Beiträge von CoCo

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    Ok - dann hier nochmal...


    Erstmal liebe Grüße von stern0372 - sie kann sich nicht einloggen; Benutzername unbekannt...


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    Ute, wo siehst Du das? Fände ich auch nicht gut...

    Denn ich hab da jemanden vor mir, der weiss, was er tut.


    Genau das Gefühl habe ich, z.B. bei den Krankenhausaufenthalten meines Vaters, des öfteren eben nicht gehabt. Auch bezogen auf Pflegepersonal und eben Logopäden. Eine Schwester, die mit gezückter Insulinspritze am Bett meines Vaters stand; er hat in seinem Leben noch kein Insulin bekommen. Das ist schon länger her und er war zum Glück gerade wach und konnte sagen "Geh mir wech." Bändchen mit falschem Namen am Handgelenk meiner Mutter vor ihrer OP letzten Oktober. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen.


    Dass das sicherlich nicht zuletzt an Überlastung durch dauerhaften Personalmangel liegt, ist klar - macht es aber in der Situation für den Einzelnen nicht schöner. Und trägt halt nicht zu Vertrauen bei.

    Maximaltherapie wird ja nur gefahren, wenn es keine Patientenverfügung gibt, die das Gegenteil sagt? Jedenfalls sollte es ja so sein. Deshalb ist es, wie Du ja auch sagtest, so wichtig, sich um so etwas zu kümmern. Was man gerne immer mal wieder hinausschiebt. Leider mussten wir letzten September bei meinem Vater erleben, wie selbst dann damit umgegangen wird. Wobei das sicherlich auch von der Klinik und dem jeweiligen Arzt abhängt. Bzw. war es in dem Fall ein Logopäde; der uns dazu bringen wollte, meinem Vater eine Magensonde zur Ernährung legen zu lassen, entgegen seinem ausdrücklichen Willen in seiner Patientenverfügung. "Die finden wir gerade nicht."

    Ich bin so froh (und meine Mutter auch), dass ich in diesem Augenblick dort war - sie wüsste nämlich nicht, ob sie sich durch die Worte des Logopäden "Sie wissen schon, dass er dann verhungert." hätte verunsichern lassen. Es kam dann glücklicherweise der gerufene Arzt hinzu, der den Logopäden gestoppt hat.


    Letzterer kam übrigens ins Zimmer gestürmt, um mit meinem Vater Schluckübungen zu machen. Mein Vater war noch sediert von einer Bronchoskopie und schon ins "Sterbezimmer" verlegt worden. Leider war dem Logopäden das nicht bekannt.

    Wen wundert es denn unter solchen Umständen, (wir sind da kein Einzelfall), dass wenig bis kein Vertrauen mehr da ist. Und dass sich das auch auf das Vertrauen in den Umgang mit potentiellen Organspendern ausweitet...

    Ja, Sponge, das kann ich gut nachvollziehen, würde ich auch nicht wirklich wollen. Das "Nachhelfen" geht ja anders (hoffentlich auch mal in Deutschland), als durch Organspende. Das Nachhelfen kann auch bis zum Schluss begleitet werden, wenn man das möchte.

    Monsterkrümel, das ist eben Deine Sichtweise. Und andere Menschen haben vielleicht eine andere Sicht auf diese Dinge. Ich trage keinen Aluhut - bin aber davon überzeugt, dass wir eine Seele haben - bzw. sogar, dass wir eine Seele sind, die einen Körper hat.


    Und für manche Menschen ist es wichtiger, einen lieben Angehörigen in den Tod begleiten zu können, ob mit oder ohne Maschinen und für denjenigen selbst, begleitet zu werden oder zumindest "in Ruhe" sterben zu können, statt ausgeweidet, um es mal böse auszudrücken, auf dem OP-Tisch, weil man dann der uneigennützige Held ist.

    Das ist genauso zu respektieren.

    Aber wenns nach MIR gehen würde, dann würde jedem Motorradfahrer mit dem Motorrad ein Organspendeausweis ausgehändigt werden.


    Das macht mich jetzt wütend. Mein Sohn ist auch Motorradfahrer. Soll er deshalb mehr zur Spende (bzw. zu einer Entscheidung, ich gehe mal davon aus, das selbst Motorradfahrer Deiner Meinung nach, noch selbst entscheiden dürfen) verpflichtet werden, als andere Menschen?

