Beiträge von Kaj

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    Offensichtlich teilt eure Schule am Ende der 5. Klasse die Kinder in verschiedene Fördergruppen auf. Das soll nun nicht stattfinden, weil zu wenig Einblick in den wirklichen Leistungs- und Entwicklungsstand vorhanden ist. Also nix mit schlechten Schülern.

    Ich finde diese Vorgehensweise übrigens sehr fair. Das hätte auch anders laufen können.

    Du hast leider das Zauberwort vergessen.

    musicafides ,


    aber du vertraust nicht. Du zweifelst, du kritisierst, weil du mal nicht alles unter Kontrolle hast und weil so manches nicht so läuft, wie DU es für richtig (und für dich passend) hältst.


    Wenn du ins Theater oder Konzert gehst, hast du auch nichts von den Proben, Kostümherstellung und Kulissenbau mitbekommen. Aber du kaufst eine Karte und vertraust, dass der Abend unterhaltsam wird.


    Versuch das mal in Bezug auf Schule und Lehrer.

    Bis zu den Sommerferien kann Schule nur noch symbolisch stattfinden. Es wird geschaut, was online und in dem wenigen Präsenzunterricht vermittelt werden kann, aber mehr noch, ob man alle Hygienideen umsetzen kann. Probelauf für‘s neue Schuljahr und die zweite Welle im Herbst.

    In besonderen Situationen muss man umdenken und neue Wege finden. Das haben die Mutter und die Lehrerin getan.


    Ich hab meine Schüler die ersten beiden Wochen und über die Ferien völlig in Ruhe gelassen, lediglich ein paar nette Worte gemailt und erwähnt, was man bei Langeweile wiederholen darf. Die meisten - wie ich auch - mussten erstmal in der neuen Situation ankommen.


    Mittlerweile läuft es aber.

    Ich würde gar nichts sagen bzw. nur, dass da jemand kommt, der mit den Kids reden will. Dann können sie völlig authentisch und offen reden. Sinnvoll wäre, wenn du bei dem Gespräch rausgehst.


    Ansonsten fehlt mir bei euch nach wie vor die Ruhe und das Ende des Gezerres um die Kinder. Was spricht dagegen, sie 14-tägig von Freitagnachmittag bis Sonntagabend zum Umgang zu haben? Dann könnten sie bei ihrer Mutter endlich heimatliche Wurzeln schlagen und müssten nicht ständig umziehen.

    Und für deine neue Ehe scheint mir diese Variante auch die bessere.

    Ich glaube, eine Mutter hat ganz gut im Gefühl, wann ihr Kind mehr braucht als Muttermilch. Solange das Baby wächst und gedeiht, würde ich mir keine Sorgen machen. An der Hand saugen hat eher etwas mit Erkundungsdrang und der Befriedigung des Saugbedürfnisses zu tun.

    Dein Kind wird noch viele Dinge in den Mund nehmen. Willst du dann immer denken, sie hat Hunger?

    Statt zig-mal nachzufragen ist es sinnvoller, die Aussage des Kindes reflektierend zu wiederholen.

    Bsp.:

    Kind: Ich habe gedenkt.

    Du: Ach, was hast du denn gedacht? oder Ach, du hast XY gedacht?


    Kinder bilden zuerst alle Verben in den verschiedenen Zeitformen regelmäßig. Damit zeigen sie aber auch deutlich, dass sie die Regel zur Bildung schwacher Verben begriffen haben und sicher anwenden können. Die unregelmäßigen Formen der starken Verben sind der nächste Schritt.


    Und wenn sie absichtlich komische Formen bilden, zeugt das von Kreativität, aber auch von einem Bedarf nach Aufmerksamkeit. Schließlich müssen sie dich seit ca. einem Jahr (?) mit einer Frau und jetzt auch noch mit einem Baby teilen.

    Ich würde auf der Sprache nicht herumhacken. Viele Geschwister erfinden auch eine Sprache, die nur sie verstehen.

    Bzgl. Schule wirst du ihn nicht pushen können. Da würde ich ihn ganz galant gegen die Wand laufen lassen. Er hat auch eine Eigenverantwortung. Das solltest du ihm kommunizieren und dann atmen lernen. Zuschauen ist sauschwer, aber es nimmt Spannung raus und lässt ihm allein die Verantwortung. Bei meinem Junior hat‘s geholfen, allerdings war ich mehrfach kurz vorm Herzkasper.