Beiträge von Felidae78

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    Hallo.


    Meine Kinder sind 7 und 11,5 Jahre und wir leben seit 2,5 Jahren das Wechselmodell. Leben nicht im selben Ort, ca. 16 km entfernt. Ich arbeite allerdings im Ort, wo der Papa wohnt. Das vereinfacht das schon. Hätte mein Partner nicht ein großes Haus gehabt, wo wir mit eingezogen sind, dann wäre ich auch im Ort geblieben. So muss ich Mal mehr fahren, das ist dann halt so.

    Ich merke jetzt auch schon, dass mein Sohn am Liebsten das Nestmodell hätte. Finde ich für uns jedoch nicht umzusetzen.

    Wir werden sehen, wie es die nächsten Jahre läuft.


    VG Antje

    Hallo.


    Es gibt im Netz eine Rechenhilfe zur Berechnung von Unterhalt beim Wechselmodell. Nicht einfach, aber wenn man erstmal alles drin hat, geht es. Wir haben dann auch gleich alle fixen Kosten geteilt und dann bekomme ich noch ein wenig Unterhalt für die Kinder überwiesen.

    Ob es nun ein paar Std. mehr oder weniger sind, finde ich persönlich nicht wichtig.

    Wir zählen auch nicht jeden einzelnen Tag im Jahr auf. Unterstützen uns, wo es mal sein muss. Ansonsten wechseln wir immer montags.


    VG

    Antje

    Ich bin auch wirklich froh, dass es so läuft und ich auch so arbeiten kann.

    Fand es nur spannend wegen unserer Erzieherin. Ist man z.B. 2 Mal im Jahr 1 Woche in der langen Woche krank, hätte unsere Erzieherin schon 10 Minusstunden. Das finde ich eine Menge. Wahrscheinlich müsste man dann einfach sehen, dass einfacher so ein Minus "abgezahlt" werden kann, wenn es denn jemand benötigt. Die Möglichkeiten gibt es ja auch!

    Eine Kur würde ich auf jeden Fall beantragen. Und dann, wenn es genehmigt ist, Kurhäuser anrufen und bereit erklären, spontan zu fahren, wenn jemand abspringt. Ich kenne einige, wo das geklappt hat.

    Ich möchte wirklich fair verteilt haben. Mit allen Konsequenzen.

    Bei den Erzieherinnen sehe ich halt die größten Probleme und würde mich freuen, wenn wir da eine einheitliche Lösung schaffen, die für alle gut sind.


    VG

    Ich/wir haben das Wechselmodell, arbeite aber jede Woche gleich viel.

    Meine Tochter ist 13 und kommt auch mal gut ohne mich klar. Somit läuft es bei mir nie ins Minus.

    Ist es aber bei dir nicht wichtig, dass der Monat ausgeglichen ist? Jetzt unabhängig an welchem Tag krank, Urlaub etc?

    Das Problem ist, wenn ich in einem Monat in der kinderfreien Woche krank sein sollte, mache ich, auf den Monat gesehen, 5 Stunden Minus. 1 pro Tag. Ich kann in der Woche mit den Kindern nicht länger arbeiten und Frage mich einfach, ob es nicht eine andere Lösung der Stundenverteilung gibt. Bei mir ist es nicht ganz so extrem.

    Wir haben aber auch eine Erzieherin beschäftigt, die Wechselmodell lebt und da sind es dann 3 Std. pro Tag, die sie mehr arbeitet und kommt in Bedrängnis. In unseren Kindergärten könnte sie es auch nicht aufholen, da unsere Häuser um 16 Uhr schließen.


    Ich denke schon, dass Arbeitgeber sich da was überlegen können, denn es geht nicht um ein Hobby, sondern um Lebenssituationen. Und ein sein Stundenkonto denken, wenn man Urlaub nimmt oder krank ist, finde ich nicht richtig.

