Beiträge von Lommerjonn

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    Gibt es hier jemanden, der nie mit seinen noch kleinen Kindern von sich selbst in der dritten Person gesprochen hat? "Die Mama ist gleich fertig und spielt dann mit Dir." Also ich habe das auch gemacht und habe keine Ahnung, warum...

    Das habe ich tatsächlich nie gemacht, weil mir das merkwüridig vorkam. Wir hatten und haben Kosenamen und viele andere sprachliche Eigenheiten, die man halt so mit Kindern hat. In der dritten Person mit den Kleinen zu sprechen wäre mir einfach nicht in den Sinn gekommen. Meine Kids hatten entgegen der gängigen Theorien ihr "Ich" ürigens ziemlich früh gefunden, quasi mit dem Spracherwerb. Das kann aber auch ein zufälliger Nebeneffekt gewesen sein.

    Ich denke, es war von dem Freund nicht sonderlich geschickt, die Box stehen zu lassen und zu gehen. In fast jeder Gruppe ist irgendwann einer dabei, der ein merkwürdiges Verhältnis zu "Mein und Dein" hat. Insofern hat dein Sohn selbst schon eine gute Lösung gefunden, finde ich.

    Sollte sich erweisen , dass er kein Unterhalts relevantes Einkommen hat, kann man fordern, dass er die Selbstständigkeit aufgibt und sich anstellen lässt.


    Das würde ich ebenfalls empfehlen. Gerade Leute, die sich von einer Selbstständigkeit zur anderen hangeln und ständig mit entsprechend schlechten Einkommensergebnissen versuchen, unterhalb des Selbstbehalts zu bleiben, werden auf diese Weise zur Unterhaltszahlung bewegt.

    Erstmal :respekt für deine Ehrlichkeit. Ich habe so viele Eltern erlebt, die gerade bei diesen Themen immer geblockt haben, weil es so etwas bei ihnen angeblich nicht gäbe :rolleyes2:


    Fernsehen war in diesem Alter bei uns selten ein Thema, selbst als wir noch ein Gerät besaßen. Wir hatten immer eine klare Regelung, die für die Jüngste (6) immer noch lautet: Ein bis maximal zwei Mal in der Woche die Sendung mit der Maus. Wenn sie also mal Zeit hat, wird der Rechner eingeschaltet und die Maus aus der Mediathek gefischt. Die Großen (13, 15) haben natürlich andere Sendungen und auch ein anderes "Kontingent" und gehen mit gewissen Freiheiten in dieser Hinsicht recht vernünftig um.


    Wenn das bei dir vorher anders war, bleibt dir in meinen Augen jetzt nur noch ein Weg, wenn du kein Dauerdrama haben willst: konsequent bleiben. Das ist nur in den ersten Wochen der schwierigere Weg. Wenn er sich erst einmal daran gewöhnt hat, dass du die Chefin bist, er sich in die Regeln halten muss und nur in geringem Maße mitbestimmen darf (zum Beispiel eine von zwei vorgeschlagenen Sendungen anschauen), dann ist es für alle Beteiligten entspannter. Kleine Dramen des Alltags mit Bocken und Zetern werden dir dadurch vermutlich nicht ganz erspart bleiben, aber sie werden sich in deutlich geringeren Grenzen halten, als wenn du dauerhaft kein Rückgrat demonstrierst, indem du immer wieder nachgibst.


    Er wird dadurch Dinge lernen, die er für sein Leben in jedem Fall brauchen wird: Sich an Regeln halten, sich selbst beschäftigen, friedliches Miteinander leben, ohne den eigenen Kopf durch die Wand hämmern zu müssen.


    Was das ursprüngliche Thema, das Schlagen, angeht, ist das nach meiner Erfahrung eine Phase, in der es die Aufgabe des Erziehenden ist, immer wieder gegenzuhalten. Meine eigenen und die Kinder in meinem Umfeld haben das zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr alle gemacht. Das ist meiner Meinung nach ein simples Ergebnis des Imitationslernens. Sie sehen es irgendwo, oft genug auch im Fernsehen, testen dieses Verhalten bei dir und Anderen und lernen anhand deiner Reaktionen, was richtig und was falsch ist. Im Kindergarten habe ich beobachtet, dass es bei den Kindern, bei denen das sofort unterbunden wurde (z. B. Arm festhalten und unmissverständlich mit fester Stimme sagen, dass man das nicht will, ggf. erklären man schlüge ihn / sie schließlich auch nicht, im schlimmsten Fall ein paar Minuten im Nebenraum abregen lassen), schnell aufhörte. Die "diskussionsfreudigeren" Eltern dagegen hatten mit diesem Verhalten lange Zeit Probleme. Bei einigen zog sich das bis in die Schullaufbahn, die in manchen Fällen entsprechend problematisch verläuft.


