Beiträge von TiMiDa

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Das AE-Team wünscht euch ein schönes neues fröhliches Jahr 2021 und viel Gesundheit :)

    Meine Zwillinge waren acht Monate, als wir uns getrennt haben. Der Umgang fand in ihrer gewohnten Umgebung statt. Meistens zweimal die Woche á 2,5 Stunden. Ich bin immer gegangen, wenn er bei den Kindern war und habe entweder Freunde besucht, bin einkaufen oder spazieren gegangen. Von mir aus hätte er sie auch öfter sehen können, aber es hat ihm so gereicht und nicht selten hat er sie nur einmal die Woche besucht.


    Nach ein paar Monaten hat er sie dann für ein paar Stunden mitgenommen und erst eine ganze Weile später kamen Übernachtungen dazu. Leider war mein Ex lange nicht zuverlässig, was die Umgänge anging, weil es ihm oft zuviel war, aber seit einigen Jahren hat er nun seine Lebensgefährtin und die ist toll. Sie wollte, dass die Kinder regelmäßig kommen, damit es für alle planbar ist.


    In dem jungen Alter empfehle ich euch auch eher öfter und dafür kürzere Umgangszeiten.

    Du hast bald gar keine Zeit bei ihr ständig aufzutauchen. Die Twins werden dich ordentlich in Schach halten. ^^

    :D Das hab ich mir auch grad gedacht. Sooooo schnell verlässt man mit Zwillingen nicht das Haus am Anfang. Ich hab meinen schon fast eine gewisse Absicht unterstellt, als ich endlich beide (Winterkinder) angezogen in den Autoschalen hatte und es anfing verdächtig aus der Windel der einen zu riechen. Das kam nämlich öfter vor. Nochmal schnell alles vollspucken wird auch ganz gern genommen, wenn Mama schnell mal wohin will. :rolleyes:^^ Allein das könnte schon mal etwas ausbremsen. Aber das hat auch positive Effekte. Es schult die Gelassenheit. :)


    Ich muss ganz oft an einen früheren Azubi von uns denken. Der war sogar noch kurz 16 Jahre alt und da er etwas mehr als eine Stunde von unserer Firma entfernt gewohnt hat mit seinen Eltern, haben die ihm eine Wohnung angemietet und das war sogar eine Großstadt. Er kam ganz hervorragend zurecht und ich glaube, dass ihm das auch sehr bei seiner Entwicklung geholfen hat. Nach der Ausbildung ist er wieder in seine Heimatstadt zurück. Ich hab mich oft gefragt, ob ich das so gekonnt hätte und ohne Vertrauen geht sowas sicher nicht.


    Meine Schwester meinte mal, dass sie ihre Töchter wesentlich öfter gesehen hat als vorher, nachdem sie ausgezogen waren. Früher sind sie schnell auf ihre Zimmer und jetzt sitzen sie bei ihr.


    Aber schon krass irgendwie, wie nahtlos es bei dir geht. Ein Kind flügge und zwei Nestlinge im Anflug. :love:

    Man wächst ja auch an seinen Aufgaben und die Frage stellt sich später dann eh nicht mehr, weil wenn sie erstmal da sind, muss man da durch. ^^


    Bitte aber immer auch dran denken, dass es gerade bei etwas älteren Mamas schnell mal zwei werden können. Ich spreche aus Erfahrung! ;)

    Wir hatten das Thema Organspende neulich kurz im Büro "angeritzt" und meiner Kollegin war deutlich anzumerken, dass sie nicht bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Da es eine sehr schwere Kost ist, kann ich es verstehen. Als ich mich vor Jahren hingesetzt habe, um beide Seiten zu betrachten, ging es mir eine ganze Zeit gar nicht gut. Natürlich bin ich heute froh, dass ich es getan habe, denn so konnte ich für mich persönlich eine Entscheidung treffen, aber dazu muss man wirklich bereit sein und somit finde ich es gut, dass es zur Ablehnung der Gesetzesänderung kam.


    Ich würde mir übrigens sehr wünschen, Organe zu spenden, denn ich habe Angst davor, versehentlich lebendig begraben zu werden.

