Vater streitet um jede Sekunde Zeit mit Kind

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  • Dem Kind geht es damit gut... Wenn er den Wunsch äußert, dann von mir aus aber nicht weil der Vater das will.

    Ich spiele mal ein bisschen Advocatus diaboli: im Endeffekt kann man natürlich das Leben des Kindes so füllen mit allen möglichen Aktivitäten, die sicher auch ganz toll sind, und ruck zuck bleibt keine Zeit mehr übrig, die das Kind mit dem Vater verbringen kann.


    Was ich damit sagen möchte: Es wirkt nach außen hin so, als ob Du festlegst, wann das Kind wo mit wem Zeit verbringt, und der Vater soll sich in allem nach dem richten, was an Zeit übrigbleibt. Feste, verbindliche Absprachen wären da wirklich besser und würden Planungssicherheit für alle Beteiligten bedeuten. Packt mal Eure Kalender aus, vereinbart einen Termin beim Jugendamt und dann klärt das mal bis Ende des Jahres. Zumindest würde ich das so machen wollen. Dann kann man auch sämtliche Extra-Wünsche berücksichtigen. Und ausgehend von einer solchen gemeinsamen Planung kann man dann bei Dingen, die eben nicht voraussehbar sind wie z. B. Kindergeburtstage oder ähnliches, hoffentlich aufeinander eingehen.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Ich spiele mal ein bisschen Advocatus diaboli: im Endeffekt kann man natürlich das Leben des Kindes so füllen mit allen möglichen Aktivitäten, die sicher auch ganz toll sind, und ruck zuck bleibt keine Zeit mehr übrig, die das Kind mit dem Vater verbringen kann.


    Was ich damit sagen möchte: Es wirkt nach außen hin so, als ob Du festlegst, wann das Kind wo mit wem Zeit verbringt, und der Vater soll sich in allem nach dem richten, was an Zeit übrigbleibt. Feste, verbindliche Absprachen wären da wirklich besser und würden Planungssicherheit für alle Beteiligten bedeuten. Packt mal Eure Kalender aus, vereinbart einen Termin beim Jugendamt und dann klärt das mal bis Ende des Jahres. Zumindest würde ich das so machen wollen. Dann kann man auch sämtliche Extra-Wünsche berücksichtigen. Und ausgehend von einer solchen gemeinsamen Planung kann man dann bei Dingen, die eben nicht voraussehbar sind wie z. B. Kindergeburtstage oder ähnliches, hoffentlich aufeinander eingehen....

    das haben wir gemacht. Dieses Jahr ist komplett festgelegt, wann unser Sohn bei wem ist.

    Also die Wochenenden sind fix und der Tag unter der Woche auch.

    Im Normalfall habe ich die Vereine in meinen Tagen. Aber wenn halt Mal was außer der Reihe ist, dann ist gleich Theater. Im Prinzip hat er die freien Tage und Wochenenden mit ihm.

    Wenn dann außer der Reihe ein Geburtstag ist, dann schiebt er mir den schwarzen Peter zu und sagt, wenn man ihn jetzt fragt ist ja klar dass er hingehen will. Aber wenn er ihn nicht hingehen lässt findet er , dass das gemein wäre...nichts ist Recht...klar verstehe ich, dass er Zeit mir ihm will. Aber wenn man ihn dann entscheiden lässt, kann ich dann nicht die Böse sein, die ihm keine Zeit zugesteht... So werde ich immer hingestellt. Im Prinzip wollte er dann mein darauffolgenden Wochenende auch noch dazu als Ausgleich. Am liebsten würde er ausrechnen wie viele Tage ich ihn habe und wie viele er. Und das dann ausgleichen. Aber wie gesagt. Die Beratungsstelle hat geraten keine Wochenenden abzugeben. Ich arbeite ja auch immer täglich und habe quasi nur einige Stunden Alltag mir ihm. Somit ist für mich jedes zweite WE auch sehr wichtig...

  • Bei den zusätzlichen Terminen, die in die Betreuungszeit des Vaters fallen, würde ich mich gar nicht groß einmischen. Informiere ihn über den zusätzlichen Termin und dann ist es seine Sache, ob er mit seinem Sohn dahin gehen möchte, oder nicht.