    Meine über achtzigjährige Nachbarin mit echt rheinischem Humor hat zu diesem Thema mal gesagt: "Manche Eltern verzichten lieber auf Konsequenz und machen die Dauerdisskussion mit ihrem Kind zum Lebenshinhalt. Schade nur, dass die Kinder nichts dabei lernen."


    Das hört sich im ersten Moment vielleicht hart an, trifft nach meiner Erfahrung aber den Kern, eben auch beim Thema "Schlagen". Deshalb drücke ich dir die Daumen :daumen:daumen:daumen und wünsche dir und deinem Sohnemann Energie zum Durchhalten. Im Ergebnis habt ihr beide etwas davon, was ihr zum Leben braucht: Er ein Sozialverhalten, mit dem er in seiner Umwelt zurechtkommt, und du hin und wieder auch deine Ruhezeiten. Solche echte Win-win-Situationen gibt es selten im Leben ;-):-D

    Wir hatten eine ähnliche Situation. Da die beiden Größeren nun in einem Alter sind, in dem sie das meiner Meinung nach selbst entscheiden sollten, habe ich sie gefragt und ihm das "Nein" übermittelt. Als sie jünger waren, habe ich ihm klipp und klar mitgeteilt, dass man so etwas mit zeitlichem Vorlauf vereinbart. An deiner Stelle würde ich die Kinder nicht einem ständigen Hin und Her aussetzen, das ist auch für sie eine Zumutung.


    Bei uns hat es besser geklappt, als ich Anfang jedes Jahres auf eine klare Regelung gepocht habe. Ich habe ihm (schriftlich!) die Gelegenheit gegeben, seine Wünsche einzubringen und eine Frist von zwei Wochen für die Antwort gesetzt. Wenn er sich trotz Rückfragen (wie in den meisten Jahren) nicht gemeldet hat, habe ich das Jahr geplant und ihm die entsprechende Info zukommen lassen (schriftlich!) Damit war das Problem erledigt. Vielleicht hilft diese Verfahrensweise auch bei Euch?

    Macht jetzt nicht im Vorfeld viel Brimborium sondern findet Wege die für alle akzeptabel sind.
    Vorschlag:
    Du kennst einen netten Spielplatz an dem ihr euch treffen könnt. Wenn es klappt das KV Kontakt zu ḿ Kind aufbauen kann kannst Du mal für ein Viertelstündchen spazieren gehen.
    So macht ihr das möglichst regelmäßig und dann wird es ein halbes und ein ganzes Stündchen .... und dann geht alles von selbst seinen Weg.


    Ich kann kein Brimborium erkennen. Ich lese von einer Mutter, die sich Sorgen um ihr 17 Monate altes Kleinkind macht, weil das Kind den Umgangsberechtigten gar nicht kennt. Derselbe ist daher auch keine Bezugsperson. Das müsste erst einmal aufgebaut werden. Gemeinsam wäre sicher sinnvoll, aber das will der Vater ja nicht, soweit sie geschrieben hat.


    Vielleicht kannst du ihn zu einem Besuch beim Jugendamt zur Umgangsvereinbarung bewegen. Wenn es ihm wichtig ist wird er dort aufkreuzen.
    Wenn nicht und er klopft weiter Sprüche von wegen "Umgang wird verweigert", kannst du ihn freundlich ans JA verweisen, dass dort alles bezüglich des Umgangs geklärt wird. Völlig legal. Und hat nichts mit Umgangs Verweigerung zu tun.


    Auch du kannst im Vorfeld das Gespräch mit dem Jugendamt suchen.


    Sehe ich genauso.

