Trennung, Frau möchte ausziehen und das Kind mitnehmen

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  • Stimmt. Meine Frau verdient, jetzt mit 8 Std doppelt so viel wie ich. Allerdings ist der Vertrag befristet bis ende des Jahres. Kann sein, daß sie dann wieder auf 6 Std geht. Wäre noch ein Minuspunkt für mich. Aber zusammen über 3000€ plus freie Kost ist für mich auch ausreichend. Auch um Geld noch zu sparen

    Guten Morgen

    Das verstehe ich leider nicht. Ihr verdient zusammen 3000€ ? Und was heißt plus freie Kost? Da hat in meinen Augen keiner von euch beiden einen guten Job.
    Ich kenne die Selbstbehalte für Trennungsunterhalt nicht, aber wenn sie dann auf sechs Str reduziert, glaube ich nicht , dass sie zahlen muss. Es sei denn ich habe das mit dem Verdienst falsch verstanden. Im übrigen hat sie dann vermutlich richtig gute Karten, weil sie ab mittags für euer Kind Zeit hätte.


    Wie sehr der Mutterbonus zählt weiß ich auch nicht. Ich denke, dass die gewohnte Umgebung ( Schule, Freunde, Wohnort) auch stark ins Gewicht fallen. Wie stabil sind deine Eltern gesundheitlich? Und was machst du, wenn du das Geschäft nach Corona wieder länger öffnen willst ?

  • Wie es auch aussieht, will sie sich nicht scheiden lassen, sondern sich nur räumlich trennen. Da bekomme ich auch Gänsehaut. Informationen bekomme ich nur scheibchenweise. Sie hat auch noch nichts von unserer Tochter gesagt, daß sie sie mitnehmen will.


    Da ich mich mit diesem Thema noch nie auseinandersetzen mußte ist es mir immernoch unverständlich, wie es sein kann das eine alleinerziehende Mutter ohne Falilien- und Freundeskreis in der Stadt, alle Rechte zugesprochen bekommt und eine ganze Familie, die für das Kind schon immer da gewesen ist keine Rechte oder nur die notwendigen.

    Ich sehe nun ein, daß es so ist. Trotzdem unverständlich.

    zu blau: macht ja auch Sinn. Sie wird sich auch informiert haben, auf was es so ankommt und so hat sie mehr Zeit

    zu grün: Eure Tochter weiß aber das Mama auszieht?


    lg von overtherainbow

  • Mein Anwalt sagt ich solle grundsätzlich erstmal nichts unterschreiben.

    Wenn ich ein festes Gehalt hätte kann ich fest planen. Ich habe starke Schwankungen, da kann ich nur mit dem Durchschnitt kalkulieren. Mit der Reduzierung der Arbeitszeit muß auch meine Kundschaft mitspielen, damit ich nicht wegen 2 Std täglichgroße Umsatzeinbußen habe.

    Momentan ist meine Selbstständigkeit ein extremes Hindernis.

    Genaue Angaben. Auf die Frage, wann sie auszieht, heißt es nächsten Monat. Sie möchte gern, daß ich mir ihren Vorschlag diese Woche anhöre. Werde ich auch tun. Schließlich haben wir für die Wohnung 3 Monate Kündigungsfrist.

    Die Erhöhung der Arbeitszeit ist befristet. LG

    Jens

  • Ein wenig ehrlich sollte man schon zu sich sein, ob man das alleine geregelt bekommt.

    Es ist schon ein Unterschied, ob man punktuell gefühlt "bessere" Qualitätszeit schafft oder ob man 24 Std am Tag für ein Kind sorgen darf.

    Großeltern -so musste ich lernen- fallen auch schon mal schnell aus. Bei uns ist es immer mehr so, dass ich inzwischen immer mehr für diese sorgen muss. Das ist meine "Kirsche" obendrauf. Das habe ich mir vor fünf Jahren auch nicht träumen lassen. Ich finde, da sind ziemlich viele Betreuungszeiten, die eure Tochter auf sich "allein" gestellt wäre, fremdbetreut oder von den Großeltern betreut. Und das schon im Alltag. Ferienzeiten, Krankheiten kommen nochmal extra, auch die ganzen Spezialeffekte, die Schule und Freizeit so mit sich bringt.