    Wenn du in den Urlaub fahren möchtest in deiner Ferienzeit mit dem Kind, dann tu das. Es ist deine Betreuungszeit und deine Entscheidung, was du in dieser Zeit machst. Wenn er ein Problem damit hat, muss er schauen, wie er damit klar kommt.

  • Bei den zusätzlichen Terminen, die in die Betreuungszeit des Vaters fallen, würde ich mich gar nicht groß einmischen. Informiere ihn über den zusätzlichen Termin und dann ist es seine Sache, ob er mit seinem Sohn dahin gehen möchte, oder nicht.


    Wenn du in den Urlaub fahren möchtest in deiner Ferienzeit mit dem Kind, dann tu das. Es ist deine Betreuungszeit und deine Entscheidung, was du in dieser Zeit machst. Wenn er ein Problem damit hat, muss er schauen, wie er damit klar kommt.

    Ja da habt ihr Recht. Ich kann es ihm mitteilen und wenn er es nicht wahr nehmen will, dann ist es so. Dann habe ich weniger Ärger mit zusagen oder absagen. Kann er dann übernehmen.


    Ja das mit dem Urlaub machen wir ohnehin. Aber mich regt es einfach immer auf, dass er sagt ich bin egoistisch und das nur weil ich zwei Wochen in Urlaub bin. Ich finde das tut allen gut. Auch mein Sohn kommt da Mal richtig zur Ruhe

  • Im Normalfall habe ich die Vereine in meinen Tagen. Aber wenn halt Mal was außer der Reihe ist, dann ist gleich Theater.

    Und wenn man kompromissbereit ist, dann kann man aus meiner Sicht dann auch mal Zeiten oder Tage tauschen. Ich kann den KV verstehen, der das dann egoistisch findet.

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  • Und wenn man kompromissbereit ist, dann kann man aus meiner Sicht dann auch mal Zeiten oder Tage tauschen. Ich kann den KV verstehen, der das dann egoistisch findet.

    Ja klar ab und zu habe ich auch keine Probleme, einen Tag zu tauschen. Grundsätzlich denke ich, ist es halt so, dass ab und zu Termine sind. Kann ja auch nicht immer ich wahr nehmen müssen. Ist genauso sein Kind. Daher finde ich, dass man nicht nur Fun-Papa sei sollte und die schönen Dinge mitnehmen... Ich hab jede Woche die beiden Vereins Tage. Ich hab wenn's gut läuft zwei Mittage was von ihm. Während der Papa in der Papa Woche ihn 3 volle Tage dann hat. Ich persönlich finde nicht, dass ich ständig zurückstecken muss. Ich arbeite ja unter der Woche auch... Ich habe auch nur das Wochenende mit ihm, ansonsten ist es Alltag wie bei jedem mit arbeiten, einkaufen, Termine, Vereine.

    Termine gehören genauso dazu ... Man Kann nicht immer nur die tollen Sachen mitnehmen und ich bin der Idiot für Termine, Vereine und wenn er krank ist

  • Verstehe nicht, warum er sich nicht in das Kind hineinversetzen kann

    Kind ist auf Geburtstag eingeladen...super für Kind...Kind hat Freunde....

    Kind hat Hobby, das ihn interessiert und in dem er "erfolgreich "ist..super...Kind kann mit Mutter in den Urlaub fahren, das Geld ist da und Muttern macht es möglich...super,..Kind kann abschalten und hat keine Trennungsprobleme, fühlt sich nicht vom Vater vernachlässigt...super...

    warum nur dieses,...ich, ich , ich ?vom Vater?

    hast du ihm denn gesagt Kind liebt ihn, er kommt gern zu dir, aber auf Dauer hat er mehr von einem sozial integriertem, selbstständigen Kind, das gerne freiwillig und innerlich ausgefüllt zu ihm kommt?

  • Verstehe nicht, warum er sich nicht in das Kind hineinversetzen kann

    Kind ist auf Geburtstag eingeladen...super für Kind...Kind hat Freunde....

    Kind hat Hobby, das ihn interessiert und in dem er "erfolgreich "ist..super...Kind kann mit Mutter in den Urlaub fahren, das Geld ist da und Muttern macht es möglich...super,..Kind kann abschalten und hat keine Trennungsprobleme, fühlt sich nicht vom Vater vernachlässigt...super...

    warum nur dieses,...ich, ich , ich ?vom Vater?

    hast du ihm denn gesagt Kind liebt ihn, er kommt gern zu dir, aber auf Dauer hat er mehr von einem sozial integriertem, selbstständigen Kind, das gerne freiwillig und innerlich ausgefüllt zu ihm kommt?

