt sich danach in eine 14 tägige Schule-und-Zuhause-Quarantäne zu begeben. Jetzt finde ich es halt noch ein bisschen blöder und hoffe, dass es alles irgendwie gut geht. Wenigstens werden keine anderen Gruppen vor Ort sein.

    Tendenziell bin ich gerade dazu geneigt dir eher zu raten, was du den Kindern nicht sagen solltest. Denn unabhängig davon ob es sich hierbei um versuchte Manipulation der KM handelt oder nicht ist die tatsächliche Antwort auf die Frage so offensichtlich, dass sich die Frage von vornherein nicht stellt. Also in deinem Fall auf gar keinem Fall mit Gegenmanipulation! Ich weiß du willst ihr nichts schenken, aber euer Problem miteinander sollte auch in diesem Rahmen behandelt werden. Die Kinder wollen euch beide. Und die Kinder brauchen irgendwann auch mal Ruhe. Also wäre es sinnvoll den Kindern zu erklären warum Babys? weinen, nämlich weil sie so ihre Bedürfnisse ausdrücken. Außerdem wäre es vielleicht gut den Kindern ebenfalls zu erklären, dass es unabhängig vom weinen des Geschwisterkindes normal ist, dass jemand etwas traurig ist, wenn er jemanden vermisst. Dass auch du etwas traurig bist, wenn die Kids bei der KM sind und umgekehrt die KM vermutlich auch etwas traurig ist. Hier würde ich aber um den Kindern direkt den Druck zu nehmen auch anführen, dass die Freude über ihre Anwesenheit bei beiden Parteien viel größer ist. Und dann würde ich schauen welche Kompromisse ich bei dem anstehenden GT bereit bin einzugehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Richter unter Umständen auch sehr unzufrieden stellende Entscheidungen für eine oder beide Parteien trifft, wenn er den Eindruck bekommt, dass man sich nicht nur gegenseitig, sondern dabei auch die Kinder zerfleischt. Und diese Entscheidungen sind dann wenn es gut läuft zwar das Beste für die Kinder auf lange Sicht, wird sie vielleicht aber auch erstmal traurig machen, weil sie Mama und Papa brauchen.

    Bei uns soll erstmal sichergestellt werden, dass die Kinder sämtliche Unterrichtsmaterialien zu Hause haben. Sollten sie Freitag nach dem Unterricht vorsorglich mitnehmen. Was fehlt kann zur Not morgen noch abgeholt werden. Ab Mittwoch sollen dann Aufgaben zur Verfügung gestellt werden, welche die Kids zu Hause erledigen sollen. Wie das Ganze genau ablaufen wird, ist zur Zeit noch unklar, soll aber dann auf der Homepage stehen. Schauen wir mal.

    Weiß nicht, ob ich kotzen oder weinen soll!!! Dieser Mann ist so schrecklich feige. Nachdem Anfang des Jahres eine Kontaktaufnahme durch Tochterkind nach zwei Treffen wieder scheiterte, weil es ihm eigentlich zu anstrengend war sich mit ihr auseinander zu setzten, hat er nicht mal den A.... in der Hose irgendwo aufzutauchen wo sie auch ist. Und das arme Mädchen kann das leider immer noch nicht verstehen, weil er sich lieber gar nicht mehr gemeldet hat, statt ehrlich zu sagen was Phase ist.

    So richtig über das Wesentliche nachdenken, tust du aber auch nicht oder? Wie einfach es doch ist sich über Bla und Blubb in tiefster Ausführlichkeit auszulassen und die einfachsten Dinge weder sehen, noch regeln zu wollen. Aber hey, wenn die Mutter nun ohne die Kids umzieht und das auch noch weit weit weg, hast du dein Ziel doch erreicht oder nicht? Ach nee, so richtig endgültig bei dir haben, wolltest du sie ja nicht. Verdammt und jetzt? Wird ja immer verzwickter.


