Wie war das bei euch mit dem Neustart?

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  • Hallo liebe Forengemeinde,


    ich hab mal wieder eine Frage an die Schwarmintelligenz: Wie lief das bei euch mit dem Neustart in puncto Partnerschaft nach der Trennung von KV/KM?


    Zum Hintergrund meiner Frage: Ich bin jetzt seit 2 Jahren von KV getrennt (oder vielmehr er von mir), er hat mittlerweile schon die zweite Next am Start, ich hatte die letzten zwei Jahre ein paar vereinzelte Dates über Apps, die aber zu nichts weiter geführt haben als ein paar mehr oder weniger netten Unterhaltungen. Vor ein paar Wochen hab ich dann jemanden über Tinder kennen gelernt, der mir ziemlich sympathisch war und mit dem ich mich tatsächlich öfter getroffen habe. Bei ihm stehen die Zeichen jetzt ganz eindeutig auf Beziehung und ihn stört auch die Vorstellung nicht, demnächst dafür 200km pendeln zu müssen. Kind und er finden sich gegenseitig auch prima, also auf Papier schon mal alles top.

    Ich bin mir aber gerade echt nicht sicher, ob ich mich da wirklich auf was festeres einlassen will und ich weiß gerade einfach nicht, ob das an seiner Person liegt oder daran, dass ich einfach doch noch nicht bereit bin für eine neue Partnerschaft... oder auch einfach nur daran, dass ich mich an die emotionale Nähe erst wieder gewöhnen muss. Im Moment fühlt es sich einfach ein bisschen... zu viel an. Mit körperlicher Nähe hab ich überhaupt kein Problem, aber dass er jetzt ständig bei allem dabei sein will, überall emotional involviert ist / sein will und nach einer Handvoll Treffen von gemeinsamen Urlauben redet, das ist mir irgendwie zu schnell zu viel. Und wie gesagt, die Situation ist für mich so neu, dass ich nicht erkennen kann, ob das ein Zeichen für „der ist es nicht“ oder für „das muss langsamer gehen“ oder für „Du bist noch nicht bereit für Beziehung“ ist.


    Wenn das auch anderen hier so ging, wäre ich für Erfahrungsberichte und/oder Tipps dankbar!

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Die Analyse warum es sich „zu viel anfühlt“ ist bestimmt interessant, aber für die aktuelle Situation ist viel wichtiger dass es sich „zu viel anfühlt“.


    Irgendwas an dem Gesamtpaket stimmt nicht und dementsprechend würde ich an Deiner Stelle vom Gas gehen. 200 km Entfernung sind doch erst mal die perfekte Vorraussetzung für eine Light-Version. Das solltest Du Deinem Gegenüber allerdings auch deutlich machen.

  • Ich würde auch sagen, dass es für den Moment noch etwas früh ist, wenn der Andere bereits von gemeinsamen Urlauben spricht etc. Wie heißt es doch so schön: Wenn man es langsam angeht mit einer neuen angehenden Beziehung, hält es besser. Ich würde es deinem Gegenüber klar und deutlich kommunizieren, dass es dir etwas zu schnell geht. Es sind seine Vorstellungen etc. und woher soll er es denn bitte wissen, dass es für dich zu schnell ist? Wenn er dich wirklich liebt, dann wird er es ganz bestimmt akzeptieren und dir die Zeit geben, die du brauchst und besagtes Thema erstmal nicht mehr ansprechen.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Langsamer angehen lassen ist sicher erst mal gut. Ich wüsste nur gern, ob mein aktuelles Problem mit der Situation an einer grundsätzlichen mangelnden Begeisterung für ihn liegt oder an dem noch ausstehenden Gewöhnungseffekt o.ä. Denn wenn's an ihm liegt, hilft ja auch langsam angehen nichts, dann sollte ich das lieber zeitnah beenden, damit er nicht auch noch völlig grundlos seinen Öko-Fußabdruck mit Pendelei weiter verschlechtert. Ich hab nur leider wirklich keine Ahnung, wie ich das am besten raus kriege. Deswegen wären Erfahrungsberichte von anderen schon ganz hilfreich ;)

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Du wirst doch merken ob er dir fehlt, ob du dir wünscht das er da wäre usw - ist das nicht der Fall, würde ich sagen, er ist es eben nicht.
    würde da entspannt dran gehen, bei 200 km Entfernung bleibt einem auch nichts anderes übrig

    Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
    Abraham Lincoln

  • Wie das bei uns war mit dem Neustart?


    Wir "kannten" uns aus dem Forum hier, haben gegenseitig unsere Beiträge gelesen und uns auf dieser Ebene (unausgesprochen) wertgeschätzt. Das war alles.


    Dann kam es zu einem PN-Wechsel aus einem von Partnerschaft so weit wie nur denkbar möglich entfernten Grund. Zu diesen PN´s kamen dann Telefonate, da sich dieses Thema schlecht immer nur schriftlich beackern ließ.


    Aber nach ein paar Wochen merkten wir, dass es gar nicht mehr nur um dieses Anfangsthema ging. Mehr und mehr schlichen sich persönliche, alltägliche, tiefere Themen ein. Als wir das merkten, zuckten wir beide doch ziemlich zurück. Sich möglicherweise entwickelnde Schmetterlingsschwärme? Wir? Vielleicht irgendwann Partnerschaft? Das kam für uns beide nicht in Frage.


    Der eine schwer gezeichnet von einer schlimmen Trennung, einem hässlichen Rosenkrieg und einem durch die Ex mit schrecklichen Waffen geführten Krieg um die Kids, gefordert im Alltag voll berufstätig allein mit 3 Jungs zwischen 3 und 9. Die andere zwar ohne Krieg geschieden, aber dann nach einer schwer toxischen Kurzbeziehung mit heftig psychischer Gewalt 850 km weit weggezogen von der Familie mit zwei Kindern zwischen 4 und 7 im tief konservativen Teil des Schwarzwalds quasi ohne Sozialkontakte Vollzeit berufstätig in Leitungsfunktion im Außendienst mit großem Umsatzdruck.


    Da stand uns beiden der Kopf nicht nach Beziehung. Das kam nicht in Frage! Außerdem wohnten wir ca. 350 km weit auseinander - wie sollte das auch gehen?


    Nun ja, 14 Monate später waren wir verheiratet :), weitere 8 Monate später - nachdem meine Versetzung geklappt hat - sind wir zusammen gezogen und sind inzwischen über 11 Jahre verheiratet<3:love: Die Schmetterlinge von damals sind immer noch da, gut, dass wir nicht dem ersten Reflex gefolgt sind und sie nicht verjagt haben <3


    Zu deinem Problem hilft nur das, was ja im Grunde immer hilft: reden.


    Offen und ehrlich. Gerade am Anfang einer Partnerschaft müssen solche Dinge ja abgeglichen werden, um zu sehen, ob da langfristig passende Gemeinsamkeiten sind. Passende Vorstellungen von Nähe und Distanz, von Tempo und Ausrichtung. Denn wenn einer nach einer Handvoll Treffen schon von gemeinsamen Urlauben redet, hat der echt ein schnelles Tempo, besonders wenn eine kleine Rumpelwichtin involviert ist. Sicher ist es auch wichtig, dass du herausfindest, wo der Grund für dein Unbehagen liegt, wichtiger aber ist erst einmal, dieses Unbehagen ernst zu nehmen und dem Herrn mitzuteilen. Sicher könnte er sich brüskiert fühlen oder "eingeschnappt" sein, aber es hilft ja nichts - dieses Thema muss geklärt und besprochen werden. Und vor allem besser früher als später.