    Beim Durchlesen des Threads blieb dieser Satz bei mir hängen. Du kannst dir als Medizinerin vorstellen, dass es dazu kommen kann lebendig begraben zu werden? Du hast jedoch keine Angst davor, dass dir versehentlich lebendig Organe entnommen werden?

    Ich sehe es nach meinen eigenen Erfahrungen heute etwas entspannter, denn für mich hat es sich mehr als gelohnt, dass ich mich getraut habe. Allerdings hatte ich schon auch große Angst, bevor ich mich dann doch getraut habe. Aber es ist wirklich so, man bereut doch immer die Dinge, die man nicht getan hat.


    Wenn ich heute so zurückblicke, dann stelle ich fest, dass ich unwahrscheinlich daran gewachsen bin. Früher habe ich mich fast nichts getraut und konnte dementsprechend auch wenig. Ich wurde so erzogen, dass ich eh nix kann und tauge und das prägt. Heute höre ich dagegen öfter mal "Wahnsinn, was du alles machst, also ich könnte das nicht." :hae: Sogar meine Mutter, die hauptverantwortlich für mein geringes Selbstbewußtsein war, weil sie es immer gleich im Keim ersticken musste, scheint heute Respekt zu haben. :schiel


    Allerdings war es bei mir nicht alleine nur Mut, denn ich hatte gute Startbedingungen, die es mir erleichtert haben. Meine Eltern haben mir einen Acker überschrieben, als ich noch ein Kind war und den konnte ich später als Bauland verkaufen. Ich habe mir immer gesagt, dass das mal mein Dach über dem Kopf werden wird, aber ich habe mich trotz des Kapitals sehr lange nicht getraut Nägel mit Köpfen zu machen, wegen erwähnter Erziehung "schaffst du nicht... kannst du nicht.... ". In meiner Stadt hätte das damals aber auch "nur" für eine Wohnung gereicht. Durch meinen Ex bin ich das Ries gezogen und dort gab es Häuser zu Niedrigpreisen, weswegen ich mich getraut habe und so kam ich zu meinem ersten Haus. Das habe ich nach der Trennung mit kleinem Gewinn verkauft und bin wieder zurückgezogen. Ich habe ein kleines Haus gekauft und für Renovierungen im Lauf der Jahre etwas Geld reingesteckt. Im Frühling diesen Jahres habe ich es mit wirklich sehr großem Gewinn verkauft. Besser hätte ich mein Geld definitiv nicht anlegen können. Aus einem Acker mit 1.000 m² ist mit Umwegen ein Hopfenhof mit diversen Nebengebäuden und knapp 2.000 m² und ganz gutem Zustand geworden. Gut, ich habe heute Schulden bei der Bank, weil das Geld nicht ganz gereicht hat und ich zum Finanzierungszeitpunkt nicht wusste, dass ich mein Haus so gut verkaufen kann, aber nun habe ich halt ein Geldpolster auf der Seite, mit dem ich kommenden Renovierungen entspannt entgegen sehen kann und eine Rate, die ich auch in knappen Zeiten aufbringen kann. Ich habe hier eine übrige Wohnung, die mir Geld einbringen wird und eine Scheune, die ich ebenfalls vermieten oder evtl. später sogar mal umbauen oder sonstwas draus machen kann und wenn keines der Kinder Interesse an einer Weiterführung des Hofes hat und sich auch sonst keine Option ergibt (Alte-Weiber-WG oder so :lach), dann verkaufe ich halt wieder. Das werde ich auch tun, wenn ich feststelle, dass ich mich mit dem Projekt übernommen habe. Mein Worst-Case-Szenario ist also "Ich verkaufe wieder.". Damit kann ich sehr gut leben und bisher bin ich auch nicht überfordert, sondern fühle mich unwahrscheinlich wohl. Was ich reingesteckt habe, werde ich sicher wieder rausholen können, egal wie die Zinslage sein wird. Ich hatte immer außergewöhnliche Immobilien, die es nicht so häufig auf dem Markt gibt und damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.


    Da du die Finanzierung schon angefragt hast, bist du schon recht weit. Was kann dir im schlimmsten Fall passieren?

    Gegen eine Sepsis kann man nicht impfen.

    Der Vergleich bricht sich ein Bein beim Hinken.