    Ich informiere mich gerade weiter und bin gespannt.


    VG

    Antje

    Guten Morgen.


    Ich arbeite im öffentlichen Dienst und wir haben bei uns im Rathaus Gleitzeit. Nun arbeite ich eine Woche immer kürzer, als meine vertragliche Arbeitszeit und in der anderen Woche halt länger.


    Wenn ich nun in der kinderfreien Woche Urlaub nehme oder krank bin, mache ich immer Minus. Ich habe immer so viele Überstunden, dass ich keine Probleme habe. Aber irgendwie finde ich das nicht richtig.

    Die Arbeitszeit so anpassen, Wochenweise, gibt wohl das Zeiterfassung System nicht her. :hae:


    Wie ist es denn bei Anderen geregelt?


    VG

    Antje

    Ich würde den KV auch mal wirklich in die Pflicht nehmen und sagen, dass du diese Auszeit benötigst. Warum teilt ihr die Ferien nicht auf? Der KV wird doch auch mal Urlaub haben oder muss es einrichten. Oder wirklich mal organisieren, dass er bei Freunden übernachtet.


    VG
    Antje

    Ich denke, dass gerade diese Bequemlichkeit auch ein Grund sein kann, wenn man kein Wechselmodell möchte.


    Es bedeutet ja doch einiges mehr an Planung, wenn man die Kinder auch Nachmittags hat.


    Sie müssen zu Vereinen, Kursen, Freunden etc.! In eurer jetzigen Planung ist dies ja nur auf deiner Seite. Und mich mit diesen Sachen anzufreunden, da brauch er vielleicht noch Zeit.


    Vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn man signalisiert, dass man trotzdem zur Verfügung steht, wenn mal etwas ist. So machen wir das.


    Der Papa hat auch gemerkt, wie oft 2 Kinder innerhalb der Woche rum gefahren werden und was man organisieren muss. Das habe ich früher ganz alleine gemacht.


    Ich drücke die Daumen, dass der Papa sich das doch noch überlegt.


    VG
    Antje

    Wir leben seit letztem Jahr September das Wechselmodell.


    Bei uns wechseln die Kinder Montags. Die Beiden sind 5 und 10 Jahre. Trotzdem sehe ich meine Kleine meistens 1x in der Papa-Woche,weil sie es dann unbedingt möchte. Wird aber weniger. Ferien werden hälftig aufgeteilt, wobei jedes Kind auch immer Mal zum Anderen zu Besuch fährt.
    Ich kann mir immer schlecht ein Wechselmodell vorstellen, wenn man nicht miteinander reden kann. Der Große hat häufiger Arzttermine. Die machen wir so, wie wir die Termine bekommen und achten nicht auf eine gleichmäßige Verteilung. Wenn es dem Einen dann nicht passt, unterstützt man sich.


    Unterhalt haben wir anhand einer Formel aus dem Netzt berechnet, da mein Ex deutlich mehr verdient als ich.


    Ansonsten telefonieren die Kinder fast jeden Abend mit dem anderen Elternteil.


    Ich finde, es läuft in unserem Fall sehr gut und kann auch die kinderfreie Zeit so gut planen, mehr arbeiten in der Woche und bin dann in der Kinderwoche ganz für die Kids da.

    Guten Morgen,


    du wirst dir doch sicherlich etwas Neues suchen und bist daher auf den Platz angewiesen.
    So wie Kindergartengebühren übernommen werden, wenn man zu wenig Einkommen hat, können es auch die Hort-Gebühren sein. Auf jeden Fall in Niedersachsen. Sonst wird es mit einem neuen Job ja wirklich sehr schwer.


    Viele Grüße
    Antje

    Ich finde, wenn es ein Kindergeburtstag ist, dann muss man seinem Kind schon erklären, dass man halt nicht eingeladen ist und deswegen nicht mitfeiern kann. So ist es leider eben.


