Beiträge von elefantendame

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
Liebe Forenmitglieder,

das allein-erziehend.net Team wünscht Ihnen / Euch ruhige, besinnliche Feiertage,
ein ruhiges schönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben (Family & Friends).

Für das neue Jahr wünschen wir allen viel Kraft und Durchhaltevermögen unter der nicht gerade einfachen Zeit für alle.
Seid füreinander da, gebt auf Euch acht, aber allen voran bleibt gesund!

Herzlichst Euer AE-Team

    Ich denke auch, dass du das streitpotential senken solltest. Und viele Regeln führen zu vielen Situationen, in denen du als Erwachsener die Kinder beurteilst und belohnst. Das wird sich zu entsprechend viel Streit und Enttäuschung auf beiden Seiten führen.


    Wenn deine Kinder trotz Bitte/ Regeln/ Aufforderung im Haushalt nicht mithelfen, dann überlege, ob das gerade euer zentrales wichtiges Thema ist und wenn ja, dann geh es doch noch mal von Grund auf an:

    Welche Aufgaben bieten sich für Kinder der ersten und dritten Klasse an? Such Aufgaben aus, die wirklich nur 5min dauern, mach eine Liste. Davon dürfen sich die Kinder eine feste Aufgabe aussuchen. Als Beispiel: den Tisch abräumen nach dem Abendbrot (dein Sohn) oder den Tisch abwischen nach dem Abendbrot (deine Tochter).

    Wenn du sie zusätzlich motivieren möchtest, dann können sie sich zum Beispiel einen Sticker für eine Aufgabe verdienen und wenn genügend Sticker gesammelt wurden, macht ihr was schönes.


    das wäre ganz klassisch. Ich würde aber so ein Belohnungssystem nicht verballern, also überlege dir in Ruhe und über mehrere Wochen hinweg, ob und wenn ja, in welchem Bereich braucht das Kind wirklich einen Verhaltensplan?
    möglicherweise gibt es jemanden im Umfeld, der euch kennt und da raten kann (Familienberatung?)


    Du kannst auch die Mediennutzung davon abhängig machen, also wer den Tisch abgewischt hat und Schlafanzug an/ Zähne geputzt hat, der darf eine halbe Stunde abends Fernsehen oder was auch immer für Medien deine Kinder interessieren.


    aber sieh zu, dass das keine neuen Situationen gibt, in denen dein und euer Verhalten eskaliert, sondern überlege dir vorher schon, wie du reagierst, wenn es nicht funktioniert.


    Grundsätzlich kann mit Kindern unter 10 ganz viel über Gewohnheiten laufen. Indem man immer wieder nachhakt, erinnert, lobt, Sticker verteilt, kann man die Kinder an ein bestimmtes Verhalten gewöhnen. Wir alle putzen abends Zähne ohne es zu hinterfragen, klassischer Fall einer Gewohnheit.


    Du kannst auch mal ausprobieren, was passiert, wenn du „unerwünschtes“ Verhalten ignorierst und bei gewünschten Verhalten dich deinen Kindern positiv zuwendest. Das ist ganz klassisches Verhaltenstraining, das darf aber nur stattfinden, wenn du unabhängig davon an der positiven Beziehung zu deinen Kindern arbeitest. Das bedeutet, du musst jeden Tag verschiedene Situationen schaffen, in denen ihr miteinander schöne Zeit verbringt. Du interessierst dich beim Abendbrot für ihre Erlebnisse, du spielst am Nachmittag eine Runde halli Galli mit ihnen, du liest abends vor. Das läuft grundsätzlich, egal, wie die Kinder sich verhalten. Zusätzlich dann eine Sache, die ihr miteinander übt.


    Es ist so unendlich schwierig, jemanden online zu beraten, also denk drüber nach, was für euch passt. Du kannst zum Beispiel nicht alles schwierige Verhalten ignorieren, ebensowenig alles ahnden. Du musst einen Blick dafür entwickeln, was ignoriert werden kann und was nicht. Ich denke, die Situationen richtig einzuschätzen ist das schwierigste und dabei wäre persönliche Hilfe (kein Buch, kein Forum) wichtig.

    In dem Begriff soziales Verhalten steckt das Wort sozial und nicht das Wort bezahlt. Kinder verhalten sich sozial, weil es in unserer Natur liegt, dass wir uns MITEINANDER verhalten.