    TiMiDa eine Sepsis entsteht meistens durch eine bakterielle Infektion und nicht durch Viren (gegen die bzw mit welchen geimpft wird), von daher...

    Ach Leute.... ich weiß das! Ich habe es geschrieben, weil Kaj Tetanus und Sepsis in einem Satz erwähnte.


    Bitte nicht gleich losballern. Wir wollen letztendlich alle nur das Beste für unsere Kinder und ich habe mich wirklich lange und intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und genau das rate ich allen und das völlig unabhängig davon, wie dann die Entscheidung ausfällt. Bei den einen sagt das Bauchgefühl impfen, bei den anderen impfen ja, aber nicht alles und erst später und wieder bei anderen sagt es nicht impfen. Keine Entscheidung ist besser oder schlechter, als die andere, wenn man sich informiert hat. Was für mich falsch ist, kann für euch richtig sein und andersherum und deswegen muss man sich doch nicht streiten.

    Ja, warum gibt es wohl keine oder keine mehr, die tödlich enden? Doch nur, weil geimpft wurde, oder, weil eine beginnende Blutvergiftung heutzutage medikamentös behandelt werden kann.

    An einer Sepsis sterben immer noch jährlich über 50.000 Menschen (in Deutschland). Daher ist es mir unverständlich, warum von Tetanus eine größere Gefahr ausgehen soll, denn kaum jemand stirbt von den ca. 15 Tetanusfällen und wenn, dann betrifft es den Statistiken nach doch eher alte Menschen mit wahrscheinlicher Vorerkrankung und schlechter Durchblutung.


    Ich persönlich möchte niemanden bekehren und anfeinden schon gar nicht. Wie gesagt, ich war Impfbefürworterin. Wenn jemand mehr Angst vor Krankheiten hat, als vor Impfungen, dann muss er natürlich impfen. Bei mir ist es halt andersherum, das hab ich mir nicht ausgesucht, da bin ich hineingeschlittert und ich möchte nur, dass es akzeptiert wird. Dass sich eine höhere Durchimpfungsrate nicht auf den Herdenschutz auswirken kann, erscheint mir persönlich mehr als logisch und dies wird auch dadurch untermauert, dass bei Krankheitsausbrüchen immer auch geimpfte Menschen unter den Erkrankten sind. Es wird in den Medien nur nicht so deutlich erwähnt, aber wenn man etwas genauer recherchiert, dann findet man entsprechende Informationen. Der Herdenschutz entsteht durch Immunität, aber diese wird nicht überprüft, es wird lediglich davon ausgegangen. Ein geimpfter Erkrankter, bei dem die Impfung erfolglos blieb, steckt genauso an, wie ein ungeimpfter.

    Aber die Mittel, mit denen die Krankheiten behandelt werden würden, die durch Impfungen verhindert werden, die wären wahrscheinlich teurer.

    Ebenso wenn Impfungen Schaden anrichten.


    Mein vollgeimpfter Sohn hat der Pharma im Nachgang gutes Geld eingebracht. Wir waren oft Gast bei dem Kinderarzt und auch ein paarmal in Krankenhäusern. Als ich die Beipackzettel etliche Jahre später gelesen habe, bin ich erstmal in eine Schockstarre gefallen, denn es stand alles drin :( Zum Glück hat er keine richtig gravierenden Schäden zurückbehalten, aber davon gibt es leider genügend. Solange es einen nicht selbst betrifft, fällt es leicht zu sagen, das Risiko wäre aber doch so gering und der Nutzen viel größer. Natürlich stecken unzählige Kinder die Impfungen gut weg und nur ein Teil nicht. Nützt aber den Eltern, deren Kinder gesund waren und es dann nicht mehr sind oder die ihre Kinder gar ganz verloren haben nichts. Die Herde hilft ihnen in ihrer Not auch nicht mehr, im Gegenteil und das prangere ich sehr an! Hört den betroffenen Eltern bitte zu, die ihre Kinder in gutem Glauben haben impfen lassen und die es heute bitter bereuen.

    Die Kinderärztin war sichtlich verwundert und erbost darüber, weshalb ich jetzt eine Impfskepsis entwickelt habe...

