Schlechte Kommunikation, schlechte Kooperation und unterschiedliche Erziehungsansichten.

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  • Nicht zynisch und schon garnicht unnötig.


    Dieser konsequente Weg wurde hier schon einigen Usern so in der Form gegeben.


    Ein Weg der auch von Jugendämtern, Familiengerichten geraten wurde, um eine langwierige Auseinandersetzung zu vermeiden, ganz zum Wohle der Kinder.


    Denn darauf läuft es hinaus, wenn keine einvernehmlichen Regelungen zwischen den Elternteilen (zeitnah) gefunden werden können.

    Die Kinder leiden unter den ständigen "Umerzeihungsversuchen" weil der andere ET ja nicht so mit den Kindern umgeht wie der andere ET sich das vorstellt.


    Wie hier in diesem Fall.

  • Zu Dkl.-grün: Sie ist immer noch Miteigentümerin des Hauses. Sofern sie nichts anderes vereinbart haben (Trennungsvereinbarung) bzw sie immer noch im Grundbuch steht, gehört ihr das Haus auch.

    Davon ab, verstehe ich es nicht so, dass siedas Haus einfach so betritt, sondern er sie ungern reinlässt. Ich persönlich würde meine privaten Anglegenheiten auch lieber hinter geschlossenen vier Wänden besprechen, als draußen auf der Str..

    Vermieter sind auch Eigentümer. Sollen die auch in deine gemietete Wohnung ein- und ausgehen dürfen (sofern sie dir vorher sagen, dass sie dann und dann kommen)? Meine bescheidene Meinung dazu... wenn ich ausziehe, wohne ich da nicht mehr und bin Besucher "meines Eigentums".

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    If you want to change the world, do it while you are single.
    Once you are married you can't even change the TV channel.

  • Vermieter sind auch Eigentümer. Sollen die auch in deine gemietete Wohnung ein- und ausgehen dürfen (sofern sie dir vorher sagen, dass sie dann und dann kommen)? Meine bescheidene Meinung dazu... wenn ich ausziehe, wohne ich da nicht mehr und bin Besucher "meines Eigentums".

    Ich weiß was du meinst, aber ein Mietverhältnis ist etwas anderes, als zwei im Grundbuch stehende Eigentümer.

    Zudem hat die nirgends geschrieben, dass sie sie widerrechtlich bzw "einfach so" Zutritt verschafft hat.

    Nein, ich habe keine Spinnennetze in der Wohnung, das sind Ökotraumfänger :D

  • Ich weiß was du meinst, aber ein Mietverhältnis ist etwas anderes, als zwei im Grundbuch stehende Eigentümer.

    Zudem hat die nirgends geschrieben, dass sie sie widerrechtlich bzw "einfach so" Zutritt verschafft hat.

    Im Ergebnis kommt es aber auf das selbe raus. Einer zieht aus und gibt damit den Zutritt auf. Grundbuch hin oder her. Sie kann von ihm anteilige Miete für ihre Hälfte verlangen, Teilversteigern, etc... In erster Linie geht es hier doch um Respektierung der Privatsphäre und auch darum, die ohnehin schwierige Situation nicht noch mit völlig unnötigen Nebenskriegsschauplätzen zu überschatten. Eine Trennung sollte man so angehen, wie ein professionelles Billard Spiel.

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  • Im Ergebnis kommt es aber auf das selbe raus. Einer zieht aus und gibt damit den Zutritt auf. Grundbuch hin oder her. Sie kann von ihm anteilige Miete für ihre Hälfte verlangen, Teilversteigern, etc... In erster Linie geht es hier doch um Respektierung der Privatsphäre und auch darum, die ohnehin schwierige Situation nicht noch mit völlig unnötigen Nebenskriegsschauplätzen zu überschatten. Eine Trennung sollte man so angehen, wie ein professionelles Billard Spiel.