    Da es offenbar nicht stimmen kann, was die Kleine sagt, würde ich die Aufmerksamkeit des Kindes nicht weiter darauf fokussieren. Manchmal sind die Kids nachher so in die Ecke gedrängt, dass sie zu gar keiner sinnvollen Reaktion mehr in der Lage sind. Ich kenne das, weil ein Mittagskind von mir mal behauptet hat, ich hätte sie geschlagen (was ich im Leben nicht tun würde). Auf meine Bitte hin haben sich die Eltern eine andere Betreuung gesucht (,die nach zwei Wochen aufgegeben hat).
    Kinder kommen oft aus ihrer kindlichen Welt und der Zwickmühle, in die sie sich mit Lügen gebracht haben, nicht heraus. Ich würde es beobachten und mir ihr bei Gelegenheit beiläufig über Lügen und Vertrauen reden. Wenn sie weiß und begreift, wie und warum das so wichtig ist, halte ich das für wertvoller, als diesem Einzelfall nachzugehen.

    Erst mal danke :thanks::blume:thanks: für die vielen Infos und sorry, weil ich jetzt erst wieder an den Rechner komme.


    Wilma: Hatte ich eigentlich schon, es kommen aber trotzdem jetzt Droh- und Klagegebärden, sodass ich mich doch wieder damit beschäftigen muss. Das Jugendamt hat mir im Zweifelsfall den Gang zum Anwalt empfohlen. Bevor ich da jetzt aber die Pferde scheu mache, wollte ich wissen, ob das rechtens ist, was er da macht.


    Luchsie: Gefühlt fände ich das auch nicht falsch. Nicht leistungsfähig bin ich aufgrund meines geringen Einkommens nach nunmehr 13-jährigem Berufsausstand (wegen der Kinder). Die Kids sind 6, 12 und 14. Die Unterhaltspflicht entfällt für mich lt. Gericht, weil die Einkommensdifferenz zwischen meinem Ex-Mann und mir bei 1:8 liegt.


    Hexenmama: Die Kids haben bisher kein Einkommen.


    Malina: Ich lebe schon ohne Unterhaltszahlungen an meinen Ex unterhalb des Selbstbehalts, sein Einkommen beträgt etwa das dreifache des deutschen Durchschnittsverdieners. Das hindert ihn nicht daran, per merkwürdiger Berechnungen sein Leben so darzustellen, als lebe er am Existenzminimum (vermutlich kommt das hin, wenn er sein neues Fahrzeug anrechnet, dass unter einem sechsstelligen Betrag nicht zu bekommen war)


    Volleybap: Danke für die Info. Ich denke auch, dass das entweder etwas Erfundenes oder ein Nebensatz in einer Einzelfallrechtssprechung ist, die er auf unseren Fall anwenden will. Letzteres hatten wir schon öfter.


    Merci noch einmal an alle, die mit Infos geholfen haben. Ich werde berichten, wie es weitergeht mit diesem unerfreulichen Thema.

    Das würde die Sache natürlich erheblich vereinfachen. Aber es ist wie so oft - vorsichtig ausgedrückt - eine recht schwierige Kommunikation. ... will er nicht, macht er nicht, er klagt einfach und macht mich fertig, so seine Vorstellung. Bevor das ganze wieder über Anwälte und Gerichte losgeht, wollte ich wissen, ob er sich da etwas ausgedacht hat, um Druck auszuüben und Geld zu sparen (wäre nicht das erste mal), oder ob da tatsächlich etwas dran ist. Ich will ja auch nichts verlangen, was nicht rechtens ist.

    Liebe Foris,


    mein Ex-Mann hat - wie so oft - seine ganz eigene Unterhaltsberechnung angestellt und droht mit Klage. Unser ältestes Kind lebt bei ihm, die beiden anderen bei mir. Da zwischen uns beiden ein erheblicher Einkommensunterschied besteht, bin ich nicht unterhaltspflichtig (auch nicht leistunsfähig). Nun will er einen fiktiven, doppelten Unterhalt für das älteste Kind von seinem Einkommen abziehen, bevor der Unterhalt für die beiden anderen berechnet wird. Er behauptet, das sei normal so und durch die Rechtssprechnung abgedeckt. So etwas habe ich noch nie gehört, kennt sich von euch da einer aus? Ist das wirklich so oder kann ich das unter "kreativer Mathematik" abhaken, wie es schon so häufig der Fall war? :hae:


    Vielen Dank schon mal vorab für Eure Hilfe.