    Erbost? Das steht ihr nicht zu, denn es ist ihr Job dich vernünftig zu beraten und es ist dein Job vernünftig zu entscheiden.

    Sie hat klar gemacht, dass wenn wir den Kleinen nicht impfen lassen, ich einen anderen Kinderarzt suchen muss. Sie behandelt nur nach Stiko-durchgespritzte Kinder/Jugendliche. Mein Sohn wäre demnach ein zu hohes Risiko für alle anderen kleinen Patienten.

    Sie würde dir im Falle eines Impfschadens (der natürlich lange, lange, lange Zeit offiziell keiner sein wird, weil nicht sein kann, was nicht sein darf) höchstwahrscheinlich ebenfalls klar machen, dass du dir einen anderen Kinderarzt suchen solltest.... Ist leider eine gängige und sehr traurige Praxis :(


    Unser Kinderarzt ist ebenfalls absoluter Impfbefürworter, was ich aber auch in Ordnung finde. Impfbefürworterin war ich selbst auch, weswegen ich beide Seiten verstehen kann. Ich habe nach meinem voll durchgeimpften Sohn dann aber für meine jüngeren Kinder anders entschieden und folge nicht mehr den Empfehlungen der STIKO. Fand unser Kinderarzt natürlich nicht so toll und er wollte mich überzeugen, aber ich habe mich brav bedankt und ihm gesagt, dass er es nicht verstehen müsse, es mir reicht, wenn er es einfach nur akzeptiert und ich mich fortlaufend informieren werde. Er sieht uns quasi nicht mehr, weil die Vorsorgeuntersuchungen abgehakt und meine Kinder so gesund und robust sind, dass wir ihn schon lange nicht mehr benötigt haben. Ich habe aber auch schon mitbekommen, dass impfkritische Mütter von Kinderärzten als asozial betitelt wurden. Da fehlen mir dann wirklich die Worte, denn es sind einfach besorgte Mütter, die das Beste für ihr Kind wollen, sich Gedanken machen und diese auch laut aussprechen dürfen sollten, ohne gleich aggressiv und gemein angegangen zu werden.


    Ich möchte dir auf keinen Fall zu- oder abraten dein Kind impfen zu lassen, aber bleib auf dem Weg und informiere dich weiter. Das finde ich einfach unwahrscheinlich wichtig. Ich finde es nicht richtig Eltern pauschal hinzuknallen "Unbedingt impfen" oder "Unbedingt nicht impfen", denn ihr müsst im worst case mit den Folgen leben und der Herdenschutz greift dann leider auch nicht mehr, weil aus weißen Schafen ganz schnell schwarze werden können.

    Ich finde es gut, dass du hinterfragst und dich mit dem Thema auseinandersetzt. Lasse dir doch den Beipackzettel zeigen und spreche ihn zusammen mit dem Arzt durch. Du musst auch nicht morgen bei der U6 impfen lassen, wenn du dir nicht sicher bist. Du kannst dafür jederzeit einen extra Termin vereinbaren, solltest du noch Bedenkzeit brauchen. Lasse dich bitte zu nichts drängen. Du solltest schon dahinter stehen können, denn du trägst die Verantwortung.


    Man muss sich einfach im Klaren sein, dass die Medaille immer zwei Seiten hat. Ja, Masern können schwere Hirnhautentzündungen auslösen, eine Impfung jedoch auch..... Keine einfache Entscheidung.

    Hachja.... mich hattest du schon mit dem Wort Labrador im ersten Satz :kicher :rotwerd


    Unsere Hündin war ein Labbi-Mix in schwarz, deswegen ist eine Schwäche für die Rasse übriggeblieben, auch wenn wir derzeit in alle Richtungen offen sind. Die Kinder hätten gerne einen Welpen, was ich auch verstehe, aber da kenne ich nun meine Grenzen und möchte das momentan nicht. Evtl. später mal als Zweithund und wenn die Kinder noch ein Stückchen älter sind.


    Breche du jetzt aber bitte nichts über's Knie. Ich fände es irgendwie schön, wenn der Hund bei euch bleiben würde. Aber noch dringender als den Hund brauchen die Kinder natürlich dich und daher finde ich es sehr gut, dass du auf deine Warnsignale achtest.


