Vater taucht nach Jahren aus der Versenkung auf

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  • Aber machst du das nicht? Sohn sich weigert holst du ihn. Denn er macht den Vogel Strauß. Wenn du sicher sein kannst das er das Kind nicht gefährdet oder schlägt dann müssen die beide dadurch.


    Kind will nicht in seine Wohnung. Er ruft an sag ab, kannst du einfach mal sorry nicht meine Aufgaben sage. Ihr müsst da eine Lösung finden. Ihr schafft das schon. Dann halt bis zum abgesprochen Abholtermin. Wenn dein Sohn am Telefon ist kannst ja noch ein Hab dich lieb dran hängen.

    Ex ruft ja nicht an! Er schreibt eine SMS und fertig. Konkret hieß das zuletzt - SMS "Hi, kannst dich schon mal auf den weg machen", das war 30 Minuten vor Ende.


    Nunja, ich harre nun der Dinge, die da kommen werden.


    Kind alleine mit dem Bus losschicken, geht nicht. Der wäre überfordert, mit dem Ticketkauf, den ganzen Umstiegen und der Wartezeiten an den Bushaltestellen.

  • Wie er die Zeit mit dem Kind verbringt, ist seine Sache. Ihr verabredet eine Zeit und je nachdem, ob Du das Kind holst und / oder bringst, einen Treffpunkt, und um alles andere muss er sich selber kümmern. Zumindest würde ich das so machen. Wie lange möchtest Du das eigentlich noch mitmachen, und - was, denkst Du - wird dem Kind durch Dein Verhalten vermittelt?

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Hm... ganz ehrlich... wenn ich hier so mitlese, klingt es für mich ein wenig so, als ob eigentlich keiner von euch dreien sonderlich begeistert von diesen Umgängen oder zumindest der aktuellen Situation ist. Gibt es keine Möglichkeit, doch mal mit Kind und KV darüber zu sprechen, wie so die langfristigen Perspektiven für die Vater-Kind-Beziehung sind und wie man da dann hin kommen könnte? Im Moment liest sich das für mich wie "KV hatte da mal kurzfristig eine fixe Idee und nun sind KV, KM und Kind gefangen in einer Situation, auf die eigentlich keiner Lust hat."

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Wie er die Zeit mit dem Kind verbringt, ist seine Sache. Ihr verabredet eine Zeit und je nachdem, ob Du das Kind holst und / oder bringst, einen Treffpunkt, und um alles andere muss er sich selber kümmern. Zumindest würde ich das so machen. Wie lange möchtest Du das eigentlich noch mitmachen, und - was, denkst Du - wird dem Kind durch Dein Verhalten vermittelt?

    Was soll ich so lange mitmachen?

    Den Umgang? Muss ich ja irgendwie schon, oder?

    Was er in seiner Zeit mit Junior unternimmt, das ist sein Ding - solange es dem Kind zuträglich ist.


    Eigentlich möchte in Sachen Abholen und Heimbringen raus sein - mich nicht mehr zum Sklaven seiner Unfähigkeit/ Verantwortungslosigkeit machen. Überall steht, der Vater muss sich drum kümmern und nicht die Mutter (außer wenn sie die Entfernung geschaffen hat, muss man sich daran beteiligen).


    Dennoch, wenn man mit mir sprechen würde! Der hat anscheinend keinen Gesprächsbedarf und sieht keine Probleme. Die, die ein Problem hat, das wäre ich.

  • Ex ruft ja nicht an! Er schreibt eine SMS und fertig. Konkret hieß das zuletzt - SMS "Hi, kannst dich schon mal auf den weg machen", das war 30 Minuten vor Ende.

    Ich glaube, auf so eine SMS hätte ich gar nicht reagiert. Wenn es einen ernsthaften Notfall gegeben hätte, hätte er ja anrufen können.


    Das Thema mit dem Bringen und Abholen ist schwierig. Zum einen weil der KV, wenn ich das richtig verstanden habe, psychische Probleme hat und zum anderen weil ja offensichtlich der Weg mit Öffis sehr schwer zurückzulegen ist. Grundsätzlich wäre das für mich durchaus ein Grund, die Fahrten zu übernehmen.

    Andererseits stelle ich mir die Frage, in wie fern der KV hier in die Pflicht genommen werden kann. Ob er vielleicht eine Lebensgefährtin hat, die ihn unterstützen kann, oder ob es Personen gibt, die ihm ein Auto leihen können.


    Letztlich musst du für dich klar haben, was du möchtest. Entweder ist es ok, dass du dein Kind zum KV bringst, dann würde ich aber auch sämtliche Diskussionen dazu beenden. Oder aber es ist nicht ok, dann musst du das dem KV mitteilen, dass er sich kümmern muss und wenn er das nicht hinkriegt, dann finden eben keine Umgänge mehr statt.

    Solange du dir aber nicht klar bist, was du willst, wird sich dieses Rumgeärgere nicht ändern.

  • Ich hab das Gefühl Siri, dass du eigentlich gar nicht will. Das ist nichts Ganzes nicht Halbes..., sei einfach authentisch.

    Das wird dir gut tun, in allen Bereichen. Du möchtest es allen Recht machen

    Nicht auf das Leben kommt es an, sondern auf den Schwung, mit dem wir es anpacken. H. Walpole

  • Zur Abhol-und Bringproblematik...ich weiss, es ist nervig und zeitaufreibend, diesen Part zu übernehmen. Aber letztlich macht man es für die Kinder....wir holen und bringen seit Jahren, als die Große zu uns gezogen ist, hätte rein theoretisch die Mutter diese Aufgabe übernehmen müssen. Sie hat sich geweigert und damit hing es wieder an uns...wisst ihr, die Große hat gesagt, dass sie weiss, wie nervig das ist, aber dass sie zu schätzen weiss, dass wir das seit Jahren ohne zu motzen machen...sie weiss, dass wir das für sie und ihre Geschwister machen...für uns ist das alles was zählt. Wir hatten harte Zeiten, oft genug kein Geld, aber die Kinder können nix für ihre Eltern. Sie brauchen Eltern, die sich für sie investieren und wenn du es möglich machen kannst, dann versuche es für deinen Sohn zu machen. Du machst es nicht für deinen Ex oder sonst jemanden, sondern du investierst in ihn. Das ist das was zählt. Er weiss, auf dich wird immer Verlass sein.


    Sie werden schnell gross und selbstständig, du wirst absehbar immer weniger gebraucht werden und irgendwann kannst du ihn zur Tür rauslassen, an die Haltestelle bringen und ihm eine tolle Zeit wünschen. Eine Zeit, die du ihm bis dahin immer möglich gemacht hast.

  • lenchen ja, das ist weder Fisch noch Fleisch, so wie es das ist. Und ja, ich will es allen recht machen, dass jeder zufrieden ist, nur ich am Ende nicht.


    Kind hat erzählt, er will nicht in die Wohnung gehen- ohne einen genauen Grund zu nennen, es kam sowas wie Corona und Ansteckung.


    Ich sehe da schon Gesprächsbedarf, aber Ex eher nicht - bei ihm läuft es ja.

  • Wenn Sie beide nicht wirklich Ausdrücken, dann ist es ihr Problem. Du machst den Fahrdienst und mehr nicht. Praktisch wie ein Taxi was man zu einer bestimmten Uhrzeit bestellt. Nicht früher und nicht später. Den Rest müssen die zwei ausmachen. Und da Kind ja sich bei dir auch sehr durch setzten kann mit seinen Wünschen wird er es da auch können.