    Sie haben soziale Bedürfnisse und sie gucken sich soziales Verhalten von ihren Vorbildern ab. Wenn du deine Kinder zu freundlichen und rücksichtsvollen Menschen erziehen möchtest, dann verhalte dich selbst so, lebe mit ihnen so.
    Bezahl sie bitte nicht dafür.


    Taschengeld bekommen sie und es gehört ihnen. Keine Diskussionen, du hast mich geärgert, es gibt jetzt kein Taschengeld. Gerade in deinem Fall öffnet das für tägliche überflüssige Diskussionen Tür und Tor.


    Klar könnte man sich ansonsten auch mal ein bisschen Taschengeld verdienen, aber nicht fürs Alltagsgeschäft. Also jeder hat seine Aufgaben, sei es Müll rausbringen oder den Tisch decken, den Tisch abwischen etc, also kleine kindgerechte Aufgaben. Die macht man aus sozialen Gründen, weil man miteinander lebt und innerhalb der Gemeinschaft Verantwortung mitübernimmt.

    Uff. Ich würde sie dort auch nicht lassen. Auf jeden Fall was anderes suchen.


    Sie gehen auf der einen Seite nicht darauf ein, wie klein sie noch sind und welche Bedürfnisse daranhängen und auf der anderen Seite wird aber ein Förderbedarf gesehen, wo ihn die echten Fachleute nicht sehen.


    Ich finde weder das mit dem Essen, noch das mit dem wickeln noch das mit den kalten Armen und Beinen geht!!! Was will man denn für sein Kind: eine feste Bezugsperson, die freundlich und warmherzig ist, und dass es satt, warm und sauber ist. Keiner der Punkte scheint gegeben.

    Ich würde, wenn das arbeitstechnisch irgendwie geht, erst mal die Stunden wieder reduzieren, geht das in Elternzeit nicht?

    Und nach einer anderen Betreuung suchen.

    Ich kenne auch ein Paar (genauer ex-Paar), das in einem Wechselmodell in einem Haus lebt, in räumlich getrennten Bereichen. Die Kinder bleiben in ihren Zimmern, zusammen mit einem Familienwohnzimmer. Also der Flur hat quasi zwei Enden, und eine Woche ist die eine Tür auf und in der anderen Woche die andere Tür.


    Da funktioniert es ziemlich gut, die Kinder sind schon etwas älter als eure.

    Also du betreust das Kind vier Wochen im Sommer und hat ansonsten keinen Urlaub mehr?


    Ich denke, wenn im Urteil steht, dass du die Ferien hälftig betreuen sollst, solltest du noch zwei Wochen organisieren. Im Notfall, wenn es niemanden gibt wie Oma oder Opa, dann müsstest du einfach zwei Wochen Hort bezahlen?

    Die müssen die Kinder jetzt wirklich zügig impfen- zumindest alle, die das möchten.


    Denn wenn omikron erst in den Schulen kursiert, wird es eine massive Durchseuchung der ungeimpften Kinder geben. Das darf in meinen Augen nur freiwillig geschehen. Also dass Eltern die Wahl haben, ihr Kind geimpft oder ungeimpft in die Schulen zu schicken. Schulen, an denen es zumindest in meinem Bundesland weder Abstand noch Lüftungsgeräte gibt, oft auch noch nicht einmal konsequente Kohorten, geschweige denn Pooltests.


    Ich finde es krass unverantwortlich, wie dieser Winter/ die vierte Welle für Schulkinder abläuft und ärgere mich richtig darüber, dass Familien nicht die Gelegenheit erhalten, dass es bis zum Impfungangebot möglichst sicher abläuft.

    Hier hat es auch geklappt. Hat hin und wieder tüchtig gerappelt, aber wir sind Jahr um Jahr mehr in die familiensituation zu dritt und die gemeinsame Verantwortung hineingewachsen. Wir haben sehr sehr viel Zeit gebraucht, konnten uns die aber auch nehmen.

    Herzlich willkommen!


    Mein „Kind“ ist jetzt volljährig, ich war erst alleinerziehend und dann habe ich gepatchworked.
    (Ich hänge hier aus Sentimentalität und wegen der Spiele noch herum…)