    Wer dann sonst noch? Berufspendler, die eine bestimmt Anzahl an Kilometern auf der Autobahn verbringen? Und wo ist die Grenze?

    Wir müssen uns doch auch in allen möglichen anderen Bereichen des Lebens verpflichten, aufklären lasse, Prüfungen absolvieren.


    Eben. Da braucht es ganz sicher nicht noch mehr. Auch ich bin froh, dass meine Eltern, jetzt noch meine Mutter schon so ziemlich alles geregelt haben. Trotzdem bin ich absolut gegen einen Zwang, was das betrifft.


    Übrigens, wenn Petrus erscheint - ändert sich vielleicht das Wetter - ansonsten ist er eher kein Grund zu Panik, glaube ich. :lach

    Tot ist der leider mit und ohne Organspende,


    Die Meinungen, "wie tot" derjenige wirklich ist; also ab wann man von "tot" sprechen kann, gehen aber eben auseinander. Dazu steht einiges in dem Link weiter oben.


    Ich finde zur Aufklärung über Organspende sollten dann auch die zu Wort kommen, die das bereits bei Angehörigen miterlebt haben. Deren Schilderungen und Erfahrungen unterscheiden sich nämlich zum Teil gewaltig von dem, was Monsterkrümel über den Umgang mit den Spendern und deren Angehörigen geschrieben hat...


    Sogar auf den jetzigen Organspende-Ausweisen gibt es ja die Option „Keine Spende“


    Das ist bei mir inzwischen angekreuzt. Ganz ohne Widerspruchsregelung. Und mein Sohn weiß auch Bescheid. Er wird morgen volljährig, deshalb entfällt bei mir die Entscheidung, ob ich ihn auf eine Liste setzen lassen würde. Mich persönlich würde ich, da ich nicht spenden möchte, nicht darauf setzen lassen. Es ist ja auch nicht so, dass man "mal eben" ein neues Organ bekommt und schon ist alles chic.


    Lebenslang Medikamente gegen die Abstoßung, ob die dieselbe verhindern, oder wie lange, weiß man nicht. Und die psychische Komponente davon, ein fremdes Organ in sich zu tragen, wofür jemand anders sterben musste (und das ist ja nunmal Fakt, ohne einen "Schuldaspekt") ist bestimmt auch nicht zu vernachlässigen.


    Aber das ist für den Augenblick natürlich alles Theorie. Wer weiß schon, wie es sich darstellt, wenn man eine Diagnose erhält, die darauf hinaus liefe, dass man ohne Spende nicht mehr lange zu leben hat...

    Öhm - jetzt hast Du den Namen Eurer Tochter wieder ausgeschrieben... Der ist ja jetzt auch nicht so häufig - das hat schon einen schnellen Wiedererkennungseffekt, wenn hier Leute lesen, die Euch kennen... :frag

    Ich "rufe" mal... ;-)


    friday


    Volleybap


    susayk


    Wer es zuerst hört, wird die Namen dann bestimmt rausnehmen...


    Habe ich das jetzt richtig verstanden - es wird geguckt, ob und wie es möglich ist, dass sie ganz bei ihrem Vater bleibt? Oder bezieht sich das jetzt nur auf die Probezeit?

    Hallo Elasias. Eigentlich wolltest Du Dich nur auskotzen; bekommst jetzt aber trotzdem eine Menge Meinungen zu lesen. Was ich auch für wichtig halte, weil Du viele Dinge nicht auf dem Schirm hast.


    Zum Beispiel, dass Fakten geschaffen werden, wenn Eure Tochter ein halbes Jahr bei ihrem Vater wohnt. Und es dann für Dich, sofern er sich dann querstellt, schwierig werden kann, das wieder zu ändern.


    Dass es gefühlt und "moralisch" keine gute Idee ist, eine solche Entfernung zwischen Vater und Kind zu schaffen, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

    Daran ändert es auch nichts, dass Du das schon mehrfach angekündigt hast. Deshalb muss er das jetzt nicht gut finden.


    Ist es übrigens eine gute Idee, hier die Klarnamen von Vater und Kind reinzuschreiben? Falls nicht, könntest Du jemanden vom Team bitten, das noch zu ändern...