    Genauso sehe ich das auch. Aber er kann sich für ihn nicht freuen, wenn er mit mir weg ist. Er ist regelrecht neidisch auf jeden der Zeit mit ihm verbringt.

    Er zeigt das vor ihm nicht, aber zu mir sagt er es. Für ihn bedeutet mehr Zeit mehr Liebe. Ich habe da ein riesen Problem damit. Unserem Sohn geht es viel besser, wenn der Kontakt von ihm aus selbst kommt. Wenn er zb telefonieren will mit seinem Papa - jederzeit! Ich wäre die letzte die es ihm verbieten würde. Aber ich lasse mich ungern von ihm zwingen an bestimmten Tagen zu telefonieren. Es ist doch viel mehr wert, wenn das Kind es von sich aus will, finde ich.

    Für unseren Sohn ist es auch etwas besonderes wenn er von Papa zum Verein gebracht wird. Oder wenn er Zuschauer ist. Das ist für mich keine verlorene Zeit in dem Sinne.


    Ich freue mich, dass das Kind einen guten Kontakt zu beiden hat und kaum Heimweh nach dem anderen Eltern Teil. Egal bei wem er ist. Ist doch schön für alle. Aber er denkt, wenn er nicht jeden Abend heulend anruft, dass er ihn nicht vermisst und er als Papa nichts wert ist.


    Er hätte es lieber wenn er jeden Tag leiden würde. Für sein Ego!


    Wir hatten schon ein anderes System, bei den er jeden Tag telefonierte mit seinem Papa oder mir am Wochenende. Aber ersten war er dann nie bei der Sache, weil er einfach spielen wollte oder keine Lust hatte und zweitens war er oft sehr traurig und man hat ihn immer wieder die Trennung vor Augen geführt.

    Auch der Psychologe sagt man soll auf ihn schauen. Wenn der Sohn telefonieren will oder jemand sehen, jederzeit. Aber nicht ständig ein Bedürfnis hervorrufen, das anscheinend sonst ohne Nachfrage gar nicht existiert.

    Der Papa macht es unnötig schwer. Sich selbst und uns auch.

    Ich verstehe dass er ihn vermisst. Aber er redet ihm auch ein, dass das ja nun "Seehr lange ist wie wir in Urlaub sind"... Vorher wollte der Sohn immer so lang wie möglich in Urlaub. Plötzlich sagt er bei 2 Wochen "das ist aber lang"... Das ist einfach nachgesprochen. Sowas nervt, wenn das Kind reingezogen wird. Nur weil ein Elternteil sich nicht erwachsen benimmt

  • Ich denke daran solltest du ein wenig arbeiten.

    Es ist euer Sohn. Das sollte auch von dir ggü. dem Vater und vom Vater ggü. dir so kommuniziert werden. Oft sind Ausdruckswesen schon etwas, was beim anderen als Trigger dient und dann zu Reaktionen führt, die nicht sein müssen

    Ja das machen wir schon. Es ist UNSER Sohn! Wir machen ihm auch immer wieder klar, dass wie beide trotzdem seine Eltern sind und bleiben und ihn sehr lieben. Geburtstag usw wird alles zusammen gefeiert. Dass wie trotzdem eine Familie sind, ist ihm denke ich klar.

  • Ich glaub, Du musst Dich einfach davon verabschieden, dass der KV Dir gegenüber fair ist, rational, wie auch immer.

    Es ist ein Ex, die wenigsten schaffen es nach einer Trennung, sachlich und fair mit dem Ex/der Ex umzugehen.

    Abgrenzen hilft. So wie es vorgeschlagen wurde, soll er die Zu- oder Absagen übernehmen.

    Ob er Dich egoistisch findet? Wumpe!


    Abgesehen davon darf man meines Erachtens als BET auch egoistisch sein, niemals hat ein BET es leichter als der UET, von daher sieh zu, dass Du nicht auf der Strecke bleibst.

  • Summertime, Du erwähntest hier mal einen Psychotherapeuten. Ist der für den Vater oder für´s Kind?