    Sollte es kein Geburtstag sein, sondern einfach so eine Party, dann würde ich die Nachbarin wirklich einfach Fragen, ob Kind auch mal kurz auf die Hüpfburg kann.

    Ich denke auch, dass es fast normal ist, bei einem 5-jährigen, dass er so ein Verhalten mal an den Tag legt. Auch wahrscheinlich um zu testen. Und je mehr ihr euch darüber aufregt, umso verzwickter wird es. Er wird ja auch die Stimmung merken und kann damit noch schlechter umgehen.
    Und diese Ängste in dem Alter, sind auch normal. Ich kenne einige Kinder in dem Alter, die damit anfangen. Kannst du dich ja auch einfach mal zu belesen oder mal mit deinem Partner zusammen eine Fachkraft aufsuchen und das besprechen und sich mal Tips holen, wie man damit umgehen kann. Und was sagt das Kind, wenn der Vater ihn mal fragt, warum er nicht mit dir redet? Für mich ist das nicht unhöflich, sondern er wird einen anderen Grund haben.

    Wende dich doch an eine Stelle, welche mehrere Kur Häuser hat. Ich habe da auch angerufen, gesagt, was mir wichtig ist und dann suchen die zusammen aus. Das war super. Der Antrag ist durch und im April geht es los.


    Vor 4 Jahren habe ich meinen Sohn immer zum Mittagessen abgeholt. Nun warte ich mal ab, wie sich meine Kleine dann so gibt.


    LG

    Es gibt auch eine Reha wo man Kinder mitnehmen kann. Aber gerade wenn es psychische Sachen sind, wird doch davon abgeraten.


    Und ganz ehrlich: Wenn es möglich ist, dann sollte man das auch machen. Auch wenn es schwer fällt. Diese Auszeit ist für dich einfach nötig! Und danach hast du wahrscheinlich wieder viel mehr Energie und kannst dann mit deinem Sohn alles nachholen! Ich würde es auf jeden Fall ohne Kind machen. Gerade bei einer Reha ist ja auch die Frage, inwieweit da andere Kinder in seinem Alter sind, so dass er auch etwas davon hat.
    Die Tochter von meiner Freundin fand es ziemlich doof und möchte nie wieder mit. Sie war auch nur Begleitkind, bei der Reha ihrer Schwester!


    Und Mu-Ki-Kur ist ja längst nicht so intensiv, wie eine Reha!


    LG

    Ich persönlich glaube nicht, dass Kinder, die im Bett mal eine Zeit lang schlafen dürfen, nicht mehr in ihrem eigenen Bett schlafen. Sondern, dass es einfach eine Typsache ist und wie man danach wieder an das Thema ran geht. Unser Sohn hat 1 Jahr nur in unserem Bett geschlafen und ist dann von heute auf morgen in sein Bett umgezogen und schläft seit dem allein. Und selbst, als er 8 Monate sehr schwer krank war und ich immer bei ihm war, ist er auch wieder in sein Bett gegangen und hat da alleine geschlafen.


    Ich finde es sehr schade, wenn man auf diese Nähe, die das Kind braucht verzichtet, nur weil man Angst hat, dass man es danach nicht wieder in sein Bett bekommt. Für mich ist einfach die Konsequenz von dem Zeitpunkt an wichtig, wo man das Kind wieder in seinem Bett haben möchte. SPrich, unser Sohn wurde einfach auch mal 2-3 Nächte wieder in den Schlaf begleitet und auch Nachts noch mal wieder in sein Bett gebracht, mit dem Hinweis, es ist jetzt noch zu früh ist, um in unser Bett zu kommen.


    Und ein Kind mit 10 Monaten braucht vielleicht einfach diese Nähe bei Mama und wird auch irgendwann wieder so entspannt sein, dass es nicht mehr Nachts kommt. Und Oma und Opa können auch ein prima Kuschelersatz sein, wenn die Mama arbeiten ist.


    lG