    Wenn Du Dir durchliest, warum sie sich so entschieden hatte, wird schnell klar, dass die Regelschule wirklich nix ist.


    Tut mir leid, das kann ich weder bajahen, noch aus dem Thread herauslesen. Ich käme auch nicht auf die Idee, das entscheiden zu wollen, da ich weder Mutter noch Kind kenne. Es wurde um andere Blickwinkel gebeten, ich habe meinen beigesteuert, um zu helfen. Mehr kann und will ich hier nicht tun.

    Es mag jetzt vielleicht hart klingen, entspricht aber bei der von dir geschilderten Konstellation leider den Tatsachen: Die gute Seele betreibt Steuerhinterziehung, indem sie mehrere verschiedene Jobs ausübt, ohne dass diese angemeldet sind.


    Käme sie jetzt in die Selbstständigkeit, so müsste sie - um dem Problem der Scheinselbstständigkeit zu entgehen - die anderen Jobs ebenfalls über die Selbstständigkeit abrechnen. Da ist es nicht mit Rechnungen schreiben getan, sondern da muss auch eine Gewinn-und Verlustrechnung (bei Kleingewerbetreibenden) am Jahresende her, es muss eine Steuererklärung gemacht werden und es müssen die entsprechenden Steuern gezahlt werden. Nur dann ist es eine legale Sache - oder eben über den Minijob.


    Verzwickte Situation, ich wünsch' dir, dass ihr eine gute Lösung findet.


    Edit sagt, ich habe vergessen, den Sozialversicherungsbetrug zu erwähnen. Wenn sie auffliegt, wäre das nicht so günstig für euch. Ich würde auch versuchen, dem Ganzen eine legale Richtung zu geben.

    Nun muss ich aber doch noch mal die Fahne für die Regelschule hochhalten. ;-)


    Ich möchte einfach, dass mein Kind in der Grundschule vornehmlich erfährt, dass Lernen Spaß macht.


    Das ist nach meiner Erfahrung einerseits eine Frage dessen, wie ein(e) Lehrer(in) - welches Konzept auch immer - umsetzt und welcher Persönlichkeit man da gegenüber steht. Man kann Glück haben, man kann Pech haben, an jeder Schule, in jeder Schulform, bei jedem Konzept.
    Der zweite Einflussfaktor ist die Haltung der Eltern zum Lernen ihrer Kinder. Auch Rückschläge kann man positiv begleiten, damit die Kids lernen, damit umzugehen. In den sechs Jahren, in denen meine Kids in der Grundschule waren, habe ich nur dort frustrierte Kids erlebt, wo die Eltern den Kindern eine entsprechende Haltung vermittelt haben.


    An der Regelschule wirst ja von vorneherein auch nicht glücklich, weil ganz offiziell nicht der gewünschte Lernweg.


    Merkwürdiger Rückschluss. Ich kenne es anders. Es ist - wie gesagt - eine Frage der Umsetzung. Das betrifft die schulische Seite ebenso wie die elterliche.


    Das viel größere Problem, das ich hier sehe, ist der Lärmpegel. Das ist für Kinder tatsächlich eine erhebliche Belastung.


    Wie auch immer du dich entscheidest, ich wünsche euch Glück und drücke die Daumen, dass es dann besser läuft :daumen

    Die Mutter wird sich trotzdem den Kindern gegenüber immer als gesund präsentieren, das kann ich nicht ändern.


    Ebendiese Situation kenne ich in ähnlicher Variante. Das ist für die Kids sehr schwierig. Bei meinen Älteren hat es ungefähr ein Jahr nach Beginn der Pubertät angefangen zu klingeln. Bis dahin haben sie alle Widersprüche hingenommen, wurden manipuliert und ließen sich leider aufgrund ihrer normalen kindlichen Entwicklung manipulieren. Mittlerweile begreifen sie ungefähr, was da läuft. Es ist traurig für sie, aber sie müssen leider lernen, damit umzugehen.
    Deine Kids sind jünger. Vielleicht können sie besser damit umgehen, weil sie damit aufwachsen und du ihnen vermutlich kindgerecht und wertungsfrei versuchen wirst, zu erklären, was da stattfindet. Das wünsche ich dir / euch jedenfalls.