    Eigentlich wollte ich mich hier nicht reinhängen. Und wenn es nicht um zwei Kinder gehen würde, würde ich vermutlich nur noch lachen, bei dem was ich hier lese. Aber es geht um Kinder und dass was ihr als Eltern diesen wunderbaren Geschöpfen antut, ist wirklich unter Allem was mir gerade einfällt. Kinder gehen an so egoistischen Machtspielchen kaputt. Einer von euch muss mal langsam aufwachen und begreifen, dass das was da passiert nichts, aber wirklich rein gar nichts mit Sorge um das Wohlergehen der Kinder zu tun hat. Denn das was du hier schreibst, schreit eindeutig und an jeder Stelle es geht nur um dich und deinen Vorteil in deiner Welt, um die KM und ihre Belange in ihrer Welt und darum euch gegenseitig auszuspielen allgemein. Wenn man aber nun Kinder hat, gehören diese in den Vordergrund. Und da ist es egal ob getrennt oder nicht man hat seine eigenen Belange zurückzustellen!!!

    Hier ist es wohl die Angst davor, dass sein mühsam aufgebautes Lügengebilde erneut zusammenbrechen könnte, die dazu führt, dass Vater und Tochter seit 4,5 Jahren keinen Kontakt mehr haben. Vielleicht aber auch die Tatsache, dass er nie wirklich etwas mit ihr anzufangen wusste / wollte. Ich habe irgendwann aufgegeben zu spekulieren. Wohl wissend, dass seine Entscheidung für mich und zunächst auch zum Schutz unserer Tochter das Beste war. Aber sie hat lange gelitten. Das tat mir sehr weh. Nach dem erfolglosen Versuch einer Kontaktaufnahme, ist sie zum Glück erstmal zur Ruhe gekommen. Der Rest wird sich irgendwann finden.

    Liebe TS,
    du hast hier alles richtig gemacht.


    Ich muss sagen, dass ich mir in keiner Weise vorstellen kann, dass irgendwer hier soetwas durchgehen lässt. Egal was geschrieben wurde.


    Und egal was für Konsequenzen es für die Dame hatte, hat und vielleicht haben wird, es kann dir egal sein. Auch wenn sie die Konsequenzen in dem Moment außer Acht gelassen hat oder ihr diese unter Umständen nicht bewusst waren. Man erwartet selbst von Kindern, dass diese die Konsequenzen für ihr Handeln tragen. Und es gibt Menschen, die fahrlässig Straftaten begehen und dafür so hart bestraft werden, dass sie ihren Job verlieren und auch keinen mehr bekommen. Man denke zum Beispiel an Verkehrsunfälle mit Personenschäden. Die passieren täglich. Meist auf Grund kurzer Unachtsamkeit und können bittere Folgen nach sich ziehen. Solche Menschen tun einem doch auch nicht leid, wenn man selbst der Geschädigte ist. Warum also jemand, der bewusst ein Kind schlägt. Verkehrte Welt oder nicht?


    Davon ab, auch wenn du die Anzeige zurückziehen würdest, würde die Staatsanwaltschaft prüfen, ob Interesse an der Strafverfolgung besteht, da der Vorfall nun bekannt ist. Und die zu erwartende Strafe wird wohl nicht riesig sein, sofern es wirklich das erste Mal war. Kann aber bei der Dame dazu führen, dass eigene Verhalten wirklich zu überdenken, damit sowas nicht nochmal vorkommt.
    Man sollte nie vergessen, es geht hier um ein Kind und eine erwachsene Person. Nicht zwei Personen, die sich ebenbürtig sind. In dem Fall hätte man es sicherlich auch anders (untereinander) regeln können.

    Lieber musicafides,

    schon lange bin ich in diesem Forum nicht mehr aktiv.
    Ich bin nach der Trennung meinen eigenen Weg gegangen.
    Mit sämtlichen Höhen und Tiefen.
    Und natürlich auch mit vielen Ängsten.
    Auch heute (Kontakt zum KV besteht schon seit 3,5 Jahren nicht mehr) muss ich mich auf Grund vieler Fragen von Tochterkind immer noch oft mit dem Thema KV auseinandersetzten.
    Und auch heute plagen mich noch einige Ängste, was wäre wenn…..
    Zum jetzigen Zeitpunkt wohl unnötig.
    Aber ganz abstellen kann man das wohl nicht.

    Aber um mich geht es gerade nicht.
    Ich verfolge deine Beiträge mit sehr unterschiedlichen Gefühlen und Eindrücken.
    Vorausgesetzt, dass du nicht der KV bist, der seine eh schon kranke Ex-Frau quasi aus der Welt seiner Kinder drängen, ja am Besten sogar ganz vernichten will, so wie es dir einige doch immer wieder unterstellen, denke ich, du bist genau wie ich ein Mensch, der zu viel nachdenkt, was leider oft nicht weiter hilft.
    Es gibt viele Wege, die man im Leben gehen kann.
    Welche kann man selbst beeinflussen.
    Aber das was auf diesen Wegen geschieht, kann man nicht beeinflussen.
    Man muss sie gehen, bis die nächste Abzweigung kommt und man sich für einen neuen Weg entscheiden kann.
    Egal wie schwer dies fällt, egal wie weh dies unter Umständen tut.