    Wenn eine sich anbahnende Partnerschaft ein Mitteilen solchen Unbehagens mit dem Ziel, einen Zustand herbeizuführen, mit dem sich beide wohlfühlen, nicht aushält, dann ist das zwar schade, aber auch ein Zeichen dafür, dass es langfristig wohl nicht passen würde.

    Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt, das er berührt.

    Benjamin Franklin



  • Im 12. Beziehungsjahr und das Pferd von hinten aufgezäumt.


    Gesehen, mitgenommen, Spaß gehabt. 8) Mehrfach und dann beim nichtsehen, sich vermisst.


    Nach 3 Monaten bei ihm übernachtet und für 5 Jahre geblieben. Patchwork ist Königsdisziplin, es rummste und ich bin ausgezogen. 6 Monate Trennung, beschissen ging es Beiden.


    In der Zeit hat jeder was mitgenommen um festzustellen, das ans Original keiner rankommt. Liebe war beiderseits IMMER da und hat sich garantiert mehrfach an den Kopf gefasst und gedacht, was zwei Idioten.


    Danach wieder zusammen in eigenen Wohnungen. Eigentlich das perfekte Modell. Aber... irgendwann geheiratet und leben in seinem Haus.


    8) Wohnung hab ich immer noch. Mein Erster wohnt dort.


    Fazit... wir führen keine ruhige, sanfte Beziehung. Noch nie, da grundverschieden . Aber es herrscht immer ein Funkenflug zwischen uns, von Anfang an ohne diesen, wären wir kein Paar mehr.


    Sprich mein Mann war von Anfang an, dass was ich immer wollte und will ohne am Anfang zu wissen das es eine Beziehung wird. :)

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Also mein KV war ja vor der Geburt ausgezogen, ich hatte nach 1-2 Jahren dezente Versuche in Singlebörsen, die aber eher abschreckend waren.


    Von 2 kurzen Griffen daneben hatte ich dann die Nase voll.


    Hier im Forum traf man sich zu Wochenenden und Urlauben, ich hab hier einige Freunde gefunden.


    Einer davon hat mich besucht und ich ihn, man ist sich näher gekommen, was sich aber einig, daß es nichts Festes oder Ernstes wird, weil das so komliziert werden würde.


    Nuja, irgendwann lief mein Vertrag aus und ich musste mir einen neuen Job suchen. Der Mann meinte, ob ich nicht bei ihm arbeiten könne ( uns trennten 375km ).


    Ich hab dann drüber nachgedacht und als ich mit ihm darüber gesprochen hab, hat er gemeint, das sei vielleicht doch etwas überstürzt. Ich hab dann gesagt, dass es SEINE Idee war, das aber auch ok sei. Wir hatten beide grosse Angst vor diesem Schritt.


    Nuja, ich bin vor 8 Jahren zu ihm gezogen, wir haben vor 6 Jahren ein Haus gekauft, die Kurze wird bald 5 und wir sind seit 3 Jahren verheiratet.


    Es gab mehr als einmal den Moment, wo uns das zu viel war und wir Angst hatten, vor dem nächsten Schritt.


    Ich hab aber das Glück, dass ich mit meinem Mann über wirklich alles reden kann. Wir waren auch immer ehrlich zueinander und haben die Ängste des Anderen nicht als Ablehnung gesehen.


    Zudem hatten wir beide immer einen Ausweg. Durch den Zusammenzug haben wir so viel Geld gespart, daß qir nach 2/3 Monaten so ein Polster hatten, dass man sich wieder hätte trennen können. Wir haben GsD einen so grossen Keller gehabt, dass man einen zweiten Hausstand behalten konnte.


    Über Jahre hatten wir Ersatzküche und Ersatzmöbel. Vor 2 Jahren erst durfte die alte Couch von Herrn Schnabel aus der Werkstatt ausziehen.


    Wir haben übrigens weiterhin alles so organisiert, daß bei einer Trennung alles geregelt wäre, das Haus ist so gekauft, die Möbel, selbst wo die Kurze leben würde.


