Trennung, Frau möchte ausziehen und das Kind mitnehmen

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  • Sie geht in die 4. Klasse

    Sie kann auch schon allein zu Hause bleiben

    Sie kann zu ihren Großeltern

    Sie kann auch bei mir im Büro bleiben

    Ich kann mein Geschäft wenn es darauf ankommt auch um 16 Uhr schließen, dann bin ich 17 Uhr zu Hause

    Sie kann sich alleine früh fertig machen mit mir Frühstücken und dann fahre ich sie in die Schule

    Sie wird von ihren Großeltern zw 15 und 16 Uhr von der Schule abgeholt und bleibt dann bis ich sie dort abhole

    Sie hat Freundinnen im Nachbarort (wo die Schule ist), bei meinen Eltern in der Straße und bei der Entdeckerzeit (kirchliche Betreuung 14tägig)

    Die Wochenenden haben wir eh meist zusammen verbracht


    Die Mutter hat sie früh fersehen lassen. Beruflich mußte Sie um 6 Uhr losfahren und unsere Tochter kurz danach in den Frühhort.

    Zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr wurde sie abgeholt, Einkaufen, nach Hause. Eine Runde Karten spielen, dann bis ...Fernsehen. 18:30 Uhr Abendessen

    19 Uhr bin ich meist zu Hause. Da hat sie schon gewartet. Dann saß sie auf meinem Schoß bis sie ins Bett muß.

  • Nein Panik bekommen ist sicherlich keine gute Lösung... Einfach gesagt, wenn man nicht drin steckt.

    Aber vielleicht tatsächlich noch mal überlegen, ob Mediation und einvernehmliche Lösungen doch den Hauch einer Chance hat.

    Wie würde deine Frau reagieren, wenn du ihr sagst, dass sie gerne ausziehen kann, das Kind aber nicht und ihr eine gemeinsame Lösung finden müsst, wie ihr euch die Betreuung künftig teilt? Und zwar ganz konkret, ggf. Mit Hilfe eines Mediators.

    Sie will ausziehen. Habe ich nichts dagegen. Wenn unsere Tochter bei mir bleibt muß sie zahlen und das verträgt sie nicht. Sie würde alle Geschütze auffahren und eine Einigung ausschließen. Ich hatte ja mal eine Eheberatung angerufen und einen Termin vereinbart (geht ja auch einzeln). Erst wich sie mir aus, ob sie mitkommt. Dann kam keine Antwort. Dann kam es hat doch keinen Sinn. Dann kam sie möchte ausziehen. Alles innerhalb 14 Tage.

    Wenn ich verliere hat unsere Tochter den Streß. Das will ich ja vermeiden.

  • Der konkrete Tagesablauf macht es für mich schon viel greifbarer.

    Erste Frage, warum fährt deine Tochter um 6 Uhr mit der Mutter zum frühHort, wenn du sie auch um 7 Uhr zur Schule bringen kannst? Oder habe ich etwas missverstanden?

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • In die freien Schule ging sie schon mit 2 Jahren in die Krippe, dann Kindergarten und jetzt Schule. Mien Frau muß durch den Ort fahren und nimmt sie mit. Vor einigen Jahren hatte sie auch andere Arbeitszeiten. Sie ging damals 6 Stunden. Seit ca 2 oder 3 Jahren geht sie 8 Stunden. Ihr Arbeitsbeginn ist wechselnd mal 6.30 Uhr mal 7 Uhr mal 8 Uhr. In guten Zeiten hielten wir es so für gut. Dann brauchte ich nicht noch mal aus dem Geschäft.

    Jetzt nehme ich mir die Zeit einfach. Ein kleiner Vorteil, wenn man selbstständig ist.

  • Hallo Jens,


    na ja, ihr seid ja nun ne ganze Weile verheiratet gewesen.

    Vielleicht gelingt es Dir ja einen Weg vor zuschlagen, den die Mutter mitgehen will.

    Quasi ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen kann.

    Kind bleibt bei Dir gemeldet im Wechselmodell und du machst keinen Unterhalt geltend.

    Auch nicht für Dich.

    Die Mutter hat Zeit in aller Ruhe erstmal in der neuen Situation an zu kommen und in Ruhe ein zweites zuhause für Eure Tochter zu schaffen.

    DU lässt jegliche Paarebene hinter dir.

    Die Mutter sollte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl haben, ihr Kind zurück zu lassen. Ist gaaanz schlecht für´s Image.

    Du stellst Dich organisatorisch so auf, dass Du das Kind morgens versorgen und auf den Schulweg bringen kannst.

    Du lässt Dich mit dem Wissen, dass Du vielleicht nicht ganz objektiv sein könntest beraten. Caritas, JA... Zentrale Frage ist immer gleich: du möchtest Eurem Kind die Eltern trotz Trennung erhalten. Euer Kind soll möglichst schadlos die Trennung bewältigen.