    So, wie Du es beschreibst, klingt es, als ob das Verhalten des Vaters über ein "normales Maß an Verlustangst" weit hinausgeht. Und als ob das dauerhaft Eurem Kind eher schaden könnte. Vielleicht wäre es gut, wenn der Vater da jemanden zum Sprechen hätte; nur für sich...?

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ja da hast du Recht. Ich wollte ein gutes Verhältnis weiterhin. Aber ich denke inzwischen, dass es sehr sehr schwer ist in so einer Situation. Weil jeder immer denkt er ist benachteiligt

  • Summertime, Du erwähntest hier mal einen Psychotherapeuten. Ist der für den Vater oder für´s Kind?

    So, wie Du es beschreibst, klingt es, als ob das Verhalten des Vaters über ein "normales Maß an Verlustangst" weit hinausgeht. Und als ob das dauerhaft Eurem Kind eher schaden könnte. Vielleicht wäre es gut, wenn der Vater da jemanden zum Sprechen hätte; nur für sich...?

    Das ist ein Kinder Psychotherapeut.

    Aber er hat nur zweimal unseren Sohn sehen und meinte, dass bei ihm alles OK ist. Er hat dann uns gemeinsam und auch einzeln beraten. Er sagt auch, dass der Vater aus schlechtem Gewissen handelt und erzieht und dass das schlecht wäre. Dass er das Gefühl begraben muss, ein schlechter Vater zu sein, weil er weniger Zeit hat.

  • Auf das beschriebene Problem kann natürlich nur der Vater reagieren und sein Verhalten ändern.

    Frage ist aber, wie du mit diesem Wissen reagierst und wie es deine Sicht der Dinge verändert und dein Tun? Das Verhalten anderer kann man schlecht ändern. Aber das eigene Verhalten kann man ändern und dadurch positiv auf den anderen einwirken.


    Aber da hat der Therapeut sicherlich einige Hinweise gegeben. Aus der Ferne fällt mir ein, dass dem Vater halt vermittelt werden könnte durch Lob und Verstärkung, dass er nicht "der schlechte Vater" ist, sondern sich gut kümmert. So eine Botschaft könnte ihm vielleicht gut tun. Was ihm gut tut, tut dem Kind und dir dann hoffentlich gut.


    Fürs Kind ist schlimm zu erleben: Zerrt der eine Elternteil an mir, zerrt der andere zurück. Kinder haben dafür sehr sensible Antennen und spüren das. Auch wenn sie es verbal noch gar nicht ausdrücken können. Oder bei mir mir nach dem Mund reden und beim anderen Elternteil dem - um sich nicht so viel Druck auszusetzen (abgesehen davon, dass Kinder, jüngere Kinder sehr momentgesteuert sind. Oft ist das, womit sie gerade beschäftigt sind, "das allerbeste". Sie leben im Hier und Jetzt. - Wie oft habe ich erlebt, dass meine Kids am Wochenende nicht zur Mutter wollten, nach dem Wochenende nicht zu mir ... Damals habe ich einen dicken Hals gehabt. Bis ich kapiert habe: Den Kids gings dort gut. Den Kids gings bei mir gut. Nur die Trennungssituation war bescheiden für die Kinder).


    Und eines noch habe ich gelernt: Die schnelle Lösung gibt es nicht. Man braucht den langen Atem und das Ziel ist noch in der Ferne.

    Aber irgendwann erreicht man es, kann ich heute sagen ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Wenn der KV nur einen Tag in der Woche hat, finde ich, da ist noch sehr viel Luft nach oben. Vor allem wenn das Kind selbst den Wunsch äußert, seinen Papa öfter zu sehen.

    Was spricht dagegen, den Umgang auszuweiten?

    Was Geburtstage, Prüfungen im Verein usw angeht, könnte der KV an seinen Tagen ihn doch auch selbst dahin bringen. Auch das sind Alltagsaktivitäten mit einem Kind.

    Ebenso könnte er auch selbst mit ihm in den Urlaub fahren.

    Was Anrufe im Urlaub angeht, ich würde den KV bitten, dem Kind zur Einschulung ein Smartphone zu schenken und dann können sie selbst direkt telefonieren, wann sie wollen und wieviel sie wollen.

