Nett im Net - Was Deutschland zur Kindersicherheit im Internet plant

  • Während einzelne EU-Länder den Schutz für Kinder bereits landesintern regeln, ist die EU dabei, ein EU-weites Konzept zu erarbeiten. Dieses Vorgehen lobt im beigefügten Pressetext das deutsche Familienministerium. Und stellt auch dar, in welche Richtung die derzeitigen Überlegungen gehen.


    Wissend, wie langsam Brüssel in solchen Dingen unterwegs ist, bis sich alle Länder einigen und wie langsam die verschiedenen Bundesregierungen in den letzten Jahren EU-Recht in deutsches Recht gegossen haben, darf man allerdings davon ausgehen, dass einige der heute betroffenen Kinder bei Inkraftsetzung einer neuen Regelung selbst schon Kinder haben werden ...


    Immerhin ist man auf dem Weg zu klären, was man will. Ob die nicht immer internetaffinen Politiker auch begriffen haben, dass sie auch das Wie – wie bekomme ich meine Gesetzeswünsche tatsächlich im Worldwideweb durchgesetzt – klären sollten, wird man sehen.


    Pressetext:


    Ministerin Prien wirbt in Brüssel für gemeinsame europäische Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz

    Gemeinsame Standards, wirksame Plattformregulierung und konsequente Durchsetzung des Digital Services Act im Mittelpunkt




    Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien reist heute nach Brüssel, um mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission sowie Abgeordneten des Europäischen Parlaments über den besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die am 13. Juli 2026 vorgestellten Empfehlungen des von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eingesetzten Expertenpanels sowie die Ergebnisse der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ der Bundesregierung, die am 24. Juni 2026 veröffentlicht wurden.


    Beide Expertengremien kommen zu einem vergleichbaren Ergebnis: Kinder unter 13 Jahren sollten soziale Netzwerke grundsätzlich nur unter Aufsicht der Eltern oder in einem pädagogischen Kontext nutzen. Ein Zugang darüber hinaus soll schrittweise erfolgen und an verbindliche Sicherheitsstandards der Plattformen geknüpft werden. Gleichzeitig sollen die Mitgliedstaaten die Möglichkeit behalten, weitergehende Schutzregelungen einzuführen.


    Bundesministerin Karin Prien: „Die Empfehlungen der Expertinnen und Experten auf europäischer und nationaler Ebene weisen klar in dieselbe Richtung. Jetzt kommt es darauf an, zügig konkrete europäische Maßnahmen abzuleiten. Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens, dass für Kinder und Jugendliche besondere Schutzstandards gelten müssen. Es spricht viel dafür eine einheitliche europäische Altersgrenze von 13 Jahren für die eigenständige Nutzung sozialer Medien ins Auge zu fassen. Gleichzeitig sind nationale Alleingänge bei der Regulierung großer Plattformen nur begrenzt möglich. Deshalb brauchen wir Klarheit darüber, auf welchem Rechtsweg die Europäische Kommission ein Mindestalter für soziale Netzwerke umsetzen will und welchen Zeitplan sie dafür vorsieht. Zugleich brauchen wir klare Regeln, eine konsequente Durchsetzung des Digital Services Act und europaweit einheitliche Schutzstandards. Die großen Plattformen müssen ihrer Verantwortung endlich gerecht werden. Es gibt keinen Grund, notwendige Schutzmaßnahmen weiter aufzuschieben. Mein Ziel ist es, in Brüssel gemeinsam mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament einen europäischen Fahrplan für mehr Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt voranzubringen und die europäische Zusammenarbeit weiter zu stärken. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Schutz, Befähigung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen müssen in ganz Europa gestärkt und gemeinsame Standards konsequent umgesetzt werden.“ Bundesministerin Prien führt in Brüssel Gespräche mit Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen (Technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie), Exekutiv-Vizepräsidentin Roxana Mînzatu sowie EU-Kommissar Michael McGrath (Demokratie, Justiz, Rechtsstaatlichkeit und Verbraucherschutz).


    Sie stellt dabei die Ergebnisse der deutschen Expertenkommission vor und wirbt zugleich für ein europäisches Gesetzesvorhaben zur Einführung eines einheitlichen Mindestalters für soziale Netzwerke. Darüber hinaus stehen die geplanten Inhalte des Digital Fairness Act (DFA) im Mittelpunkt. Dazu gehören Maßnahmen gegen sogenannte „Dark Patterns“, suchtfördernde Designmechanismen wie unendliches Scrollen oder automatische Wiedergabe sowie problematische Monetarisierungsmodelle im Gaming, etwa Lootboxen.


    Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche ist die konsequente Umsetzung des Digital Services Act (DSA). Für besonders große Online-Plattformen mit mindestens 45 Millionen monatlichen Nutzerinnen und Nutzern – darunter TikTok oder Instagram – ist die Europäische Kommission unmittelbar für die Aufsicht zuständig.


    Mit ihrem Besuch in Brüssel setzt sich Bundesministerin Karin Prien dafür ein, dass die Empfehlungen nun zügig in konkrete europäische Maßnahmen überführt werden und europaweit ein hohes Schutzniveau für Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt geschaffen wird.


    Hintergrund:


    Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ wurde auf Grundlage des Koalitionsvertrags eingesetzt. Sie untersuchte die Themen digitale Sicherheit, gesundheitliche und psychische Auswirkungen digitaler Medien, Künstliche Intelligenz sowie die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkräften. Auf dieser Grundlage entwickelte sie konkrete Handlungsempfehlungen für einen wirksamen und zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutz.


    Das von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eingesetzte europäische Expertenpanel empfiehlt ein europaweites Mindestalter von 13 Jahren für soziale Netzwerke. Voraussetzung für einen Zugang soll sein, dass Plattformen nachweisen, über sichere und altersgerechte Funktionen zu verfügen. Darüber hinaus empfiehlt das Panel unter anderem datensparsame Altersverifikationen, die Deaktivierung besonders schädlicher Plattformfunktionen nach dem Prinzip „Safety by Design“, den Ausbau der Medienkompetenz auf allen Bildungsebenen, eine stärkere Unterstützung von Eltern sowie eine bessere Ausstattung von „Safer Internet“-Zentren.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich wäre da weniger pessimistisch, was den Zeitrahmen auf EU-Ebene angeht. Man kann in Teilen auf dem DSA aufbauen, es gibt längst Vorüberlegungen und der Vorschlag für einen Text kommt ja auch nicht aus dem Parlament, sondern von der Kommission, wo zumindest teilweise Menschen mit einem gewissen Mindestmaß an Fachexpertise sitzen.


    Darüberhinaus hält sich die Anzahl an Mitgliedstaaten, die hier wegen wirtschaftlicher Eigeninteressen bremsen könnten, m.E. eher in Grenzen. Da muss man also nur die Parlamentarier im Zaum halten, die ein bisschen zu gute Beziehungen in die USA oder nach China haben und Plattform-Lobbyismus betreiben könnten.

    »Ich rebelliere!«, ruft das Känguru, als es in die Küche kommt.

    »Aha«, sage ich. »Wogegen rebellierst du denn?«

    »Gegen die Zustände.«

    »Verständlich«, sage ich. »Löblich geradezu.«

    »Rebellierst du mit?«, fragt das Känguru.


    Marc-Uwe Kling, "Die Känguru-Rebellion"

  • Man lebt ja von der Hoffnung.

    Wenn man aber andererseits sieht, wie viel "heiße Luft" da derzeit produziert wird - nachfolgend die Pressemitteilung zum gerade stattfindenden deutsch-französischen Ministertreffen, dass sich bei einem von zwei Tagesordnungspunkten mit dem Thema auseinandersetzt -, weiß ich nicht so recht, ob Konkretes herauskommt. Es ist ja groß nichts Falsches oder Schräges in der Pressemitteilung. Aber dass dieses Thema konkret bearbeitet werden müsste, wissen Eltern doch eigentlich schon lange. Jetzt braucht es praktikable Lösungen, Nicht die 100drölfste Absichtserklärung zu Erstellung einer Absichtsvorlage zur Prüfung einer Gesetzesformulierungsbeauftragung. TicToc, Meta und Co. werden nicht sehr nervös sein derzeit ...


    Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 37 Veröffentlicht am 17.07.2026

    Enger Schulterschluss: Bundesministerin Prien beim Deutsch-Französischen Ministerrat




    Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Initiativen für einen sicheren digitalen Raum für junge Menschen und eine starke deutsch-französische Partnerschaft in Europa


    Bundesministerin Karin Prien nimmt heute am Deutsch-Französischen Ministerrat (DFMR) teil. Gemeinsam mit ihren französischen Amtskolleginnen wird sie wichtige Schritte zur Vertiefung der Zusammenarbeit beim Jugendmedienschutz, bei der Bekämpfung digitaler Gewalt in Europa und zur Zukunft des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des Deutsch-Französischen Bürgerfonds auf den Weg bringen.


    Bundesministerin Karin Prien begleitet Friedrich Merz zur Plenarsitzung des 26. Deutsch-Französischen Ministerrats auf Schloss Augustusburg in Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt des Programms steht das sichere Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt.


    Hierzu spricht Bundesministerin Prien mit ihrer französischen Amtskollegin Anne Le Hénanff, Ministerin für Künstliche Intelligenz und Digitales im Kabinett von Präsident Emanuel Macron. Ziel der deutsch-französischen Zusammenarbeit ist es, die Bemühungen auf EU-Ebene im Bereich des Jugendmedienschutzes gemeinsam voranzubringen und rasch zu einer einheitlichen europäischen Regelung für ein Mindestalter bei der Nutzung für soziale Medien zu gelangen. Der Deutsch-Französische Ministerrat beschließt dazu unter anderem die Einrichtung eines High-Level-Fachaustauschs zum Jugendmedienschutz. Das neue Gremium soll die Zusammenarbeit der nationalen Aufsichtsbehörden dauerhaft stärken und institutionell verankern.


    Bundesministerin Karin Prien: „Der digitale Raum ist für viele junge Menschen längst zentraler Teil ihres Lebens. Umso wichtiger ist es, diesen Raum sicher zu gestalten und zugleich Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Dass Präsident Emmanuel Macron diesem Thema mit einem Gastbeitrag in einer deutschen Zeitung besondere Aufmerksamkeit widmet, unterstreicht die Dringlichkeit des Handelns. Uns verbindet die gemeinsame Überzeugung, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum eine zentrale Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen ist – und dass wir jetzt schnell zu wirksamen und verbindlichen europäischen Lösungen kommen müssen. Auch deshalb habe ich gestern bei Gesprächen mit der EU-Kommission in Brüssel für eine schnelle Umsetzung einer gemeinsamen europäischen Lösung geworben.


    In Deutschland haben wir mit der unabhängigen Expertenkommission ‚Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt‘ eine fundierte Grundlage für unsere weitere Arbeit geschaffen. Schutz, Befähigung und Teilhabe stehen dabei im Zentrum. Auch das Special Panel der EU-Kommission hat seine Ergebnisse vorgestellt. Es geht nun darum, gemeinsam einen sicheren digitalen Raum für Kinder und Jugendliche zurückzugewinnen. Hier wollen wir, Frankreich und Deutschland, unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen – immer mit dem Ziel einer einheitlichen Lösung in der EU.“ Im Rahmen des DFMR wird Bundesministerin Prien außerdem mit Marina Ferrari, französischer Ministerin für Sport, Jugend und Vereinswesen zusammentreffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Zukunft des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und die geplante Integration des Deutsch-Französischen Bürgerfonds in das DFJW.


    Bundesministerin Karin Prien: „Die deutsch-französische Freundschaft lebt von den Begegnungen zwischen jungen Menschen, von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Das Deutsch-Französische Jugendwerk leistet dazu seit seiner Gründung im Jahr 1963 einen herausragenden Beitrag. Über zehn Millionen junge Menschen haben durch die Programme Freundschaften geschlossen und Europa ganz konkret erlebt. Auch der Deutsch-Französische Bürgerfonds stärkt Städtepartnerschaften und zivilgesellschaftliches Engagement und bringt Menschen über Grenzen hinweg zusammen. Ich freue mich besonders, dass die Verhandlungen zur institutionellen Integration des Bürgerfonds in das Deutsch-Französische Jugendwerk erfolgreich abgeschlossen sind. Damit stärken wir beide Institutionen und die deutsch-französische Freundschaft insgesamt.“ Außerdem stellen die Ministerinnen und Minister beider Länder den Schutz von Frauen und Mädchen in das Zentrum der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Dazu richtet der DFMR einen Appell an die EU, die Bekämpfung von digitaler Gewalt zu verstärken.


    Bundesministerin Karin Prien: „Digitale Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine Herausforderung in ganz Europa. Neue Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz, schaffen zusätzliche Risiken. Die Folgen sind gravierend – für die Betroffenen ebenso wie für unsere Gesellschaft insgesamt. Deshalb werden Deutschland und Frankreich gemeinsam die Europäische Kommission auffordern, einen EU-Aktionsplan zur Bekämpfung digitaler Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf den Weg zu bringen. Mit diesem gemeinsamen Aufruf setzen wir ein starkes europäisches Signal: Digitale Gewalt hat keinen Platz in unserer Gesellschaft!“ Mit ihrer Teilnahme am Deutsch-Französischen Ministerrat knüpft Bundesministerin Prien an ihre bisherige enge Zusammenarbeit mit Frankreich an. Zuletzt hatte sie am 22.06.2026 als erste deutsche Familienministerin an der Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung teilgenommen und eine Rede vor den Abgeordneten beider Länder gehalten.


    Hintergrund:


    Der Deutsch-Französische Ministerrat geht zurück auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit. Mit der Gemeinsamen Erklärung zum 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags vom 22. Januar 2003 wurde beschlossen, die seit dem Elysée-Vertrag von 1963 halbjährlich stattfindenden Regierungskonsultationen (Gipfel) künftig in Form von gemeinsamen Ministerräten abzuhalten.


    Die deutsch-französischen Ministerräte bieten die Möglichkeit, die Zusammenarbeit auf höchster politischer Ebene zu koordinieren. Zum Ministerrat kommen beide Kabinette oder ausgewählte Ministerinnen und Minister zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. So wird eine enge Zusammenarbeit bei der Entscheidungsfindung beider Regierungen erreicht. Für jeden Ministerrat werden in der Regel zwei Schwerpunktthemen festgelegt, ein Thema mit eher wirtschaftlicher Ausrichtung, das andere mit Bezug auf die Zivilgesellschaft in beiden Ländern. Die deutsch-französischen Ministerräte finden halbjährlich, abwechselnd in Frankreich und in Deutschland statt.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Der Verordnungsentwurf auf EU-Ebene wird ja aber formal von der EU-Kommission vorgelegt werden (müssen), nicht vom Deutsch-Französischen Ministerrat. Natürlich können die beiden Damen da also nicht verkünden "Wir bringen das jetzt auf den Weg!", sondern nur "Wir tun das uns mögliche, um dafür zu sorgen, dass [...] passiert." Und was ihnen an dieser Stelle erst mal möglich sein wird, ist, mit den höheren Etagen der zuständigen Generaldirektionen in der EU-Kommission zu sprechen, um da ihre Vorschläge einzubringen, ihre eigenen unteren Etagen zu briefen, damit die auf gleicher Linie mit den unteren Etagen der zuständigen Generaldirektionen kommunizieren und - wenn es ganz gut läuft - zusehen, dass ihre Leute im EU-Parlament auch auf der selben Linie mitspielen.

    »Ich rebelliere!«, ruft das Känguru, als es in die Küche kommt.

    »Aha«, sage ich. »Wogegen rebellierst du denn?«

    »Gegen die Zustände.«

    »Verständlich«, sage ich. »Löblich geradezu.«

    »Rebellierst du mit?«, fragt das Känguru.


    Marc-Uwe Kling, "Die Känguru-Rebellion"

  • Das französische Parlament hat heute ein Jugendschutz-Gesetz beschlossen. Jugendliche werden zukünftig erst ab 15 Jahren Zugang zu bestimmten Internetbereichen haben. Weitere EU-Länder, zB Österreich und Spanien, wollen zeitnah auch eigene Jugendschutz-Gesetze durchs Parlament bringen. Geplante Altersgrenzen sind hier aber 13 und 14 Jahre.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Das französische Verfassungsgericht hat nun das vom Parlament beschlossene Jugendschutz-Gesetz wegen Ungereimtheiten und Verfassungsverstößen gestoppt.

    Die vom franz. Verfassungsgericht gemachten Vorgaben werden mutmaßlich auch die geplante EU-Gesetzgebung beeinflussen bzw. erschweren.

    Organisiertes Chaos.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.