Wie läuft die Beschulung eurer Kinder zurzeit?

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  • Offensichtlich teilt eure Schule am Ende der 5. Klasse die Kinder in verschiedene Fördergruppen auf. Das soll nun nicht stattfinden, weil zu wenig Einblick in den wirklichen Leistungs- und Entwicklungsstand vorhanden ist. Also nix mit schlechten Schülern.

    Ich finde diese Vorgehensweise übrigens sehr fair. Das hätte auch anders laufen können.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ja, in Mathematik und Englisch werden die Kinder in Grund-und Erweiterungskurse differenziert. Englisch wäre jetzt wohl kein Ding, aber Mathe ohne "echte Didaktik" ist einfach nicht machbar für sie. Ich kann ihre Fragezeichen anfassen. 8)Da hat sie natürlich bessere Chancen im neuen Jahr aufzuholen, um zumindest einigermaßen solide zu werden.

    Ich glaube, dass an unserer Schule Fairness und Chancengleichheit schon sehr großgeschrieben wird. Aber da diese die Klassen auch nach sonstigen Begabungen aufteilen wird es halt gerade für alle etwas unübersichtlich.

  • Super... ich habe absolut noch Nichts von unserer Grundschule gehört.

    Eine Freundin hat uns erzählt, in der Schule ihrer großen Tochter könnte man sich vom Unterricht befreien lassen, wenn man Angehörige im Hausstand hat, die zur Risikogruppe gehören. Man müsste ein Formular ausfüllen und vom Arzt ein entsprechendes Attest beifügen. Oder möchten diese Schüler, dann zur Schule, dann müssen sie ebenfalls eine Erklärung abgeben.

    Was heißt Hausstand? Würden dann auch meine Eltern dazuzählen, die in der Wohnung unter uns wohnen, die die Betreuung übernehmen und wir "Gemeinschaftsräume" nutzen?

    In der Schule erreicht man keinen, wenn ich Zuhause bin.

  • Siri2012 ,


    stell einfach formlos den Antrag und begründe ihn. Dann ist die Schule in Zugzwang.


    Bei uns kommen in keiner Klasse alle Kinder wieder zur Schule, eben wegen des Risikos.

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  • Gestern kam ein Brief vom Leiter des Gymnasiums meiner Tochter, ab kommende Woche geht es an 2 Tagen die Woche los. Wie genau das ausschauen wird, erfahren wir dann vermutlich heute oder morgen über den Klassenlehrer.

    Das war wohl ein Missverständnis meinerseits. Vorhin kam ein Schreiben des Klassenlehrers mit einem Plan für die nächsten beiden Wochen. Die Klassen müssen gedrittelt werden, und somit ist nur ein Schultag pro Woche drin. Wie dabei noch Leistungsnachweise erbracht werden sollen (Prüfungen), ist mir noch nicht klar. Aber das nur am Rande. Ich bin aber froh, dass es zumindest in diesem Rahmen erst einmal wieder losgeht. Jetzt liegt es m. E. zum großen Teil an den Lehrern, was sie sich einfallen lassen, um den Kontakt zu den Schülern zu gestalten - und zwar nicht nur während des Unterrichts.


    Ich denke, das wird weniger eine technische als vielmehr eine zeitliche und organisatorische Herausforderung. Aber besondere Zeiten erfordern eben auch besonderes Engagement, damit es unter den Schülern mehr Gewinner als Verlierer der Situation gibt. Darauf haben die Lehrer meiner Meinung nach wesentlichen Einfluss.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Bei uns ist es jetzt immer abwechselnd - ein Tag Schule, ein Tag Onlineunterricht. Wir haben 2 Klassen in einer Stufe und sie wechseln sich ab. Die anwesende Klasse wird dann halbiert und auf beide Klassenräume verteilt.

    Kinder, die krank sind, sprich, Schnupfen haben und deswegen zu Hause bleiben müssen, schalten sich von zu Hause ein, die Lehrer haben immer einen PC vor sich, damit auch abwesende Schüler dem Präsenzunterricht folgen können.

    Das blöde ist - die Klasse wird halbiert, aber sie haben immer noch nur einen Lehrer. Und dieser Lehrer läuft zwischen den beiden Räumen hin und her. Naja. Mal sehen was es wird.

    Ich bin ehrlich gesagt wenig begeistert, denn in den vergangenen Wochen hatten wir ausschließlich Onlineunterricht und zwar in allen Fächern (selbst Sport, Musik und Kunst) über Zoom und es hat super geklappt.

    Jetzt haben wir jeden zweiten Tag Schule, wo der Lehrer zwischen den Räumen wechselt, und am anderen Tag nur sporadisch Onlineunterricht, da viele Lehrer ja im Präsenzunterricht mit der anderen Klasse gebunden sind.

    Wir kommen so viel langsamer voran, im Unterricht wird nur der neue Stoff erklärt, alles andere wird über Hausaufgaben erledigt und nun schreiben wir selbst die Tests zu Hause, weil in der Schule dafür keine Zeit ist.

