Mein schwieriges Verhältnis ist bekannt; seit dem Abbruch der Reha habe ich keinen echten Kontakt mehr zu dem Kind. Seit 4 Wochen ist die KM mit ihren 6 Kindern in Ghana, bei ihrem Ehemann. Heute Abend meldet sich die Tochter, dass sie dortbleiben möchte, ob ich das erlaube.
Zum Hintergrund, am Dienstag ist hier wieder Schule. Ich weiß nur, dass sie das Klassenziel des Gymnasium 5. nicht erreicht hat.
Ob ein Schulwechsel geplant war und durchgeführt wurde, und wenn ja, bei welcher Schule sie angemeldet ist, weiß ich nicht.
(Ich weiß das nicht, nicht aus Mangel meines Interesses, sondern weil weder KM noch die Kinder mir Informationen geben.)
Also jetzt überfällt mich meine Tochter mit der Forderung, ich soll zustimmen, dass sie dort leben darf.
Ich habe sie aufgefordert, dass sie der Mutter sagen soll, dass sie mir schreibt, wie sie dazu denkt, welche Vorteile sie für die Tochter sieht und welche Risiken.
Auch für wie sicher sie diesen Wunsch hält. Ich habe sie daran erinnert, dass sie viele Hobbies angefangen und dann wieder abgebrochen hat. Das ist nicht schlimm, im Gegenteil, sie muss sich ausprobieren, passt Fußball besser als Handball, lebt es sich besser bei Mama oder bei Papa. usw.
Aber solch eine Entscheidung, die will ich nicht Hauruck einfach so treffen, ohne mir Gedanken über den Nutzen und die Folgen zu machen.
Ihre Mutter kennt sie jetzt, sie hat sich Gedanken gemacht, sie soll mir schreiben, was sie dazu denkt.
Wie sehen das die anderen? Ich bin echt überfordert, solch eine gravierende Entscheidung für mein Kind zu treffen, dass ich ehrlich gesagt, nicht mehr wirklich kenne. Und einfach so, Sonntagabend um halb 10,Ja oder Nein sagen?