Schutzvereinbarung Kindeswohlgefährdung

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  • Vollbio eiert doch ewig nur rum und hat eben nicht das Kindswohl im Blick, sondern nur das Bestreben, die Kindsmutter zu torpedieren

    Das mag Deine Perspektive sein, aber ich wäre da eher vorsichtig mit solchen Urteilen, die für mich wie Vorwürfe klingen. Nützt das dem Kindswohl? Ich glaube nicht, deshalb - völlig überflüssig.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • So sehe ich das halt.. ja, es ist ein Vorwurf, dazu stehe ich auch. Normalerweise äußere ich mich gar nicht zu Vollbios Beiträgen - aus gutem Grund. Dazu werde ich wohl auch wieder übergehen.

    Naja auch wenn viele hier Vollbios Beiträge höchst suspekt sehen kennen wir nur seine Seite und bei Gewalt gegen Kinder hört der Spaß einfach auf.

  • Die Geschichte mit der Gewaltausübung der Mutter hören wir hier nicht zum ersten Mal. Nun ist es im gemeinsamen Gespräch beim Jugendamt angesprochen worden.


    Ergebnis: Das JA hat eine bestimmte Vorgehensweise vorgeschlagen für die Eltern.

    Erste Reaktion von Vollbio: Sich bei dem JA-Kompromiss die guten Dinge für sich rauspicken. Eine Anzeige wegen Gewaltausübung anzudenken.


    Als Außenstehender kommen da folgende Gedanken: a) warum ist die Sache nicht beim gemeinsamen Gespräch ausdiskutiert worden, bis eine Klarheit herrschte? Oder ist das Gespräch mehr oder weniger deutlich von dem JA-Mitarbeitert abgebrochen worden, nachdem die Eltern die Sache nicht klären konnten? - Das wäre das übliche Vorgehen des JA.

    b) Wenn jetzt hinterhergegangen wird mit einer Anzeige, wird zuallererst das Jugendamt eingeschaltet. Und zwar der bisher betreuende Sachbearbeiter. Der wird der Staatsanwaltschaft aus JA-Sicht mitteilen, warum es zur Eskalation der Situation gekommen ist. Und es wird standardmäßig die Frage im Raum stehen, ob die Kinder in Obhut genommen werden sollten. DAs können JA (und Staatsanwaltschaft) auf Zeit entscheiden und tun das auch. Umgangseinschränkungen gegen ein Elternteil - dazu muss in der Regel das Gericht einen Beschluss fassen.

    Wenn die Absicht ist, die Kinder vor beiden Eltern zu schützen, ist der Gedanke mit der Anzeige gut. Das Gericht wird dann nach einer Inobhutnahme die jeweilige Erziehungsfähigkeit der Eltern überprüfen.

    Wenn die Absicht ist, der Mutter eins auszuwischen, dann geht man besser in den Wald, schreit laut eine halbe Stunde, tritt gegen ein paar Bäume - und gibt die sache dann auf oder denkt sich etwas aus, das nicht das Leben der Kinder auf den Kopf stellen würde.


    Kinder sollten nicht und niemals zum Hilfsmittel der Eltern werden, sich aneinander abzuarbeiten. Nach so langer Zeit der Auseinandersetzung sollte das eigentlich langsam im Denken beider Eltern präsent sein. Wenn nicht, kann es gut passieren, dass die Behörden eingreifen.

    Dabei "könnten" in vielen Fällen die Eltern. Sie wollen nur nicht ... Jedenfalls nicht mit dem Ex-Partner zusammen ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich hatte die Frage gestellt, ob ich die KM jetzt anzeigen sollte. Warum jetzt(erst)?

    Ich hatte nach jeder Meldung beim JA geglaubt, damit das Richtige getan zu haben, und da Gewalt gegen Kinder in Deutschland verboten ist, dachte ich, dass das JA den Schutz auch durchsetzen würde.

    Ich finde es auch interessant, dass vom TE nichts mehr zum Thema kommt. Es ist ja hier eine rege Diskussion entstanden, da wäre es als TE doch sinnvoll, sich zu äußern, wenn man nach Ratschlägen sucht.