    Ich meine damit nicht, dass du deine Tochter "aufgeben" sollst. Aber es klingt schon ein wenig wackelig und nicht so sehr daran orientiert, was ein Kind wirklich braucht. Ich weiß nicht, ob eine neunjährige wirklich die Weitsicht hat zu sehen, was das für sie bedeutet.Letztlich möchte sie für sich sicher auch möglichst wenig Veränderung.

    Ein gutes Konzept zu haben finde ich gut, nur klingt deins in meinen Ohren nicht ganz so rund.

  • zu blau: macht ja auch Sinn. Sie wird sich auch informiert haben, auf was es so ankommt und so hat sie mehr Zeit

    zu grün: Eure Tochter weiß aber das Mama auszieht?


    lg von overtherainbow

    Sie weiß es von mir. Unsere Tochter ist vom Charakter so, daß sie sich langsam auf alles einstellen muß. Nur zur Info: meine Frau ist das Gegenteil. Alles mit Gewalt ohne Rücksicht auf Verluste.

    Leider

  • Ein wenig ehrlich sollte man schon zu sich sein, ob man das alleine geregelt bekommt.

    Es ist schon ein Unterschied, ob man punktuell gefühlt "bessere" Qualitätszeit schafft oder ob man 24 Std am Tag für ein Kind sorgen darf.

    Großeltern -so musste ich lernen- fallen auch schon mal schnell aus. Bei uns ist es immer mehr so, dass ich inzwischen immer mehr für diese sorgen muss. Das ist meine "Kirsche" obendrauf. Das habe ich mir vor fünf Jahren auch nicht träumen lassen. Ich finde, da sind ziemlich viele Betreuungszeiten, die eure Tochter auf sich "allein" gestellt wäre, fremdbetreut oder von den Großeltern betreut. Und das schon im Alltag. Ferienzeiten, Krankheiten kommen nochmal extra, auch die ganzen Spezialeffekte, die Schule und Freizeit so mit sich bringt.

    Ich meine damit nicht, dass du deine Tochter "aufgeben" sollst. Aber es klingt schon ein wenig wackelig und nicht so sehr daran orientiert, was ein Kind wirklich braucht. Ich weiß nicht, ob eine neunjährige wirklich die Weitsicht hat zu sehen, was das für sie bedeutet.Letztlich möchte sie für sich sicher auch möglichst wenig Veränderung.

    Ein gutes Konzept zu haben finde ich gut, nur klingt deins in meinen Ohren nicht ganz so rund.

    Die Situation ist für mich wirklich schwierig.

    Einen Betrieb kann ich nicht mal so innerhab eines Monats verkaufen oder aufgeben, Und dann meiner EX den Gewinn in den Rachen werfen, der für unsere Tochter ist. Ich bin ja bereit auf vieles zu verzichten. Nur weiß ich jetzt, daß ich damit keine Zeit für das Kind schaffen kann.

    Momentan habe ich meinen Steuerberater gefragt wie ist eine Kraft für ein paar Stunden einzustellen, damit ich vielleicht 15 Uhr Feierabend machen kann. Allerding ist das wieder ein Risiko für mich. Meine Eltern springen auch mal für längere Zeit für mich in die Firma ein, nur leider nicht auf dauer. Da nehmen sie lieber die Kleine.


    Wie es aussieht kann ich mich drehen und wenden wie ich will. Ich habe von Anfang an verloren. Dann kann ich noch froh sein wenn ich unsere Tochter alle 14 Tage am Wochenende bekomme.

  • Hallo Jens,


    wenn sie das eher von Dir hat,, sich auf die Dinge erst einstellen zu müssen, dann hat die Mutter Dir hier einiges voraus.

    In der Regel ist der Teil der sich trennt sowieso schon länger mit dem Gedanken befasst.


    Ob Du was unterschreibst oder nicht ist sicher aus Sicht eines Anwaltes der alle Zeit der Welt hat interessant. Für Dich bedeutet der Wechsel des Lebensmittelpunktes eurer Tochter, dass Du Umgangselternteil wirst.