    I don't care what you think about me. I don't think about you at all.- Coco Chanel

  • Was Anrufe im Urlaub angeht, ich würde den KV bitten, dem Kind zur Einschulung ein Smartphone zu schenken

    Mit 5 Jahren einem Kind ein Smartphone zu schenken, halte ich für unverantwortlich. Und ein Fünfjähriger kann sich wohl schlecht dagegen währen, wenn der Vater dauernd telefoniert. Das Argument, so habe ich es verstanden, war ja, dass dadurch der Tagesablauf völlig unterbrochen wird, wenn diese Anrufe ungeregelt sind - welches Problem wird dadurch gelöst, dass man dem Kind ein solches Gerät zur Verfügung stellt?

    Er sagt auch, dass der Vater aus schlechtem Gewissen handelt

    Hat denn dieser Psychotherapeut schon einmal mit dem Vater gesprochen? Ansonsten halte ich solche Ferndiagnosen für ziemlich unbrauchbar, denn der Therapeut kann ja nur das hören, was Du ihm über den KV erzählst - so wie Du es wahrnimmst - und sich eben kein eigenes Bild machen. Aus dem, was ich hier lese, hat es auf mich erst einmal den Eindruck, als dienten die Aussagen des Therapeuten erst einmal dazu, Deine eigene Meinung zu verstärken (das ist sozusagen nur die Rückmeldung meiner Wahrnehmung und gewiss nicht als Vorwurf gemeint). Aber was hilft das in der Situation und was hilft das speziell Eurem gemeinsamen Sohn?

    A smile a day sweeps the sorrows away

    Einmal editiert, zuletzt von musicafides ()

  • Mit 5 Jahren einem Kind ein Smartphone zu schenken, halte ich für unverantwortlich. Und ein Fünfjähriger kann sich wohl schlecht dagegen währen, wenn der Vater dauernd telefoniert. Das Argument, so habe ich es verstanden, war ja, dass dadurch der Tagesablauf völlig unterbrochen wird, wenn diese Anrufe ungeregelt sind - welches Problem wird dadurch gelöst, dass man dem Kind ein solches Gerät zur Verfügung stellt?

    Das kommt natürlich aufs Kind an. Ich habe ja auch geschrieben - zur Einschulung und nicht mit 5.

    Ich habe meinem Sohn meinen alten Smartphone zur Einschulung geschenkt und seitdem habe ich Ruhe von den täglichen Anrufen der Großeltern und seiner Kusine, mit denen er andauernd telefoniert. ^^

    Kind hat auch nichts dagegen, im Gegenteil, er ruft sie alle nun auch selbst oft an und alle sind zufrieden und glücklich.

    Wenn der Tagesablauf nicht unterbrochen werden darf/soll, stellt er es auf lautlos und ruft später zurück oder geht kurz ran um zu sagen kann jetzt nicht, rufe zurück. Also alles ganz normal wie bei den Erwachsenen auch.

    In meinen Augen ist es durchaus eine praktikable Lösung, da es bei uns bestens funktioniert.

    I don't care what you think about me. I don't think about you at all.- Coco Chanel

  • Er hat dann uns gemeinsam und auch einzeln beraten.


    Das müsste die bereits (versteckt) erfolgte Antwort auf die Frage:

    Hat denn dieser Psychotherapeut schon einmal mit dem Vater gesprochen?

    sein.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Wenn der KV nur einen Tag in der Woche hat, finde ich, da ist noch sehr viel Luft nach oben. Vor allem wenn das Kind selbst den Wunsch äußert, seinen Papa öfter zu sehen.

    Was spricht dagegen, den Umgang auszuweiten?

    Was Geburtstage, Prüfungen im Verein usw angeht, könnte der KV an seinen Tagen ihn doch auch selbst dahin bringen. Auch das sind Alltagsaktivitäten mit einem Kind.

    Ebenso könnte er auch selbst mit ihm in den Urlaub fahren.

    Was Anrufe im Urlaub angeht, ich würde den KV bitten, dem Kind zur Einschulung ein Smartphone zu schenken und dann können sie selbst direkt telefonieren, wann sie wollen und wieviel sie wollen.

    Mehr geht aus deiner Sicht nicht wegen der Arbeit. Wegen mir könnte er ihn öfters haben.

    Auch er geht zwei Wochen mit ihm alleine in Urlaub...

    Das mit dem Smartphone ist keine Option mit 5 Jahren.