    Ich habe mich in den vergangenen Wochen zu einem richtigen Fan des Fernunterrichts entwickelt, weil ich gemerkt habe, dass mein Sohn so wunderbar mitkommt. Jetzt beschwert er sich, dass es in der Klasse viel zu laut ist und er sich schlechter konzentrieren kann.

    Von mir aus hätte es online weiter laufen können, obwohl Homeschooling 5 Stunden täglich neben 8 Stunden Homeoffice täglich natürlich ein Kraftakt ist. Aber so haben sie nun mal mehr gelernt und kein Fach ist auf der Strecke geblieben. Jetzt bleibt vieles auf der Strecke.

    Ich bin gespannt, was uns im nächsten Schuljahr erwartet. Bin eher der Meinung, entweder gehen sie ganz normal wie immer zur Schule, oder man soll es ganz lassen. Die ganzen Maßnahmen nutzen überhaupt nichts, denn kaum kommen sie aus der Schule raus, fallen sie einander sowieso in die Arme.

    I don't care what you think about me. I don't think about you at all.- Coco Chanel

  • Die ganzen Maßnahmen nutzen überhaupt nichts, denn kaum kommen sie aus der Schule raus, fallen sie einander sowieso in die Arme.

    Mir fällt das schon als Erwachsene schwer meine Impulse unter Kontrolle zu halten. Wir haben nebenan auf der einen Seite ein Gymnasium, auf der anderen eine Grundschule. Da sehe ich ab und an ähnliches. Und auf den Gesichtern sind dann meist Spruchbände geschrieben. Man vergisst es halt auch. In der KIta haben wir ständig ein Kind am Bein kleben. Kinder brauchen körperliche Nähe.


    Ich werde nächste Woche wohl Telefonitis bekommen. Telefonische Elternsprechtage, sowohl bei uns als auch in der Schule. Ich bin ja mal gespannt, wie das wird.

  • Ich bin gespannt, wie es bei uns weitergeht. Das Konzept klingt gut. Jetzt vor den Ferien noch drei Tage Präsenzunterricht in den Hauptfächern für alle, und dazwischen Videostunden mit der Hälfte der Schüler, die zu Hause ist. Und natürlich weiterhin Homeschooling. Heute hat die ganze Klasse eine virtuelle Klassenleiterstunde, in der die Hygieneregeln nochmal ganz genau besprochen werden, bevor es für die ersten nächste Woche losgeht. Prüfungen sollen wohl nicht mehr geschr werden, hat der Rekt in einem Elternbrief bekannt gegeben, nähere Informationen dazu bekommen die Schüler dann persönlich. Ich bin gespannt auf die nächsten zwei Wochen (und auf die Zeit nach den Ferien), aber insgesamt klingt alles sehr gut und durchdacht. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, vor allem auch, weil ich das Gefühl habe, dass die Lehrer an unserer Schule sich echt ein Bein ausreißen, um den Unterricht in diesen verrückten Zeiten so schülerfreundlich und wissensvermittelnd wie möglich zu gestalten.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Heute hat die Klassenlehrerin informiert: Schwanger und nach den Sommerferien in Mutterschutz/ Elternzeit.

    Junior ist etwas geknickt und verunsichert.

    Noch ein weiterer Punkt auf der langen Liste der Ungewissheiten.

    Beglückwünscht haben wir sie natürlich trotzdem, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

    Mit Gruß :wink
    Vaquera


    Life is simple: Eat, sleep, ride... :love:

  • Super... ich habe absolut noch Nichts von unserer Grundschule gehört.

    Eine Freundin hat uns erzählt, in der Schule ihrer großen Tochter könnte man sich vom Unterricht befreien lassen, wenn man Angehörige im Hausstand hat, die zur Risikogruppe gehören. Man müsste ein Formular ausfüllen und vom Arzt ein entsprechendes Attest beifügen. Oder möchten diese Schüler, dann zur Schule, dann müssen sie ebenfalls eine Erklärung abgeben.

    Was heißt Hausstand? Würden dann auch meine Eltern dazuzählen, die in der Wohnung unter uns wohnen, die die Betreuung übernehmen und wir "Gemeinschaftsräume" nutzen?

    In der Schule erreicht man keinen, wenn ich Zuhause bin.

    Melden sich bei euch die Lehrer oder der Elternbeirat gar nicht ?

    Ja du kannst ihn befreien lassen , siehe Verordnung vom 22.04.2020 - Punkt 6 Personen mit Risiko - allerdings brauchst du eine ärztliche Bescheinigung https://kultusministerium.hess…plan_fuer_die_schulen.pdf

  • Gestern Abend sollte eine außerordentliche Stufenpflegschaft über den WebWeaver stattfinden. Keine Ahnung, ob die Technik da gehakt hat; ob der Server überlastet war - ging jedenfalls nicht, bei mir und einigen, von denen ich es weiß. Na, es wird vielleicht ein Protokoll geben. Da mein Sohnemann volljährig ist, habe ich da eh nicht mehr so viel mit zu tun - aber der Punkt "Wie geht es weiter in der Schule im Covid-10 Zeitalter hätte mich auch interessiert.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Mein Sohn, 1. Klasse hat ab nächster Woche Präsenzunterricht von 8 bis 10.30 Uhr. Danach könnte er normal in den Hort oder nach Hause.