    Manchmal verstehe ich nicht, warum du Dinge in diesem Forum postest.
    Du schreibst, du hast Freunde zum Reden.
    Ratschläge willst du nicht oder nimmst sie nicht an.
    Denn eigentlich weiß niemand um deine genaue Situation und eigentlich geht es auch niemanden etwas an.
    Warum postest du dann???
    Du verbringst offensichtlich sehr viel Zeit damit über die KM nachzudenken.
    Okay, ich verstehe es.
    Aber warum setzt du dich so bereitwillig böswilligen Kommentaren aus oder eben denen, die du eh nicht lesen magst.
    Was bewegt dich dazu Dinge zu schreiben?
    Was erhoffst du dir davon?

    Mal abgesehen davon, dass ich es nicht verstehe, weiß ich und ich denke in deinem tiefsten Herzen weißt du es auch, dass du deine Probleme nur selbst lösen kannst.
    Für dich und deine Kinder.
    Was deine Ex angeht, ist viel schief gelaufen und ja, dass tut es immer noch.
    Aber du hast das Wertvollste, was eure Beziehung hervorgebracht hat bei dir.
    Deine Kinder.
    Und egal was passiert, egal ob es gerade einfach ist oder schwer, es werden immer deine Kinder bleiben.
    Ich weiß nicht, wie sie sind……….. wie sie mit der Sache umgehen.
    Aber ich kann mir vorstellen, dass es verdammt schwer für sie ist.
    Gerade dein Sohn, der lange mit der KM zusammengelebt hat, leidet bestimmt sehr.
    Und ich glaube, als BET leidet man immer noch ein Stück mehr.
    Weil man seine Kinder nicht leiden sehen kann.
    Weil man selbst einige Dinge nicht versteht.
    Und ja…………… auch nicht kann.
    Und man darf traurig sein und man darf auch verzweifelt sein.
    Aber man muss auch stark sein.
    Und das schaffst du auch.
    Nur Mut dazu.
    Denk über die Situation mit der KM nach.
    Aber akzeptiere, dass du viele Dinge nicht in der Hand hast.
    Lass sie ein stückweit einfach nur eine Frau sein, die iwann mal Teil deines Lebens war.
    Ich weiß, es sagt sich leicht, da sie ja immer präsent sein wird.
    Aber darum geht es am Ende gar nicht.
    Sondern darum, dass du ein wenig zur Ruhe kommst.

    Heißt aber auch, du darfst nicht auf jeden Brocken, den sie dir hinwirft sofort reagieren.
    Will ein Arzt mit dir reden…. Er wird es tun.
    Will ein Arzt sie und die Kinder beobachten…………. Er wird an dich herantreten.
    Er wird es erklären…………… und und das ist das Wichtigste du ganz alleine kannst entscheiden, ob du zustimmst.
    Zeige dich zu allem bereit, was den Kindern nutzt, denn es nutzt am Ende euch als Familie.
    Aber beschützte sie vor dem, vor dem du sie schützen kannst.
    Und mach dir nichts vor. Vor gewissen Dingen kannst du sie nicht schützen.
    Wenn die KM sie iwann enttäuscht, dann ist das so.
    Dagegen kann man nicht vorbauen.
    Aber dann kannst du sie auffangen.

    Als AE hat man oft einen scheiß Job.
    Man muss viel ausbaden, wieder gerade bügeln oder was auch immer.
    Es ist anstrengend und es zerrt.
    Aber es zeigt nochmal mehr, dass man den Ex manchmal einfach Ex sein lassen muss, in Situationen, wo es geht.

    Sorge dich statt um die KM ein bisschen mehr um dich.
    Nur so kannst du stark genug sein, für das was unter Umständen noch kommt.

    Lebe dein Leben endlich wieder ein stückweit so, wie es dir gut tut.

    LG funkergirl


    Ich hoffe von Herzendass ihr irgendwann ein wenig zur Ruhe kommt.
    Und dass du irgendwann man die Chance zum Durchatmen hast.