    Wir können uns ggf. gerne nochmal unterhalten, wenn wir unseren Umzug in den Sommerferien hinter uns haben. Wir leben dann auf einem Hof am Waldrand und das nichtmal so arg weit weg von Regensburg :pfeif

    Die Entscheidung musst leider du alleine treffen, denn an dir wird die Verantwortung noch lange hängen bleiben. Für mich persönlich sind Tiere ebenfalls Familienmitglieder, die einen durch gute und schwere Zeiten begleiten, aber da ich selbst schon immer Tiere halte und lange alleinerziehend bin, kann ich auch dich verstehen, dass es dir zuviel wird, zumal der Antrieb einen Hund in die Familie zu holen nicht von dir selbst kam.


    Für Kinder ersetzen Tiere oft Therapeuten, daher musst du hier wirklich gut abwägen, wie sich ein weiterer Verlust auf deine Kinder auswirken kann.


    Wie auch sonst im Leben, gibt es aber nicht nur schwarz oder weiß. Klar ist "stupides" Spazierengehen für Kinder mega langweilig und dich stresst es, daher wäre mein Rat... geh weniger spazieren, fahrt zusammen Rad, geht baden, übt Kunststücke ein.... es gibt soviele Möglichkeiten, die nicht viel Zeit beanspruchen und die ihr gemeinsam machen könnt und auch noch Spaß machen. Mehrmals täglich ein paar Minuten Kunststücke geübt mit dem Hund und er ist platt und zufrieden. Dann würde ich ein Inserat schalten, ob jemand Lust hat, tagsüber den Hund zu bespaßen. Vielleicht sitzt da irgendwo bei dir nebenan ein einsamer Mensch, der selbst keinen Hund halten kann... Win-win......


    Wenn die Entscheidung für eine Abgabe gefallen ist, dann findet ihr sicher ein schönes Zuhause. Meine Kinder und ich z.B. wollen in ein paar Monaten nach unserem Umzug auch wieder mit der Suche nach unserem Hund beginnen, obwohl ich mir nach dem Tod unserer Hündin Ende 2017 geschworen habe, dass ich nie, nie, nie wieder einen Hund haben möchte. Ich muss aber zugeben, dass ich diese Unabhängigkeit und dieses nicht rausgehen MÜSSEN irgendwie schon auch genieße. Dann aber denke ich, so ein Hunde-Arschtritt täte mir auch nix schaden, um wieder mehr zu laufen.....:tuedelue

    Vor ein halbes Jahr meinte er noch allen ernstes zu mir wir sollen einfach 4 weitere Kinder machen und von harzt4 Leben, machen ja andere genauso,

    Was ist das denn für eine Aussage? Wie kommt man auf so einen Schmarrn? :radab


    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und ich meine zu ahnen, wie die Entscheidung ausfällt. Ich denke, dass wir uns ganz oft selbst unterschätzen. Mit meinen Zwillingen war ich schon ziemlich zeitig alleinerziehend und werde heute noch manchmal gefragt, wie ich so manche Situationen gemeistert habe. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Ich habe es geschafft, weil ich es schaffen musste. Du wirst es auch schaffen, wenn du dich für das Kleine entscheidest.


    Ich persönlich würde zwar keine Frau anprangern und verurteilen, die sich für einen Abbruch entscheidet, aber ich weiß für mich persönlich, dass ich nie damit hätte leben können. Ich denke heute immer noch an eine Frau, die ich vor weit über zwanzig Jahren kennengelernt habe. Sie war ungewollt schwanger und wollte dem Baby aber einen Chance geben. Sie hat ihre Tochter zur Adoption freigegeben. Eine dritte Möglichkeit, wenn auch sicher die schwerste, die für mich persönlich auch nie in Frage gekommen wäre.

    Hachja.... für Partys fehlt mir schon lange die Energie. Ich bewundere eine Bekannte von mir, bei ihr verfolge ich über Facebook, wo sie überall rumspringt. Wahnsinn.... die ist heute so, wie ich früher. Gut, ihre Tochter ist erwachsen, aber ich kann es mir für mich trotzdem nicht mehr vorstellen ständig von einem Event zum nächsten zu springen.


