Schlechte Kommunikation, schlechte Kooperation und unterschiedliche Erziehungsansichten.

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  • Hallo zusammen, ich habe hier schon unter dem Thema :Ist das ein 50/50 Wechselmodell, und Trennung, gemeinsames Haus, was NUN? so einiges zu meinem Ex-Partner und unseren gemeinsamen Kindern geschrieben. Nachdem wir nun ein gutes Jahr noch gemeinsam in einem Haus gelebt haben, weil ich einfach keine finanzierbar Wohnung gefunden habe, lebe ich nun mit beiden Jungs in einer Wohnung, und wir praktizieren das Wechselmodell, oder zumindest annähernd. Ich denke, dass die Betreuungsanteile ein bisschen höher auf meiner Seite liegen, mache aber kein Fass auf bezüglich Unterhalt. Derzeit bekommen die Kinder nicht mal den Unterhalt, der selbst bei einer exakten 50/50 Aufteilung aufgrund unseres Einkommensunterschiedes fällig wäre. Wir hatten es ja nur mündlich vereinbart, vor längerer Zeit, dass der Mann 100 € pro Monat zahlen würde, mehr nicht. Schriftlich haben wir nichts fixiert, und ich habe ihn jetzt mal daran erinnert. Daraufhin kam keine Reaktion von ihm. Im Grunde sind mir die 100 € egal, ich sehe es allerdings nur nicht ein, dass ich diejenige bin, die die ganzen Klamotten der Jungs finanziert, die Bastelsachen, wenn neue Schuhe fällig sind. Der Mann zieht den Kindern teilweise Schuhe an, die ihnen zu klein sind, oder kauft vielleicht ab und zu mal im Jahr Schuhe bei Aldi für 10 €, die total fest sind. Mir wirft er aber vor, ich würde immer nur die teuersten Marken kaufen, und das sei ja mein Problem. Nein, ich bin nicht Marken fixiert, ich kaufe auch mal Schlüppi bei Lidl, aber bei 3 und 6 jährigen achte ich schon auf ein bisschen Qualität, damit die nicht ihre Füße ruinieren. Er ist halt in allem extrem geizig, aber ich finde bei den Kindern ist das doch fehl am Platz. Daher wären mir diese 100 € schon nicht unwichtig, weil sie ja für die Kinder sind. Genau das gleiche beim Thema Schulranzen, er ist nur bereit 60 € für ein Schulranzen auszugeben, und versteht nicht, dass das mehr kostet. Da kann ich ihm noch so erzählen, was bei einem Schulranzen alles wichtig ist, und wieviel das nunmal kostet. Ist ihm egal. Worauf ich hinaus will, unsere Kommunikation beschränkt sich auf wenige Sätze wenn wir die Übergabe machen. Wir sehen uns also immer nur sonntags alle zwei Wochen, die andere Übergabe erfolgt dann in der Kita, wo wir uns nicht sehen. Ich bin diejenige, die alles anleiert, ich besorge die Klamotten, die Schuhe, ich habe die Schulanmeldung gemacht, wo er sich monatelang geweigert hatte dem zu zustimmen. Erst sagt er, es ist kein Problem, dann in der Zweiwochenfrist wo die Schulanmeldung ist, sagt er mir, das große Kind soll auf eine Förderschule, er würde in einer normalen Schule nicht klarkommen. Legt mir Steine in den Weg, ist aber selbst überhaupt nicht bereit, sich um so eine Förderschule zu kümmern. Monatelang versuche ich zu ihn zu überzeugen, dass die Schule an meinem Wohnort für das Kind sinnvoller ist, da das Kind perspektivisch den Schulweg alleine bewältigen kann, da der Ort Kleinstadt Flair hat und es dort sehr viele Kinder und Spielplätze gibt, und es vielleicht für das zukünftige Ausleben von Hobbys und Freunde finden sinnvoller ist, als eine Schule die zwischen unseren beiden Wohnorten liegt, wo gar keine Sozialstruktur für die Kinder vorhanden ist. Ist ihm alles egal, also egal um was es geht, er wartet ab was ich mache, und wenn ich dann einen Vorschlag mache, winkt er ihn ab und reagiert wie ein trotziges, bockiges Kind, dessen Wunsch nicht erfüllt wurde. Zeigt selber aber null Initiative. Genau das gleiche Thema beim Hausverkauf. Er lebt ja nun noch in unserem gemeinsamen Haus, ihm gehören zwei Drittel und mir ein Drittel laut Grundbuch, er müsste mich also irgendwann auch mal auszahlen, wenn er drin wohnen bleiben möchte. Ihr glaubt ja nicht, dass er sich um sowas kümmert. Er wird das Ganze irgendwie aussitzen wollen, damit er keine finanziellen Einbußen hat. Ich habe jetzt ein Gespräch bei unserem Finanzierungsexperten gemacht, und ihm gesagt ob er an dem Termin kann. Wieder keine Reaktion. Oder besser, er sagt, mach halt. Ja wenn ich machen, schmeiß er mir wieder Knüppel zwischen die Füße. Was ich sagen möchte ist, dass er nicht kooperationsbereit ist, und alles irgendwie persönlich nimmt. Wenn wir uns mal sehen, kann der mir nicht mal in die Augen schauen, lässt mich sehr ungern ins Haus, und zieht eine Fresse vom feinsten. Von der Kommunikation brauche ich nicht sprechen, ich habe am Anfang, als es mit dem Wechselmodell los ging dem Mann immer wieder ein paar Zeilen geschrieben, wie es den Jungs bei mir geht, was sie gemacht haben, wie sie geschlafen haben. Von ihm kommt bis heute so etwas überhaupt nicht, obwohl es auch Tage gibt wo ich sie ja nicht sehe und kein Wort von ihm höre. Sie könnten in dieser Zeit auch tot im Straßengraben liegen, ich würds nicht mitbekommen. Mal überspitzt formuliert! Naja, hinzu kommt, dass er mich bei Whatsapp blockiert hat, wodurch ich natürlich wenn jetzt Sachen geklärt werden müssen, ihm kostenpflichtige SMS schreiben muss. Finde ich überflüssig, muss doch nicht sein! Heute hat mir unser ältester Sohn gesagt, dass er und sein Bruder mit Papa zum Friseur gehen, und sie wenn sie sich die Haare dort kurz schneiden lassen, von Papa Spielzeug bekommen. Finde ich erzieherisch und pädagogisch völlig bescheuert, dass die Kinder für etwas belohnt werden, was sie eigentlich in meinen Augen auch selbst entscheiden dürfen. Mir ist es egal ob sie lange oder kurze Haare haben, ich finde den Weg einfach nur falsch. Irgendwann haben sie gelernt, dass für alles was sie tun eine Belohnung bekommen. Und das finde ich völlig falsch. Die Frage ist nur kann ich mit all diesen Sachen zum Jugendamt gehen und sagen passen Sie auf, wir kommen ja auch nicht miteinander klar, diese mangelnde Kommunikations und Kooperationsbereitschaft ist nicht gerade dem Kindeswohl dienlich? Mich stört zudem auch, dass er mich vor den Jungs auch schlecht macht. Natürlich bekommen die das in ihrem Alter noch nicht so mit, aber das ist doch so überflüssig. Immer dieser spitzfindige Bemerkung nebenbei, na ja Mamas Auto ist ja sowieso total vollgemüllt, da kannst du dein Fahrrad nicht in den Kofferraum packen. Oder, Mama stinkt nach Müll, wenn ich mit einem Müllbeutel vorbei laufe. Meine Güte, was hat der überhaupt für ein Problem? Der Drops ist doch gelutscht, wir sind kein Paar mehr, und Unterhalt zahlen muss er auch nicht. Sorry für diesen Roman:saint:

  • Nur kurz aus Zeitmangel..


    Man muss ja nicht über jedes Stöckchen springen, dass man hingehalten bekommt.

    Da Jugendamt würde ich diesbezüglich außen vor lassen, die würden vermutlich nur müde drüber lächeln.

    Lediglich zur Klärung des Unterhaltsanspruches wäre eine Beistandschaft eine Option.

    Und beim Thema Haus würde ich mich wohl durch eine Anwalt vertreten lassen.

    Mit Gruß :wink
    Vaquera


    Life is simple: Eat, sleep, ride... :love:

  • Das lese ich aus dem Text nun wirklich nicht heraus. Das ist, wenn es schon diskutiert wird, 90% "Elternebene".

    Nur sind sich diese Eltern emotional und damit gern in der Sache in allen Bereichen uneins. Was aber auch nichts Besonderes, sondern absolut üblich ist bei Trennungen.

    Hier das Streitpotential runterzufahren, statt sich gegenseitig hochzuschaukeln, ist höchst kompliziert. Zum einen, weil das zwei wollen müssen - gleichzeitig. Und zum anderen, weil jeder der Beteiligten genau weiß, wo und wie der Andere zu treffen ist.


    Lösung bringt einerseits schlicht die Zeit. Andererseits, Konfliktpotential zu vermeiden. Das bedeutet: Klare Schnitte, eindeutige Klärungen,

    Ist das Wechselmodell konfliktträchtig, dann muss man über andere Lösungen nachdenken. (Da klärt sich auch etwaiger Unterhalt.)

    Ist das gemeinsame Haus Konfliktauslöser, dann muss diese gemeinsame "Geschäftstätigkeit" gekappt werden.


    Ihr habt noch ungeheuer viele gemeinsamkeiten. Habt aber unterschiedliche Einschätzungen, was wichtig ist und was nicht. Seid mit unterschiedlichen "Geschwindigkeiten" unterwegs, Dinge zu lösen. All das wird euch erfahrungsgemäß in der kommenden Zeit noch mehr ins Chaos und die Auseinandersetzung führen (Eure Historie, nach der Trennung noch rund ein Jahr im gemeinsamen Haus nebeneinander zu leben, weckt den Eindruck, dass "Klärung einer Situation" bei Euch beiden nicht zur allerersten Kernkompetenz gehört. ) Da entsteht so ein "Sudtopf", den Ihr da jetzt gerade habt. Mit allen Chancen, gemeinsam mit den Kindern in diesem Topf schlicht unterzugehen und abzusaufen. Darum hilft kein Rat, wie man sich in dem Topf besser bewegt, ob man mit den beinen strampelt oder besser sich auf den Rücken legt und treiben lässt. Sondern man muss aus diesem Topf heraus - um diese Sache nochmals in einem Bild zu beschreiben.


    Wenn diese Einschätzung einigermaßen stimmen sollte, dann ist klar, was Du jetzt versuchen solltest.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Hallo zusammen, hallo Sensei83,


    ich glaube sowohl in der Sache, oder halt besser in den Themen, als auch hier im Forum, wäre es gut Absätze zu machen. :thumbup:


    Das sollte helfen die einzelnen Themen zu trennen und an zu gehen.

    Es mag sein, dass es für Dich ein ganzes Paket ist, dass Du auch als ein komplexes Problem wahrnimmst und das bliebe dir ja auch unbenommen.

    Gleichzeitig hilft es eben weder Dir noch Euren Kindern, wenn Du nicht verstanden wirst.


    In Deinen bisherigen Beiträgen, wirkt das alles sehr konfus und lässt so wenig Raum, Prioritäten zu setzen, zu unterscheiden zwischen macht- und hilflos, zwischen wegatmen und wirklich wichtig.


    lg von overtherainbow

  • Bei dem ganzen Geschreibsel kommt zu oft vor "er er er und nochmal er"

    Sie macht Termine ohne vorherige Absprache, sie will das Kind auf Schule xy schicken, sie will bei ihm in die Wohnung und und und....das ganze in einem Schreibstil einer Verbalkalaschnikow.

    Eigentlich will sie ja keinen Unterhalt aber irgendwie dann doch.

    Monatelanges Gerede um Schulen, Klamotten, Schulranzen und und und...

    Wenn das auch so über wa gelaufen ist, wovon man ausgehen muss bei der "wilden Schreiberei" des Beitrages hier....wer hätte dem nicht einen Riegel vorgeschoben mit der Blockung? Beispiele dazu hat allein dieses Forum genug.

    Die üblichen Unterstellungen werden ausgesprochen und schon wieder der "Ruf" nach dem Jugendamt.

    Weil es nicht so läuft wie km sich das vorstellt, ist sofort wieder das Kindswohl in Gefahr.

    Elternebene sieht da gänzlich anders aus.

  • Ungeheuer emphatische und wahnsinnig hilfreiche Diskussionsbeiträge für einen User/eine Userin, der/die mitten in der Trennungsphase steckt und in der Auseinandersetzung über die Kinder. Wenn man vor lauter Baustellen und Brandherden nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht - und das haben mutmaßliche viele AE hinter sich - dann macht das etwas mit einem, als "Verbalkalaschnikow" herabgesetzt zu werden und jemand Zweites klatscht auch noch Beifall.

    Soll ich sagen, das ist Panzerfahrerkommunikation - nicht genau sehen, was los ist, aber einfach einmal drüberfahren? Tut mir ja nicht weh?

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • An beiden Seiten ist was Wahres dran.


    Volleybap hat nicht unrecht, aber bei Verbalkalaschnikov musste ich auch unwillkürlich grinsen... sowas dachte ich selbst auch.

    Auch wenn es einerseits eine eher unangenehme Gesamtsituation für TE (und Kind!Und Ex!) ist, so kann und sollte doch ein jeder sein Verhalten, seine Schreibweise... etc.pp. reflektieren.


    Bisschen Welpenschutz für Neulinge ist sicherlich nicht verkehrt.Aber in Watte packen auch nicht.

    Mir persönlich ist direkt auch immer noch lieber als hintenrum oder zwischen den Zeilen...nicht nur auf den Thread bezogen, sondern aufs ganze Leben.


  • Gleichzeitig gibt es schon einen Unterschied, zwischen direkt in der Sache und direkt auf die Person wegen der Sache, oder? :/


    Und über jemanden in der dritten Person, der eigentlich anwesender TE ist...na ja.

    Dazu noch ein bisschen herabsetzend (?Geschreibsel?) und mit Gesamturteil und klarer Position, hat schon einen hässlichen Geschmack.

    ...erst recht, wenn genau das, regelmäßig von einzelnen Vätern hier kritisiert wird.

    naja, es scheint wohl in Teilen der Gesellschaft schon zum Duktus zu gehören..


    Aber gerne bot.


    lg von overtherainbow

  • zu Blau: Wo liest du das denn heraus?


    zu Dk.-grün: Auch hier versteh ich nicht, wo du es herausliest. Sie schreibt doch, dass sie derzeig in einer Whg mit den Söhnen lebt, während der Mann das Haus hat, welches ihr zu 1/3 gehört und wo sie jetzt gerne den ihr zustehenden Anteil ausgezahlt haben möchte, wenn er weiterhin da wohnen bleiben möchte.


    zu Hl.-grün: hier bemängelt sie doch "nur", dass er sich kaum - gar nicht an den anfallenden Kosten, die Kinder nun mal mit sich bringen, beteiligt. Und nen vernünftigen Schulranzen (inkl. Zubehör) bekommt man nicht für 60,-€.


    Also in letzter Zeit find ich es echt anstrengend hier zu lesen oder gar was zu schreiben, da TE immer öfter gleich angefeindet und teilweise (subjektiv) beleidigt werden.

    Nein, ich habe keine Spinnennetze in der Wohnung, das sind Ökotraumfänger :D

  • Guten Abend zusammen,

    vielen Dank für eure Beiträge. Ich finde eure Kritik vollkommen angebracht, und nehme diese auch nicht persönlich. Denn ich erwarte ja Kritik, wenn ich hier ein Beitrag verfasse. Und sicher habt ihr recht, wenn mein Beitrag etwas konfus und viel zu lang war, im Eifer der Emotionen, überkommt es mich dann manchmal.:D


    Antharia hat mich mit ihrem Beitrag schon ganz gut verstanden. Ich bin auf den Unterhalt nicht angewiesen, ich gehe selbst 35 Stunden die Woche arbeiten, und bin gern bereit meinen Kindern gewisse Dinge zu ermöglichen. Ich bin ja nicht der Gesetzgeber, aber der sagt nun mal, bei wem die Kinder mehr sind, der bekommt den Unterhalt vom anderen. Und mein Ex ist leider schon immer sehr knauserig gewesen und hat auch offen zugegeben, dass er nur das Wechselmodell möchte, weil er dann eben ganz wenig bis keinen Unterhalt zahlen muss. Und da lasse ich mich ungern als geldgeile Mutter darstellen.

    Er meinte ja noch zu mir, wenn ich mit meinem eigenen Gehalt nicht klar komme, ist das mein Problem, und ich könnte mir doch gerne noch zusätzlich einen Job am Wochenende anschaffen, wenn ich die Kinder nicht bei mir habe. Da fehlen mir ehrlich gesagt die Worte!

    Und ich hätte grundsätzlich kein Problem mit einem Wechselmodell, an alles kann man sich gewöhnen. Aber wenn der Vater sie nur vom Fernseher parkt und sie mit Süßigkeiten lockt, finde ich das nicht in Ordnung. Dann ist man für mich kein guter Vater, vor allem nicht, wenn man nicht zusammenarbeiten kann, und eine Groll gegen die Mutter hegt. Wenn alles von mir kommen muss, finde ich das schon extrem anstrengend.

    Es könnte doch einfach sein, warum kann man nicht miteinander reden, die persönlichen Vorbehalte außen vor lassen und im Sinne der Kinder handeln. Ich muss mir hier täglich von meinen Kindern anhören, dass sie bei Papa ständig Fernsehen schauen dürfen und ständig Süßigkeiten essen. Und dagegen muss ich immer wieder ankämpfen, und das nervt. Man sollte doch erzieherisch an einem Strang ziehen, zumindestens solchen grundsätzlichen Fragen.

    Eine Frage habe ich trotzdem, denn der stehe ich auf dem Schlauch, Volleyballbap


    ... "sondern man muss aus diesem Topf heraus - um diese Sache nochmals in einem Bild zu beschreiben.


    Wenn diese Einschätzung einigermaßen stimmen sollte, dann ist klar, was Du jetzt versuchen solltest."


    Ich raff's nicht, was sollte ich tun? :?:

  • OT:

    Ja, so geht's mir auch... schade ist das.

    Ja, mir geht es leider auch so.

    Ich hatte das 4. Mal das FG angerufen und vor 5 Wochen dort erstritten, dass ich mit unseren Kindern zur Kur fahren konnte, und hatte wenige Tage danach die Nachricht vom FG erhalten, dass die KM nun das 5. Verfahren dort angezettelt hat.


    OT OFF:

    Es geht darum, das WM abzuschaffen und das RM bei ihr zu installieren.


    OT Fortsetzung:

    Eigentlich war mir der Rat des Forums immer wichtig und ich bin überzeugt dass dieser auch unseren Kindern genutzt hat.

    Aber seit ich hier auch von den Leuten, die ansonsten voller Geist, Empathie und Sachverstand schreiben, meinem Empfinden nach, fast immer, egal was ich äußere, runtergemacht werde, mag ich meine Gedanken und Probleme hier nicht mehr öffentlich machen.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Ich probier das noch einmal von einer anderen Seite darzustellen: Im Moment habt ihr als Eltern und Kinder nach der Trennung ein ganz bestimmtes Konstrukt aufgebaut. Ihr betreibt ein Wechselmodell, haltet ein Haus gemeinsam, diskutiert kontrovers über Erziehungsziele etc. Seit längerer Zeit versuchst du, innerhalb dieses Konstrukts (das wäre der "Topf" in meinem obigen Bild) nach Lösungsmöglichkeiten, die für dich akzeptabel sind. Du findest aber keine Lösungsmöglichkeiten. Darum der Rat: Neu denken (über den Topfrand gucken und rausklettern ...).

    Also: Wenn das Wechselmodell nicht funktioniert und zu Belastungen der Kinder führt, dann ist das WW für euch mutmaßlich (derzeit) nicht passend. Also überdenke die anderen Möglichkeiten, zB: Kinder gehen ganz zu einem Elternteil, der dann Betreuungselternteil ist. Der andere Elternteil ist Umgangselternteil. Ein Großteil eurer Reibungspunkte würde sich dadurch bereits minimieren.

    Denkansatz wäre: Was würde die Ideallösung für mich und meine Seele unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kinder sein - losgelöst von allen Vorbedingungen.

    Im Moment versuchst du, jedem gerecht zu werden. (Ob das ernsthaft gelingen kann?) Und du versuchst, aus den Trümmern der gescheiterten Beziehung mit dem herumliegenden Material eine Neugestaltung der Lebenssituation zu erschaffen. Da ihr als Eltern keinen gemeinsamen Bauplan habt, kann das eigentlich auch nur in seltenen Fällen gelingen ...


    Deshalb: Ganz neu denken. Vielleicht hast du im Umfeld eine gute Freundin oder eine ehrliche und kritische Vertrauensperson, mit der du das durchsprechen kannst, um zumindest einmal deine Wünsche und Ideale ausformulieren zu können.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.




  • Das dumme ist - zwei Menschen haben sich getrennt und das nicht ohne Grund - meist haben sie unterschiedliche Ansichten.

    Nun müßt ihr schauen, wie ihr da raus kommt - ich bin seit 11 Jahren dabei - ja, man muss Kröten schlucken.

    ja, der Ex reagiert nicht wie man möchte. In unserem Umfeld gibt es einige WM-Kinder und die Vorwürfe gibt es täglich - kümmert sich nicht so um die Hausaufgaben, viel TV, andere Schule ....

    du mußt trennen - was ist wichtig - wenn es beim anderen ET viel TV und Chips gibt, ist das für mich nicht optimal, aber ok

    (auch er findet bei uns andere Sachen nicht optimal und zwischen Kindesschilderungen und Wirklichkeit gibt es eine Grauzone).

    Andere Themen kann man auslagern - vielleicht können die Großeltern den Ranzen kaufen?

    Was du arbeitest und wieviel würde ich mit ihm nicht diskutieren. Es geht um die Kids und wenn der KU nicht reicht, dann kannst du dir Gedanken

    machen, aber das würde ich trennen.


    An meinem Strang zieht man nach einer Trennung nicht - aber ihr müßt lernen miteinander umzugehen...

  • Panzerfahrerkommunikation .... :D:D:D Der ist gut :thumbup:

    Muss ich mir merken

    Im Übrigen sehen die Fahrer mehr als ihr euch vorstellen könnt. ;)


    Zum Thema:

    Antharia:

    Zu Blau:

    "Ich habe jetzt eine Termin bei unserem Finanzierungsexperten gemacht, und ihm gesagt ob er an dem Termin kann." Steht so von TE in ihrem Beitrag.


    Zu DKGrün: Es ging nicht ums Geld sondern das Betreten der Wohnung/Haus.

    "...er lässt mich ungern ins Haus."

    Sie ist ausgezogen...also was will sie noch dort?


    Gerade in Beitrag #13 muss man schon nicht mehr zwischen den Zeilen lesen, dass hier die Elterneben noch nicht erreicht ist.


    ...und wenn es ihr (TE) in dem Moment UET, nicht passt wie der BET die Zeit mit den Kindern verbringt, ist der Weg doch klar.

    WM beenden, ABR und am besten direkt das ASG vor Gericht holen, Unterhalt beziehen und sich das Geld vom Haus einklagen.

    Der KM macht ja eh alles falsch und das Wohl der Kinder ist ja in Gefahr.:/:rolleyes:<X

  • Inkamann

    Zu Blau: den Termin macht sie, weil sie ihre Auszahlung haben bzw diesbezüglich beraten werden möchte.


    Zu Dkl.-grün: Sie ist immer noch Miteigentümerin des Hauses. Sofern sie nichts anderes vereinbart haben (Trennungsvereinbarung) bzw sie immer noch im Grundbuch steht, gehört ihr das Haus auch.

    Davon ab, verstehe ich es nicht so, dass siedas Haus einfach so betritt, sondern er sie ungern reinlässt. Ich persönlich würde meine privaten Anglegenheiten auch lieber hinter geschlossenen vier Wänden besprechen, als draußen auf der Str..

    Nein, ich habe keine Spinnennetze in der Wohnung, das sind Ökotraumfänger :D

  • WM beenden, ABR und am besten direkt das ASG vor Gericht holen, Unterhalt beziehen und sich das Geld vom Haus einklagen.

    Der KM macht ja eh alles falsch und das Wohl der Kinder ist ja in Gefahr. :/:rolleyes:

    Diese Aussage ist unnötig ironisch/zynisch.


    Du unterstellst ihr Sachen (WM beenden, ABR und am besten direkt das ASG vor Gericht holen) und dann wird dir von den eigenen Unterstellungen noch schlecht----><X *kicher* 8o


    OT: ich vermiss die alten Smileys

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!