Umgangsregelung

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  • Liebes Forum, mich interessiert, wie Dauer / Häufigkeit der umgangstermine bei euch ausgestaltet sind. Zur Situation: der kleine wird in diesem Winter 3jahre und der kV und ich wohnen im selben Ort (Fahrtzeiten spielen also keine Rolle). Das Verhältnis zwischen kV und mir ist nicht gut, wir bemühen uns jedoch, eine Einigung zu erzielen und besprechen gerade, "wo wir hin wollen". Ich las/hörte immer, alle 2wochenenden zzgl Hälfte der Feiertage sei die regel. Da frage ich mich: von wann bis wann geht das Wochenende denn? Samstag Morgen bis Sonntag Abend? Oder schon Freitag Abend? Und was ist mit den Feiertagen wie Ostern und Weihnachten? Wäre eine Alternative anstatt alle zwei Wochenenden ggf ein Tag jedes Wochenende (das wäre dann ohne übernachtung)? Mir ist schon klar, dass es DIE Lösung nicht gibt und wir individuell schauen müssen, aber ich fände es für mich als Diskussionsgrundlage angenehm, als Hintergrund zu wissen was als "normal" gilt und was überdurchschnittlich "viel" bzw "wenig" Umgang wäre. Ferner wäre ich dankbar, ggf weitere Anregungen für eine organisatorische Ausgestaltung zu bekommen. Vielen dank und viele grüsse!

  • Ich las/hörte immer, alle 2wochenenden zzgl Hälfte der Feiertage sei die regel. Da frage ich mich: von wann bis wann geht das Wochenende denn? Samstag Morgen bis Sonntag Abend? Oder schon Freitag Abend? Und was ist mit den Feiertagen wie Ostern und Weihnachten? Wäre eine Alternative anstatt alle zwei Wochenenden ggf ein Tag jedes Wochenende (das wäre dann ohne übernachtung)?

    Standard ist alle zwei Wochenenden von Freitag nachmittag bis Sonntag nachmittag und hälftige Ferien. Allerdings halte ich es bei einem zweijährigen Kind für sinnvoll, dass es unter der Woche noch mindestens einen Nachmittag gibt, weil für Kleinkinder der andere Elternteil sonst nicht mehr wirklich präsent ist. Ich würde auch nicht zuviel Hin und Her veranstalten - denn ich finde, dass den Kindern ermöglicht werden sollte, auch dort Wurzeln schlagen zu können, wo sie nicht hauptsächlich leben. Was spricht eigentlich dagegen, dass Ihr Euch die Betreuung hälftig aufteilt? Zuviel Umgang kann es meiner Meinung nach gar nicht geben, eher zu wenig. Aber das nur am Rande.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • vielen dank für deine Antwort. Als Ergänzung vllt noch: der kleine wird im Dezember 3, ist also eher 3 als 2 (aber natürlich immer noch ein kleines Kind). Hälftiges aufteilen ist -aus unterschiedlichen Gründen- weder für kV noch für mich aktuell eine Option.

  • Es kommt ein bissl darauf an, wie eng die Bindung ist in dem Alter und wie gut das Kind ohne Mama zurecht kommt.


    Mit knapp 3 Jahren gibt es Kinder, die würden nicht woanders, als zu Hause schlafen.


    Anderen macht es nix aus, auch mal eine Woche bei der Oma zu verbringen.


    Dann wäre wichtig: Kennt das Kind den Papa, hat er sie schonmal ins Bett gebraucht, oder bisher eher durch Abwesenheit geglänzt und lernen die sich gerade erst kennen?


    Wenn die Beiden eine gute Bindung haben, er vor der Trennung mit Euch zusammen gelebt hat und auch Kind ins Bett gebracht hat, dann spricht nichts gegen jedes zweite Wochenende und einen Nachmittag in der Woche.


    Ansonsten würde ich erstmal langsamer anfangen und dann die Zeiten steigern.

    Never argue with an idiot, he will drag you down to his level and beat you with experience!