    Beim Haus war uns das sehr wichtig, da sowas bei einer Trennung die Insolvenz bedeuten kann. So ist klar, wer das Haus behält und den anderen auszahlt. Die Kredite und das Grundbuch läuft auf einem Namen. Durch den Zugewinnausgleich ist rechtssicher geklärt, dass der andere ausgezahlt werden muss.


    Dennoch ist eine Trennung nicht in Sicht, wenn man uns erlebt, wir sind wie ein altes Ehepaar.

  • Ich wüsste nur gern, ob mein aktuelles Problem mit der Situation an einer grundsätzlichen mangelnden Begeisterung für ihn liegt oder an dem noch ausstehenden Gewöhnungseffekt o.ä.


    Das wird Dir niemand anders beantworten können. Ich schließe mich den Vorschreibern an - alleine die Tatsache, dass es Dir zu schnell zu viel wird, ist wichtig; erstmal unabhängig vom Warum. Und Du solltest mit ihm darüber reden können.

    Davon abgesehen hatte ich beim Lesen so ein Gefühl von "da ist aber irgendwie ´viel Kopf` und weniger Gefühl"; wie auch schon geschrieben wurde: dass er Dir fehlt, wenn er nicht da ist oder so etwas...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Also, auf die Gefahr hin, dass ihr mich jetzt für einen Freak haltet... ich hab das mit dem Vermissen insgesamt nicht so 😅 Ich bin eben klassisches Einzelkind und noch dazu wohn ich hier mit sehr schmuse-bedürftigem Kind zusammen - ist schwer, sich da wirklich einsam zu fühlen bzw. irgendwas oder irgendwen wirklich spürbar zu vermissen 🤷🏻‍♀️ Und ich kenne ihn ja noch kaum. Ich find es schwer bis hin zu reichlich unlogisch, jemanden zu vermissen, den ich noch kaum kenne.

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Ich find es schwer bis hin zu reichlich unlogisch

    Das ist, was ich meinte - verliebt sein hat ja eher wenig mit Logik zu tun... ;) Und Einsamkeit ist keine Voraussetzung dafür, jemanden zu vermissen, der einem eine andere Zweisamkeit gibt, als das schmusige Kind.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Hallo leslie_w,


    also kein Freak :).

    Ich denke die Art und Weise wie wir uns auf einen neuen Menschen einlassen, ist Teil des „Neustarts“.

    Da gibt es wohl kein richtig oder falsch für alle, aber eins für Euch beide. So wie Du es schreibst, kommst Du nicht nur gut zurecht mit einer Fernbeziehung, sondern das scheint ja sogar gut zu passen.

    Der Versuch dem Kind einen Namen zu geben, würde mir zu sehr den Zauber des Anfangs nehmen. Ich denke wenn zwei Menschen interagieren, haben sie eine Beziehung. Wie sie dann nennen ist doch eigentlich egal.

    In den Urlaub zusammen fahren ist sicherlich, ich habe es selber so noch nicht probiert, eine gut Gelegenheit mal zu schauen wie man zurecht kommt, wenn man sich so auf die Pelle rückt. Oder ist es nur so eine Art Anker?? Quasi, gemeinsam geplant, gebucht und bis zum Rückflug verbunden, wenn einen die Reiserücktrittversicherung nicht vorher trennt.

    Raushören tue ich, daß Eure Erwartungen sich nicht wirklich decken.

    Raushören tue ich nicht, daß Du wirklich Schmetterlinge im Bauch hast.

    Ich finde beides nicht wirklich schlimm in Deiner Situation. Es klingt halt ein wenig nach üben, neu probieren, orientieren...


    Wenn es wirklich was „ernstes“ ist, dann wird das die Zeit zeigen. Bis dahin würde ich es wohl einfach leben, wenn es den anderen nicht bewusst verletzt.

    Wie wäre denn der Gedanke, wenn er auch umzieht?


    lg von overtherainbow

    Achtsamkeit. Achtung. Selbstachtung.