    Und auch wenn ich sehr gut nachvollziehen kann, dass die Gesamtsituation sehr (über)fordernd ist, fehlt es mir persönlich einfach an Biss. So nich Fisch nicht Fleisch.


    Vielleicht hilft es Dir ja, mal alle Szenarien durch zu denken mit den dazu gehörigen Konsequenzen.


    Habt ihr das besprochen, dass Du die Nachricht von der Trennung überbringst?

    Hat das Kind in diesem Kontext gesagt, dass es nicht umziehen möchte?


    lg von overtherainbow

  • Ich nochmal... Weißt du warum deine Frau ausziehen möchte? So eine Entscheidung hat ja meist ein Grund und fällt nicht einfach so vom Himmel.

    Sie sagt es ist zu viel in der Vergangenheit gewesen. Einen neuen Mann hat sie nicht, sagt sie jedenfalls.

    Meine Vermutung ist das ich sie zu lange allein gelassen habe. Durch meine Arbeitszeit, die sie aber okey fand.

    Sie ist seit 2 Jahren im Sportstudio, macht erfolglos LR und Herbalife. Ich denke das es von dort ausgeht. Die sogenannten Freunde. Mein Anwalt sagte, daß es zu mehr als 90% der Fall ist, daß die Beziehungen auseinandergehen wenn nur ein Partner dort vertreten ist.

    Wenn wir uns mal gestritten haben, habe ich, um des lieben Friedenswillen nachgegeben. Ich sagte ihr auch, daß sie sich auch mal änder könne. Die Antwort war eindeutig: warun soll ich mich änder.


    LG

    Jens

  • Sie sagte es mir letzten Samstag, als ich nach Hause kam. Die Worte waren: Ich möchte ausziehen.

    Ich habe meine Tochter gefragt bei wem sie bleiben möchte. Wenn sie sagt, sie möchte zur Mutter, dann würde ich diesen Aufwandt nicht betreiben sonder sehen, daß ich sie so oftwie möglich bekomme.


    LG Jens

  • Also ich kann dem noch immer nicht folgen, deine Frau sagt dir am Samstag, dass sie ausziehen möchte. Du sprichst mit ihr nicht über den Verbleib eueres kinds,sondern nimmst das hin und fragst die Tochter 9 jährige Tochter, ob sie lieber bei dir bleiben möchte?

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ja. Ich möchte eine orientierung, ob sie überhaubt bei mir bleiben möchte. Ansonsten möchte ich sie nicht mit den Ehestreitigkeiten belasten. Mein Anwalt sagte mir, daß wir erst was unternehmen können, wenn sie mir mitteilt, daß das Kind den Wohnort wechselt. Es gäbe dann ein Eilverfahren wegen Kindesentzug. Das wäre ein Minuspunkt für die KM vor Gericht. Sie selbst könne Ausziehenwann sie will.

  • Sie sagte es mir letzten Samstag, als ich nach Hause kam. Die Worte waren: Ich möchte ausziehen.

    Ich habe meine Tochter gefragt bei wem sie bleiben möchte. Wenn sie sagt, sie möchte zur Mutter, dann würde ich diesen Aufwandt nicht betreiben sonder sehen, daß ich sie so oftwie möglich bekomme.


    LG Jens

    Das beantwortet ja meine Frage nicht.

    Habt ihr als Eltern das so abgesprochen, dass Du die Tochter alleine über die Trennung (egal ob räumlich oder ganz) informierst?


    Zumal der Wille einer 9jährigen, der das Leben gerade die Trennung der Eltern und den Verlust der bisherigen Lebensumstände beschert haben, nicht Deine Entscheidung für den weiteren Verlauf Eurer Elternschaft darstellen sollte.


    Was willst denn Du?

    Wovon bist Du überzeugt?

    Was bist Du bereit zu tun oder zu lassen?


    lg von overtherainbow

  • Nein. Auf Wunsch meiner Frau besprechen wir es jetzt die Tage.


    Ich will für die Kleine da sein.

    Ich bin überzeugt das ich für sie als Vater da bin, wann immer sie mich braucht. Das schließt auch die Arbeitszeit/Feizeit ein. Schließlich kann ich mein Arbeitsplatz jederzeit verlassen, das Geschäft wird dann geschlossen.