    Früher ging auch sonst eher was zusammen. Wir hatten eine Weile einmal die Woche Kochabend. Das war echt schön. Hat sich dann zwar auch wieder verlaufen, aber das war dann gar nicht so schlimm, weil dann kam halt was anderes.


    Kirchengemeinde und Chöre fallen bei mir leider komplett raus. Eine ehemalige Schulfreundin von mir ist mit ihrer Familie auf's Land gezogen und meinte zu ihrem Mann, dass ihm schon klar wäre, dass sie sich was suchen müssen, wenn sie sich integrieren wollen. Haben es dann auch so gemacht, wie Kaj . Er Chor, sie Frauengymnastik und sie haben sogar Spaß daran entwickelt. Trotzdem.... nix für mich :nixwiewegZur Kirche darf ich auch gar nicht mehr, bin ausgetreten. Aber ich hab tatsächlich vor einem Verein beizutreten. Ich gehe zum Bienenzuchtverein :tanz Vielleicht lassen sich ja da ein paar neue Kontakte abgreifen :D


    Wenn dieses F+ unter allen Beteiligten geklärt ist.... mei.... warum nicht. Meins wäre es aber auch nicht. Ich hab ja schon elendig beim Schreiner versagt;(  Agrippa Reiß dem Engel bitte die Flügel aus, dass er nimmer auf meine Schulter kommt. Mistige Moral, mistige :wand Ich weiß aber ganz genau, dass ich den auch wieder abschießen würde und wenn ich das schon weiß, kann ich nichts vorheucheln. Keine Chance, also muss ich halt selbst ackern oder zahlen.

    Ich verstehe diesen Wandel auch nicht und frage mich auch immer, ob es vielleicht eher an mir liegt. Früher ging das alles so leicht und schnell. Da hab ich nicht nur Männer, sondern auch Frauen kennengelernt... einfach so.... Bei Männern war das früher auch leichter, weil unverbindlich. Eine Freundin von mir und ich haben öfter mal unterwegs Männer und Frauen aufgegabelt und dann ist man noch zu denen oder zu einer von uns. Einmal hab ich mich in einer Biker-WG wiedergefunden und wir haben um drei Uhr nachts Wurstgulasch gekocht. Dann hat man die Nacht durchgelabert und fertig. Gibt es sowas heute überhaupt noch oder ist das total out? Nur noch jeder für sich oder in festen eingeschworenen Gruppen, in die kein anderer mehr rein darf? Oder noch eine Beispielstory, als ich mir bei Ikea nach einer Trennung eine Küche kaufen musste und mir der Verkäufer den Preis für den Aufbau gesagt hat. Ich war schockiert und hab gesagt "und wenn es das Letzte ist, was ich tue, ich bau die selber auf". Hinter mir stand ein Typ und meinte "ich hab das schon öfter gemacht und kann helfen". Haben wir dann echt gemacht, also die Küche zusammen aufgebaut. Er hat nie gebaggert, ich hab nie gebaggert, war super! Solche Leute such ich. Leute, mit denen ich mich zusammentun kann. "Du hilfst mir, ich helf dir". Wenn ich aber in so merkwürdige Single-Ü40-Gruppen schaue, dann krieg ich echt Würgreiz, was die dort so ablassen.

    Agrippa Jaaaaaaa, genau darum ist es doch so bitter ;( Ich werde zur Zeit permanent von Handwerkern vergessen und versetzt und dann kommt auf einmal ein Schreiner-Ex um die Ecke, der sich an seine große Liebe zu mir erinnert :wand Das ist auch nicht einfach ein 0815 Schreiner... neeeiiinnn, der macht echt tolle Sachen. Der hätte mir wahrscheinlich auch noch ne Küche nach meinen Wünschen gebaut :tot Aber dann winkt der mir auf Facebook nur zu.... das hasse ich ja vielleicht.... entweder die Leute haben mir was zu sagen oder nicht, aber dieser virtuelle Zuwink-Mist ist mir zu affig, da reagier ich gar nicht drauf und jetzt meldet er sich eh nimmer. Vielleicht ist ihm noch eine andere Ex eingefallen und renoviert bei ihr X/



    Ich lade euch alle ein zu mir, sobald ich fertig bin. Hab bald Platz für alle einsamen Herzen von hier :)