  • Das ist, was ich meinte - verliebt sein hat ja eher wenig mit Logik zu tun... ;)

    Ich will hier ja jetzt keine Grundsatzdebatte vom Zaun treten, aber ich glaube, die Biolog*innen und Psycholog*innen wären mit diesem Satz nicht so 100%ig einverstanden und nur weil ich die Logik vor lauter Hormonen gerade nicht erkennen kann, heißt das nicht, dass sie nicht da ist ;)


    Raushören tue ich, daß Eure Erwartungen sich nicht wirklich decken.

    Raushören tue ich nicht, daß Du wirklich Schmetterlinge im Bauch hast.

    Beides definitiv richtig! Ich hab gerade so das Gefühl, dass wir in der klassischen „Kleinen Finger reichen, ganze Hand samt Arm nehmen wollen“-Situation sind. Und genau das ist meine Sorge: Dass er sich da jetzt total rein steigert und schon im Kopf Umzug und perfektes Familienleben plant, während ich nach 24h schon froh bin, in meine eigenen 4 Wände zurück zu kommen und meine Ruhe zu haben.

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Abgesehen davon gibt es schon Menschen ( wie mich ), die durchaus trotz Schmetterlingen sehr rational sein können, auch was Beziehungen angeht.


    Es klingt so unheimlich unromantisch, wenn man gemeinsam ein Haus kauft und schon bei der Finanzierung die Trennung plant ( Die Mitarbeiterin der Deutschen Bank hat das durchaus irritiert ). Wobei wir auch Arbeitslosigkeit, Tod und Schwangerschaft geplant haben.


    Bedeutet aber nicht, daß ich keine Gefühle habe.


    Wie gesagt, bevor ich runtergezogen bin, hatte ich mehr als einmal Panik und wollte die Notbremse ziehen.


    Es war für mich unheimlich wichtig, einen Weg zurück offen zu halten. Ich hätte mich sonst ausgeliefert gefühlt.


    Und ich kann sagen, ich habe es bisher nicht bereut und bin mit meiner Situation sehr zufrieden.

  • Es gibt ein schönes Lied dazu.

    Alin Coen Band- Die Nähe (gerne in der TV-Noir Version :love:)

    Ich glaube es wäre für mich gar nicht so sehr, dass einer zum anderen Zeitpunkt mehr oder weniger will. Liebe ist wohl nicht synchron.


    Es käme mir auf die Wahrnehmung meines Gegenübers an und wie sie mit mir um geht, mit mir spricht, Raum lässt, wie sie da ist...


    lg von overtherainbow

    Achtsamkeit. Achtung. Selbstachtung.

  • Ich meine ja nicht, dass man den Verstand völlig außen vor lassen soll. Ich kann so etwas, wie Monsterkrümel schreibt, durchaus nachvollziehen und würde mich vermutlich auch besser schlafen lassen. Aber von so etwas seid Ihr ja noch weit entfernt. Also - Du jedenfalls - er gedanklich ja wohl eher nicht.


    Das


    Raushören tue ich nicht, daß Du wirklich Schmetterlinge im Bauch hast.


    ich nach 24h schon froh bin, in meine eigenen 4 Wände zurück zu kommen und meine Ruhe zu haben.


    klingt für mich halt für mich nicht nach "dolle verliebt sein". Die Frage, ob das nun daran liegt, dass er nicht "der Richtige" ist, oder daran, dass es generell für Dich gerade der falsche Zeitpunkt für so etwas ist, kann Dir halt niemand anders beantworten. Was aber auf jeden Fall wohl dringend ansteht, ist aufrichtige Kommunikation ihm gegenüber, wie es bei Dir so aussieht.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ist vielleicht nicht ganz 1:1 übertragbar, aber als Anregung: in der Personalauswahl gilt (für mich), "Alles, was kein klares JA ist, ist ein Nein.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)