    Einerseits liebt er den Hort, aber dort trägt niemand Maske und da war es mir lieber, wenn er nach Hause kommt. Heute mit der KM kurzes Gespräch im Treppenhaus beim Abholen und Einigkeit darüber gefunden. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

    Gestern im WA-Chat aller Klassenelternsprecher da ging es hoch her. Die Lehrerinnen hatten in ihren Briefen an die Eltern u. a. darum gebeten, dass die Eltern mit den Kindern darüber sprechen sollten, warum sie im Klassenraum die Maske trotzdem tragen sollten, auch wenn sie das nicht müssen.

    Da ging es rund!


    "Also soviel ich weiß bat sie nur darum. Nicht müssen..

    Ist aber so nicht in der Hausordnung oder vom Kultusministerium.. Also müssen die Kinder im Klassenzimmer keine Maske tragen. Muss man halt mit der Lehrerin sprechen.. Finde es eh schon eine Zumutung für die Kinder die Masken zu tragen und jedesmal daran zu denken.

    Seh ich genauso, eine Pflicht besteht hier nur in der Pause und auf den toilettengängen. Und außerhalb der Klassenräumen ... aber sonst nicht


    Was sollen wir machen, wenn Frau Lehrerin sich trotz unserer Beschweden weigert?

    Meine Meinung ist da ziemlich hart.. Das alle Eltern mit ihr sprechen oder mit der Schulleitung sprechen..

    Wenn das nicht hilft dann noch höher gehen..

    Oder zum kinderarzt gehen und eine Bestätigung geben lassen das es für das Kind nicht gut ist"

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • eine Pflicht besteht hier nur in der Pause und auf den toilettengängen. Und außerhalb der Klassenräumen ... aber sonst nicht

    Dann ist es doch einfacher für die Kinder, die Maske die ganze Zeit zu tragen, anstatt jedes Mal beim Verlassen der Räume daran denken zu müssen, die Maske aufzusetzen .... Bin zwar generell auch kein Freund der Maske, aber ich finde, es ist gut, eine pragmatische Vorgehensweise zu finden. Darauf würde ich mich jetzt erst einmal einlassen, anstatt hier so einen Aufriss zu machen. Was sollte denn ein Kinderarzt bestätigen? Der würde wohl eher bestätigen, dass es sinnvoll ist, Maske zu tragen, auch wenn es keine Pflicht ist.


    Meine persönliche Meinung: es lohnt den Aufwand nicht, und Du wirst nichts Konstruktives damit erreichen.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Melden sich bei euch die Lehrer oder der Elternbeirat gar nicht ?

    Ja du kannst ihn befreien lassen , siehe Verordnung vom 22.04.2020 - Punkt 6 Personen mit Risiko - allerdings brauchst du eine ärztliche Bescheinigung https://kultusministerium.hess…plan_fuer_die_schulen.pdf

    Nö, nur wenn es was gibt. Junior will in die Schule und meine Eltern wären auch sehr dafür. Daher fährt Opa, den Enkel dann zu Schule und holt ihn wieder ab.

    Dann stellt sich die Frage, macht es denn Sinn Junior befreien zu lassen? Der ist ja schon seit März quasi in häuslicher Quarantäne und das bis nach den Sommerferien? Was soll danach denn so anders sein? Wenn ich das dann konsequent durchziehen würde, hätte Junior am Ende, 5 Monate null Kontakt zu gleichaltrigen Kindern/ zu seinen Freunden gehabt- sollte die Schule nach den Sommerferien wieder normal weitergehen. Ist das für einen 7 jährigen denn förderlich und für das Klassengefüge (Kinder können grausam sein und auf interessante Ideen kommen). Eher nicht.

    Und wenn ich die Pläne von anderen Schulen sehe, dann sprechen wir von ein bis 2 Tagen à 4 Stunden Schule pro Woche. Dann ist es auch ok, wenn ein oder 2 Freunde in der Zeit für ein paar Stunden zum spielen kämen. Bei schönem Wetter können die draußen spielen.

  • Einerseits liebt er den Hort, aber dort trägt niemand Maske und da war es mir lieber, wenn er nach Hause kommt.

    Naja, du gibst deinen Sohn nicht in den Hort, weil da keiner eine Maske trägt. Fürchtest du etwa um seine Gesundheit?


    vs.

    Was sollen wir machen, wenn Frau Lehrerin sich trotz unserer Beschweden weigert?

    Meine Meinung ist da ziemlich hart.

    Die Lehrerinnen sollen deiner Meinung nach sich dem aussetzen müssen, weil dein Sohn ja keine Maske aufsetzen muss. Die Lehrerinnen dürfen also die Kröte schlucken, bei der du eine Wahl hast, die aber nicht.

    Schon kurios, oder?

  • Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Leute, vielleicht wurde mein Beitrag missverstanden. Mein eigener Beitrag ist grün

    und der rote Teil ist Kopie des WA-Chat, in dem die besorgten Wut-Mamis die Ketten rasseln lassen.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)