    Das schließt eine Beratung durch einen RA nicht aus. Und auch hier kann man sich mal kurz absprechen oder in Kenntnis setzen, bevor die Post da ist.

    „ExSchatz ich bin natürlich auch unsicher in dieser für mich neuen Situation, darum habe ich dies oder das auf den Weg gebracht.“


    Und auch einen Um- und Nachzug solltest Du im schlimmsten Fall in Erwägung ziehen.


    Viel Glück


    lg von overtherainbow

  • Warum? Und dann bist du erst um 19 Uhr zu Hause.... Ich wäre tot.

    Kannst du da irgendwas optimieren, kürzer Wege, Teile der Arbeit im Homeoffice, deligieren?

    Nicht nur um deine Tochter zu bekommen, sondern vielleicht auch, um als Alleinerziehender nicht in ein paar Monaten aus den Latschen zu kippen.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Wolfi... das Ding ist, was ihr als Eltern vorher hattet war ok. Nun steht die Trennung an und plötzlich ist das mies und die Ex hats fabriziert.


    Geh damit bitte nirgends hausieren, das kommt für dich nicht gut.


    Ich mein das nicht böse, aber bislang war es für dich ok von 5.30 Uhr bis 19.00 Uhr außer Haus zu sein. Da hättest auch in Ehezeiten ein bisschen mehr für Tochter dasein können. (Diese oder ähnliche Aussagen wirst Du zu hören bekommen. )


    Ich drücke dir fest die Daumen, alles regeln zu können.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Bei mir schleicht sich gerade das Gefühl ein, dass du vielleicht doch nicht soooo viel verdienst und es dir auch wegen des Unterhalts wichtig sein könnte die Tochter bei dir wohnen zu lassen.


    Du arbeitest 10-11 Std. Täglich ( wie lang ist dein Arbeitsweg?), deine Frau arbeitet 8 Std. Und verdienst weitaus mehr als du. Entweder hat deine Frau einen Top Job oder du einen Flop Job.


    Nicht böse gemeint 😉

  • Vielleicht gelingt es Dir ja einen Weg vor zuschlagen, den die Mutter mitgehen will.

    Quasi ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen kann.

    Kommt ganz drauf an, wie dialogfähig die KM ist. Wenn sie es darauf anlegt, mit der Tochter auszuziehen gegen den Willen des TS, wird sie das durchziehen, da können die Argumente noch so gut sein.

    Auf jeden Fall klingt von 5:30 Uhr bis 19:00 Uhr nicht nach viel Betreuung des Kindes.

    Da denke ich, dass der TS zumindest vorübergehend auf Teilzeit wird gehen müssen. (War bei mir nicht anders). Das sollte zum "Konzept" gehören, dass z. B. Frühstück und Abendessen gemeinsame Mahlzeiten sind, und natürlich sollte man auch berücksichtigen, dass der Haushalt auch noch zu machen ist und die Zeit dazu von der gemeinsamen Zeit abgeht, wenn man das nicht nachts erledigen möchte - und das ist auf Dauer nicht durchzuhalten.


    Wenn ich verliere hat unsere Tochter den Streß. Das will ich ja vermeiden.

    Diese Sichtweise halte ich für problematisch. Bei einer Trennung, das schrieb ich bereits, verlieren immer die Kinder, das ist kaum zu verhindern. Allerdings solltest Du jetzt Deinen Tag neu organisieren, dass Du genügend Zeit im Alltag mit Deiner Tochter verbringen kannst. Das kann ein gutes und glaubwürdiges Zeichen dafür sein, dass tatsächlich das Wohl Deiner Tochter im Mittelpunkt steht. Wenn Du tatsächlich möchtest, dass die Tochter in ihrem bisherigen Zuhause wohnen bleibt, dann musst Du mal davon ausgehen, dass Du alles, was zu tun ist (wirklich alles) ohne Unterstützung durch die KM wirst bewältigen müssen. Und das erfordert geradezu zwingend, einen anderen Tagesablauf als bisher zu finden. Fang noch heute damit an.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Gute Vorschläge overtherainbow , außer Umzug und Nachzug, da sind der Mutter doch die Hände gebunden ,sie "darf " doch nicht soweit wegziehen,.....und als Selbstständiger geht das auch nicht so leicht

    Es reicht ja, wenn sie in den nächsten Ort zieht, z.b. da wo die Schule ist.

    na ja und was sie darf und was sie tut... da können ja schon Welten zwischen liegen.


    Ich glaube entscheidend ist, dass das Kind nicht den gewöhnlichen Aufenthalt für mehr als 6 Monate wechselt.

    Wenn ein ET stumpf aus- und umzieht, durchaus mit dem Kalkül dass der andere Part das Kind nicht per Gericht und Polizei zurückführen lassen wird, dann spielt ihm jeder Tag in die Karten, der den Ist-Zustand festigt.


    lg von overtherainbow

  • Sie hat schon alles vorbereitet, für ihren Auszug. Nächten Monat ist sie schon weg. Genaue Angaben macht sie noch nicht. Da wird sie keine Vorschläge von mir akzeptieren. Dies hatte sie nach der ersten Ehe auch nicht gemacht.