    Heute habe ich meine Kinder wieder geholt. Daher hatte ich keine Zeit hier mitzulesen oder gar zu schreiben.


    Nach dem Gespräch kamen mir Zweifel, immerhin hatte ich dem JA von 4 Vorfällen berichtet. Und alles was nun anders/besser wird für die Kinder ist, dass die JA-Dame mit Schule und Kitas spricht und die Sache im September überprüft.

    Wenn ich nach Vorfall1, 2, 3 und jetzt 4, noch immer nicht zur Polizei gegangen bin, sondern zum JA, war der Glaube dass das JA mit mehr sozialpädagogischem Sachverstand die Gewaltbereitschaft der Mutter regulieren helfen wird, dass durch das JA die Situation professionell deeskaliert wird und dass dadurch die Kinder grundsätzlich ein geschützteres Aufwachsen haben.

    Den Ansatz Polizei wollte ich deshalb nicht wählen, weil das Strafe für die Mutter bedeutet hätte und damit ich für die kinder auch Rache fürchten musste.

    Als ich nach dem Gespräch nach Hause gekommen war, fragte mich mein Sohn, worum es in dem Gespräch mit der Mama gegangen war. Seine erste Antwort war dann, da wird die Mama jetzt sauer sein auf uns.

    Nagut, ich weiß gar nicht, was ich hier groß schreiben soll. Gefragt hatte ich euch/mich ob ich nicht die Augen davor verschließe, dass die Kinder eigentlich immer wenn sie bei der Mutter sind in Gefahr sind. Dass es deshalb richtig wäre, die Sache der Polizei zu übergeben, weil JA die Sache zu lasch angeht.

    Die überwiegende Mehrheit riet von dem Schritt ab, also lasse ich es. Diese Frage ist damit für den Moment geklärt.


    Klar, friday , wenn ich geahnt hätte, dass die Mutter trotz Meldung beim JA munter weiter schlagen würde, klar, dann hätte ich nur einmal beim JA berichtet, und im Wiederholungsfall zur Polizei gegangen.

    Ich wusste aber nicht, dass sie so weitermacht!


    Ich glaube nicht, dass ich ein Jahr lang (heimlich) ihre Gewalttaten gesammelt habe, sondern, wenn mir die Kinder von einem Vorfall berichteten, habe ich dies umgehend dem JA mitgeteilt. Genau das gleiche was ich für jedes Kind in meinem Umfeld tun würde. Nur jetzt, nachdem im Lauf eines Jahres 4 Vorfälle waren, und das JA als einzige Konsequenz die genannten Schritte einleitet, fragte ich mich, ob ich meiner Aufgabe, den Schutz meiner Kinder sicherzustellen gerecht geworden bin, bzw. weiterhin immer noch gerecht werde.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Volleybap

    Wir werden wohl nie Freunde werden.

    Ich verstehe manche deiner Kritikpunkte nicht, wie du evtl. auch manches was ich tue und wovon ich hier berichte, mit Voreingenommenheit aufnimmst.

    Bitte nicht falsch verstehen: die meisten deiner Rückmeldungen und kritischen Beiträge zu mir haben mir und damit auch meiner Familie sehr geholfen. Dafür bin ich uneingeschränkt dankbar - auch wenn ich, wie sicher die meisten Menschen, Kritik an mir erstmal gar nicht gerne mag.

    Aber jetzt schau doch noch mal deinen Beitrag: "Erste Reaktion von Vollbio: Sich bei dem JA-Kompromiss die guten Dinge für sich rauspicken."

    Was bitteschön habe ich aus dem Gespräch herausgepickt, (aus dem Sinnzusammenhang gerissen und wie Kaj behauptet "intrigant" missbraucht?

    Du fragst, " warum ist die Sache nicht beim gemeinsamen Gespräch ausdiskutiert worden, bis eine Klarheit herrschte?"

    Tatsächlich war es so wie du in a) vermutest. Corona-bedingt organisiert das JA Gespräche in 2 größeren Räumen, die die JA Mitarbeiter intern buchen müssen. (Und unsere JA Betreuerin hat noch andere Fälle und Termine ) Deshalb wurde das Gespräch so beendet.