    Falsch, ist es nicht. Sie respektiert seine Privatsphäre, aber möchte auch das finanzielle geklärt haben, worauf sie ein Recht hat => belest euch in punkto Eigentumsrecht/ Auszahlungspflicht bei anteiliger Grundbucheintragung.

    Da der KV, nach ihren Aussage, aber sich nicht darum kümmert/ kümmern will, ist es m.E. nach verständlich, wenn sie es selbst in die Hand nimmt. Zumahl es sich bei einem Haus nicht um Peanuts (zu mindest für die meisten, gege ich mal von aus) handelt.

    Und mal ehrlich, würdet ihr auf euer Eigentum verzichten in der Größenordung?

    Nein, ich habe keine Spinnennetze in der Wohnung, das sind Ökotraumfänger :D

  • Huhuu, ich habe mal etwas darüber gelesen. Lässt man die üblichen Kommentare mal auf die Kernaussagen herunter brechen, ohne Emotionen, dann bleibt folgendes übrig.


    Ihr seid getrennt. Ihr habt unterschiedliche Ansichten. Egal wo, ihr HABT wirklich verschiedene Sichtweisen und der Wunsch, der andere würde die Dinge mehr so erledigen, wie man es selber für richtig hält, den habt ihr beide und jeder will natürlich seine Sichtweise verstanden wissen, scheint sie doch die einzig richtige. Und jeder wird das wirklich begründen können. Also kannst du das schon mal abhaken. Der Vater eurer Kinder, dein Ex wird es immer so machen, wie er es für richtig hält und du ebenso. Ihr müsst das akzeptieren. Da du nicht für ihn handeln kannst, musst du akzeptieren, dass die Zeiten, wo du ihn eventuell umstimmen konntest, vorbei sind. Bis er für sich eine Entscheidung zum gemeinsamen Elternsein macht, können Jahre vergehen. Hier sind 8 Jahre verstrichen und es gibt mit der Mutter immer noch wenig gemeinsame Schnittstellen. Zu gross sind doch oft die unterschiedlichen Sichtweisen.


    Hier hilft nur ganz klar zu filtern, was wichtig ist und worauf man mit etwas mehr wegatmen eingehen kann.


    Viele Expartner gehen erstmal in die Richtung, dass der andere unfähig ist auch nur zu atmen. Muss man doch SEINEN Gefühlen Luft machen und irgendwie wäre es auch schön, wenn doch jeder sehen könnte, wie dämlich der andere ist. Das gibt einem so ein schönes Opfergefühl, man kann mit dem aufregen über Kleinigkeiten richtig Dampf ablassen und empfängt so Bestätigung und irgendwie auch eine Wertschätzung. Und diese Gefühle sind nach einer Trennung bekanntlich ganz schön im Keller. Und irgendwie muss auch jeder sehen, dass diese Beziehung nur scheitern könnte, der andere ist ja einfach ein unmöglicher Mensch und es reduziert ja auch den GEFÜHLTEN eigenen Anteil an der Trennung. Es ging ja gar nicht anders, bei so einem Alien.


    Die wenigsten kommen ohne diese Phase aus, manche schaffen es, diese Phase nie zu verlassen. Normal ist es meiner Meinung nach, wenn sie stattfindet und sich irgendwie wieder auflöst.


    Aber, das bedeutet immer, bei sich selber anzufangen und vor der eigenen Haustüre zu kehren.


    Gut gemeinte Wesenszüge wie Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen und Cleverness können dann ganz schnell zu Übergriffig, teamunfähig und manipulativ werden. Je nachdem, auf welcher Seite man steht.

    War es früher toll, dass du alles organisiert hast, ist es heute fremdbestimmend und überrollend. Hat seine finanzielle Achtsamkeit früher verhindert, dass unnötige Käufe getätigt und somit eine stabile finanzielle Grundlage ermöglicht wurde, dann ist es heute knauserig und geizig. Gönnt den Kindern nix.


    Nur weil jemand kein Geld ausgeben will, heisst das nicht, dass er seinen Kindern etwas Schlechtes will. Ihr definiert eure Fürsorge nun einfach unterschiedlich. Er legt mehr Wert auf Sparsamkeit und prüft jede Ausgabe doppelt. Du bist bereit, zugunsten der Kinder auch mal etwas mehr auszugeben. Ihr liebt eure Kinder beide gleich. Nur kommt diese Liebe anders zum Ausdruck.


    Als Beispiel für sowas halte gerne ich wieder her. Mein Partner ist sehr sparsam, gab es doch durch die Ehe eine finanzielle, desaströse Lage. 10 Jahre Schuldenabbau und Gürtel so eng schnallen, dass man kaum atmen konnte. Er blieb mit all den Schulden nach der Trennung alleine und hat eine höhere 5-stellige Summe abbezahlt. Währenddessen konnte und wollte er nicht mit teuren, in seinen Augen, sinnlosen Ausgaben umgehen. Er hat genauso argumentiert wie dein Ex. Müssen es immer die teuren Dinge sein? Ist das wirklich nötig?


    Auf das wesentliche runtergebrochen müssen es halt "nur" Schuhe an den Füßen und ein Ranzen auf dem Rücken sein. Nicht jeder kann es sich leisten 300/400 Euro für einen Ranzen auszugeben oder pro Schuhpaar 60 Euro auf den Tisch zu legen. Deswegen liebt man seine Kinder nicht weniger oder gönnt ihnen nix.


    Und vor der Seite, dass er dich ausbezahlen muss, kann man schon von einer finanziellen Risikolage auf seiner Seite ausgehen. Ich weiss nicht wie eure finanzielle Lage ist, wieviele Rücklagen vorhanden sind, ich gehe mal vom Durchschnitt aus, solche Summen haben die wenigsten auf der Kante liegen. Dazu noch laufende Ausgaben, das kann ein wenig herausfordernd sein. Also wäre hier zumindest ein offenes Herz angesagt, diese Dinge ehrlich zu prüfen, bevor man Geiz und anderes unterstellt. Finanzieller Druck lässt einen hässlich reagieren. Er wird doch etwas zu tun haben, seinen Finanzen im Griff zu behalten und sieht, wie das Geld auf deiner Seite "rausfliegt " und dort anscheinend ebenfalls eine Geldausgabe in Form von Unterhalt entstehen wird.


    Gleichzeitig wird er nicht sehen, wie sehr du um die Zukunft der Kinder besorgt bist, die Last als Mutter kann manchmal enorm sein und wird so oft übersehen. Das klassische Mental Load Ding. Falsche Schuhe heute, kaputte Füße später = Druck der Verantwortung als Elternteil. Falscher Ranzen heute = kaputter Rücken später, falsche Schule heute, keine Perspektive später...die Liste ist lang und viele (ich muss es leider mal so sagen) Männer haben da einfach keinen Blick für. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, gerade hier im Forum, aber "draussen" gibt es doch zu häufig noch die klassische Aufteilung vom Geld ranschaffenden ( financial load) Papa und der alles organisierenden Mama ( mental load) .


    Das wird auch nach einer Trennung nur schwer aufbrechen.


    Ich weiss, eine Trennung ist hart, sich danach zu finden und zu definieren, als Eltern zu funktionieren noch viel schwerer. Aber es lohnt sich immer, den anderen erstmal wohlwollend zu hinterfragen. Ein objektives Brainstorming zu machen. Da erkennt man viel zu oft, dass eigene Gefühle kein guter Wegweiser sind. Und dann findet man Kompromisse. Erstmal ohne den Ex, hoffentlich bald mit ihm zusammen.


    Schlag ihm also vor, dass es nicht der 300 Euro Ranzen sein muss, du aber der Gesundheit der Kinder zuliebe den 60 Euro Ranzen ablehnen musst...es müssen keine 60 EURO Schuhe sein vielleicht gehen die 30 Euro Schuhe von Deichmann auch...verstehst?


    Also Blick weg von ihm und nur noch an dir arbeiten. Das ist alles was du tun kannst...