    Ich bin auch bereit das durchzuziehen oder einen Mitarbeiter einzustellen

    Auch nachts. Da ruft sie nicht Mama, sondern Papa.


    LG Jens

  • Wer hat das Wohl des Kindes wie gefährdet?

    Meine Frau. Im Sportstudio arbeinen und trainieren Leute vom Sicherheitsdienst. Einige gelten als Schäger. Ich sagte meiner Tochter das sie sich von denen fernhalten solle. Sie erzählte es in der Schule. Dann miußte ich zur Direktorin. Ich versicherte ihr das das Kind dort nicht mehr hingeht. Außerdem erfuhr ich von der Lehrerin, daß sie sich den Friedhof der Kuscheltiere im Sportstudio ansehen solle. Das bauschte die ganze Sache noch mehr auf.

    Ich habe mich auch darum gekümmert daß unsere Tochter nicht mehr dort hingeht. 2 Tage später sagte meine Fra: sie lasse sich nicht von der Schule erpressen. Sie kann ihr Kind doch mit hinnehmen, wo sie wolle. Meine Antwort war. Ich schalte das Jugendamt ein, dann brauchst du nur eine gute Antwort. Seit dem war sie nicht mehr dort. Da bin ich froh.

  • Nein. Auf Wunsch meiner Frau besprechen wir es jetzt die Tage.

    Sag mal, reagierst Du grundsätzlich nur auf das, was Deine Frau will, oder agierst Du auch mal? Wenn ersteres der Fall ist, dann hast Du Deine Tochter schon verloren. Du musst insbesondere wenn Du mit einem Anwalt zu tun hast, schon konkret sagen, was Du möchtest. Ohne Rückgrat geht man leicht unter. Und vor Gericht sowieso. Ich halte es für möglich, dass Du auch um regelmäßige Umgänge wirst kämpfen müssen, wenn Du jetzt nicht ganz schnell gemeinsam mit Deinem Anwalt Weichen setzt. Warte nicht, bis sie ausgezogen ist. Dann ist es vermutlich schon zu spät. Die Zeit droht Dir, davonzulaufen.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Ich sach ja: Nich Fisch, nicht Fleisch.


    Auf der einen Seite willst Du den Weg Eurer Tochter von ihrer eigenen Entscheidung abhängig machen, auf der anderen findest Du den Verbleib bei der Mutter als schlecht.


    Spiel mal die möglichen Szenarien für die Zukunft Eurer Tochter mit getrennten Eltern durch....da sind doch dann nach deiner Überzeugung nicht viele.


    Wie Volley bereits schrieb ist im Streitfall der Blick eher auf die Zukunft gerichtet, gleichzeitig wird bewertet wer in der Vergangenheit den Hauptteil der eigentlichen Betreuung geleistet hat.

    Lies dir den Post von friday nochmal durch und schau ob du das leisten kannst.

    Frag Deinen Anwalt nochmal, ob es nicht Sinn macht der Mutter nachweislich mit zu teilen, dass Du einem Umzug eurer Tochter nicht zustimmst. Setzt voraus, dass Du das auch wirklich willst!


    Ich weiß nicht, was passiert oder wie das läuft, wenn die Mutter einen Eilantrag auf das ABR stellt, mit dem in der Hand und dem Kind unterm Arm auszieht.


    lg von overtherainbow

  • Okay, bei der Form der Elternkommunikation finde ich den weiteren Verlauf plausibeler. Aber das kann man jetzt nicht mehr ändern.


    Vielleicht hilft dir aber im Nachgang zu verstehen, was da angekommen sein mag. Oder einzuschätzen, was deine Frau meint, wenn sie sagt, es sei zu viel passiert.

    Mit der Aktion hast du deiner Frau ersten abgesprochen, dass sie einschätzen kann, wie gefährlich eine Situation ist. Und statt einer Lösung wie "bring das Kind doch einfach in die Firma, wenn du dort hingehst, dann kann ich besser schlafen" hast du eine Drohung ausgesprochen.


    Da JA hätte dir bei einer Konsultation wahrscheinlich ähnliches vorgeschlagen.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .