Tochter ist total nervös. Sie hat heute mit dem KV und dem zukünftigen Umgangsbegleiter ein erstes Gespräch im Jugendamt. Der Sachbearbeiter ist eigentlich ein ganz netter. Ich hoffe, dass meine Tochter sachlich bleibt. Sie nimmt ihren Partner mit, welcher auch beim Gespräch dabei sein soll. Ist ja nun über ein Jahr her, als der KV den Umgang abgebrochen hat. Bin gespannt was dabei herauskommt
Tochter Gespräch JA mit KV zwecks begleitetem Umgang
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Tochter hat einen Plan, was sie erreichen will bzw. was ein "No-Go" wäre??
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Das Kind und der Vater sollen eine Beziehung aufbauen, damit der KV es zum Umgang abholen kann und das Kind gerne mitgeht. Der Umgangsbegleiter verspätet sich gerade um 30 Minuten und der Kindesvater hat es nicht für nötig gehalten meine Tochter zu begrüßen
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Wie ist es denn gelaufen?
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Einzelne Elterngespräche und getrennte Gespräche sollen stattfinden. Je 3x mit einem Elternteil, erst dann geht der begleitete Umgang los, man wird sehen, wie das Kind sich verhält, ob die Mutter beim ersten Mal doch dabei ist. 14 tägiger Rhytmus. Auch während des begleitetem Umgang wird es Gespräche geben, einzeln und zusammen.
Der KV wurde 2-3 Mal vom Sachbearbeiter gestoppt, so würde das nicht gehen. Leider bekomme ich gerade nicht mehr zusammen, warum. Die Sbs erwähnten, es wäre ein gutes Gespräch gewesen, weil sachlich und kein Streit. Im Hilfeplan wurde festgehalten, dass die Meinung vom Kind für wahr genommen wird, wichtig ist Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit. Der Hilfeplan geht bis April/Anfang Mai, 100 Stunden insgesamt. Ziel, dass das Kind mit dem Vater alleine mitgeht, so sie dafür offen ist.
Das erste begleitete Treffen soll erst im Januar stattfinden. Hier brachte der KV letztes Weihnachten ins Spiel, weil Tochter da verreist war. Es kam wohl so rüber, dass er dachte, das Kind wäre dieses Weihnachten schon bei ihm.
Mir warf er vor, ich wäre beim damaligen Umgang nur in einer Junkiegegend auf dem Spielplatz gewesen - ich habe in keiner Junkiegegend gewohnt. Tochter wäre untergetaucht - wegen ihrem Umzug. Als Tochter erwähnte, dass er meine Tochter blockierte obwohl sie die Umgänge mit ihm und Kind machen wollte, waren die Sbs erstaunt.
Das Gespräch lief also nicht so schlecht. Die Sachbearbeiter muckten noch ein wenig auf, weil Tochter den Hilfeplan nicht ungelesen unterschreiben wollte. Es waren zwei SBs dabei, weil der Fall an eine neue SB übergeben wurde.
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Tochter erzählte noch, dass seine Ausstrahlung wie immer, verstockt, unterschwellig aggressiv war.
Man darf in dem Jugendamt nicht alleine zu den Büros, man wird im Foyer abgeholt. Tochter war zuerst da, als der KV kam, gab es noch nicht mal ein Kopfnicken zur Begrüßung. Er sagte im Gespräch, mit "der" wolle er sowieso nichts zu tun haben. Frage mich, wie die Elterngespräch laufen sollen. Tochter will diese Elterngespräche eigentlich auch nicht, würde sie diese aber nicht machen, gäbe es keinen begleiteten Umgang. Auch als das Gespräch beendet war, bei dem er übrigens sein Cappy nicht abgenommen hat, hat er auch kein "Auf Wiedersehen" oder ähnliches über die Lippen gebracht, ist einfach aufgestanden und ist gegangen. Ich hatte mich ja fast ein Jahr mit ihm zum Umgang getroffen, da hatte ich ihn ja wegen seinem Cappy darauf aufmerksam gemacht, dass das Cappy auf das Kind nicht gut wirkt. Er nahm es dann kurz zur Begrüßung ab und behielt es dann die ganze Zeit auf. Er ist groß und kräftig, er ist dem Kind nie freundlich mit einem Lachen begegnet.