    Liebe Antje,
    Beim Lesen beschleicht einen normal denkenden Menschen tatsächlich das Gefühl, dass du das was du schreibst nicht wirklich ernst meinen kannst!!!!! Denn ganz ehrlich, wenn das den Tatsachen entspricht, hast du als Mutter jetzt schon komplett versagt. Und nein, dass man sein Kind solche Lieder hören lässt, ist nicht assi, sondern ganz ganz traurig und arm im Geiste. Als Mutter hätte man sehr wohl die Pflicht ein fünf Jahre altes Kind vor einigen Einflüssen zu schützen. Aber ich gehe viel mehr davon aus, dass das alles hier ein übler Scherz ist, um sich in den Vordergrund zu drängen.

    Ich habe das nun seit August ausgehalten. Ich habe meine Bedürfnisse komplett hin angestellt und ausgeblendet.


    Ganz ehrlich wenn man eine Beziehung und die dazu gehörige Situation nur so aushält und das offensichtlich von Anfang an, dann läuft irgendwas gehörig falsch.
    Denn daraus würde sich dann wohl eher ergeben, man hat sich verliebt, wollte eine Beziehung, das ganze Drumherum passte aber von vornherein nicht!!!
    Und dann sollte man es auch lassen.

    :thanks: für eure Antworten.


    schottie81: die Kurze ist jetzt 4,5


    Sahummel: Wir reden zu Hause eigentlich selten über das Thema. Meist wenn die Kurze irgendwas wissen will. Auf alles andere gehen wir auch nicht ein, wenn es nicht wirklich erforderlich ist.
    Im Kindergarten war die Maus jetzt eine zeitlang nicht, weil wir im Urlaub waren. Aber ich habe einige Freunde, die auch alleinerziehend sind. Vielleicht gab es da irgendwelche
    Gespräche zwischen den Kindern. Kein Plan.


    @all:


    Die Sache mit den Großeltern kann ich wohl leider ausschließen. Nachdem auch sie zunächst Opfer seiner Lügen wurden (und das nicht zu knappt) und deshalb wirklich nur das Beste fürs Kind wollten, ist dies irgendwann umgeschlagen. Ist eine Sache, die ich sehr schlecht erklären kann. Habe das Gefühl, dass sie aus irgendeinem Grund meinten, sie müssen sich auf eine Seite schlagen. Am Ende haben sie sich gegen Enkelkind und für ihren Sohn entschieden. Dabei weiß ich nicht, was an gelegentlichem Kontakt zum Enkelkind so schlimm gewesen wäre. Das eine hat ja doch recht wenig mit dem anderen zu tun :hae: Letzter Kontakt auch vor über einem Jahr.


    Deshalb finde ich die Idee mit dem Jugendamt sehr gut. Ob dann was dabei rumkommt weiß man natürlich nicht. Aber für Mausi ist es ein Versuch wert :-)

    Hallo zusammen,


    Habe ein Anliegen, dass mich sehr beschäftigt.


    Meine Tochter (4,5) hat sein 1,5 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem leiblichen Vater.
    Sie beschäftigt sich trotz allem oft und häufig mit dem Thema.
    Meist am Rande und ohne, dass man groß drauf eingehen muss.


    Heute kam sie dann aber plötzlich an, dass sie ihren Papa wiedersehen möchte.
    U.a. fielen dann auch Äußerungen, wie er habe ja niemanden außer ihr (keine Ahnung wie sie darauf kommt).


    Nun steh ich da mit meinem Talent und habe keine Ahnung was tun.


    Kurz zur Vorgeschichte:


    - Trennung vom KV als die Kurze 1,5 war
    - zunächst ca. alle zwei Wochen Umgang des KV mit Kind im Beisein seiner Eltern (haben wir beide zusammen entschieden, da er oft aggressiv wurde, wenn mit Kind überfordert / während unserer Ehe war ich der Prellbock für diese Aggressionen)
    - Umgang in dieser Form hat nicht funktioniert, u.a. war er sehr aggressiv gegenüber seinem Vater war und es u.a. vor dem Kind zu Handgreiflichkeiten kam, wodurch sie stark überfordert war
    - der erste Versuch Hilfe vom JA zu bekommen scheiterte
    - Umgang lief mehr schlecht als recht (zu viel es jetzt zu erklären)
    - irgendwann kamen dramatische Lügen ans Tageslicht (er hat immer gelogen, z.T. über ganz wesentliche Dinge / in diesem Fall ging es u.a. darum, dass er anderen erzählt hat, wann und wo sein Kind gestorben ist)
    - irgendwann Scheidung / hab dann auch ASG bekommen, da er auf seins verzichtet hat
    - Kommunikation auf Elternebene mit ihm niemals möglich
    - deshalb nach ca. 1,5 Jahren nochmal Kontaktaufnahme mit JA von meiner Seite aus
    - auf Grund der Vorgeschichte (wie gesagt hier nur kurz angemerkt) wollte man ihm dort zunächst Umgang im Beisein von Pflegekinderdienst vorschlagen
    - dann kurzer Besuch an Minis drittem Geburtstag und nie wieder Kontakt
    - hab ihn danach mal getroffen, er hatte wohl irgendein Prob mit dem Mitarbeiter vom JA und hat dann für sich alleine entschieden, es ist besser, wenn er keinen Kontakt mehr zu seinem Kind hat
    - daran hat sich bis heute nichts geändert
    - mittlerweile hat er noch eine Tochter
    - er ist mit einer ganz anderen Frau (also auch nicht der Mutter von Tochter zwei) verheiratet (ist zumindest mein letzter Stand, wissen tu ich es tatsächlich nicht, ob noch aktuell)


    Mal abgesehen davon, dass es während des o.g. Zeitraumes nie möglich war mit ihm eine Elternebene zu finden (ich war der Feind, der irgendwann sein Lügengerüst zerstört hat und den man von neuen Beziehungen weit fernhalten musste (die haben mich nie tatsächlich interessiert), damit seine neuen Lügen nicht auffliegen), habe ich für mich entschieden, wenn er wieder Kontakt zu Kind haben möchte, kann er das gerne jeder Zeit. Natürlich führt hier kein Weg am JA vorbei um eine vernünftige Lösung und letztendlich auch eine vernünftige Kommunikation zu finden. Ich habe auch immer gesagt, dass es kein Problem ist, wenn mein Kind irgendwann sagt, so Mama ich will jetzt meinen Vater wiedersehen. Ich hatte aber die Hoffnung, dass es in einem Alter passiert, wo sie dann im Ernstfall gehen kann oder jemanden anrufen kann, der sie vom Umgang abholt, wenn irgendetwas passiert. Leider ist es jetzt sehr früh so gekommen, weil sie die ganze Sache eben immer beschäftigt hat und sie da nie richtig zur Ruhe gekommen ist.


    Also meine Frage, was soll ich tun oder besser nicht?
    Was soll ich ihr sagen oder besser nicht?
    Soll ich Kontakt zu ihm Aufnehmen oder nicht?


    Ich weiß momentan echt absolut nicht was richtig oder falsch ist.
    Habe nur Angst, dass mich die falsche Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt irgendwann (früher oder später) in eine absolute Katastrophe führt.

    Mausi ist jetzt vier.
    Ich lasse sie bis zu einer viertel Stunde alleine, halte mich dann aber in greifbarer Nähe auf.
    Das weiteste bisher war einmal der Supermarkt eine Straße weiter.
    Hab da schnell Frühstück geholt.
    Mausi wollte nicht mit und hat schön zu Hause gespielt.


    Ansonsten darf sie schon seit letzten Sommer (da war sie noch drei) alleine raus.
    Oft ist sie zu einer Freundin im Nachbargarten (meine Sichtweite) gegangen.
    Oder sie hat genaue Instruktionen bekommen, wo sie spielen darf (alles Orte, die ich von ihr aus sehen kann).

    Liebe Selli,


    Du schreibst, dass du sehr oft mit deinem Sohn in deiner ursprünglichen Heimat bist.
    Rede mit dem Vater, wie er einem Umzug eurerseits gegenüberstehen würde.
    Wenn er einverstanden ist, musst du halt gucken, ob euer Sohn tatsächlich positiv damit klarkommen würde.
    Eine Garantie gibt es aber wohl nie.
    Ist der Vater nicht einverstanden, behalte es doch einfach so bei, wie bisher.
    Fahre oft mit deinem Sohn in deine alte Heimat und ziehe daraus die Energie, die du brauchst, um die nächsten Jahre in der "Fremde" zu überstehen.


    LG funkergirl