    Hätte (hätte, Fahradkette) die Kindsmutter den Termin pünktlich wahrgenommen, wären 20 Minuten mehr Zeit gewesen, vielleicht hätte ich in dieser Zeit mein Unbehagen innerhalb des Gesprächs ausdrücken können.


    Warum kommen dir, wenn du meine möglichen Beweggründe aufzählst, nur für mich wenig schmeichelhafte Ideen: "Wenn die Absicht ist, die Kinder vor beiden Eltern zu schützen, ...

    Wenn die Absicht ist, der Mutter eins auszuwischen, ..."

    Warum ist auf deiner geistigen Landkarte nicht auch "Wenn die Absicht ist, die Kinder (ODER AUCH DIE MUTTER SELBST) vor der Gewalt der Mutter zu schützen, ...

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Klar, friday , wenn ich geahnt hätte, dass die Mutter trotz Meldung beim JA munter weiter schlagen würde, klar, dann hätte ich nur einmal beim JA berichtet, und im Wiederholungsfall zur Polizei gegangen.

    Ich wusste aber nicht, dass sie so weitermacht!

    Wieso nicht direkt mit der Mutter reden? "Schlägst du nochmal unsere Kinder, bleibt mir nichts anderes übrig als zur Polizei zu gehen."

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Vollbio


    du wirkst einfach nur unsicher...


    du planst Dinge,..willst etwas perfekt durchdacht haben, deshalb fragst du hier nach...führst etwas aus,..es klappt doch nicht so...

    dann wieder hier berichten und nachfragen.........., Rückendeckung erwünschen....wieder Kritik hier bekommen...usw


    anderes Thema z.B. das Stillen und Betreuen des Babys......du hattest doch mindestens 2 oder 3 Kinder vor dem jetzigen Baby,

    wo warst du da als sie aufwuchsen, über die Ernährung/Stillen/Beikost musst du damals schon etwas mitbekommen haben oder die Erkenntnis, dass jedes Kind anders ticken kann und es deshalb keine Pauschallösung gibt.


    aber du denkst, du bist souverän und würdest auch so auf die JA Mitarbeiterin wirken,...scheinbar nicht...es ist doch klar, dass sie vorsichtig agiert..

    als Mann,...mal ganz krass ausgedrückt,..der drei Ehen mit drei Frauen und Kindern mit drei verschiedenen Nationalitäten hat, wirkst du auf die JA Mitarbeiterin wahrscheinlich nicht als ein Normalo sondern auch eher als ein "Problemfall", der nicht weiß ,was er will......

    ich kenne dich nicht persönlich und das sollte kein Angriff auf dich sein !!!



    Natürlich ist die KM nun sauer,.....vielleicht würde Mediation helfen oder gemeinsame Gespräche beim JA, aber nicht wegen Verurteilung sondern zum Klären , Auffangen, Verhalten ändern.....aber die Tür wird jetzt erstmal zu sein,....wenn sie die Kinder nochmal schlägt, würde ich die Kinder nicht zu dem folgendem Umgang bringen.

  • Wieso nicht direkt mit der Mutter reden?

    Sie lügt, sie sagt, dass die Kinder lügen. Sie hat auch im JA Gespräch das wiederholt.

    Die JA-DAME hat eingeworfen, "ich habe die Kinder befragt, während beide Hausbesuche, bei KM und bei KV. Und beide Kinder sagen das gleiche, dass Sie sie schlagen."

    Sie leugnet es weiter. Ja, es könnte sein, dass sie die Kinder anschreit, aber niemals hat sie geschlagen.

    Da ist wenig gemeinsame Basis für ein Gespräch.

    Trotzdem habe ich als Schluss Statement gesagt, WIR MÜSSEN ENDLICH MITEINANDER REDEN, ELTERN SEIN.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Hallo Vollbio,


    ich habe mir mal die Mühe gemacht durch ältere Beiträge von dir zu lesen.