  • Warum? Und dann bist du erst um 19 Uhr zu Hause.... Ich wäre tot.

    Kannst du da irgendwas optimieren, kürzer Wege, Teile der Arbeit im Homeoffice, deligieren?

    Nicht nur um deine Tochter zu bekommen, sondern vielleicht auch, um als Alleinerziehender nicht in ein paar Monaten aus den Latschen zu kippen.

    Das hatte sich im Laufe der Zeit so ergeben. Hatte die letzten 3 Mitarbeiter entlassen müssen. Um die Firma nicht zu verlieren habe ich die Arbeit mitgemacht. Meine Frau sagte damals schon: ich habe dich so kennen gelert, das ist okey für mich.

  • Auf jeden Fall klingt von 5:30 Uhr bis 19:00 Uhr nicht nach viel Betreuung des Kindes.;)


    Kann Deine Tochter die täglichen Wege alleine bewältigen?


    lg von overtherainbow

    Ich kann das optimieren von 7.45 Uhr auf 17 Uhr Arbeitszeit. Durch Corona schließe ich schon gegen 17 Uhr.

    Die Wege könnte sie alleine bewältigen. Sie hat mich schon gefragt ob sie das heute tun darf. Sie könnte auch mit dem Zug fahren, eine Station und dann 100m bis zur Schule. Machen andere Kinder auch. Oder im Sommer mit dem Fahrrad.

  • Bei mir schleicht sich gerade das Gefühl ein, dass du vielleicht doch nicht soooo viel verdienst und es dir auch wegen des Unterhalts wichtig sein könnte die Tochter bei dir wohnen zu lassen.


    Du arbeitest 10-11 Std. Täglich ( wie lang ist dein Arbeitsweg?), deine Frau arbeitet 8 Std. Und verdienst weitaus mehr als du. Entweder hat deine Frau einen Top Job oder du einen Flop Job.


    Nicht böse gemeint 😉

    Stimmt. Meine Frau verdient, jetzt mit 8 Std doppelt so viel wie ich. Allerdings ist der Vertrag befristet bis ende des Jahres. Kann sein, daß sie dann wieder auf 6 Std geht. Wäre noch ein Minuspunkt für mich. Aber zusammen über 3000€ plus freie Kost ist für mich auch ausreichend. Auch um Geld noch zu sparen.


    Da meine Frau für mich Trennungsunterhalt zahlen müßte, würde ich auch darauf gerne verzichten, wenn ich das ABR bekommen würde. Auf den Unterhalt für das Kind darf man nicht verzichten.


    Solange die Firma noch gut läuft kann ich unsere Tochter später viel mitgeben. Aber wenn das so weiter geht und ich dann den Job vielleicht wechsele sind 30 Jahre Arbeit einfach weg.

    Ich finde auch seit einigen Jahren kein geeignetes Personal. Dadurch kommen die vielen Stunden auch zusammen.

  • Wie es auch aussieht, will sie sich nicht scheiden lassen, sondern sich nur räumlich trennen. Da bekomme ich auch Gänsehaut. Informationen bekomme ich nur scheibchenweise. Sie hat auch noch nichts von unserer Tochter gesagt, daß sie sie mitnehmen will.


    Da ich mich mit diesem Thema noch nie auseinandersetzen mußte ist es mir immernoch unverständlich, wie es sein kann das eine alleinerziehende Mutter ohne Falilien- und Freundeskreis in der Stadt, alle Rechte zugesprochen bekommt und eine ganze Familie, die für das Kind schon immer da gewesen ist keine Rechte oder nur die notwendigen.

    Ich sehe nun ein, daß es so ist. Trotzdem unverständlich.

  • Sie hat schon alles vorbereitet, für ihren Auszug. Nächten Monat ist sie schon weg. Genaue Angaben macht sie noch nicht. Da wird sie keine Vorschläge von mir akzeptieren. Dies hatte sie nach der ersten Ehe auch nicht gemacht.

    Versuch macht kluch. ;)

    Gerne auch schriftlich.


    Sei mir nicht böse, aber zumindest für mich klingt das alles etwas naiv (und ich meine den Wortsinn) und viel zu weit im Konjunktiv auf Deiner Seite, während die Mutter augenscheinlich sehr konkrete Pläne hat und diese auch gegen Deinen Willen umsetzen wird.

    Was heißt genaue Angaben macht sie noch nicht?


    Sie plant den Lebensmittelpunkt Eurer Tochter zu ändern und sagt nicht ob in den Nachbarort, gleiches Bundesland oder nebenan?

    Ihr Arbeitsvertrag ist befristet oder die Vereinbarung über die Erhöhung ihrer Arbeitszeit?


    lg von overtherainbow