Unsere Tochter lebt, nachdem der Sohn schon zum Ende der letzten Sommerferien zur Mutter umgezogen ist, seit einigen Monaten auch fest bei der KM2.
Im ersten Zwischenbericht hatte sie noch eine 5, im zweiten Zwischenbericht sind es schon drei 5en. Die Lehrer sagen alle das Kind ist völlig unausgeschlafen im Unterricht und kann sich nicht konzentrieren.
Mein Angebot, dass sie in den 5 Wochen zwischen Winter- und Osterferien jeden Tag nach der Schule zu mir kommt, hier in den gut 2 Stunden in Ruhe ihre Hausaufgaben zu machen und sich von mir Hilfe und Unterstützung zu holen, hat sie zwar verbal gerne angenommen, aber praktisch hat es nicht funktioniert, sie fuhr dann doch lieber gleich zur Mama nach Hause.
Wenn ich sie überhaupt sehe, dann sehe ich sie meist nur noch mit ihrem iPhone in der Hand.
Die unreglementierte Mediennutzung war wieder Thema in unserem letzten Elterngespräch beim Jugendamt.
Mein Vorschlag, mich mit in die Apple Familiengruppe meiner Kinder aufzunehmen, lehnt die KM strikt ab; der Vorschlag des JA war dann, dass die KM den Kindern abends 20 Uhr die Medien abnimmt. Das sagte die KM dort zwar zu, aber die Kinder nutzen weiterhin ihre Medien auch nach 20 Uhr, einmal bis nach 22 Uhr.
Aus diesem Grund habe ich heute beim JA den Vorstoß gemacht, dass das JA veranlassen möge, dass die Zuteilung der Rolle Organisator in der Apple Familiengruppe vom Familiengericht auf meine Person übertragen wird.
Ohne darauf einzugehen, war der Gegenvorschlag des JA war stattdessen, dass die Tochter in einer Wohngruppe leben soll; dort gäbe es feste Regeln und dort wäre sie auch aus der Zerrissenheit zwischen den beiden Elternhäusern erlöst.