    Aus persönlicher Erfahrung mag ich Dir sagen, dass das manchmal Sinn machen kann, um das hier und jetzt mit dem Blick auf den Weg wie ihr als Eltern dahin gekommen seid, anders zu werten.

    Wenn Du mal schaust, was ihr Euch da seit 2015 alles „gegeben“ habt, welche grundlegenden Probleme schon immer bestehen, wie oft schon JA, Polizei und diverse Behörden involviert waren, hilft es Dir vielleicht Dich besser ein zu norden.

    Wo Du jetzt stehst, was vermeidbar wäre, welche Konflikte nicht vermeidbar waren und aus meiner Sicht vor allen Dingen:

    „Was macht es mit meinen Kindern, wenn ich versuche jedes Problem mit dem größtmöglichen Konsens für alle Beteiligten zu lösen?“


    Welchen Blickwinkel sollen denn dritte einnehmen, wenn sie denn neutral sein wollen?

    Wenn sie nicht neutral sondern aus Sicht der Kinder agieren?




    lg von overtherainbow

  • Wenn du mit dem Vorschlag des Ja nicht zufrieden bist und eigentlich das Gefühl hast, dass die Kinder bei ihrer Mutter nicht gut untergebracht sind, würde ich an deiner Stelle versuchen die Umgänge einzuschränken. Das geht aber nur über einen Anwalt (außer die Mutter der Kinder ist mit weniger Umgängen einverstanden) und dann übers Gericht.

    Letztlich liegt es in deiner Verantwortung, dass es den Kindern gut geht.

  • Das Problem bei Gewalt ist ja immer, dass es nur 3 Optionen gibt :

    - Sinneswandel der Person, die Gewalt einsetzt (darauf hat man wenig Einfluß)

    - Kontaktabbruch ggf. Gewaltschutz

    - weggucken und tolerieren


    Weniger Umgang wäre letzteres der genannten Optionen löst aber das Problem nicht.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Das sehe ich anders. Wenn die Gewalt aus einer Überforderung heraus geschieht, kann es durchaus eine Lösung sein, wenn der Umgang eingeschränkt und dadurch die Überforderung vermieden wird.


    Ein Kontaktabbruch lässt sich rechtlich nur schwer durchsetzen. Und da muss man auch abwägen, ob das auf lange Sicht für die Kinder besser ist, als wenn durch Kontaktbeschränkungen die Gewalt beendet wird.

  • Ich glaube nicht, dass zeitliche Beschränkungen etwas nützen. Die Gelegenheiten werden weniger. Da wäre es hilfreicher jemand anderes mit zum Umgang zu nehmen. Es muss ja kein BU sein, vielleicht gibt es gemeinsame Vertraute?

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • overtherainbow

    Danke dir für deinen Beitrag.

    Ich glaube, dass ich das auch machen werde. Mir wirklich den gesamten Verlauf unserer Elternschaft aus den Beiträgen hier zu vergegenwärtigen.

    Danke dir, allerdings komme ich erst Morgen frühestens, eher Dienstag dazu, wenn die Kinder wieder außer Haus sind.

    :thumbup:

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Aufgeschreckt durch die Rückmeldung, dass der Zahn meines Sohns, nicht eine Verfärbung, sondern einen Riss haben könnte, bin ich heute schnell in den Hort geradelt um mir den Zahn genauer anzusehen. Es ist Mamawoche, also hätte er (genauso wie seine Schwester) in der Kita sein müssen. Beide waren nicht dort, und waren auch nicht abgemeldet.

    Das wirft mir die Frage auf, wofür dann so eine Schutzvereinbarung gut ist, wenn sie nicht beachtet wird. Die Kita sagt, dass sie die Abwesenheit notiert haben.

    Ich kam dort nicht drauf, erst jetzt, da ich drüber nachdenke, frage ich mich, weshalb haben sie nicht die Mutter angerufen und nachgefragt, wo die Kinder bleiben.

    Eigentlich scheint diese Schutzvereinbarung mehr den Charakter einer Erziehungsempfehlung zu haben, wird aber von niemandem wirklich ernst genommen.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)